Chorkonzert in die Stadtkirche Pappenheim

Auch in diesem Jahr kommt das Camerloher-Gymnasium nach Pappenheim und gestaltet ein Konzert in der Stadtkirche. Anlass ist eine Chorwoche, die die Schülerinnen und Schüler im Evangelischen Bildungszentrum Pappenheim verbringen.

Am Donnerstag, 12. Februar 2026, ist der Chor der Oberstufe des Camerloher-Gymnasiums Freising in der Stadtkirche zu hören. Beginn des Konzerts ist um 20 Uhr. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Birgit Brennich.

Das jährliche Gastspiel hat sich über die Jahre zu einer geschätzten Tradition entwickelt. Die besondere Atmosphäre der Stadtkirche und die intensive Probenarbeit während der Chorwoche bieten beste Voraussetzungen für einen stimmungsvollen Konzertabend. Musikfreunde aus Pappenheim und der Umgebung dürfen sich auf ein abwechslungsreiches Chorkonzert freuen.

 




Der Pappenheimer Stadtrat tagt

Am Donnerstag, 12.02.2026, um 18:00 Uhr findet im Sitzungssaal des Rathauses eine öffentlliche Sitzung des Stadtrates mit folgender Tagesordnung statt:

  1. Bauanträge
  2. Bauleitplanung – 1. Änderung Bebauungsplan „Gründlein“ Geislohe – Billigungs- und Auslegungsbeschluss
  3. Dorferneuerung Bieswang – Ausbau Hauptstraße, Kostenübersicht nach Schlussabrechnung
  4. Behandlung der Empfehlungen der Bürgerversammlungen 2025 gem. Art. 18 GO
  5. Feuerwehrwesen: Feuerwehr Osterdorf, Bestätigung Feuerwehrkommandant und Stellvertreter nach erfolgter Wahl
  6. Bekanntgaben



Pappenheimer Werkstattgespräche in der Deisingerstraße

Ein leerstehendes Geschäft im Herzen der Stadt, viele Ideen – und eine Einladung an alle. Am Freitag, 13. Februar 2026, um 18 Uhr startet in Pappenheim eine neue Veranstaltungsreihe, die Leerstand nicht nur thematisiert, sondern aktiv in kreative Bahnen lenken will. Schauplatz ist die ehemalige Hoechstetter-Apotheke in der Deisingerstraße 26.

Mit den Werkstattgesprächen bringt der Kunst- und Kulturverein Pappenheim frischen Wind in die Diskussion rund um eine belebte Innenstadt. Anders als bei früheren Formaten der Reihe „Vitalisierung der Provinz“ liegt der Schwerpunkt nun ganz bewusst auf dem praktischen Tun. Gemeinsam mit Fachleuten und interessierten Bürgerinnen und Bürgern sollen Ideen für die zukünftige Nutzung leerstehender Räume entwickelt werden.

Das Besondere dabei: Nicht Investoren oder Projektentwickler stehen im Mittelpunkt, sondern die Menschen vor Ort. Eingeladen ist jede und jeder, die oder der mitdenken und mitgestalten möchte – ob mit kreativen Konzepten, gestalterischen Vorstellungen oder innovativen Finanzierungsideen. Die Eigentümerin der ehemaligen Apotheke, Fabiola Diehl, bringt bereits einen ersten Vorschlag ins Spiel: Ein qualifiziertes Second-Hand-Angebot im Erdgeschoss – nicht nur als Beitrag zur Nahversorgung, sondern auch als Ausdruck eines zeitgemäßen Nachhaltigkeitsbewusstseins.

Moderiert wird das Werkstattgespräch von Andreas Haller, Reisebuchautor und Mitglied im Vorstand des Kunst- und Kulturvereins. Ziel ist es, ein tragfähiges Konzept zu erarbeiten, das auch für andere leerstehende Gebäude in Pappenheim und Umgebung als Anregung dienen kann.

