Sommerabendmusik lädt zum Innehalten nach Pappenheim ein

Mit einem musikalischen Abend im idyllischen Pfarrgarten startet am Dienstag, 4. August, die diesjährige Pappenheimer Sommerabendmusik. Beginn ist um 19.30 Uhr.

Den Auftakt gestaltet das Ensemble „ExtraDOUR“. Die Musiker präsentieren eine abwechslungsreiche Mischung aus aussagekräftigen christlichen Liedern und moderner Volksmusik in neuem Gewand. Mit Gesang, Gitarre, Akkordeon, Bass und Cajon interpretieren sie bekannte Stücke wie „Die Gedanken sind frei“ oder „Heute hier, morgen dort“ ebenso wie christliche Lieder, darunter „Jesus in my house“ und „Freunde, dass der Mandelzweig“.

Die rund halbstündige Veranstaltung verbindet Musik mit kurzen Gedankenanstößen und einem Segen. Sie möchte den Besucherinnen und Besuchern Gelegenheit geben, zur Ruhe zu kommen, durchzuatmen und den Alltag für einen Moment hinter sich zu lassen.

Im Anschluss besteht bei einem kühlen Getränk die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen und die Eindrücke des Abends zu teilen. Der Eintritt zur Sommerabendmusik ist frei.

 




Absage für Dorfrocker Open Air und Bauernmarktmeile in Pappenheim

Der MRK 1856 Pappenheim hat mitgeteilt, dass das für Samstagabend, 1. August 2026, geplante Open Air der Dorfrocker witterungsbedingt abgesagt werden musste.

Besucherinnen und Besucher, die bereits Eintrittskarten im Vorverkauf erworben haben, erhalten den Ticketpreis gegen Vorlage ihrer Eintrittskarte an der jeweiligen Vorverkaufsstelle zurück.

Darüber hinaus informiert der MRK 1856 Pappenheim, dass auch die für Samstagnachmittag vorgesehene Bauernmarktmeile nicht stattfinden kann.

Alle anderen Programmpunkte finden wie geplant statt

 




Glasfaserausbau in vier Pappenheimer Ortsteilen startet

Für zahlreiche Haushalte in den Pappenheimer Ortsteilen Geislohe, Göhren, Neudorf und Niederpappenheim rückt der Glasfaserausbau näher. Wie die Stadt Pappenheim mitteilt, wurden die Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümer, deren Anwesen im Rahmen des laufenden Förderprogramms mit einem Glasfaseranschluss versorgt werden, in der vergangenen Woche von der GlasfaserPlus GmbH angeschrieben. Das Unternehmen ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Deutschen Telekom und des IFM Global Infrastructure Fund.

Mit dem Schreiben wurden die Eigentümer über die Möglichkeit informiert, ihren Hausanschluss zu beauftragen. Die Buchung erfolgt online über die Internetseite der Telekom. Dabei besteht die Wahl zwischen einem kostenlosen Hausanschluss ohne Glasfasertarif oder einem Hausanschluss in Verbindung mit einem Glasfasertarif.

Um die Beauftragung möglichst einfach zu gestalten, hat die Stadt Pappenheim eine Schritt-für-Schritt-Anleitung erstellt. Diese führt durch den Buchungsvorgang und soll den Eigentümerinnen und Eigentümern die Auswahl des gewünschten Anschlusses erleichtern. Die Anleitung steht auf der Internetseite der Stadt unter folgendem Link zum Download bereit:

https://pappenheim.de/fileadmin/stadt/Aktuelles/Anleitung_Buchung_Glasfaseranschluss_V_1_0_Juli_2026.pdf

Die Stadt weist ausdrücklich darauf hin, dass Hausanschlüsse im Rahmen des laufenden Förderprogramms für die Grundstückseigentümer kostenlos sind. Wer den Anschluss jedoch erst nach Abschluss des Förderprogramms beauftragt, muss die Kosten für den Hausanschluss grundsätzlich selbst tragen.

Die betroffenen Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümer sollten daher die Möglichkeit der kostenfreien Beauftragung rechtzeitig nutzen, damit der Glasfaseranschluss im Zuge des Ausbaus direkt bis ins Gebäude verlegt werden kann.

 




Neuer farbenfroher Blickfang in Pappenheim

Mit viel Kreativität, gelebter Gemeinschaft und einer großen Portion Fantasie ist in Pappenheim erneut ein besonderes Kunstprojekt entstanden. Der Kunst- und Kulturverein Pappenheim hat gemeinsam mit den Vorschulkindern des katholischen Kindergartens St. Martin sowie der Offenen Behindertenarbeit (OBA) der Rummelsberger Diakonie farbenfrohe Mobiles gestaltet, die künftig die Kneippanlage an der Altmühlbrücke schmücken.

