Historisches Stadtfest 2027 in Pappenheim bleibt vorerst Vision

Mit großer Leidenschaft und bürgerschaftlichem Engagement haben Angelika Starzl und Agnes Enderlein im Namen eines Organisationsteams einen umfangreichen Antrag zur Durchführung eines Historischen Stadtfestes 2027 vorgelegt. In diesem Jahr jährt sich die erste urkundliche Erwähnung der Stadt Pappenheim zum 1225. Mal. Doch trotz aller Anerkennung für die ehrenamtliche Initiative wurde das Anliegen in der öffentlichen Sitzung des Stadtrates am 22. Januar 2026 fast einstimmig abgelehnt.

Der Antrag: Unterstützung in allen Bereichen
Im Zentrum des Antrags des Organisationsteams stand die Bitte, dass die Stadt Pappenheim die offizielle Trägerschaft für das geplante Fest übernehmen solle. Diese sei notwendig, da das Organisationsteam als loses Personenbündnis nicht über eine eigene Rechtsform verfüge, um Verträge rechtswirksam abzuschließen.

Gewünscht war die Unterstützung durch die Stadt in nahezu allen organisatorischen und finanziellen Belangen – von der Schirmherrschaft über Genehmigungsverfahren, Werbung, Bühnen- und Stromversorgung bis hin zur vollständigen finanziellen Abwicklung inklusive Ausstellung von Spendenquittungen und Überweisung von Gagen. Die geschätzten Gesamtkosten wurden auf rund 24.000 Euro beziffert – ohne Berücksichtigung des städtischen Personalaufwands.

Lob für das Engagement
In der Sitzung brachte Bürgermeister Florian Gallus seine Wertschätzung für das Vorhaben deutlich zum Ausdruck. Er sprach von einem „hohen ehrenamtlichen Engagement“, das viel Idealismus und Liebe zur Stadt erkennen lasse. Auch in einem vorausgegangenen Gespräch mit den Antragstellerinnen sei seitens der Stadtführung der Einsatz anerkannt und gewürdigt worden.

Auch die Kulturreferentin und 3. Bürgermeisterin Christa Seuberth lobte das Engagement und unterstrich, dass es schon charmant wäre, wenn nach dem Altmühlfest 2025, dem großen Jubiläumsfest des Militärvereins und der Reservistenkameradschaft 1856 Pappenheim im Jahr 2027, ein Historisches Fest für Pappenheim stattfinden könnte. Besonders wertvoll bei der Idee sei, dass diese aus der Bevölkerung komme.

Stadt als Veranstalter? Ein zu großes Risiko
Trotz des Respekts vor dem bürgerlichen Antrieb wurde in der Beratung deutlich, dass eine Umsetzung in der gewünschten Form aus Sicht der Stadtverwaltung nicht möglich sei. Da die Antragstellerinnen keine rechtsfähige Organisation darstellen, müsste die Stadt selbst als Veranstalter auftreten – mit allen damit verbundenen rechtlichen, finanziellen und organisatorischen Konsequenzen.

Bürgermeister Gallus machte deutlich, dass insbesondere das städtische Büro für Tourismus und Veranstaltungen die mit einem solchen Fest verbundenen Aufgaben – wie Vertragsabschlüsse, Genehmigungen und technische Umsetzung – nicht leisten könne. Die personellen Ressourcen seien dafür schlicht nicht vorhanden.

Auch der finanzielle Spielraum fehlt
Hinzu kommen gravierende finanzielle Hürden. Der städtische Haushalt kann derzeit nur durch Kredite ausgeglichen werden. Mit dem ebenfalls im Jahr 2027 anstehenden Volksfest, das bereits mit jährlich rund 25.000 Euro bezuschusst wird, bleibt kein Spielraum für eine zweite größere Veranstaltung. Rechnet man zusätzlich mit den internen Kosten für Personal, Logistik und Vorbereitung, könnte das Fest laut Verwaltung ein Defizit von bis zu 50.000 Euro verursachen. In vergleichbaren Kommunen lagen diese laut Erfahrungswerten sogar bei rund 100.000 Euro.