Die Veranstaltungsreihe versteht sich ausdrücklich als Mitmach-Format. Wer sich Gedanken über die Zukunft der Innenstadt macht oder einfach Lust hat, sich inspirieren zu lassen, ist herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei – und der Raum der ehemaligen Apotheke wird für diesen Abend beheizt.

 




Arztpraxis Dr. Hamulka im Pappenheim macht Urlaub

Die allgemeinmedizinische Arztpraxis von Dr. Daniela Hamulka in Pappenheim, Bürgermeister-Rukwid-Straße 3 macht Urlaub vom von

Montag, den 16.02.2026 bis einschließlich
Freitag, den 20.02.2026 .

Ab Montag, den 23.02.2026 ist das Praxisteam




Pappenheim auf dem Weg zur Gigabit-Zukunft

In Pappenheim tut sich was in Sachen Digitalisierung: Gemeinsam mit GlasfaserPlus und der Deutschen Telekom startet in der Kernstadt der flächendeckende Glasfaserausbau bis direkt in die Wohnungen. Wer künftig vom schnellen Netz profitieren möchte, kann sich schon jetzt informieren und passende Tarife buchen.

Nachfolgend veröffentlichen wir die offizielle Mitteilung der Stadt Pappenheim zum aktuellen Stand des Glasfaserausbaus:

Die Kernstadt Pappenheim wird gemeinsam mit GlasfaserPlus und der Deutschen Telekom flächendeckend mit Glasfaser bis in die Wohnungen ausgebaut.

1.212 Haushalte können seit 12. Januar 2026 entsprechende Tarife buchen. Die Stadt übernimmt dabei eine administrative Rolle und unterstützt die GlasfaserPlus insbesondere bei Genehmigungen und verkehrsrechtlichen Fragen. Ein Hausanschluss ist in Verbindung mit einem Telekom Glasfaservertrag kostenfrei, inklusive Leitungsverlegung bis 20 Meter ins Haus, wenn die Vorbereitung im Gebäude durch die Kundschaft erfolgt.

Seit Mitte Januar informieren Mitarbeiter der Deutschen Telekom vor Ort an der Haustüre. Die Mitarbeiter sind an der Telekom Kleidung mit Logo zu erkennen und tragen einen Lichtbild-Dienstausweis mit sich. Zusätzlich sind alle Mitarbeiter durch eine Personalnummer legitimiert.

Besonderer Service: Das Telekom Glasfaser Infomobil informiert vom 9. bis 20. Februar 2026 in Pappenheim – montags bis donnerstags am Marktplatz, freitags am Volksfestplatz – über Angebote und Ablauf des Anschlusses.

Weitere Informationen und Beratungen gibt es zudem in den Telekom Partnerstandorten in Weißenburg, unter www.telekom.de/glasfaser sowie unter der kostenlosen Glasfaser-Hotline 0800 22 66100 (Privatkunden) und 0800 33 01300 (Geschäftskunden).

 




Osterdorfer Feuerwehr stellt sich neu auf und ehrt verdiente Mitglieder

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Osterdorf standen personelle Weichenstellungen, zahlreiche Ehrungen und der Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr im Mittelpunkt.

In seiner Begrüßung hieß der neue 1. Vorstand Manuel Schleußinger neben den Feuerwehrmitgliedern auch eine Reihe prominenter Gäste willkommen, darunter Landrat Manuel Westphal, Bürgermeister Florian Gallus, Kreisbrandrat Volker Satzinger, Kreisbrandmeister Matthias Geck sowie die Ehrenvorstände Edmund Just und Walter Otters.

Von links: KBM Matthias Geck, Erwin Stoll, Bgm. Florian Gallus, Landrat Manuel Westphal, Helmut Hüttinger, Martin Fellner, Karl Meyer, Bernd Renner, Walter Otters, KBR Volker Satzinger, Stefan Just

Große Ehrungen für langjährige Verdienste
Im Namen des Freistaats Bayern zeichnete Landrat Westphal zwei aktive Mitglieder aus: Martin Fellner erhielt für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst das Ehrenzeichen in Gold, Bernd Renner wurde für 25 Jahre mit dem Ehrenzeichen in Silber geehrt.