Bereits seit mehreren Jahren setzt der Kunst- und Kulturverein immer wieder kreative Aktionen um, die das Stadtbild verschönern und zugleich Menschen zusammenbringen. Auch das diesjährige Projekt knüpft an diese erfolgreiche Idee an. Im Haus der Bürger im K14 stellte das Organisationsteam zunächst das Vorhaben vor, bevor die Beteiligten gemeinsam ans Werk gingen.

Die dafür verwendeten Holzrahmen wurden in der Behindertenwerkstatt Treuchtlingen gefertigt. Anschließend verwandelten die Kinder des Kindergartens St. Martin gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der OBA die schlichten Rahmen in individuelle Kunstwerke. Mit Naturmaterialien wie Zapfen, Schneckenhäusern und Holzscheiben sowie bunten Fäden und Stoffen entstanden fantasievolle Mobiles, bei denen der Kreativität kaum Grenzen gesetzt waren.

Im Mittelpunkt stand dabei nicht allein das Basteln. Vielmehr bot das Projekt Raum für Begegnungen. Kinder und Menschen mit Behinderung arbeiteten ganz selbstverständlich miteinander, tauschten Ideen aus und unterstützten sich gegenseitig. Diese gelebte Inklusion prägt die Zusammenarbeit zwischen dem katholischen Kindergarten St. Martin und der Offenen Behindertenarbeit bereits seit längerer Zeit und wurde auch diesmal wieder eindrucksvoll sichtbar. Die Organisatorinnen Petra Beier und Lisa Strixner von der OBA sowie Kindergartenleiterin Karin Liebald erleben bei gemeinsamen Projekten immer wieder, wie ungezwungen und bereichernd diese Begegnungen für alle Beteiligten sind.

Das diesjährige Motto lautete, Dingen einen neuen Rahmen zu geben. Gesammelte und gefundene Materialien erhielten eine neue Aufgabe, aus Holzscheiben wurden bunte Blumen, aus einfachen Rahmen kleine Kunstwerke. Dahinter steckt zugleich eine Botschaft. Wer Bekanntes in einen neuen Rahmen setzt, entdeckt oft neue Blickwinkel – ein Gedanke, der auch das Miteinander der Menschen beschreibt.

Der Kunst- und Kulturverein Pappenheim schuf mit der Organisation des Projekts erneut die Grundlage für diese besondere Aktion und unterstreicht damit einmal mehr sein Engagement, Kunst, Kultur und das gesellschaftliche Leben in Pappenheim auf kreative Weise zu bereichern. Unterstützung erhielt das Projekt zudem von der Stadt Pappenheim.

Die fertigen Mobiles schmücken nun die Anlage am Kneipp-Becken an der Altmühlbrücke und laden Spaziergänger dazu ein, einen Moment innezuhalten.

 




Pedelec am Bahnhof in Pappenheim gestohlen

Ein bislang unbekannter Täter hat am Montag, 27.07.2026 am Bahnhof in Pappenheim ein Pedelec entwendet. Das Fahrrad war nach Angaben der Polizei am Fahrradabstellplatz abgestellt und mit einem Gliederschloss gesichert.

Der Eigentümer hatte das blaue Mountainbike der Marke Ghost gegen 5.20 Uhr dort abgestellt. Als er gegen 17.15 Uhr zurückkehrte, stellte er fest, dass das Pedelec verschwunden war. Der entstandene Schaden wird auf rund 2.600 Euro geschätzt.

Die Polizei Treuchtlingen hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer am Montag im Bereich des Fahrradabstellplatzes am Pappenheimer Bahnhof verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Angaben zum Verbleib des Fahrrads machen kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 09142/9644-0 mit der Polizeiinspektion Treuchtlingen in Verbindung zu setzen.

 




Starker Tennisnachwuchs in Pappenheim

Mit einem abwechslungsreichen Sommerfest hat der TC Pappenheim seine erfolgreiche Nachwuchsarbeit gefeiert. Zahlreiche Kinder, Jugendliche und Familien verbrachten gemeinsam einen sportlichen Nachmittag auf der Tennisanlage, bei dem spannende Wettkämpfe, Spiel und Geselligkeit im Mittelpunkt standen.

Seit Mai 2024 verfügt der Tennisclub wieder über eine aktive Kinder- und Jugendabteilung, die sich seither erfreulich entwickelt hat. Inzwischen trainieren 38 Kinder und Jugendliche im Alter von vier bis 16 Jahren regelmäßig in verschiedenen Trainingsgruppen. Ein weiterer Meilenstein gelang dem Verein in diesem Sommer mit der Meldung einer U9-Mannschaft – erstmals seit langer Zeit. Zudem unterstützen bereits drei Nachwuchsspielerinnen die aktive Damenmannschaft.

