Gelungenen Liederabend des Vereins Frohsinn

Mit einem abwechslungsreichen musikalischen Programm hat der Verein Frohsinn 1904 Bieswang Anfang Mai zu seinem traditionellen Liederabend in den Saal des Wirtshauses „Zur Huck“ eingeladen. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus Bieswang und den umliegenden Ortschaften nutzten die Gelegenheit, einen unterhaltsamen Abend mit Chormusik und geselligem Beisammensein zu verbringen.

Neben den musikalischen Beiträgen standen auch mehrere Ehrungen langjähriger Mitglieder im Mittelpunkt der Veranstaltung. Für ihre 50-jährige Zugehörigkeit zum Chor wurden Fritz Hönig und August Roth ausgezeichnet. Beide traten im Jahr 1975 dem damaligen Männergesangverein bei und prägen bis heute das Vereinsleben in besonderer Weise.

Fritz Hönig engagiert sich seit Jahrzehnten nicht nur als Sänger, sondern auch als Kassier des Vereins. Dieses Amt übt er seit 1979 aus und sorgt damit seit nahezu einem halben Jahrhundert für die finanziellen Belange des Vereins.

August Roth wurde für sein langjähriges Wirken als Sänger und Vereinsfunktionär gewürdigt. Nach verschiedenen Aufgaben in der Vorstandschaft übernahm er im Jahr 2005 den Vorsitz des Vereins. In seine Amtszeit fiel unter anderem die Umgestaltung vom Männerchor zum heutigen gemischten Chor. Seit mehr als zwei Jahrzehnten steht er an der Spitze des Vereins und begleitet dessen Entwicklung maßgeblich.

Eine besondere Auszeichnung erhielt zudem Oskar Leykamm für 40 Jahre Chorleitertätigkeit. Von 1974 bis 2004 leitete er den Männerchor und prägte in dieser Zeit das musikalische Profil des Vereins nachhaltig. Zahlreiche Konzerte, Auftritte und Veranstaltungen im Dorfleben tragen bis heute seine Handschrift. Auch nach seinem Ausscheiden als Chorleiter blieb er dem Verein eng verbunden.

Ebenfalls für 40 Jahre aktives Singen im Chor wurde Reinhard Schwenk geehrt. Über viele Jahrzehnte hinweg war er eine verlässliche Stütze im Tenor und engagierte sich darüber hinaus auch in der Vorstandschaft des Vereins.

Zum Abschluss dankte Vorsitzender August Roth Chorleiterin Irmengard Reichardt für die musikalische Gesamtleitung des Abends sowie allen Sängerinnen und Sängern für ihren Einsatz. Sein besonderer Dank galt auch den zahlreichen Gästen, die mit ihrem Besuch ihre Verbundenheit zum Verein zum Ausdruck brachten.

Titelfoto: Verein Frohsinn Bieswang




Göhren wählt Bernhard Raithel zum neuen Ortssprecher

Nach Zimmern hat nun auch der Pappenheimer Ortsteil Göhren einen neuen Ortssprecher gewählt. Die Wahl fand im Rahmen einer außerordentlichen Bürgerversammlung im Gemeindehaus statt. Zum neuen Ortssprecher wurde Bernhard Raithel gewählt.

Notwendig geworden war die Wahl, nachdem bei der Kommunalwahl am 8. März 2026 kein Kandidat aus Göhren in den Pappenheimer Stadtrat gewählt worden war. Daraufhin sammelten die Bürgerinnen und Bürger des Ortsteils die erforderliche Anzahl an Unterschriften und beantragten bei der Stadt Pappenheim die Durchführung einer Ortssprecherwahl.

Von den insgesamt 181 Wahlberechtigten nahmen 41 Bürgerinnen und Bürger an der Versammlung teil. Als einziger Kandidat wurde Bernhard Raithel vorgeschlagen. Bei der anschließenden geheimen Abstimmung wurden 40 gültige Stimmen abgegeben. Davon entfielen 39 Stimmen auf Bernhard Raithel.

Bürgermeister Florian Gallus gratulierte dem neu gewählten Ortssprecher und bezeichnete ihn als künftigen Ansprechpartner für die Belange des Ortsteils Göhren. Für die kommenden sechs Jahre wünschte er eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Der Ortssprecher vertritt die Interessen seines Ortsteils gegenüber Stadtrat und Verwaltung. Er hat in den Sitzungen des Stadtrates und seiner Ausschüsse ein Anhörungs- und Rederecht, wenn Angelegenheiten seines Ortsteils behandelt werden.

Neues Kapitel in der Vertretung Göhrend
Anders als in Zimmern wurde im Rahmen der Versammlung der bisherige Vertreter Göhrens nicht erwähnt. Über viele Jahre hinweg hatte Karl Satzinger die Interessen des Ortsteils in der Kommunalpolitik vertreten. Als Stadtrat sowie als Mitbegründer und einer der Initiatoren der Bürgerliste prägte er die Politik in Pappenheim zum Teil entscheidend mit und setzte sich zwölf Jahre lang für die Anliegen Göhrens ein.