Zudem wurden für 50-jährige Vereinsmitgliedschaft Helmut Hüttinger, Karl Meyer, Walter Otters, Erwin Stoll sowie der krankheitsbedingt abwesende Werner Hüttinger gewürdigt. Kreisbrandrat Satzinger und Kreisbrandmeister Geck betonten in ihren Grußworten die Vorbildfunktion dieser Jubilare und lobten das ehrenamtliche Engagement der Osterdorfer Wehr.

Einsätze, Übungen und Ausbildungen im Jahr 2025
Kommandant Florian Burggraf berichtete von insgesamt drei Einsätzen im vergangenen Jahr. Der erste Einsatz erfolgte am 15. April 2025 nach einem Verkehrsunfall auf der Straße Richtung Pappenheim. Hier war die Osterdorfer Wehr mit 14 Kräften rund viereinhalb Stunden im Einsatz, um die Unfallstelle abzusichern.

Am 19. Juli 2025 brannte der Mähdrescher eines Kameraden – glücklicherweise nicht mitten im Feld. Gemeinsam mit der Feuerwehr Geislohe konnten die Glutnester schnell gelöscht und größerer Schaden verhindert werden.

Der dritte Einsatz war ein Gasflaschenbrand am 29. September 2025. Acht Feuerwehrmänner rückten aus, beim Eintreffen war das Feuer jedoch bereits erloschen – nicht etwa, weil man zu spät kam, sondern weil die Flamme mangels Gaszufuhr von selbst erlosch.

Insgesamt wurden elf Übungen abgehalten, darunter eine größere Gemeinschaftsübung am Reiterhof in Geislohe, an der auch die Wehren aus Göhren, Pappenheim und Geislohe teilnahmen. Besonders hervorgehoben wurde der Übungsfleiß von Julian Stettinger, der an allen Übungen teilnahm.

Die Inspektion am 26. April verlief erfolgreich. Das Übungsobjekt war die ehemalige Beizhalle; die Ausrüstung wurde von Kreisbrandinspektor Anton Brattinger und Kreisbrandmeister Matthias Geck für ihren guten Zustand gelobt.

Auch im Ausbildungsbereich war die Osterdorfer Wehr aktiv: Sieben Mitglieder – Michael Oeder, Jonas Halbmeyer, Kevin Stettinger, Julian Stettinger, Luis Hüttinger, Moritz Hüttinger und Simon Franke – schlossen die Funkausbildung erfolgreich ab. Vier Kameraden – Michael Oeder, Jonas Halbmeyer, Marco Mürl und Gerd Obernöder – absolvierten die Atemschutzausbildung.

Eine besondere Wertschätzung erhielt die Feuerwehr auch von der Familie Walhöfer, die nach einer Türöffnung eine Spende in Höhe von 100 Euro überreichte.

Ein Dank an die scheidende Führungskräfte
Emotional wurde es bei der Verabschiedung langjähriger Führungskräfte: Stefan Just, 30 Jahre in der Vorstandschaft tätig – davon 6 Jahre als 1. Vorstand und 18 Jahre als Kommandant – sowie Dieter Mürl und Andreas Stettinger, der 24 Jahre als stellvertretender Kommandant diente, wurden mit großem Applaus bedacht. Kreisbrandmeister Geck überreichte Stettinger als Dankeschön einen Freiplatz im Feuerwehrerholungsheim Bayerisch Gmain, ein zweiter Freiplatz ist für Stefan Just im kommenden Jahr vorgesehen.

Neue Führungskräfte – Beginn eines Generationenwechsels
Mit der Wahl von Manuel Schleußinger zum 1. Vorstand und Markus Ranzenberger zu seinem Stellvertreter, Andreas Stettinger zum Schriftführer sowie der Bestätigung von Markus Obernöder als Kassier ist die Vorstandschaft für die kommenden sechs Jahre komplett.