Das Sommerfest begann mit der Begrüßung durch Jugendwartin Anina van der Gang. Nachdem die Veranstaltung bereits im vergangenen Jahr auf große Resonanz gestoßen war, wurde das sportliche Angebot in diesem Jahr erweitert. So standen sowohl ein Kleinfeldturnier für die jüngeren als auch ein Großfeldturnier für die älteren Kinder und Jugendlichen auf dem Programm.

Im Kleinfeldturnier traten neun Nachwuchsspieler zunächst in einer Gruppenphase gegeneinander an. Nach spannenden Begegnungen und einem zusätzlichen Stechen um den letzten Halbfinalplatz standen schließlich die Sieger fest. Den ersten Platz sicherte sich Leeven van der Gang vor Julius Ulbrich auf Rang zwei. Den dritten Platz belegte Nikolina Tolicki.

Auch das Großfeldturnier bot bis zuletzt Spannung. Fünf Teilnehmerinnen spielten im Modus „Jeder gegen jeden“ den Turniersieg aus. Da neben der Zahl der gewonnenen Spiele auch die Spieldifferenz über die Platzierungen entschied, blieb das Ergebnis bis zur Siegerehrung offen. Emma Hilitzer setzte sich am Ende mit 14 gewonnenen Spielen an die Spitze. Den zweiten Platz belegte Alena Drechsler, dicht gefolgt von Lelia Drechsler auf Rang drei.

Neben den Turnieren wartete das Sommerfest mit weiteren Aktionen auf. Bei einer Tombola zugunsten der Jugendarbeit fanden zahlreiche Sachpreise glückliche Gewinner. Insgesamt kamen dabei 300 Euro zusammen, die vollständig der Nachwuchsarbeit des Vereins zugutekommen. Kreativ wurde es beim gemeinsamen Gestalten einer neuen Kindersitzgruppe. Diese wurde mit den Namen aller Nachwuchsspieler verschönert und steht künftig im Terrassenbereich als kindgerechter Treffpunkt zur Verfügung.

Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Dank zahlreicher mitgebrachter Speisen der Eltern entstand ein abwechslungsreiches Buffet. Besonders die Zuckerwattemaschine erfreute sich bei den jungen Besucherinnen und Besuchern großer Beliebtheit.

Während auf den Turnierplätzen um Punkte gekämpft wurde, nutzten viele Familien die Gelegenheit, selbst zum Schläger zu greifen. Eltern und Kinder lieferten sich auf den freien Plätzen so manchen Ballwechsel und sorgten für zusätzliche Bewegung und gute Stimmung auf der Anlage.

Nach einer dreiwöchigen Sommerpause wird der Trainingsbetrieb wieder aufgenommen und bis in den Herbst fortgesetzt. Auch in der kalten Jahreszeit soll das Training weitergehen. Bereits zum dritten Mal in Folge plant der TC Pappenheim ein Wintertraining in der Turnhalle des Evangelischen Bildungszentrums. Damit können die jungen Tennisspielerinnen und Tennisspieler ganzjährig trainieren – eine Kontinuität, die sich nach Einschätzung des Vereins bereits deutlich in den sportlichen Fortschritten des Nachwuchses bemerkbar macht.

Fotos: TC Pappenheim




Musik in Pappenheimer Gärten

Ein lauer Sommerabend, stimmungsvolle Livemusik und ein idyllischer Garten als Veranstaltungsort – der Kunst- und Kulturverein Pappenheim lädt am Sonntag, 2. August, von 18 bis 21 Uhr wieder zu seiner beliebten Veranstaltungsreihe „Musik in Pappenheimer Gärten“ ein. Wo das Konzert stattfindet, bleibt bis zum Schluss ein gut gehütetes Geheimnis. Erst vom gemeinsamen Treffpunkt auf dem Marktplatz aus geht es bei einem kleinen Spaziergang zum privaten Garten, der für diesen Abend zur außergewöhnlichen Konzertkulisse wird.

Für die musikalische Gestaltung sorgt in diesem Jahr das Trio Tea for Three. Die drei Musiker Hartmut Betz (Klarinette und Saxofon), Johannes Schmauch (Bass und Gesang) sowie Ottmar Breitenhuber (Klavier) stehen für abwechslungsreiche Arrangements, Improvisationen und eine Mischung aus Jazz-Standards aus dem American Songbook sowie traditionellen und modernen Stücken. In lockerer Atmosphäre dürfen sich die Besucherinnen und Besucher auf einen entspannten Sommerabend mit Livemusik freuen.