Aus persönlichen und geschäftlichen Gründen hatte Karl Satzinger bei der Kommunalwahl 2026 nicht mehr kandidiert. Mit seinem Ausscheiden endet eine 12-jährige Phase kommunalpolitischen Engagements für Pappenheim, seine Dörfer und insbesondere seinen Heimatort Göhren. Unabhängig von politischen Auffassungen bleibt festzuhalten, dass er über mehr als ein Jahrzehnt hinweg Verantwortung übernommen und die Interessen Göhrens in den städtischen Gremien vertreten hat. Mit der Wahl von Bernhard Raithel beginnt nun ein neues Kapitel in der Vertretung des Ortsteils.

 




Sparkasse unterstützt die TSG zum 80- jährigen Jubiläum

Anlässlich ihres 80-jährigen Bestehens darf sich die TSG Pappenheim über eine finanzielle Unterstützung der Sparkasse Mittelfranken-Süd freuen. Mit einer Spende in Höhe von 1.000 Euro würdigt die Sparkasse das langjährige Engagement des Vereins und unterstützt zugleich dessen zukünftige Arbeit.

Die TSG Pappenheim feiert vom 19. bis 21. Juni 2026 ihr 80-jähriges Bestehen. Seit ihrer Gründung im Jahr 1946 steht der Verein für sportliche Aktivitäten, Nachwuchsförderung und ein aktives Vereinsleben in der Altmühlstadt.

„Die Sparkasse Pappenheim ist stolz darauf, das Jubiläum mit einer Spende in Höhe von 1.000 Euro zu unterstützen“, erklärte Nadine Gempel, Leiterin der Geschäftsstelle Pappenheim. Die Zuwendung ist insbesondere für die weitere Vereinsarbeit und die Förderung des sportlichen Nachwuchses vorgesehen.

Über die Unterstützung zeigte sich die TSG sehr dankbar und erfreut. Kassenwartin Zaklin Stojanovic bedankte sich herzlich bei Nadine Gempel für die Spende. Der Beitrag helfe dabei, den Sport in Pappenheim weiterhin attraktiv zu gestalten und wichtige Angebote für Kinder und Jugendliche zu erhalten.

Die Sparkasse Mittelfranken-Süd engagiert sich seit vielen Jahren für Vereine und gesellschaftliche Projekte in der Region. Die Unterstützung der TSG Pappenheim zum Jubiläum fügt sich in dieses langjährige Engagement ein und unterstreicht die Bedeutung der Vereine für das gesellschaftliche Leben vor Ort.

Zum Jubiläumswochenende am Sportgelände lädt die TSG Pappenheim alle Mitglieder, Förderer und Freunde des Vereins herzlich ein, gemeinsam auf 80 Jahre Vereinsgeschichte zurückzublicken und das besondere Jubiläum zu feiern.

Foto: Sparkasse

 

 

 

 




TSG Pappenheim feiert 80 Jahre Vereinsgeschichte

TSG Pappenheim feiert 80 Jahre Vereinsgeschichte

Wohl eines der ersten Spiele der neu gegründeten TSG. Torwart Karl Brenner ein Mann der ersten Stunde galt in seiner Zeit als bester Torhüter der Region.

Die Turn- und Sport-Gemeinschaft Pappenheim e.V. (TSG) blickt in diesem Jahr auf ihr 80-jähriges Bestehen zurück. Gegründet wurde der Fußballverein Mitte Dezember 1945 im Gasthaus Stern. Seither hat sich die TSG nicht nur als Sportverein sondern auch als fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in der Stadt etabliert und sich insbesondere in der Jugendarbeit und im Bereich der Integration über Jahrzehnte hinweg erfolgreich engagiert.

Zum Jubiläum 2026 ist am Wochenende vom 19. bis 21. Juni 2026 ein dreitägiges Festprogramm vorgesehen. Unter der Schirmherrschaft von Johannes Graf von und zu Egloffstein wird an allen Tagen ist ein abwechslungsreiches Angebot für unterschiedliche Altersgruppen geboten. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt.

Das Festprogramm

Freitag 19. Juni 2026
17.00 Uhr AH Kleinfeldturnier
21.00 Uhr Theateraufführung mit Szenen aus der Vereinsgeschichte durch die Theatergruppe Pappenheim
anschließend Aftershowparty

Samstag 20. Juni 2026
09.30 Uhr Jugendturnier der Altersklassen U7, U9 und U11 mit Kinderanimation durch das THW
16.30 Uhr Jubiläumsspiel VfB Eichstätt – Gegner wird noch bekanntgegeben
19.00 Uhr Livemusik mit ANDY Andreas Schindler
22.00 Uhr Public Viewing der Fußball Weltmeisterschaft mit der Begegnung Deutschland gegen Elfenbeinküste

Sonntag 21. Juni 2026
13.00 Uhr Präsentation der Freiwilligen Feuerwehr Pappenheim mit Infostand Spielangeboten und Fotobox
14.00 Uhr Freundschaftsspiel der ersten und zweiten Mannschaft der TSG gegen den 1. FC Nagelberg
anschließend Aftershowparty zum Festausklang

Die Flyer mit dem Festprogramm werden in den kommenden Tagen an die Haushalte verteilt. Zudem wird das Festprogramm auch auf Plakaten präsentiert. Mit dem Festwochenende möchte die TSG Pappenheim nicht nur auf acht Jahrzehnte Vereinsgeschichte zurückblicken, sondern auch die enge Verbundenheit mit der Bevölkerung zum Ausdruck bringen.




