Pappenheimer Kulturtripp führt nach Bechhofen

Der Kunst- und Kulturverein Pappenheim lädt am Mittwoch, 21. Oktober 2026, zu einem geführten Ganztagesausflug nach Bechhofen an der Heide ein. Der Marktort im Landkreis Ansbach gilt seit dem frühen 18. Jahrhundert als Zentrum der deutschen Pinsel- und Bürstenherstellung. Auf dem Programm stehen eine Führung durch das Deutsche Pinsel- und Bürstenmuseum und ein Besuch der Pinselfabrik Bechhofen.

Die denkmalgeschützte ehemalige Fabrikhalle wird derzeit mit Fördermitteln aus dem LEADER-Programm zu einem Ort für Veranstaltungen und kreativen Austausch umgebaut. Geschäftsführerin Vera Bieringer stammt aus einer Pinsel- und Bürstenmacherfamilie. Der Kontakt zum Pappenheimer Verein entstand über das bayernweite Heimatunternehmer-Netzwerk. Als Heimatentwicklerin hat Bieringer bereits Veranstaltungen der Vereinsreihe „Vitalisierung der Provinz“ besucht.
Ausflüge zu anderen Kulturorten gehören seit Jahren zum Programm des Vereins. Sie bieten Gelegenheit zum Austausch, zur Vernetzung und zu Anregungen für die eigene Arbeit. Die Fahrt erfolgt wegen der schwierigen Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln in Privatautos und Fahrgemeinschaften. Treffpunkt ist um 9 Uhr am Parkplatz Auf der Lach bei der Turnhalle in Pappenheim, die Rückkehr ist am späten Nachmittag geplant.

Eine Anmeldung ist bis zum 17. Oktober bei Christa Seuberth unter 09143/6228 oder bei Helmut Seuberth unter 0170/5575171 erforderlich. Treffpunkt und Ansprechpartner haben sich gegenüber der früheren Ankündigung im „Carpe Diem“ geändert. Vereinsmitglieder erhalten einen Unkostenbeitrag für Verpflegung und Eintritt.

 




Der neuen Scharfschützenkönig in Pappenheim

Wenn bei der Privilegierten Schützengesellschaft Pappenheim 1491 zur Volksfestzeit die Gewehre angelegt werden, dann geht es nicht nur um möglichst gute Treffer. Es geht auch um eine Tradition, die in Pappenheim seit vielen Jahrzehnten fest mit dem Volksfest verbunden ist. In diesem Jahr hatte Florian Zanetti dabei besonders Grund zur Freude. Mit einem 542-Teiler sicherte er sich die Würde des Pappenheimer Scharfschützenkönigs.

Ausgeschossen wurde die Königswürde beim traditionellen Volksfestschießen, das vom 24. bis 26. Juli im Schützenhaus am Lachgartenweg stattfand. Mit dem Kleinkalibergewehr gelang Zanetti dort der entscheidende Treffer. Damit löst er Stefan Eisenberger ab, der die Würde des Scharfschützenkönigs bislang innehatte.
Dass solche Wettbewerbe bei der Privilegierten Schützengesellschaft einen besonderen Stellenwert haben, kommt nicht von ungefähr. Der 1491 gegründete Verein ist der älteste und traditionsreichste Verein Pappenheims und hat es über mehr als fünf Jahrhunderte verstanden, sein schießsportliches Brauchtum zu erhalten und zu pflegen. Dazu gehört seit jeher auch das Volksfestschießen. Nachdem am Schützenhaus im Lachgartenweg ein Kleinkaliber-Schießstand gebaut worden war, wurde der Reigen der Würdenträger im Verein um den KK- beziehungsweise Scharfschützenkönig erweitert.
Doch nicht allein die Königswürde stand beim diesjährigen Volksfestschießen im Blickpunkt. Eine weitere Scheibe erinnert an eine Freundschaft, die weit über die Grenzen Pappenheims hinausreicht. Seit mehr als 50 Jahren verbindet die Pappenheimer Schützen eine Patenschaft mit dem Eißendorfer Schützenverein von 1878 e.V. aus Hamburg-Harburg. In Würdigung dieser langjährigen Verbindung gehört neben zahlreichen anderen Ehrenscheiben auch die „Volksfestscheibe Hamburg“ zum Wettbewerb.
Hier bewies Regina Krug die sicherste Hand. Mit einem 1012-Teiler gab sie den besten Schuss auf die Hamburger Volksfestscheibe ab.