Auch in der Einsatzleitung beginnt ein Generationenwechsel. Florian Burggraf wurde als Kommandant im Amt bestätigt, ihm steht künftig Marco Mürl als neuer Stellvertreter zur Seite. Die Wahlleitung übernahm Bürgermeister Gallus, der der Wehr für ihren verlässlichen Einsatz dankte.

Gemeinschaft und Ausblick
Die gute Zusammenarbeit innerhalb der Feuerwehr und mit den benachbarten Wehren wurde mehrfach betont. Als Ausblick wurde die Teilnahme an der Einweihung des neuen TSF-W-Fahrzeugs in Neudorf am 28. März angekündigt. Zudem wurde Moritz Hüttinger offiziell zum neuen Fahnenträger ernannt.

Mit einem herzlichen Dank an alle Aktiven und einem Freibier für die Anwesenden klang der offizielle Teil der Versammlung aus – getreu dem Leitsatz der Osterdorfer Feuerwehr: Kameradschaft, Einsatzbereitschaft und ein starker Zusammenhalt.

Fotos: FFW Osterdorf




Kinderfasching der Sportfreunde Bieswang begeistert wieder mit buntem Programm

Mit einem fröhlich-bunten Nachmittag haben die Sportfreunde Bieswang einmal mehr unter Beweis gestellt, wie lebendig das Vereinsleben im südlichen Landkreis ist. Beim traditionellen Kinderfasching, der in der festlich geschmückten vereinseigenen Halle stattfand, war beste Stimmung garantiert.

Für Schwung und Heiterkeit sorgte dabei der „Gänsbuck-Express“, hinter dem sich verbarg. Mit viel Charme und Witz brachte er die jungen Gäste und ihre Familien in Bewegung und verbreitete ausgelassene Faschingslaune.

Ein besonderer Höhepunkt war der Auftritt der Dollnsteiner Jugendgarde unter der Leitung von Doris Keim. Mit großer Präzision und sichtbar viel Freude zeigten die jungen Tänzerinnen und Tänzer ihr Können und wurden dafür mit kräftigem Applaus belohnt.

Durch das bunte Programm führte Renate Süppel, die als Moderatorin gekonnt für den roten Faden und viele Lacher sorgte. Mit einem weiteren tänzerischen Glanzpunkt wartete Theresa Sinn und ihre Gruppe „Dance Kids“ auf. Ihre mitreißende Darbietung war ein weiteres Ausrufezeichen im abwechslungsreichen Ablauf des Nachmittags.

Der Kinderfasching war zugleich der gelungene Abschluss einer ereignisreichen Vereinsphase: Innerhalb weniger Wochen hatten die Sportfreunde Bieswang bereits ein Schafkopfturnier, eine Fackelwanderung und den Faschingsball organisiert. Veranstaltungen, die eindrucksvoll zeigen, wie engagiert der Verein daran arbeitet, Menschen jeden Alters zusammenzubringen und das Gemeinschaftsleben aktiv zu gestalten.

Titelfoto: SF Bieswang

 




Krapfenfreude in Osterdorf, Pappenheim und Bieswang

In Pappenheim, Osterdorf und Bieswang wird am Sonntag, den 8. Februar 2026, herzlich zum Krapfengottesdienst eingeladen. Dekanin Sonja Scherle-Schobel hält alle drei Gottesdienste.

Los geht es um 9.00 Uhr in der St.-Erhart-Kirche in Osterdorf. Im Anschluss lädt das Dorfgemeinschaftshaus zum Kirchenkaffee mit frischen Krapfen ein.

Weiter gefeiert wird um 10.15 Uhr im Gemeindezentrum in Pappenheim. Auch dort darf man sich nach dem Gottesdienst auf einen gemütlichen Kirchenkaffee mit Krapfen freuen.

Den Abschluss bildet der Gottesdienst um 18.00 Uhr in der St.-Martin-Kirche in Bieswang. Weil es dann schon spät ist, gibt es die süße Leckerei hier in handlicher Form: „Krapfen to go“ am Ausgang.

Herzliche Einladung an alle, die Gottesdienst und Gebäck in froher Runde verbinden möchten!