Auch 2. Bürgermeister Walter Otters von den Freien Wählern und Simon Schleußinger (CSU), Referent für Sport, Vereine, Jugend und Ehrenamt, brachten den Kostenpunkt als Grund für eine ablehnende Haltung vor. Man müsse mit dem Haushalt rechnen und dürfe sich nicht unter Druck setzen lassen. Allerdings kam auch deutlich zur Sprache, dass man für das Jahr 2027 neue Konzepte für das Auslaufmodell des einmalig durchgeführten Altmühlfestes finden könne. Durchaus denkbar, meinte Bürgermeister Gallus, dass man ab 2027 jedes Jahr ein neu konzipiertes Historisches Pappenheimer Stadtfest feiert.

Fast einstimmige Entscheidung des Stadtrates
Am Ende der öffentlichen Sitzung war das Meinungsbild im Gremium eindeutig: Mit Ausnahme von Stadträtin Christa Seuberth lehnte der Stadtrat den Antrag von Angelika Starzl und Agnes Enderlein geschlossen ab. Auch wenn die Idee eines Historischen Stadtfestes zum 1225-jährigen Jubiläum grundsätzlich als würdig und charmant empfunden wurde, überwogen die praktischen und finanziellen Bedenken.

Die Antragstellerinnen hatten bereits im Vorfeld Verständnis für eine mögliche Ablehnung signalisiert und baten lediglich um eine zeitnahe Entscheidung – diese ist nun gefallen.

 




Schäferfest 2026 in Übermatzhofen abgesagt

Das traditionsreiche Schäferfest, das im kommenden Jahr 2026 wieder in Übermatzhofen stattfinden sollte, wurde überraschend abgesagt. Veranstalter des Festes wäre wie in den vergangenen Jahren der Landschaftspflegeverband Mittelfranken gewesen.

Wie nun bekannt wurde, fällt die Veranstaltung aufgrund einer internen Jubiläumsfeier des Verbandes zum 40-jährigen Bestehen aus. Zudem ist für den Pfingstsonntag der Altmühltaler Lamauftrieb geplant – eine zentrale Veranstaltung, an der sich die Schäfer beteiligen und die terminlich mit dem Schäferfest kollidiert.

Die Entscheidung zur Absage wurde nach Angaben des Landschaftspflegeverbands bereits vor Weihnachten intern getroffen. Eine direkte Information der beteiligten örtlichen Akteure sei offenbar unterblieben, was vor Ort für Unverständnis sorgt, zumal erste Absprachen bereits im Herbst 2025 getroffen worden waren.

Für die Mitwirkenden bedeutet die kurzfristige Absage nun, dass geplante Programmpunkte wie das kirchliche Rahmenprogramm und die Bewirtung nicht weiterverfolgt werden.




Weitere Spende für die Turnhalle in Pappenheim

Der Turnverein Pappenheim hat für die Sanierung seiner historischen Turnhalle einen weiteren wichtigen Baustein zur Finanzierung erhalten. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) unterstützt das Projekt mit einer Spende in Höhe von 20.000 Euro. Überreicht wurde der symbolische Spendenscheck von Alexander Ruthardt vom Kuratorium fränkischer Stadtbaumeister im Namen der DSD an den Vereinsvorsitzenden Julian Sattler.

Mit einem kleinen Sektempfang feierte der Turnverein die Spendenübergabe direkt in der Turnhalle. Die Vorstandschaft mit Regine Halbmeyer, Julian Sattler, Carlo Enser und Timo Ernst zeigte sich dabei gut gelaunt und zuversichtlich. Als Zeichen der Wertschätzung für das große Engagement des Vereins waren auch Landrat Manuel Westphal, Bürgermeister Gallus sowie Stadtrat Marcus Wurm anwesend. Letzterer fungiert seit Herbst 2025 als ausgewiesener Experte und wichtiges Bindeglied zwischen dem Turnverein und der Stadt Pappenheim, die bekanntermaßen eine Ausfallbürgschaft in Höhe von 300.000 Euro für den Verein übernommen hat.