Bernhard Hecht zum Ortssprecher von Zimmern gewählt.

Zimmern hat einen neuen Ortssprecher. Bei einer eigens einberufenen Wahlversammlung im Gasthaus zum Hollerstein wurde Bernhard Hecht von den anwesenden Wahlberechtigten mit großer Mehrheit in das Amt gewählt.

Die Wahl eines Ortssprechers war notwendig geworden, nachdem bei der Kommunalwahl am 8. März 2026 kein Kandidat aus dem Ortsteil Zimmern in den Pappenheimer Stadtrat gewählt worden war. Daraufhin hatten die Bewohnerinnen und Bewohner des Dorfes über eine Unterschriftenaktion die Durchführung einer Ortssprecherwahl bei der Stadt Pappenheim beantragt.

Von insgesamt 111 Wahlberechtigten aus Zimmern nahmen 26 Bürgerinnen und Bürger an der Versammlung teil. Als einziger Kandidat, stand Bernhard Hecht zur Wahl. Bei der anschließenden geheimen Abstimmung entfielen 24 der 26 gültigen Stimmen auf ihn.

Mit der deutlichen Unterstützung der Anwesenden ausgestattet, bedankte sich Bernhard Hecht nach der Wahl für das entgegengebrachte Vertrauen. Er kündigte an, sich engagiert für die Belange des Ortsteils einzusetzen und die Interessen der Bürgerinnen und Bürger bestmöglich zu vertreten.

Gemeinsam mit Bürgermeister Florian Gallus richtete der neu gewählte Ortssprecher auch seinen Dank an Matthias Strobl, der das Amt in den vergangenen sechs Jahren innehatte. Der langanhaltende Applaus der Versammlung machte deutlich, welche Wertschätzung ihm in Zimmern entgegengebracht wird. Viele Bürgerinnen und Bürger verbanden mit seiner Amtszeit eine engagierte und verlässliche Vertretung der Interessen des Ortsteils.

Besonders in Erinnerung bleibt dabei sein erfolgreicher Einsatz für die Errichtung eines neuen Kinderspielplatzes in Zimmern. Dieses Projekt war vielen Familien im Ort ein wichtiges Anliegen und konnte während seiner Amtszeit verwirklicht werden.

Matthias Strobl war bei der Kommunalwahl aus persönlichen Gründen nicht erneut für ein politisches Amt angetreten. Mit Bernhard Hecht übernimmt nun sein Nachfolger die Aufgabe, die Anliegen Zimmerns gegenüber der Stadt Pappenheim einzubringen und die Entwicklung des Ortsteils aktiv mitzugestalten.




Pappenheim beteiligt sich erstmals am STADTRADELN

Die Stadt Pappenheim nimmt in diesem Jahr erstmals an der bundesweiten Aktion „STADTRADELN“ teil. Der Aktionszeitraum im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen läuft vom 5. bis 25. Juli 2026. Ziel der Kampagne ist es, möglichst viele Alltagswege mit dem Fahrrad zurückzulegen und damit einen Beitrag zur Förderung des Radverkehrs sowie zum Klimaschutz zu leisten.

Interessierte Radfahrerinnen und Radfahrer sowie Teams aus Pappenheim können sich bereits jetzt unter www.stadtradeln.de/pappenheim anmelden und ihre gefahrenen Kilometer während der 21 Aktionstage sammeln.

Begleitend zum STADTRADELN hat die Stadt Pappenheim zwei Veranstaltungen geplant. Am Freitag, 10. Juli 2026, steht die Aktion „Wir radeln zum Wochenmarkt“ auf dem Programm. Von 9 bis 12 Uhr erhalten alle registrierten STADTRADELN-Teilnehmenden am Marktplatz eine kleine Brotzeit. Unterstützt wird die Aktion von den Marktbetreibern.

Am Sonntag, 12. Juli 2026, findet die gemeinsame „Sternfahrt zum Volksfest Treuchtlingen“ statt. Die beteiligten Kommunen laden dazu ein, gemeinsam mit dem Fahrrad zum Volksfest zu fahren. Treffpunkt für die Pappenheimer Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist um 13.30 Uhr am Marktplatz. Wer seine Teilnahme am STADTRADELN nachweisen kann, erhält am Festzelt einen Gutschein für ein kostenloses Radler oder ein alkoholfreies Getränk. Die Gutscheine werden von Landrat Markus Gläser ausgegeben.

Mit der erstmaligen Teilnahme möchte die Stadt Pappenheim möglichst viele Bürgerinnen und Bürger dazu motivieren, im Alltag häufiger auf das Fahrrad umzusteigen und gemeinsam Kilometer für den Klimaschutz zu sammeln.