 




Vermeidbare Adrenalinstöße im Pappenheimer Stadtrat

Bei der ersten Sitzung des Pappenheimer Stadtrates im neuen Jahr ging es gleich zur Sache. Am 22. Januar 2026 stand ein Folgeantrag des Kunst- und Kulturvereins Pappenheim e.V. (KuKuV) auf der Tagesordnung – konkret ging es um eine Verlängerung der städtischen Förderung in Höhe von jährlich 8.000 Euro. Was zunächst nach einem formalen Verwaltungsakt klang, entwickelte sich rasch zu einem adrenalingeladenen Schlagabtausch im Sitzungssaal. Im Rückblick könnte man meinen, dass das alles vielleicht vermeidbar gewesen wäre. Doch was war geschehen?

Mit Schreiben vom 7. Januar 2026 beantragte der Kunst- und Kulturverein Pappenheim e.V. eine Fortführung der städtischen Unterstützung in Höhe von jährlich 8.000 Euro für die Jahre 2026 bis 2030, um damit sowohl die Kulturarbeit als auch die Betriebskosten für der „Haus der Bürger“ in der Klosterstraße 14 zu decken. Zusätzlich bat der Verein schon vorsorglich um einen weiteren Zuschuss zur Finanzierung einer außenliegenden Rettungstreppe, die nach Änderung des Brandschutzkonzepts erforderlich geworden ist.

Die Sicht der Stadtverwaltung
Wie aus der offiziellen Beschlussvorlage hervorgeht, handelt es sich bei der beantragten Förderung um sogenannte freiwillige Leistungen. Diese sind nur im Rahmen der Leistungsfähigkeit der Stadt möglich und müssen hinter Pflichtaufgaben zurückstehen. Da der Haushalt 2026 noch nicht beschlossen ist, kann aktuell keine verbindliche Aussage zur Finanzierbarkeit getroffen werden.

Bereits in früheren Stadtratsbeschlüssen – erstmals im Jahre 2016, zuletzt im März 2023 – war dem Verein nahegelegt worden, durch geeignete bauliche Maßnahmen zu erreichen, dass die kostspielige Brandmeldeanlage im Gebäude außer Betrieb genommen werden kann. Diese schlägt jährlich mit rund 4.000 Euro zu Buche. Ziel war es, die Unterhaltskosten des Gebäudes und damit auch den städtischen Zuschuss zu senken. Trotz wiederholter Aufforderungen sei der Verein dieser Empfehlung bislang nicht nachgekommen, stellte Bürgermeister Gallus bei einer zunächst sehr sachlichen Darstellung der Ereignischronologie fest.

Polizei und Feuerwehr werden Alarmiert, wenn die Brandmeldeanlage auslöst. Auch wie hier bei einem Fehlalarm

Im Dezember 2025 wurde dann ein Bauantrag des KuKuV eingereicht, der unter anderem den Bau einer Außentreppe beinhaltet. Bisher ist aber ungeklärt, ob durch dieses Treppenbauwerk die Brandmeldeanlage entfallen kann. Zudem sei der Antrag unvollständig – insbesondere fehle ein Stellplatznachweis und eine Abstandsflächenberechnung. Auch die geplante Nutzungsänderung eines Gebäudeteils zur Veranstaltungsfläche wird aus baurechtlicher Sicht kritisch bewertet.

Zudem kritisierte Gallus, dass im aktuellen Förderantrag entgegen der vorausgegangenen Absprachen das Thema Brandmeldeanlage überhaupt nicht genannt ist.

Die Diskussion
In ihrem Redebeitrag bedankte sich Stadträtin und Kulturreferentin Christa Seuberth (SPD) zunächst für die Unterstützung aus den finanziellen Mitteln der Stadt Pappenheim und betonte, dass sich der vormalige Vereinsvorstand und Architekt Clemens Frosch schon seit vielen Jahren mit der Brandschutzthematik beschäftige. „Wir brauchen den Brandschutz, weil Leute ein und aus gehen“, betonte Seuberth. Der Verein müsse nun aus Brandschutzgründen eine Außentreppe mit geschätzten Baukosten von 33.000 Euro bauen, wofür weitere Unterstützung der Stadt Pappenheim erbeten werde. Im Übrigen beklagte die Kulturreferentin, dass in den Ausführungen der Beschlussvorlage der Verein unbegründet „schlecht gemacht“ werde.