Ebenfalls zur Spendenübergabe gekommen waren Kreisheimatpfleger Werner Somplatzki sowie Architekt Clemens Frosch, der die laufenden Sanierungsarbeiten am Dach der Turnhalle betreut.

Wie bereits mehrfach berichtet, war der Turnverein durch die akute Einsturzgefahr des Turnhallendaches und die damit verbundene Sperrung der Halle zunächst in eine nahezu ausweglose Situation geraten, die sogar die Existenz des Vereins bedrohte. Dem unermüdlichen Einsatz, der Übersicht und der akribischen Arbeit von Kassenwartin Regine Halbmeyer ist es maßgeblich zu verdanken, dass der Verein heute wieder mit Zuversicht auf die Sanierung der Turnhalle blicken kann. Die Spendenübergabe am Freitag, 23. Januar 2026, stellt dabei einen weiteren wichtigen Meilenstein dar.

In seiner Rede erläuterte Alexander Ruthardt die Beweggründe der Deutschen Stiftung Denkmalschutz für die Förderung des Projekts. Die Stiftung sei die größte private Initiative für Denkmalpflege in Deutschland und setze sich seit 1985 bundesweit für den Erhalt bedrohter Baudenkmale ein. Jährlich würden rund 600 Projekte unterstützt – ausgewählt würden dabei nur Vorhaben von besonderer kultureller, historischer und gesellschaftlicher Bedeutung.

Die Turnhalle des Turnvereins Pappenheim erfülle diese Kriterien in besonderer Weise. Das 1907 errichtete Gebäude stelle als nahezu vollständig erhaltene historische Turnhalle ein bedeutendes Baudenkmal dar. Hervorgehoben wurden insbesondere die technisch anspruchsvolle Dachkonstruktion, die architektonischen Elemente des ländlichen Jugendstils sowie der außergewöhnlich hohe Anteil an original erhaltener Bausubstanz. Zudem handele es sich um einen heute nur noch selten erhaltenen Bautyp, der für die frühe Geschichte des Vereinssports von großer Bedeutung sei.

Ein weiterer ausschlaggebender Grund für die Förderung sei das außergewöhnlich hohe persönliche Engagement der Vereinsführung. Der Turnverein habe trotz schwieriger Ausgangslage Verantwortung übernommen, ein tragfähiges Sanierungskonzept erarbeitet und die Maßnahmen eng mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege abgestimmt. Nicht zuletzt würdigte Ruthardt die zentrale gesellschaftliche Rolle des Turnvereins für das öffentliche Leben in Pappenheim. Die Turnhalle sei weit mehr als ein Sportgebäude – sie sei ein identitätsstiftender Ort für Generationen von Bürgerinnen und Bürgern.

Mit der Spende der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ist ein weiterer wichtiger Schritt zur dauerhaften Sicherung und Sanierung der historischen Turnhalle gelungen – und ein starkes Signal für den Erhalt eines bedeutenden Baudenkmals in Pappenheims.




Neuer Zaun für den Schulgarten in Neudorf

Im Neudorfer Schulgarten tut sich was. Der Obst- und Gartenbauverein Neudorf plant, das Areal mit einem neuen Zaun auszustatten. Der geplante Staketenzaun aus Holz soll das rund 800 Quadratmeter große Grundstück am südwestlichen Ortsrand von Neudorf einrahmen und nicht nur für Ordnung sorgen, sondern auch das Gesamtbild der wunderschönen Anlage aufwerten – und das möglichst rechtzeitig vor dem Feuerwehrfest im Mai.

Der Antrag auf Errichtung wurde dem Stadtrat Pappenheim in der Sitzung am 22. Januar 2026 zur Entscheidung vorgelegt. Der Zaun soll eine Höhe von 1,50 Metern haben und aus naturbelassenem Rundholz bestehen. Der Zaun wird entlang der Grundstücksgrenzen verlaufen, ohne dabei bestehende Sträucher, Obstbäume oder das Gartenhaus zu beeinträchtigen.