 




Neuer Lern- und Erlebnisort im Pappenheim eingeweiht

Trotz Dauerregens und Temperaturen um die 15 Grad herrschte im Pappenheimer Stadtpark beste Stimmung. Dort, wo im Jahr 2013 der Wald-Erlebnispark als Gemeinschaftsprojekt der Stadt Pappenheim, der LAG Monheimer Alb-Altmühljura und des Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrums (EBZ) seine Eröffnung feierte, wurde nun mit dem Projekt „Pappen.Hain – Wald (er-)leben“ ein neues zukunftsweisendes Natur- und Bildungsprojekt offiziell eröffnet. Rund 60 geladene Gäste kamen zur Einweihungsfeier zusammen und fanden im eigens errichteten Festzelt einen geschützten Platz für diesen besonderen Anlass.

Der Leiter des Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrums (EBZ), Christian Söllner, begrüßte die zahlreichen Gäste aus Politik, Kirche und Gesellschaft. Besonders willkommen hieß er Bürgermeister Florian Gallus, die Landtagsabgeordneten Helmut Schnotz und Wolfgang Hauber, Bezirksrat Hans Popp sowie Solnhofens Bürgermeister Tobias Eberle. Ebenso begrüßte er die Vertreterinnen der LAG Monheimer Alb-Altmühljura, Veronika Herb und Melanie Pruis-Obel, den LEADER-Koordinator Erich Herreiner, Kirchenrätin Bettina Naumann, Dekanin Sonja Scherle-Schobel, Pfarrer Gerd Schamberger und Tobias Bernhard von der Evangelischen Jugend Bayern. Sein Gruß galt außerdem den Vertretern des Trägervereins mit Hermann Rummel, Anne Rupp, Stefan Kittsteiner und Anette Pappler, den Mitgliedern des Freundeskreises und des Kuratoriums sowie den zahlreichen Unterstützern des Projekts.

Ein besonderer Dank ging an die beteiligten Firmen und Handwerksbetriebe, darunter die Zimmerei Riedl, Elektrotechnik Lutz, Systemintegration Frey, Hüttinger Bau, Möbel Rachinger, Raumbausteine, Metallbau Schindler, TreeConsult, die Jugendwerkstatt Langenaltheim sowie die Architekten Micha und Jochen Radegast. Sie alle hätten mit ihrem fachlichen Können und ihrem Engagement dazu beigetragen, dass aus einer Idee im Pappenheimer Stadtwald ein außergewöhnlicher Bildungs- und Erlebnisort entstehen konnte.

Da ist wirklich was gelungen
In seinem Grußwort bezeichnete Bürgermeister Florian Gallus den Pappen.Hain als weit mehr als ein Freizeit- oder Bildungsangebot. Entstanden sei ein Ort der Begegnung, der Bildung, des Naturerlebens und der Gemeinschaft. Die Stadt habe das Vorhaben gerne unterstützt und die erforderlichen Flächen zur Verfügung gestellt, weil das Projekt hervorragend zu Pappenheim, seiner Landschaft und dem Verständnis einer nachhaltigen und lebenswerten Heimat passe. Der Pappen.Hain greife die enge Verbindung zwischen Menschen, Geschichte und Natur auf moderne und zukunftsorientierte Weise auf. Kinder und Jugendliche könnten hier den verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt erlernen, während Gruppen und Schulklassen Gemeinschaft und Vertrauen erleben. Gleichzeitig stärke das Projekt Pappenheim als Bildungs-, Freizeit- und Tourismusstandort im Naturpark Altmühltal und komme damit der gesamten Region zugute.

Auch Melanie Pruis-Obel, Geschäftsführerin der Lokalen Aktionsgruppe Monheimer Alb-Altmühljura, unterstrich die Bedeutung des Projekts für die gesamte LEADER-Region. Mit der Einweihung werde eine außergewöhnliche Idee Wirklichkeit. Der Pappen.Hain sei ein gelungenes Beispiel dafür, wie Umweltbildung, Naturerfahrung und Gemeinschaft miteinander verbunden werden können. Besonders beeindruckt zeigte sie sich von den innovativen Elementen wie dem Kobelnest in zehn Metern Höhe, dem Wipfelblick mit Abseilmöglichkeit sowie der Wurzelhütte als modern ausgestattetem Lern- und Begegnungsort mitten im Wald. Das Projekt erfülle in besonderer Weise die Entwicklungsziele der LAG, indem es Natur- und Kulturräume erlebbar mache, neue Bildungsangebote schaffe und die regionale Identität stärke.

„Da ist wirklich was gelungen“, zeigte sich der Landtagsabgeordnete Helmut Schnotz beeindruckt vom neuen Pappen.Hain. In seinem Grußwort würdigte er zugleich die Arbeit des Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrums, dessen Bedeutung gerade in der heutigen Zeit nicht hoch genug eingeschätzt werden könne. Mit dem Hinweis „Die Zeiten von 1924 bis 1933 dürfen sich nicht wiederholen“ erinnerte er an die Verantwortung, demokratische Werte aktiv zu vermitteln und zu leben. Das EBZ und der Pappen.Hain seien deshalb weit mehr als ein Bildungsangebot. Für Schnotz handelt es sich um ein Leuchtturmprojekt, das Demokratie erlebbar macht und Orientierung geben kann.