Passend dazu werden Getränke und ein kleiner Imbiss angeboten. Statt eines klassischen Bühnenkonzerts mit fester Bestuhlung erwartet die Gäste ein ungezwungenes Open-Air-Erlebnis, bei dem Musik, Natur und Geselligkeit im Mittelpunkt stehen.

Da der Veranstaltungsort nur begrenzten Platz bietet, ist eine Anmeldung erforderlich. Diese ist bis Mittwoch, 29. Juli, bei Uschi Kreißl unter Telefon 09143/6586, bei Christa Seuberth unter 09143/6228 oder per E-Mail an k14.pappenheim@web.de möglich.

Treffpunkt ist spätestens um 18 Uhr auf dem Marktplatz in Pappenheim. Parkmöglichkeiten bestehen unter anderem auf der Insel bei den Stadtwerken sowie auf dem Areal Pappenheim Nord an der Bürgermeister-Rukwid-Straße. Der Eintritt ist frei. Über eine angemessene Spende zur Unterstützung der kulturellen Arbeit freut sich der Kunst- und Kulturverein Pappenheim.

 




Ein turbulenter Flug sorgt in Pappenheim für beste Unterhaltung

Besser hätte der Termin kaum gewählt werden können. Ausgerechnet am Wochenende, an dem das Pappenheimer Volksfest ausgefallen ist, sorgte die Theatergruppe Pappenheim mit zwei Aufführungen in der Remise des K 14 für beste Unterhaltung. Das unter der Regie von Anette Pappler einstudierte Stück schenkte den Besucherinnen und Besuchern einen Abend, der noch lange in Erinnerung bleiben dürfte.

Von Anfang an wurden die Gäste zu Fluggästen einer ganz besonderen Flugreise. Von Nürnberg sollte es mit der französischen Fluglinie „Jet-Baguette“ nach Paris gehen. Doch bereits die ersten Durchsagen machten deutlich, dass dieser Flug alles andere als gewöhnlich verlaufen würde. „Diese Flugzeug ist absolut sischer. Solange es nischt geht in die Luft“, beruhigte die Crew ihr Publikum – und hatte die Lacher von Beginn an auf ihrer Seite.

Die beiden französischen Flugbegleiterinnen Babette (Barbara Mürl), Jeanette (Verena Wenzel) und ihre Flubi-Azubi Colette (Anette Pappler) führten mit viel Charme, Witz und perfektem Timing durch einen Flug, bei dem wirklich alles schiefging, was nur schiefgehen konnte. Der betrunkene Kapitän Jean-Pierre Sarkozy (Holger Wenzel) verlor die Orientierung, das Bordessen wurde knapp, Fallschirme sorgten ebenso für Verwirrung wie ein plötzlich auftauchender Schwangerschaftstest, und auch das marode Flugzeug – eine uralte Tupolew – machte ihrem Ruf alle Ehre.

Mit schlagfertigen Dialogen, feinem schwarzen Humor und einer beeindruckenden Spielfreude meisterten die Darstellerinnen jede noch so absurde Situation. Ein Malheur folgte auf das nächste, doch Babette, Jeanette und Colette hatten für jede Panne eine ebenso originelle wie musikalische Lösung parat. Ihr „Unter’altungsprograaam“ lenkte immer wieder gekonnt von den Turbulenzen ab und sorgte dafür, dass die Zeit tatsächlich wie im Flug verging.

Einen besonderen Reiz erhielt die Inszenierung durch die zahlreichen live gesungenen Musikstücke. Bekannte Titel unter anderem von den Beatles, Reinhard Mey, Gitte Hænning, Daliah Lavi und Tracy Chapman fügten sich harmonisch in die Handlung ein und machten den Theaterabend zu einer unterhaltsamen Mischung aus Schauspiel, Musik und Gesang. Musikalisch begleitet wurde die Aufführung vom Trio unter der Leitung von Annika Eggert von Musikunterricht Eggert, gemeinsam mit Linus Lauterbach und Holger Wenzel.

Immer wieder wechselten sich pointierte Dialoge, überraschende Wendungen und musikalische Einlagen in rasantem Tempo ab. Selbst als Triebwerkausfall, Notwasserung und Absturzgefahr im Raum standen, blieb die Stimmung an Bord bestens. Kurz vor der drohenden Notwasserung sorgte Babette mit der Ankündigung „Ihr Leben wird vergehen wie im Flug“ noch einmal für einen jener Momente, in denen sich schwarzer Humor und Situationskomik auf besondere Weise verbanden. Zwischen all dem Humor fanden am Ende sogar nachdenkliche und lebensbejahende Botschaften ihren Platz – ein gelungener Abschluss eines außergewöhnlichen Theaterstücks.