Der Schulgarten in Neudorf ist nicht nur ein Ort des Gärtnerns, sondern vor allem auch ein Ort des Lernens. Hier bringen Mitglieder des Vereins Kindern aus dem Ort und der Umgebung die Grundlagen des Gartenbaus näher. In kleinen Projekten lernen die jungen Gärtnerinnen und Gärtner, wie Gemüse angebaut, Obstbäume gepflegt oder Kräuter geerntet werden. Der Garten erfüllt damit eine wichtige pädagogische Aufgabe im Dorfleben und trägt zur naturnahen Bildung bei.

Aus rechtlicher Sicht steht dem Bauvorhaben nichts im Wege. Zwar liegt das Grundstück im Außenbereich und fällt somit unter die Regelungen des § 35 Baugesetzbuches, doch wurden keine öffentlichen Belange festgestellt, die dem Vorhaben entgegenstehen könnten. Die Erschließung gilt als gesichert, sodass der Stadtrat das gemeindliche Einvernehmen einstimmig erteilt hat.




Kläranlagen in Neudorf und Göhren werden technisch nachgerüstet

Der Pappenheimer Stadtrat hat in seiner Sitzung vom 22. Januar 2026 einstimmig beschlossen, die Kläranlagen in den Ortsteilen Neudorf und Göhren durch gezielte bauliche Nachrüstungen zu verbessern. Trotz der erst vor wenigen Jahren erfolgten Umbauten hatten sich im laufenden Betrieb Schwachstellen gezeigt, die nun durch entsprechende Maßnahmen behoben werden sollen.

Sandfang in Neudorf überfordert
In der Kläranlage Neudorf sorgt vor allem der stark abschüssige Zulauf aus dem nördlichen Ortsteil für Probleme. Bei Regenfällen rauscht das Abwasser mit ungebremster Geschwindigkeit in den Sandfang vor der Anlage und spült dort angesammelten Sand und Schmutz weiter in die Kläranlage. Das belastet die Pumpwerke und erhöht den Verschleiß.

Um diesem Effekt entgegenzuwirken, sollen zwei Maßnahmen umgesetzt werden: Der Einbau einer sogenannten „Trockenwetterbrücke“, die den Sandfang besser reguliert, sowie ein zusätzlicher Sandfang im Beckenboden, der Sand gezielt an einer Tiefstelle sammelt. Die geschätzten Kosten dafür liegen bei rund 20.000 Euro brutto.

Beckenreinigung in Göhren künftig einfacher
Auch beim Regenüberlaufbecken bei Göhren besteht Handlungsbedarf. Nach stärkeren Regenereignissen verbleiben größere Mengen Sand und Dreck am Boden des Regenüberlaufbeckens. Eine automatische Reinigung ist wegen des fehlenden Stromanschlusses nicht möglich, ein Wasseranschluss ist jedoch vorhanden.

Der Stadtrat hat deshalb den Einbau einer zusätzlichen Ableitung vom Becken direkt in den Hauptkanal beschlossen. Künftig kann das Klärpersonal den Schmutz über diese Leitung gezielt in Richtung Pappenheimer Hauptkläranlage spülen, wo das Material sinnvoll weiterverarbeitet werden kann. Die Kosten für diese Maßnahme belaufen sich auf etwa 18.000 Euro.

Haushaltsmittel bereitgestellt
Für beide Vorhaben werden im Haushalt 2026 bis zu 50.000 Euro eingestellt, einschließlich eines finanziellen Puffers sowie der Honorare für das Ingenieurbüro. Die Verwaltung und Bürgermeister Florian Gallus wurden vom Stadtrat ermächtigt, nach Abschluss der Ausschreibungen die Aufträge zu vergeben.

Mit den beschlossenen Nachrüstungen sollen die Anlagen in Neudorf und Göhren nicht nur effizienter, sondern auch nachhaltiger betrieben werden können.