LEADER-Koordinator Erich Herreiner unterstrich in seinem Grußwort, dass die Bedeutung des Projekts für die Aufwertung der Region zu der Entscheidung der LAG geführt habe, das Projekt mit 130.000 Euro zu unterstützen.

Für den Verein der Evangelischen Bildungszentren im ländlichen Raum e. V. überbrachte Hermann Rummel die herzlichsten Glückwünsche und betonte, dass das Projekt hier Wurzeln beinhalte, die den Menschen Halt geben. Er bedankte sich dafür, dass die Initiatoren mit dem Pappen.Hain einen „Blick über den Horizont hinaus“ bewiesen hätten.

Im Anschluss stellten Projektleiter Michael Herrmann und Christian Söllner gemeinsam die Entstehungsgeschichte des Pappen.Hain vor. Die ersten Überlegungen reichen bis ins Jahr 2022 zurück, als sich die Frage nach einer Nachnutzung des bisherigen Waldklettergartens stellte. Aus ersten Ideen entwickelte sich Schritt für Schritt ein umfassendes Konzept für einen naturnahen Bildungs- und Erlebnisraum auf rund 30.000 Quadratmetern Waldfläche. Ein ganz entscheidender Schritt in Richtung Ziel war im Mai 2025 die Übergabe des Förderbescheids, dem kurz darauf der Baubeginn folgte.

Heute umfasst der Pappen.Hain mehrere Bausteine. Herzstück ist die ganzjährig nutzbare Wurzelhütte, die als Umweltbildungsraum, Seminarstätte und Treffpunkt dient. Ergänzt wird sie durch das Kobelnest, eine große Hängematte in rund zehn Metern Höhe zwischen zwei Douglasien, den Wipfelblick mit 15 Meter hoher Abseilplattform, einen Niedrigseilgarten, einen Barfußpfad, einen Baumlehrpfad und verschiedene Ruhebereiche im Wald.

Kostengrenzen nicht gerissen
Hinter dem Projekt stehen auch beachtliche Investitionen. Für die Umsetzung von Wurzelhütte, Kobelnest, Wipfelblick und Niedrigseilgarten waren ursprünglich Gesamtkosten von 325.642 Euro veranschlagt. Einen wesentlichen Beitrag leistet dabei die LEADER-Förderung der Europäischen Union und des Freistaats Bayern mit knapp 130.000 Euro. Weitere 49.000 Euro stammen von der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Über eine Spendenaktion konnten zudem rund 10.000 Euro eingeworben werden. Hinzu kommen Geld- und Sachspenden in Höhe von etwa 6.000 Euro. Den verbleibenden Anteil trägt das Evangelische Bildungs- und Tagungszentrum aus Eigenmitteln. Wie Christian Söllner bei der Vorstellung erfreut berichtete, zeichnet sich bereits jetzt ab, dass die veranschlagte Bausumme eingehalten, vielleicht sogar unterschritten werden kann.

Mehrfach wurde während der Feier deutlich, dass hinter dem Pappen.Hain weit mehr steckt als ein Bauprojekt. Zahlreiche Firmen, Ehrenamtliche, Bildungspartner und Unterstützer aus der Region haben dazu beigetragen, dass aus einer Idee ein außergewöhnlicher Lern- und Erlebnisort geworden ist. Entsprechend groß war der Dank an alle Beteiligten.

Den feierlichen Abschluss bildete eine Andacht mit Segnung der neuen Anlage durch Diakonin Sandra Höchsmann. Danach wurde der Pappen.Hain mit einem Sektempfang offiziell eröffnet, und die Gäste hatten anschließend die Gelegenheit, die einzelnen Stationen beim Tag der offenen Tür mit fachkundigen Führungen näher kennenzulernen.

 




Fußballcamp bei den Sportfreunden Bieswang

25 fußballbegeisterte Kinder, drei intensive Tage und jede Menge Begeisterung für den Sport. In den Pfingstferien war die Audi-Schanzer-Fußballschule des FC Ingolstadt erneut bei den Sportfreunden Bieswang zu Gast. Dass dabei nicht nur Technik und Taktik, sondern vor allem Gemeinschaft und Fairplay im Mittelpunkt standen, wurde in einem Interview deutlich, das Werner Rachinger von den Sportfreunden Bieswang mit Campleiterin Hanna Armoutzidis führte.

Für die Sportfreunde Bieswang gehört das Feriencamp der Audi-Schanzer-Fußballschule mittlerweile fest zum Jahreskalender. Seit mehreren Jahren arbeiten der Verein und die Fußballschule erfolgreich zusammen. Auch Anfang Juni machte das Team des FC Ingolstadt wieder Station auf dem Bieswanger Sportgelände und sorgte für drei abwechslungsreiche Tage voller Bewegung, Lernen und Fußballleidenschaft.