Das Publikum dankte es den Mitwirkenden mit herzlichem Applaus, begeistertem Mitklatschen bei vielen Liedern und stehenden Ovationen zum Schluss. Wer an Bord dieses ungewöhnlichen Fluges war, dürfte zwar keine Flugangst, dafür aber ordentlich beanspruchte Lachmuskeln mit nach Hause genommen haben.

Zum Abschluss bedankte sich die Vorsitzende der Theatergruppe Pappenheim e. V., Barbara Mürl, herzlich bei allen, die hinter den Kulissen zum Gelingen der Aufführungen beigetragen hatten. Ihr Dank galt Lili Mürl für die Maske, Jörg Gerber für die Beleuchtung, Pia Brunnenmeier als Souffleuse und für die Tontechnik sowie Marianne Pappler als gute Seele im Backstage-Bereich. Ebenso dankte sie Annika Eggert für die musikalische Vorbereitung sowie dem Kunst- und Kulturverein für die Bewirtung und die Bereitstellung der Remise im K 14.

Mit diesen beiden Vorstellungen hat die Theatergruppe Pappenheim erneut eindrucksvoll bewiesen, wie lebendig und vielseitig das kulturelle Leben in der Stadt sein kann. Der geschickt gewählte Termin am Wochenende des ausgefallenen Volksfestes erwies sich dabei als echter Glücksgriff und bot vielen Menschen einen wunderbaren Ersatz. Die Begeisterung im Publikum machte deutlich, dass dieser Theaterabend weit mehr war als eine gelungene Aufführung – er war ein echtes Gemeinschaftserlebnis, das Lust auf die nächste Vorstellung der Theatergruppe im Herbst dieses Jahres macht.

 




Stadtrat signalisiert Verkaufsbereitschaft für das Georg Nestler Haus in Pappenheim

Mit einem weiteren Grundsatzbeschluss hat der Pappenheimer Stadtrat den nächsten Schritt für die Zukunft des Georg-Nestler-Hauses eingeleitet. Nachdem im Juni das von der LandLiving GmbH entwickelte Konzept „Georg-Nestler-Haus 2030“ grundsätzlich auf seine Umsetzbarkeit geprüft werden soll, erklärte der Stadtrat nun seine grundsätzliche Bereitschaft, die städtische Immobilie zur Realisierung des Projekts auch zu verkaufen. Eine endgültige Entscheidung über den Verkauf ist damit jedoch ausdrücklich noch nicht verbunden.

Was bisher geschah
Bereits in der Sitzung vom 18. Juni hatte LandLiving ein völlig neues Nutzungskonzept vorgestellt. Anders als die zuvor diskutierten Ansätze soll in dem ehemaligen Krankenhaus und späteren Seniorenheim keine klassische Pflegeeinrichtung entstehen. Vorgesehen ist vielmehr ein generationenübergreifendes Wohn- und Gemeinschaftsprojekt, das Wohnen, Begegnung und gesellschaftliches Leben miteinander verbindet. Geplant sind barrierefreie Wohnungen, Gemeinschaftsflächen, ein öffentlich zugängliches Café sowie Räume für Veranstaltungen und gemeinschaftliche Aktivitäten. Ziel ist es, dem seit 2021 leerstehenden Gebäude nach mehreren erfolglosen Anläufen wieder eine dauerhafte Perspektive zu geben.

Verkauf oder Erbpacht?
Nach den Gesprächen zwischen der Stadtverwaltung und Projektinitiator Dr. Carsten Witt wurde deutlich, dass dieses Konzept nach Einschätzung der Projektgesellschaft nur dann wirtschaftlich umgesetzt werden kann, wenn das Gebäude in das Eigentum der Projektgesellschaft übergeht. Die Finanzierung soll auf privaten Investoren, Fördermitteln, Bewohnerbeteiligungen und langfristigen Nutzungserlösen beruhen. Für die Gewinnung der erforderlichen Investoren sei der Eigentumserwerb Voraussetzung. Die Varianten Erbbaurecht oder langfristige Verpachtung böten hierfür nach Angaben der Projektgesellschaft keine ausreichende Finanzierungssicherheit.