 




E-Scooterfahrt in Pappenheim endet mit Blutentnahme

Im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle im Stadtgebiet von Pappenheim hat die Polizei einen E-Scooterfahrer gestoppt, bei dem sich schnell der Verdacht auf einen vorangegangenen Drogenkonsum erhärtete.

Der 37-jährige Mann zeigte nach Einschätzung der Beamten typische Ausfallerscheinungen, wie sie nach dem Konsum von Cannabis auftreten können. Auf entsprechende Nachfrage räumte der Fahrer ein, kurz vor Fahrtantritt tatsächlich Marihuana konsumiert zu haben.

Die Weiterfahrt wurde dem Mann daraufhin untersagt. Zudem veranlassten die Polizeikräfte eine Blutentnahme zur genaueren Feststellung der Substanzen.

Den Fahrer erwartet nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren.




Filmabend mit Meisterwerk der Filmgeschichte in Pappenheim

Ein cineastisches Glanzlicht erwartet Filmfreundinnen und Filmfreunde am Samstag, 31. Januar, im Haus der Bürger K14 in Pappenheim. Auf dem Programm steht mit „Der Leopard“ (Il Gattopardo) von Luchino Visconti einer jener Filme, die nicht nur durch ihre künstlerische Kraft, sondern auch durch ihre beeindruckende Länge in Erinnerung bleiben. Knapp drei Stunden Leinwandkunst entfalten sich in opulenten Bildern und großer Schauspielkunst – eine Pause zur Stärkung ist selbstverständlich eingeplant.

Der Film aus dem Jahr 1963, eine italienisch-französische Produktion, basiert auf dem gleichnamigen Roman von Giuseppe Tomasi di Lampedusa und erzählt vom Niedergang der sizilianischen Aristokratie im Zuge der Umwälzungen im 19. Jahrhundert. Im Zentrum steht Fürst Salina – dargestellt von Burt Lancaster – der sich, melancholisch und mit stillem Stolz, dem Wandel der Zeit beugt. An seiner Seite glänzen Claudia Cardinale als Angelica und Alain Delon als Tancredi.

Visconti, selbst aus adligem Hause, hat mit „Der Leopard“ ein Werk geschaffen, das bis heute in Filmkreisen höchste Anerkennung genießt. Insbesondere die festlich inszenierte Ball-Sequenz mit einer Länge von über 40 Minuten gilt als Meilenstein der Filmgeschichte.

Die Vorführung beginnt bereits um 18 Uhr im Barocksaal des K14. Aufgrund der begrenzten Sitzplatzanzahl im Winterbetrieb ist eine Anmeldung erforderlich – telefonisch unter 09143/6586 oder per E-Mail an k14.pappenheim@web.de. Der Film ist für Zuschauerinnen und Zuschauer ab 12 Jahren freigegeben.

Bereits am Vortag, Freitag, 30. Januar, von 16 bis 18 Uhr, lädt der Literaturkreis des Kunst- und Kulturvereins Pappenheim zur vertiefenden Auseinandersetzung mit dem zugrunde liegenden Roman ein. Giuseppe Tomasi di Lampedusa, selbst Spross eines sizilianischen Adelsgeschlechts, schrieb mit Il Gattopardo sein einziges Werk – zunächst ohne Verlagserfolg. Erst posthum wurde es zum Welterfolg.

Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei. Der Kunst- und Kulturverein freut sich über Spenden zur Unterstützung seiner Arbeit.

 




Betriebsunfall bei Verpackungsarbeiten in Pappenheim

In einem metallverarbeitenden Betrieb in Pappenheim kam es am Dienstagmorgen zu einem Arbeitsunfall. Ein 27-jähriger Mitarbeiter verletzte sich dabei an der linken Hand, als er mit Verpackungsarbeiten beschäftigt war.

Nach bisherigen Informationen wurde die Hand des jungen Mannes bei einem Arbeitsvorgang eingeklemmt. Der Verletzte wurde vor Ort vom Rettungsdienst erstversorgt und im Anschluss in ein Krankenhaus gebracht. Über die Schwere der Verletzung liegen derzeit keine näheren Angaben vor.