Unter der Leitung von Leon Puchtler und Hanna Armoutzidis trainierten 25 Nachwuchskicker auf dem Gelände der Sportfreunde. Unterstützt wurde das Camp dabei von zahlreichen Helfern der Sportfreunde Bieswang, die für einen reibungslosen Ablauf sorgten.

Im Gespräch mit Werner Rachinger gewährte Hanna Armoutzidis interessante Einblicke in die Arbeit der Audi-Schanzer-Fußballschule und die Besonderheiten des Camps in Bieswang. Für die Studentin der Sonderpädagogik beginnt jede Veranstaltung zunächst ohne feste Erwartungen. Jede Gruppe bringe ihre eigene Dynamik mit, weshalb Offenheit und Flexibilität wichtige Voraussetzungen für die Trainerarbeit seien.

In Bieswang habe sich jedoch schnell gezeigt, dass die Teilnehmer eine besonders engagierte und fußballbegeisterte Gemeinschaft bildeten. Gleichzeitig seien die Kinder motiviert, aufmerksam und mit viel Freude bei der Sache gewesen. Dies erleichtere die Arbeit des Trainerteams erheblich und ermögliche es, in kurzer Zeit zahlreiche Inhalte zu vermitteln.

Wie Armoutzidis gegenüber Werner Rachinger erklärte, stehen dabei vor allem die fußballerischen Grundlagen im Mittelpunkt. Trainiert werden unter anderem Ballbehandlung, Dribbling, Zweikampfverhalten und Spielübersicht. Ergänzt wird das Programm durch spezielle Spielformen sowie Übungen, die den Teamgedanken fördern sollen.

Ebenso wichtig wie die sportliche Ausbildung sind nach ihren Worten soziale Werte. Respekt, Fairplay, gegenseitige Unterstützung und das Einhalten von Regeln gehören zum festen Bestandteil der Campphilosophie. Gerade in Bieswang habe sich gezeigt, wie gut diese Inhalte von den Kindern angenommen wurden.

Besonders positiv blickt die Trainerin auf das Verhalten der Teilnehmer zurück. Im Interview betonte sie, dass die Kinder das Fairplay während der gesamten Veranstaltung vorbildlich gelebt hätten. Die Atmosphäre innerhalb der Gruppe sei durch Zusammenhalt und gegenseitigen Respekt geprägt gewesen. Für das Trainerteam seien dies ideale Voraussetzungen gewesen.

Auch zur häufig gestellten Frage nach der Talentsichtung äußerte sich Armoutzidis gegenüber Werner Rachinger. Zwar würden besondere Begabungen selbstverständlich auffallen, gezieltes Scouting sei jedoch nicht Ziel der Fußballcamps. Im Vordergrund stehe vielmehr die Freude am Fußball sowie die Möglichkeit, den Kindern neue Impulse für ihre persönliche und sportliche Entwicklung mitzugeben.

Lob fand die Campleiterin zudem für die Gastgeber. Die Sportfreunde Bieswang hätten optimale Rahmenbedingungen geschaffen. Besonders hob sie die Unterstützung durch Stefan Kiermeyer hervor, der als Ansprechpartner vor Ort wesentlich zum gelungenen Ablauf beigetragen habe. Die Zusammenarbeit sei unkompliziert, die Organisation hervorragend und die Verpflegung bestens gewesen.

Ein Höhepunkt des Camps war erneut das traditionelle Abschlussspiel zwischen den Teilnehmern und ihren Eltern. Für Armoutzidis besitzt diese Begegnung einen besonderen Stellenwert. Im Gespräch mit Werner Rachinger beschrieb sie das Spiel als gelungenen Abschluss, der die Verbundenheit innerhalb der Gruppe sichtbar mache und den gemeinsamen Tagen einen passenden Schlusspunkt setze.

Neben ihrer Tätigkeit als Trainerin studiert Armoutzidis Sonderpädagogik an der Universität Würzburg. Die Arbeit in den Fußballcamps betrachtet sie als wertvolle Ergänzung zum Studium, da sportliche und soziale Aspekte dabei eng miteinander verbunden seien.

Am Ende bleiben drei intensive Tage voller Bewegung, Gemeinschaft und Begeisterung für den Fußball. Die Aussagen von Hanna Armoutzidis im Interview mit Werner Rachinger zeigen eindrucksvoll, dass es bei den Camps der Audi-Schanzer-Fußballschule um weit mehr geht als um Technik und Tore. Im Mittelpunkt stehen die Kinder, ihre Entwicklung und die Freude am gemeinsamen Sport. Genau diese Werte waren in Bieswang während des gesamten Camps spürbar.

Titelfoto: Sportfreunde Bieswang

 




Abgeordnete sind erfreut über den Sanierungsbeginn in Pappenheim

Ein wichtiger Meilenstein für den Turnverein Pappenheim ist erreicht. Die lange erwartete Sanierung des Turnhallendaches hat begonnen. Bei einem Besuch auf der Baustelle informierten sich die Landtagsabgeordneten Wolfgang Hauber und Helmut Schnotz gemeinsam mit Bürgermeister Florian Gallus, Stadtrat Marcus Wurm sowie Vertretern des Turnvereins über den aktuellen Stand der Arbeiten.