Auch bei der Kleinkaliber-Holzscheibe spielte die Verbindung zu den Hamburger Schützen eine schöne Rolle. Sonja Schlüter, eine Hamburger Schützenschwester, platzierte ihren Treffer lediglich 4,32 Millimeter neben dem Zentrum und erzielte damit den besten Schuss auf diese Scheibe.

So verband das Volksfestschießen auch in diesem Jahr sportlichen Ehrgeiz mit gewachsener Tradition und langjähriger Schützenfreundschaft. Im Mittelpunkt aber steht der neue Würdenträger. Mit seinem 542-Teiler darf sich Florian Zanetti nun Pappenheimer Scharfschützenkönig nennen. Und ganz nebenbei hält die Privilegierte Schützengesellschaft mit ihrem Volksfestschießen auch einen Begriff lebendig, der im Pappenheimer Sprachgebrauch inzwischen vom Aussterben bedroht scheint. Beim traditionsreichen Volksfestschießen der Pappenheimer Schützen wird das „Volksfest“ jedenfalls hoffentlich noch lange seinen angestammten Platz behalten.

Titelfoto: PSG Pappenheim

 

 




Heidis heile Welt in Pappenheim

Bunt, fröhlich und bisweilen ein wenig fantastisch geht es derzeit in der Städtischen Galerie Pappenheim zu. Dort ist mit Heidi Fesl eine Künstlerin zu Gast, deren Wurzeln ganz in der Nähe liegen und deren Bilder vor allem eines wollen. Den Menschen Freude machen.

Heidi Fesl wurde in Bieswang geboren und lebt heute in Weißenburg. Die Malerei begleitet sie praktisch schon ein Leben lang. Seit sie als Kind einen Stift halten konnte, wurde gemalt und gezeichnet. Dabei hinterließ auch ein in Pappenheim wohlbekannter Künstler seine Spuren. Der Kunstmaler und Kunstlehrer Heinrich Mangold beeinflusste ihre ersten künstlerischen Schritte ganz wesentlich. Später lernte Heidi Fesl bei der Malschule Mandl.

Wie bei Mangold standen zunächst Landschaften und Motive aus der Heimat im Mittelpunkt. Mit der Aquarellmalerei begann der künstlerische Weg, ehe Heidi Fesl später die kräftigeren Acrylfarben für sich entdeckte. Heute gilt ihre besondere Liebe der vielfältigen Farbenwelt der klassischen Ölmalerei.

Und Farbe gibt es in ihren Bildern wahrlich reichlich. Sie prägt die Ausstellung und schafft in den Räumen der Städtischen Galerie eine ganz eigene Welt. Dabei darf es durchaus auch einmal fantastisch werden. Besonders Tiere haben es der Künstlerin angetan und begegnen den Besuchern in den unterschiedlichsten Variationen.

„Wenn ich male, vergesse ich alles um mich herum. Ich versuche das Fröhliche, Schöne und eventuell auch Lustige mit meinen Bildern festzuhalten“, beschreibt Heidi Fesl selbst, was sie beim Malen bewegt.

Vielleicht ist es gerade dieser Gedanke, der den Charakter der Ausstellung am besten trifft. Denn Heidi Fesl möchte mit ihren Bildern die Betrachter erfreuen und sie für eine Weile in ihre „heile Welt“ mitnehmen. Die alltäglichen Sorgen dürfen dabei draußen bleiben. Dass die Künstlerin diese Probleme genauso kennt wie ihre Besucher, versteht sich dabei von selbst.

So musste für die Ausstellung eigentlich nicht lange nach einem passenden Namen gesucht werden. „Heidis heile Welt“ bringt auf den Punkt, was die Bilder vermitteln möchten.

Eröffnet wurde die Ausstellung am Sonntag, 20. September, in der Städtischen Galerie Pappenheim. Für die bunte musikalische Untermalung der Vernissage sorgten Andreas Müller mit der Klarinette und Christine Köhnlein am Klavier.