Für die Stadt hätte ein Verkauf ebenfalls Vorteile. Sie würde einen Verkaufserlös erzielen und wäre künftig nicht mehr für die erheblichen Unterhalts- und Sanierungsmaßnahmen verantwortlich. Gleichzeitig würden klare Eigentumsverhältnisse geschaffen, die dem Investor die notwendige Planungssicherheit geben. Dem steht gegenüber, dass die Stadt ihr Eigentum dauerhaft aufgibt und ihre Einflussmöglichkeiten auf die spätere Nutzung deutlich geringer werden. Zwar könnten vertragliche Sicherungen, etwa eine Zweckbindung oder Rückfallregelungen, vereinbart werden, dennoch verliert die Kommune einen Teil ihrer Steuerungsmöglichkeiten. Auch im Insolvenzfall ergeben sich unterschiedliche Risiken, je nachdem ob verkauft, verpachtet oder ein Erbbaurecht bestellt wird. Gerade diese Punkte hatte die Verwaltung dem Stadtrat im Vorfeld ausführlich gegenübergestellt.

Bürgermeister Florian Gallus machte deshalb während der Beratung deutlich, dass die aktuelle Entscheidung noch keinen Verkauf des Georg-Nestler-Hauses bedeutet. „Die heutige Beschlussfassung stellt ausdrücklich noch keine Entscheidung über den Verkauf der Immobilie dar.“ Der Stadtrat entscheide derzeit ausschließlich über die Fortführung des Projekts, die grundsätzliche Verkaufsbereitschaft und die Einholung eines Verkehrswertgutachtens. Erst nach Vorliegen aller Entscheidungsgrundlagen werde über Kaufpreis, Vertragsbedingungen und den notariellen Kaufvertrag gesondert beschlossen.

Der Zeitplan
Bis zu einer endgültigen Entscheidung wird allerdings noch einige Zeit vergehen. Zunächst soll im August oder September ein aktuelles Verkehrswertgutachten erstellt werden, das als Grundlage für die Kaufpreisverhandlungen dient. Diese sind nach den Planungen der Stadt für den Herbst vorgesehen. Ebenfalls im Herbst soll der Stadtrat dann über den ausgearbeiteten Kaufvertrag und einen möglichen Verkauf des Georg-Nestler-Hauses endgültig entscheiden. Kommt es zu einer Zustimmung, könnte der notarielle Vertragsabschluss nach derzeitiger Planung im Frühjahr 2027 erfolgen.

Zwei Meinungen
Carola Lämmerer von der Bürgerliste begrüßte das gewählte Verfahren. Sie freue sich auf das Konzept von LandLiving.
Eine andere Reihenfolge der Entscheidungen hätten sich dagegen die Grünen gewünscht. Dabei machten sowohl Lisa Pfister als auch Astrid Weddige deutlich, dass sich ihre Kritik nicht gegen einen möglichen Verkauf oder gegen das Projekt selbst richtet, sondern gegen den Zeitpunkt der Beschlussfassung.
Nach den Ausführungen von Lisa Pfister von den Grünen sei es „zu früh für diesen Beschluss“. Man habe noch keine Idee, ob das Projekt angenommen werde. Sie könne sich die Beschlussfassung eher vorstellen, wenn man diesbezüglich bereits mehr wisse.
Astrid Weddige teilte diese Einschätzung. Aus ihrer Sicht müsse zunächst das Verkehrswertgutachten vorliegen, bevor ein so weitreichender Grundsatzbeschluss gefasst werde. „Wir würden nichts verlieren, wenn wir den Verkauf erst nach Vorliegen des Gutachtens beschließen“, erklärte Weddige im Stadtrat.

Am Ende folgte die Mehrheit des Stadtrates jedoch der Empfehlung des Bürgermeisters. Der Grundsatzbeschluss zur Verkaufsbereitschaft wurde gegen die beiden Stimmen der Grünen gefasst. Mit der Entscheidung ist der Weg für die weiteren Verhandlungen geebnet. Zunächst soll nun das Verkehrswertgutachten erstellt werden. Erst danach wird der Stadtrat über Kaufpreis, Vertragsbedingungen und einen möglichen Verkauf des Georg-Nestler-Hauses endgültig entscheiden.

 




Pappenheim nimmt Abschied von Pfarrer Robert

Sechs Jahre lang prägte Pfarrvikar Dr. Robert Rapljenovic das kirchliche Leben in der Pfarreiengemeinschaft Treuchtlingen-Pappenheim. In Pappenheim allerdings war er für die meisten schlicht „Pfarrer Robert“. Nicht zuletzt deshalb, weil sein Nachname für viele eine kleine sprachliche Herausforderung war. Vor allem aber, weil seine herzliche und unkomplizierte Art schnell dafür sorgte, dass aus dem Geistlichen ein vertrauter Ansprechpartner wurde.