Der Stadtrat in Pappenheim tagt öffentlich

Am Donnerstag, 22.01.2026, um 19:00 Uhr findet im Bürgersaal im des Haus des Gastes eine öffentliche Sitzung des Stadtrates mit folgender Tagesordnung statt:

1 Bauanträge

1.1 BA 29/2025 – Errichtung eines Staketenzauns, Fl.-Nr. 464, Gemarkung Neudorf

2 Abwasserbeseitigung: Grundsatzbeschluss und Vergabeermächtigung für Maßnahmen zur Verbesserung der Abwasserbehandlung in den Kläranlagen Neudorf und Göhren

3 Historisches Stadtfest 2027 – Antrag des Organisationsteams auf Übernahme der Trägerschaft und der Kosten

4 Vergaben:

4.1 Feuerbeschau durch die Gemeinde – Auftragsvergabe an die Firma ADKOplan

4.2 Auftragsvergabe an die LGA Bayern „Untersuchung der Standfestigkeit der Fels“

5 Feuerwehrwesen: FFW Zimmern, Bestätigung Feuerwehrkommandant und Stellvertreter nach erfolgter Wahl

6 Städtepartnerschaften – Zuschussrichtlinie der Stadt Pappenheim

7 Antrag auf Förderung durch die Stadt Pappenheim 2026-2030 durch den Kunst- und Kulturverein Pappenheim e.V.

8 Bekanntgaben




Mit offenen Augen durch Pappenheim

Unter dem Motto „Mit offenen Augen durch Pappenheim“ laden die Pappenheimer Gästeführer am Sonntag, 22. Februar, zu besonderen Stadtführungen ein. Anlass ist der internationale Weltgästeführertag, der in diesem Jahr ganz im Zeichen des bewussten Hinsehens und Entdeckens steht.

Ab 13 Uhr führen drei erfahrene Gästeführerinnen und Gästeführer parallel durch das historische Zentrum der ehemaligen Residenzstadt. Treffpunkt ist die Touristen-Information am Marktplatz. Die Führungen sind öffentlich, ein Teilnahmebeitrag wird nicht erhoben – stattdessen wird um Spenden zugunsten der Pappenheimer Tafel gebeten.

Wer darüber hinaus selbst überlegt, künftig als Stadtführerin oder Stadtführer aktiv zu werden, kann sich bereits ab 11 Uhr bei einer Info-Veranstaltung im K 14-Haus der Bürger (Klosterstraße 14) über das Ehrenamt informieren. Dort geben die Gästeführer erste Einblicke in ihre Arbeit und laden zum persönlichen Austausch ein. Die Teilnahme ist kostenlos, um Voranmeldung wird gebeten.

 

 

 




SV Osterdorf setzt auf Kontinuität und Gemeinschaft

Zur turnusmäßigen Jahreshauptversammlung hatte der Sportverein Osterdorf am Samstag, den 17. Januar 2026, in das Dorfgemeinschaftshaus eingeladen. 28 Mitglieder folgten der Einladung – und setzten bei den Neuwahlen auf Bewährte Kräfte.

Mit 211 Mitgliedern ist der SVO der mit Abstand größte Verein in Osterdorf und ein wichtiger Pfeiler des örtlichen Gemeinschaftslebens. Das breit gefächerte Angebot reicht vom Tischtennis über Yoga, Zumba und Power Fitness bis hin zu „Bewegtem Rücken“, „Trittsicher durchs Leben“, Mountainbike, Nordic Walking und Skifahren.
Damit spricht der Verein Jung und Alt gleichermaßen an – und freut sich jederzeit über neue Gesichter, die an den Kursen und Aktivitäten teilnehmen möchten.

Interessierte können sich unter sportverein@dieosterdorfer.de melden.