Besonders erfreut zeigten sich die beiden Abgeordneten über den sichtbaren Fortschritt des Projekts, für dessen Finanzierung sie sich intensiv eingesetzt hatten. Im Rahmen einer von Wolfgang Hauber angestoßenen Fraktionsinitiative gelang es, Fördermittel in Höhe von 465.000 Euro aus Fraktionsgeldern des Bayerischen Landtags für die Sanierung der Turnhalle nach Pappenheim zu holen. Diese Unterstützung habe maßgeblich dazu beigetragen, die Finanzierung des größten Vereinsprojekts seit dem Bau der Turnhalle selbst auf eine deutlich solidere Grundlage zu stellen.

Wie bereits mehrfach berichtet, war eine Sanierung des Daches dringend erforderlich geworden. Die Dachkonstruktion hatte sich im Laufe der Jahre als instabil erwiesen und übte zunehmend Druck auf die Außenwände aus. Sichtbar wurde dies durch eine immer stärker werdende Rissbildung am Gebäude.

In den vergangenen Tagen hat die Zimmerei Riedl aus Übermatzhofen mit den Arbeiten begonnen. Zunächst wurden die Dachziegel entfernt und eine Schutzfolie auf der Dachkonstruktion angebracht. Zudem wurde die bestehende Isolierung, die maßgeblich zur seitlichen Belastung des Dachstuhls beigetragen hatte, ausgebaut und entsorgt. In den nächsten Bauabschnitten soll nun die Innenverkleidung des Turnhallendaches entfernt und anschließend die erforderlichen Maßnahmen zur Stabilisierung des Dachstuhls umgesetzt werden.

Vor Ort tauschten sich die Abgeordneten mit den Vereinsvertretern aus. Mit dabei waren die Kassenwartin des Turnvereins, Regine Halbmeyer, sowie die beiden Vorsitzenden Julian Sattler und Timo Ernst. Auch Bürgermeister Florian Gallus und Stadtrat Marcus Wurm, der die Maßnahmen für die Stadt Pappenheim begleitet, nutzten die Gelegenheit, sich über den Fortgang der Arbeiten zu informieren.

Helmut Schnotz machte dabei deutlich, dass Förderungen aus Fraktionsmitteln des Bayerischen Landtags keineswegs selbstverständlich seien. Unterstützt würden nur Vorhaben mit besonderer Bedeutung. Im Fall der Pappenheimer Turnhalle seien dafür gleich mehrere Aspekte ausschlaggebend gewesen. Zum einen der Denkmalschutz des historischen Gebäudes, zum anderen die Tatsache, dass sich die Turnhalle im Eigentum des Vereins befindet und dieser die Verantwortung für Erhalt und Betrieb selbst trägt.

Mit dem nun erfolgten Baustart ist für den Turnverein Pappenheim ein wichtiger Schritt geschafft. Die Verantwortlichen hoffen, dass die Arbeiten planmäßig voranschreiten und die traditionsreiche Turnhalle damit langfristig für den Vereins- und Schulsport gesichert werden kann.

 




Naturstein aus Altmühlfranken begeisterte

Wie entsteht Naturstein, wie wird er verarbeitet und welche Möglichkeiten bietet er in der modernen Architektur? Antworten auf diese Fragen erhielten kürzlich rund 25 Studierende des Bachelorstudiengangs Architektur der Hochschule München bei einer Exkursion in die Natursteinregion Altmühlfranken.

Im Mittelpunkt standen Besuche in den Steinbrüchen und Werken der SSG Solnhofen Stone Group. Dort konnten die angehenden Architektinnen und Architekten die gesamte Wertschöpfungskette von Solnhofener Naturstein und Jura-Kalkstein kennenlernen – von der Gewinnung des Rohmaterials bis zur Weiterverarbeitung im Werk.

Neben Werksführungen standen auch Besichtigungen der Steinbrüche auf dem Programm. Ein besonderer Höhepunkt war die Vorführung von Hackstockmeister Hassan Senner im Steinbruch für Solnhofener Naturstein. Darüber hinaus arbeiteten die Studierenden im Rahmen eines Workshops direkt vor Ort an einer praktischen Übungsaufgabe und erhielten so einen unmittelbaren Einblick in die Arbeit mit dem Naturmaterial.

Die Grundlagen für die Exkursion wurden bereits im Sommer 2025 geschaffen. Damals nahmen die Hochschule München, die Wirtschaftsförderung des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen sowie die Stadt Treuchtlingen erste Gespräche auf. In diesem Zusammenhang besuchte Professor Thomas Neumann die Region, um die Unternehmen der Natursteinbranche kennenzulernen und sich über die Gewinnung, Verarbeitung und Einsatzmöglichkeiten des Werkstoffs zu informieren.