Diese Aussage brachte Bürgermeister Gallus offenbar auf die sprichwörtliche Palme. Denn in einem außergewöhnlich scharfen Ton und lauter Stimme betonte er, dass er den Sachverhalt „wertneutral“ vorgetragen habe. Es sei „dreist“, betonte Gallus, wenn im Antrag nicht mit einem Wort auf die vorherigen Absprachen eingegangen werde. Er schätze die Kulturarbeit des KuKuV für die Stadt Pappenheim sehr und bringe auch immer wieder seine persönliche Wertschätzung zum Ausdruck. Allerdings sei es ärgerlich, dass das Geld der Stadt Pappenheim nicht für Kunst und Kultur, sondern für Gebäudeunterhalt und Brandschutz ausgegeben werde. Zudem tue sich die Problematik der im Mai 2025 beschlossenen Stellplatzsatzung auf, deren Umsetzung den KuKuV mit einem fünfstelligen Betrag treffen werde. „Wir sind nach zehn Jahren immer noch am gleichen Sachstand“, stellte der Bürgermeister fest. „Mir ist wichtig, dass sich was tut.“

Auch Stadtrat Heiko Loy (CSU) kritisierte das Verhalten des Vereins mit deutlichen Worten. „Das ist Schlamperei“, führte er aus. Es gehe inzwischen schon um mehr als 80.000 Euro. „Ich stimme keinem weiteren Cent zu“, war seine Botschaft.

Walter Otters von den Freien Wählern, Fraktionsvorsitzender und 3. Bürgermeister, stellte klar, dass er keine Verlängerung der Zuwendungen bis 2030 möchte und brachte auch die Stellplatzproblematik noch einmal zur Sprache.

Stadtrat Roland Kiermeyer von der Bürgerliste formulierte das Problem, dass man die Unterstützung auch den anderen Vereinen „verkaufen“ müsse. Das Brandschutzproblem müsse dringend gelöst werden, und es werde Zeit, „dass die Vorstandschaft in die Pötte kommt“.

Die Position des Kunst- und Kulturvereins
Auf Anfrage des Pappenheimer Skribenten führt der Kunst- und Kulturverein in seiner Mitteilung aus, dass seit Längerem an einer Lösung gearbeitet werde, um die hohen laufenden Kosten der Brandmeldeanlage zu senken. Wesentlich sei hierfür ein zweiter Rettungsweg, der nach eingehender Prüfung nun in Form einer Außentreppe realisiert werden soll.

In Zusammenarbeit mit einem Brandschutzgutachter habe sich gezeigt, dass andere Alternativen entweder mit höheren Kosten oder mit einer Einbindung der benachbarten städtischen Liegenschaft verbunden wären. Die Außentreppe sei die funktional und finanziell beste Lösung – wenn auch mit Eingriffen in die denkmalgeschützte Fassade.

Nach Gesprächen mit dem Landratsamt bestehe Aussicht auf Genehmigung, sofern der Denkmalschutz zustimme. Die notwendigen Schritte – aktualisierte Gebäudepläne, Kostenschätzungen, Abstimmungen – seien im Laufe des Jahres 2024 erfolgt. Im Frühjahr 2025 habe die Mitgliederversammlung schließlich beschlossen, das Projekt anzugehen – trotz finanzieller Belastung für den Verein.

Ziel sei es, durch die bauliche Maßnahme eine Entlastung bei den laufenden Betriebskosten zu erreichen, die zuletzt durch die Inflation spürbar gestiegen seien. Der Bauantrag sei inklusive des Gutachtens im Dezember 2025 eingereicht worden; die Umsetzung sei für den Sommer 2026 geplant.