Wiederwahl und neue Gesichter im Beisitz
Die Neuwahlen wurden in zügiger und harmonischer Atmosphäre durchgeführt. Der Vereinsvorstand setzt sich wie folgt zusammen:

1. Vorstand: Dieter Mürl,
2. Vorstand: Karl Halbmeyer
Kassier: Thorsten Hüttinger
Schriftführerin: Sonja Burggraf
Beisitzer: Anja Schwill, Ramona Hüttinger und Andreas Renner

Ehrungen für jahrzehntelange Treue
Ein Höhepunkt des Abends waren die Ehrungen zahlreicher Mitglieder, die dem SV Osterdorf seit vielen Jahren die Treue halten – manche bereits ein halbes Jahrhundert. Für 50 Jahre Vereinszugehörigkeit wurde Karl Halbmeyer ausgezeichnet. Eckard Halbmeyer wurde für über 30 Jahre engagierte Mitarbeit in der Vorstandschaft zum Ehrenmitglied ernannt.

Zehn Jahre aktive Mitgliedschaft konnten zahlreiche weitere Vereinsmitglieder feiern: Katarina Pavlikova, Kerstin Renner, Andreas Stettinger, Renate Obernöder, Claudia Schreckenfuchs, Walter Otters, Stefan Just und Brigitte Boscher.
Für 26 Jahre wurde Stefan Wiedemann geehrt. Daniel Manger erhielt zudem eine Urkunde als Sieger des Delitz-Pokals – eine sportliche Auszeichnung, auf die der Verein besonders stolz ist.

Ehrung auch in Abwesenheit
Auch die nicht anwesenden Jubilare wurden gewürdigt: Martina Bernstein, Florian Burggraf, Franziska Högelmeier, Manfred und Sonja Hüttinger, Ingrid Rathsam, Christina Renner, Carolina Schleußinger, Manuela Wiedemann für 10 jährige Vereinstreue, sowie Gisela Schwill, die bereits seit 40 Jahren Mitglied im Verein ist. Ihnen allen wurde eine Urkunde überreicht; die Damen erhielten darüber hinaus als Zeichen der Wertschätzung eine Rose.

Die Versammlung klang in geselliger Runde aus – ganz im Sinne des Miteinanders, das den SV Osterdorf seit jeher prägt. Mit Kontinuität in der Führung und einem lebendigen Vereinsangebot geht der SVO gestärkt ins neue Jahr.

Titelbild SV Osterdorf:
v.l.: Karl Halbmeyer, Katarina Pavlikova für 10 Jahre, Eckard Halbmeyer über 30 Jahre Mitarbeit in der Vorstandschaft zum Ehrenmitglied ernannt. Kerstin Renner für 10 Jahre, Andreas Stettinger für 10 Jahre, Stefan Wiedemann für 26 Jahre, Renate Obernöder für 10 Jahre, Claudia Schreckenfuchs für 10 Jahre, Walter Otters für 10 Jahre, Stefan Just für 10 Jahre, Brigitte Boscher für 10 Jahre, Daniel Manger Sieger des Delitz Pokals, Vorstand Dieter Mürl




Schafkopfturnier des Turnvereins muss in diesem Jahr pausieren

Der Turnverein 1861 Pappenheim hat bekanntgegeben, dass das traditionsreiche Schafkopfturnier am Faschingssamstag in diesem Jahr nicht stattfinden kann. Grund dafür ist die bevorstehende Sanierung der vereinseigenen Turnhalle, was organisatorisch, zeitlich und auch hinsichtlich der personellen Ressourcen umfangreiche Vorbereitungen erfordert, teilt der Verein mit.

Bereits im vergangenen Jahr hatte der Verein auf die Sperrung der sanierungsbedürftigen Turnhalle reagiert und das beliebte Kartenturnier kurzfristig in den Gasthof zum Grünen Baum verlegt. Für heuer jedoch sieht der Turnverein von einer Ausrichtung ganz ab.

„Diese Entscheidung ist uns alles andere als leicht gefallen“, heißt es in einer Mitteilung des Vereins. Das Ziel sei es, das Schafkopfturnier im kommenden Jahr wieder wie gewohnt in der dann sanierten Turnhalle durchführen zu können.