Ziel der Beteiligten ist es, Studierenden die Besonderheiten des Natursteins aus Altmühlfranken näherzubringen und das Bewusstsein für die Eigenschaften regionaler Baustoffe zu stärken. Exkursionen dieser Art ermöglichen praxisnahe Einblicke und fördern das Verständnis für nachhaltiges Bauen sowie für langlebige und wertbeständige Materialien.

Gleichzeitig verfolgen die Wirtschaftsförderungen des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen und der Stadt Treuchtlingen mit solchen Projekten auch das Ziel, den Wirtschaftsstandort Altmühlfranken zu stärken und junge Fachkräfte frühzeitig für die Branche zu begeistern. Die Gewinnung und Verarbeitung von Naturstein prägt die Region seit Generationen und stellt bis heute einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar. Der Austausch zwischen Hochschulen, Handwerksbetrieben und Unternehmen eröffnet jungen Menschen neue Perspektiven und macht die Region als Arbeits- und Wirtschaftsstandort erlebbar.

„Natursteinprodukte aus Altmühlfranken, insbesondere Solnhofener Naturstein und Jura-Kalkstein, stehen beispielhaft für Qualität, Langlebigkeit und regionale Wertschöpfung. Umso erfreulicher ist das Interesse der Studierenden an den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten dieser besonderen Baustoffe“, betont Marina Stoll, Wirtschaftsförderin der Stadt Treuchtlingen.

Die Exkursion wird von allen Beteiligten als gelungener Auftakt für eine intensivere Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Unternehmen und den regionalen Wirtschaftsförderungen gewertet. Nach der positiven Resonanz soll der Austausch fortgesetzt und künftig um weitere Partner erweitert werden. Geplant sind bereits weitere Veranstaltungen rund um das Thema Naturstein in der Wirtschaftsregion Altmühlfranken.

Titelfoto: Almut Lamm / SSG Solnhofen Stone Group




Der Stadtrat in Pappenheim tagt öffentlich

Am Donnerstag, 18.06.2026, um 19:00 Uhr findet im Bürgersaal des Haus des Gastes eine öffentliche Sitzung des Stadtrates mit folgender Tagesordnung statt:

1 Ortsprecherwahlen 2026 – Verpflichtung der neu gewählten Ortsprecher der Ortsteile Zimmern und Göhren

2 Bauanträge

2.1 BA 17/2026 – Antrag auf isolierte Befreiung vom Bebauungsplan „Sandäcker“ Zimmern: Einfriedung des Grundstücks „Zimmern 56“, Fl.-Nr. 267/9, Gemarkung Zimmern

3 Städt. Anwesen „Beckstraße 19“, ehem. städt. Krankenhaus, ehem. „Georg Nestler-Seniorenheim“ – Grundsatzbeschluss über künftige Nutzung

4 Bauleitplanung – Antrag auf Bauleitplanung (Änderung FNP und Aufstellung vorhabenbezogener Bebauungsplan) Sondergebiet „Solarpark Bieswang Ost und Ochsenhart“ der Fa. SÜDWERK (Grundsatzbeschluss)

5 Teilnahme am Förderaufruf des Bundes zur Sanierung des Freibads Pappenheim

6 Antrag des „MRK 1856 Pappenheim“ Vereines auf Verwendung des Stadtwappens

7 Bekanntgaben




Sommerabend mit besonderem Klang in Pappenheim

Der Kunst- und Kulturverein Pappenheim setzt auch bei seiner nächsten Musikveranstaltung auf ein Angebot abseits ausgetretener Pfade. Am Samstag, 20. Juni 2026, ist die Münchner Combo Zeisig zu Gast auf der Remise des K14 in der Klosterstraße 14. Beginn ist um 19 Uhr.

Die Verantwortlichen des Vereins haben sich bewusst für die drei Musiker entschieden, die mit ihrem ganz eigenen Stil überzeugen. Statt bekannter Mainstream-Klänge erwartet die Besucher handgemachte Musik mit neuen Klangfarben, bayrischer Sprache, ungewöhnlichen Melodien und einer Mischung aus Humor und Nachdenklichkeit. Unter dem Motto „Melancholie trifft Wahnsinn“ präsentieren Frank Reinhard, Stephan Krammel und Üdi Kufeld ihre Lieder und lassen dabei Instrumente von der Gitarre bis zum Synthesizer erklingen.

Für ihre Musik haben die Künstler sogar eine eigene Bezeichnung gefunden. Sie nennen ihren Stil „Münchner Krautfolk“. Mit ihrer spürbaren Freude am Musizieren gelingt es ihnen immer wieder, auch das Publikum mitzureißen.

Neben dem musikalischen Programm dürfen sich die Gäste auch auf das leibliche Wohl freuen. Angeboten werden bayerisch-fränkische Bratwürste sowie heimisches Bier. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Für Essen und Getränke wird ein entsprechender Unkostenbeitrag erhoben. Zudem freut sich der Kunst- und Kulturverein über Spenden zur Unterstützung seiner Kulturarbeit.

Mit der Combo Zeisig verspricht der Sommerabend in Pappenheim einmal mehr ein kulturelles Erlebnis zu werden, das bewusst eigene Wege geht und neugierig auf neue musikalische Entdeckungen macht.