Ein Fazit ohne Schuldzuweisung
Bei aller Unterschiedlichkeit der Blickwinkel lässt sich eines festhalten: In der Sache – also der Notwendigkeit eines zweiten Rettungswegs und einer tragfähigen Finanzierung der Kulturarbeit – bestehen zumindest grundsätzliche Übereinstimmungen. Die Differenzen scheinen vielmehr in der Kommunikation und der Geschwindigkeit der Abläufe zu liegen. Dass sich hier Missverständnisse auf beiden Seiten aufbauen konnten, ist bei einem so sensiblen Thema nicht ungewöhnlich. Umso wichtiger ist es nun, gemeinsam an klaren, lösungsorientierten Vereinbarungen zu arbeiten – zum Wohle des kulturellen Lebens in Pappenheim.

Zum Schluss der Beschluss
Der Stadtrat der Stadt Pappenheim stellte in seinem Beschluss eine weitere Förderung des Kunst- und Kulturvereins grundsätzlich in Aussicht, knüpfte die endgültige Entscheidung jedoch an die Vorlage einer Baugenehmigung, aus der sich eine klare Aussage zur künftigen Notwendigkeit der Brandmeldeanlage ergibt. Diesem Beschlussvorschlag folgte das Gremium einstimmig.

 




Schneeglätte sorgt in Pappenheim für Verkehrsunfall auf der Bahnhofstraße

In den frühen Morgenstunden des Dienstags, 27.01.2026 kam es in der Bahnhofstraße in Pappenheim zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 53-jähriger Autofahrer leicht verletzt wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei verlor der Mann in einer Linkskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug, das infolge der Schneeglätte von der Fahrbahn abkam und gegen das ehemalige Getreidesilo prallte.

Durch den Aufprall zog sich der Fahrer Verletzungen an der rechten Hand zu. Eine ärztliche Versorgung war erforderlich. Der Pkw wurde bei dem Unfall so stark beschädigt, dass er nicht mehr fahrbereit war. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 10.000 Euro geschätzt.

Da aus dem Fahrzeug Betriebsstoffe austraten, wurde die Freiwillige Feuerwehr Pappenheim hinzugezogen, um die ausgelaufenen Flüssigkeiten zu binden. Die Feuerwehr war rasch zur Stelle und übernahm die Absicherung der Unfallstelle sowie die notwendigen Reinigungsmaßnahmen.

Im Zuge der polizeilichen Unfallaufnahme stellte sich zudem heraus, dass das Fahrzeug mit Sommerreifen unterwegs war – trotz der winterlichen Straßenverhältnisse. Gegen den Fahrer wurde deshalb ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Die Polizei mahnt in diesem Zusammenhang erneut zur wintergerechten Ausrüstung von Fahrzeugen und zur besonderen Vorsicht bei Glätte, insbesondere in den frühen Morgenstunden.

Foto: FFW Pappenheim




Feuerbeschau rückt jetzt auch in den Fokus der Stadt Pappenheim

Die Feuerbeschau ist auch in Pappenheim wieder in den Blickpunkt gerückt – nicht zuletzt vor dem Hintergrund eines tragischen Brandereignisses in der Schweiz, das vielerorts für Nachdenklichkeit gesorgt hat. Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 22. Januar 2026 einstimmig beschlossen, eine externe Fachfirma aus Regensburg mit der Überprüfung ausgewählter Gebäude im Stadtgebiet zu beauftragen. Im Zentrum stehen dabei zunächst Einrichtungen, denen eine erhöhte Relevanz im Hinblick auf den vorbeugenden Brandschutz beigemessen wird. Für die erste Prüfphase wurde ein Budget von bis zu 5.000 Euro bewilligt.

Wie Amtsleiter Stefan Eberle im Gremium des Stadrates erläuterte, geht es ausschließlich um öffentliche Gebäude – viele davon verfügen bereits über aktuelle Brandschutznachweise. Die geplante Feuerbeschau versteht sich daher als Ergänzung zur bestehenden Dokumentation, mit dem Ziel, möglichen Sicherheitslücken frühzeitig zu begegnen.