Mit einem festlichen Sonntagsgottesdienst verabschiedete die Pfarreiengemeinschaft nun am Sonntag, 19.07.2026  den langjährigen Pfarrvikar und seine Familie. Künftig wird Dr. Robert Rapljenovic als Vizerektor und Leitender Repetitor am ostkirchlichen Priesterseminar Collegium Orientale in Eichstätt tätig sein.

In einem bewegenden Abschiedsgruß blickt Pfarrer Robert dankbar auf seine Zeit in der Region zurück. Vier Jahre lang trug er gemeinsam mit Pfarrer Härteis die besondere Verantwortung für die Pfarrei Pappenheim und die Kuratie Solnhofen. Die Jahre seien reich gewesen an Begegnungen, gemeinsamen Erfahrungen und vielen schönen Momenten des Glaubens.

Besonders am Herzen lagen ihm die Ministrantinnen und Ministranten. Die vielen festlichen Gottesdienste, die sie gemeinsam gefeiert hätten, würden ihm ebenso in Erinnerung bleiben wie deren Einsatzbereitschaft, Verlässlichkeit und Freude am Dienst.

Sein Dank gilt darüber hinaus den vielen Menschen, die ihn auf seinem Weg begleitet haben. Aus einer Gemeinde sei für ihn eine Familie geworden, schreibt er. Er bedankt sich bei seinen Mitbrüdern im pastoralen Dienst, den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Pfarrgemeinderäten, Kirchenverwaltungen, Lektorinnen und Lektoren, Organistinnen und Organisten sowie den Mesnerinnen und Mesnern. Auch jene, die inzwischen verstorben sind und das Gemeindeleben mitgeprägt haben, schließt er ausdrücklich in seinen Dank ein.

Der Wechsel nach Eichstätt bedeutet für ihn eine neue und verantwortungsvolle Aufgabe, auf die er mit Freude und Neugier zugehe. Gleichzeitig falle der Abschied schwer. Das gelte nicht nur für ihn selbst, sondern ebenso für seine Frau Ivana sowie die beiden Söhne Konstantin und Emilian, die als Mesnerin, Lektorin beziehungsweise Ministranten ebenfalls fest in das Gemeindeleben eingebunden waren. Die Familie habe sich in Pappenheim zuhause gefühlt und viele wertvolle Freundschaften geschlossen.

Zum Abschied erinnert Pfarrer Robert an die Worte des Apostels Paulus: „Ich trage euch in meinem Herzen.“ Diese Verbundenheit bleibe auch über die räumliche Entfernung hinaus bestehen. Zugleich lädt er die Menschen aus der Pfarreiengemeinschaft ein, ihn am Collegium Orientale in Eichstätt zu besuchen. Die Türen stünden jederzeit offen.

Wer Pfarrer Robert erlebt hat, wird ihn nicht nur als engagierten Seelsorger in Erinnerung behalten. Viele verbinden mit ihm seine offene Art, seinen Humor und seine Bereitschaft, jedem Menschen unvoreingenommen zu begegnen. Eigenschaften, die ihn in Pappenheim schnell bekannt und beliebt gemacht haben und die nun vielen fehlen werden. Sein Abschiedsgruß endet schlicht und herzlich mit einem Wort, das gut zu ihm passt: „Ade!“

Wie ich Pfarrer Robert kennenlernte
Manche Begegnungen bleiben im Gedächtnis, obwohl sie ganz unspektakulär beginnen. So war es bei mir mit Pfarrer Robert.
Es war während der Coronazeit. An einem winterlichen Abend befand ich mich auf dem Heimweg. Es war bereits dunkel, doch die Pappenheimer Nichtlichtzeit hatte sich noch nicht über die Stadt gelegt. Schon von Weitem fiel mir in der Bahnhofstraße eine Person auf, die neben einem Fahrrad auf der Fahrbahn lag. Mein erster Gedanke war, möglichst schnell dorthin zu kommen, um zu helfen und den Gestürzten aus dem Gefahrenbereich zu bringen.
In diesem Moment näherte sich von stadtauswärts ein Fahrzeug. Kaum hatte es angehalten, sprang ein wendiger Mann mit großem Bart heraus. Ohne zu zögern kümmerte er sich um den Radfahrer, dem deutlich anzumerken war, dass er dem Alkohol reichlich zugesprochen hatte.
Als der bärtige Helfer den Gestürzten aufrichten wollte, musterte dieser ihn zunächst misstrauisch und fragte im Pappenheimer Dialekt: „Wer bischt na du überhabts?“ Die Antwort kam ruhig und freundlich: „Ich bin der neue katholische Pfarrer Robert.“
„Aha“, erwiderte der Mann und ließ sich aufhelfen. Dann fügte er mit ernster Miene hinzu: „Ich bin aber evangelisch.“
Pfarrer Robert lächelte und antwortete in seiner ihm eigenen herzlichen Art: „Das spielt doch keine Rolle. Wir sind doch alle Brüder, wenn wir anderen helfen können.“

Genau in diesem Augenblick wusste ich, wen ich da gerade kennengelernt hatte. Nicht zuerst den neuen katholischen Pfarrer von Pappenheim, sondern einen Menschen, für den Mitmenschlichkeit wichtiger ist als Konfessionen. Eine kurze Begegnung am Straßenrand, die mir bis heute in Erinnerung geblieben ist.




Pappenheim und ILE-Altmühltal starten Förderaufruf für Kleinprojekte

Vereine, Initiativen, Kommunen und engagierte Bürgerinnen und Bürger in der ILE-Region Altmühltal können sich ab sofort mit Ideen für das Regionalbudget 2027 bewerben. Die Kommunale Arbeitsgemeinschaft (KAG) Altmühltal hat den offiziellen Förderaufruf veröffentlicht und plant, beim Amt für Ländliche Entwicklung Mittelfranken erneut Fördermittel in Höhe von bis zu 75.000 Euro zu beantragen. Voraussetzung ist allerdings zunächst die Bewilligung des Regionalbudgets.

Gefördert werden sogenannte Kleinprojekte mit förderfähigen Gesamtausgaben zwischen 500 und 20.000 Euro. Ziel ist es, den ländlichen Raum als Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturraum weiterzuentwickeln. Die Vorhaben müssen im Gebiet der ILE-Region Altmühltal liegen und einen Beitrag zur Umsetzung des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepts leisten.

Die Bandbreite möglicher Projekte ist groß. Unterstützt werden unter anderem Maßnahmen zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements, der Öffentlichkeitsarbeit, der Grundversorgung sowie der örtlichen Infrastruktur. In den vergangenen Jahren wurden beispielsweise Verkaufsautomaten für Direktvermarkter, Lastenräder für den öffentlichen Verleih, Verbesserungen an Wander- und Radwegen, Geräte zur Obstbaumpflege oder Projekte zur Aufwertung von Ortskernen gefördert.

Die Förderung beträgt bis zu 70 Prozent der tatsächlich entstandenen Nettoausgaben, maximal jedoch 8.000 Euro je Projekt. Förderfähig sind ausschließlich Vorhaben, mit deren Umsetzung noch nicht begonnen wurde.

Über die Vergabe der Mittel entscheidet eine eigens eingerichtete Projektarbeitsgruppe. Bewertet werden die eingereichten Vorhaben unter anderem nach ihrem Nutzen für die Region, ihrer Nachhaltigkeit, ihrem Innovationsgrad, dem bürgerschaftlichen Engagement sowie ihrem Beitrag zum Klimaschutz und zur regionalen Identität. Einen besonders hohen Stellenwert hat dabei der öffentliche Nutzen des Projekts.

Weitere Informationen und Ansprechpartner
Das ausführliche Merkblatt mit allen Fördervoraussetzungen, Hinweisen zur Antragstellung sowie den erforderlichen Unterlagen steht im Förderwegweiser des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten unter der Rubrik „Antragstellung ILE“ beziehungsweise „Antragstellung Kleinprojektträger“ zum Download bereit unter:

https://www.stmelf.bayern.de/foerderung/regionalbudget/index.html

 

Die Antragsformulare sind außerdem über die Stadt Pappenhiem erhältlich.
Ansprechpartnerin für Rückfragen ist Maria König. Sie ist per E-Mail an ile-altmuehltal@futour.com oder telefonisch unter 0155 – 67365632 erreichbar.




Kradfahrer bei Unfall in Pappenheim leicht verletzt

Ein 60-jähriger Motorradfahrer aus Pappenheim ist am Mittwochvormittag , 22.07.2026 bei einem Verkehrsunfall leicht verletzt worden. Der Unfall ereignete sich an der Einmündung des Lachgartenwegs zur Zufahrt Richtung Staatsstraße 2230.

Nach Angaben der Polizei wollte eine 55-jährige Autofahrerin aus Dollnstein vom Lachgartenweg nach links auf die Staatsstraße einbiegen. Dabei übersah sie den vorfahrtsberechtigten Kradfahrer, der auf der Staatsstraße unterwegs war. Die Front des Pkw touchierte das Motorrad, woraufhin der 60-Jährige stürzte.

Der Pappenheimer zog sich dabei leichte Verletzungen zu. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich nach Schätzungen der Polizei auf rund 2.000 Euro.