Ein Aspekt der Beschlussfassung hat jedoch für vereinzelte Rückfragen gesorgt. Die zugrunde liegende Prioritätenliste mit den zu untersuchenden Objekten wurde dem Stadtrat als nichtöffentliche Anlage vorgelegt. Eine Veröffentlichung sei derzeit nicht vorgesehen, wie aus der Verwaltung mitgeteilt wurde. Begründet wird dies unter anderem damit, dass es sich um ein Arbeitspapier im Entwurfsstadium handle, das dem Gremium zunächst einen ersten Überblick über die Vielfalt und Tragweite der Aufgabe vermitteln solle. Bürgermeister Florian Gallus wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Liste noch im internen Abstimmungsprozess sei. Mit Blick auf die öffentliche Sicherheit sei zudem ein sensibler Umgang mit solchen Unterlagen geboten.

Gleichwohl stellt sich aus Sicht einiger Beobachter die Frage, wie viel Transparenz in einem solchen Verfahren möglich – und sinnvoll – ist. Welche Gebäude künftig überprüft werden sollen und nach welchen Kriterien die Einstufung erfolgt, bleibt bislang offen.

Ein Beispiel, das immer wieder genannt wird, ist der Schulungsraum im Pappenheimer Feuerwehrhaus. Gerade dort, wo regelmäßig Gruppen zusammentreffen und Ausbildungen stattfinden, dürfte dem vorbeugenden Brandschutz besondere Bedeutung zukommen. Ob das Feuerwehrhaus Bestandteil der anstehenden Begutachtung ist, ist aus den genannten Gründen nicht bekannt.

Hintergrund der Beauftragung einer Fachfirma ist unter anderem, dass die Stadt Pappenheim über kein eigenes Fachpersonal verfügt, das die Feuerbeschau in rechtssicherer Weise durchführen könnte. Dieses Problem betrifft nicht nur Pappenheim – laut Beschlussvorlage handelt es sich bayernweit um eine vielfach vernachlässigte Pflichtaufgabe. Für eine umfassende Überprüfung aller relevanten Objekte im Stadtgebiet wird ein Kostenrahmen von rund 100.000 Euro genannt – ein Betrag, der aktuell nicht zur Verfügung steht und deshalb eine stufenweise Umsetzung nahelegt.




Außerordentlichen Mitgliederversammlung des Turnvereins Pappenheim

Der Turnverein 1861 Pappenheim e.V. lädt seine Mitglieder herzlich zu einer weiteren außerordentlichen Mitgliederversammlung ein. Diese findet am Dienstag, den 10. Februar 2026, um 19:00 Uhr im Landgasthof zum Grünen Baum in Pappenheim statt.

Zentrales Thema des Abends wird wieder die geplante Sanierung der vereinseigenen und denkmalgeschützten Turnhalle „Auf der Lach“ sein. Die Vorstandschaft bittet alle Mitglieder um rege Teilnahme, da es im Zuge der Versammlung zu einer wichtigen Abstimmung kommen wird.

Tagesordnungspunkte der Versammlung:

  1. Begrüßung
  2. Sanierung der vereinseigenen, denkmalgeschützten Turnhalle
    • 2.1 Vorstellung der weiteren Vorgehensweise der Turnhallensanierung
    • 2.2 Vorstellung der Finanzierungskonzepte der Turnhallensanierung
    • 2.3 Abstimmung über die Wahl eines der Finanzierungskonzepte
  3. Anträge und Verschiedenes

Mitglieder, die eigene Anträge zur Diskussion stellen möchten, werden gebeten, diese spätestens bis zum 3. Februar 2026 schriftlich beim Ersten Vorstand Julian Sattler einzureichen.

Die Vorstandschaft dankt bereits im Vorfeld für das entgegengebrachte Interesse und hofft auf ein zahlreiches Erscheinen. Entscheidungen, die an diesem Abend getroffen werden, könnten für die Zukunft des Vereinsgebäudes und des Sportbetriebs richtungsweisend sein.