„Heidis heile Welt“ ist noch bis zum 8. November in der Städtischen Galerie Pappenheim, An der Stadtmühle 1, zu sehen. Der Zugang befindet sich im roten Turm von der Klosterstraße aus. Geöffnet ist die Ausstellung an Sonn- und Feiertagen jeweils von 14 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Titelfoto: Kunst- und Kulturverein




Steinbruchpläne sorgen in Pappenheim für Kritik

Die beantragte Ausweitung der Betriebszeiten im Steinbruch auf der Kappel in Pappenheim ist Thema der öffentlichen Stadtratssitzung am Donnerstag, 24. September. Dazu hat uns Helmuth Regler einen Leserbrief übersandt, in dem er mögliche zusätzliche Belastungen für Pappenheim und Dietfurt anspricht und sich mit deutlichen Worten gegen eine Ausweitung der Betriebszeiten ausspricht. Wir veröffentlichen seinen Leserbrief nachfolgend ungekürzt und unverändert:

Längere Betriebszeiten im Steinbruch Geiger-Balz, muss das sein?

Am kommenden Donnerstag, 24.9., 19 Uhr (Saal im Haus des Gastes,Punkt 1) wird im Stadtrat öffentlich der Antrag der Fa. Geiger (früher Balz) auf Erweiterung der Betriebszeiten  bis 2 Uhr nachts, behandelt.
Sollten Stadtrat und Landratsamt diesem Antrag zustimmen, wird voraussichtlich der Lärm, der vor allem auf die Pappenheimer zukommt, zunehmen und auf längere Sicht wird wohl auch der Steinabbau näher an Pappenheim heranrücken. Und es gibt ja nicht nur diesen Steinbruch, von dem Beeinträchtigungen ausgehen. Auch ist es möglich, dass von diesen ähnliche Anträge eingehen.

Muss das sein? Reicht den nicht der bisherige Raubbbau und Lärm?
Und das in einem Naturpark, bei einem Luftkurort. Wobei das natürlich auch das benachbarte geplagte Dietfurt betreffen kann.

Hoffentlich setzt sich der Stadtrat mehr für die Belange der Bürger ein.

Was könnte man tun: mit Stadträten reden, an der Sitzung teilnehmen, einen Brief an das Landratsamt, Untere Immissionschutzbehörde  schreiben etc.

-Hinweis: auf evtl. Gegendarstellungen werde ich nicht reagieren-

Helmuth Regler 22.09.
Pappenheim

Hinweis der Redaktion: Leserbriefe geben ausschließlich die persönliche Meinung des jeweiligen Verfassers wieder. Ihr Inhalt stellt keine Stellungnahme des Pappenheimer Skribenten dar.

 




TSG Pappenheim verpasst den späten Siegtreffer

Mit einer starken Schlussoffensive hat die TSG Pappenheim noch einmal alles versucht, am Ende musste sich die Heimelf gegen die SG Raitenbuch/Burgsalach jedoch mit einem 1:1-Unentschieden begnügen. Vor allem in der Schlussviertelstunde lag der Pappenheimer Siegtreffer mehrfach in der Luft.

Die TSG erwischte einen ordentlichen Start in die Begegnung und präsentierte sich in der Anfangsphase gut organisiert. Nach rund 20 Minuten fanden allerdings auch die Gäste aus Raitenbuch und Burgsalach besser ins Spiel. Die erste große Möglichkeit zur Führung gehörte der SG, doch TSG-Torhüter Palta war zur Stelle und verhinderte einen Rückstand.
Mit zunehmender Spieldauer entwickelte auch die Heimelf mehr Zug zum gegnerischen Tor und erspielte sich mehrere gute Möglichkeiten. Beide Mannschaften begegneten sich nun weitgehend auf Augenhöhe, zunächst allerdings ohne Zählbares.
In der 35. Minute durften die Pappenheimer schließlich jubeln. David Mürl, der kurz zuvor noch das Kreuzeck getroffen hatte, bekam bei einem Freistoß aus aussichtsreicher Position seine nächste Gelegenheit und nutzte diese. Direkt verwandelte er zur 1:0-Führung für die TSG, mit der es wenig später auch in die Halbzeitpause ging.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst das Bild. Die Gäste übernahmen für rund 20 Minuten das Kommando und setzten die Pappenheimer zunehmend unter Druck. In der 75. Minute wurde die SG Raitenbuch/Burgsalach für diese Phase belohnt. Felix Niefnecker erzielte den 1:1-Ausgleich.
Ausgerechnet der Gegentreffer schien bei der TSG noch einmal neue Kräfte freizusetzen. In der Schlussviertelstunde kippte die Partie deutlich zugunsten der Gastgeber. Pappenheim drängte die Gäste tief in deren Hälfte zurück und schnürte sie zeitweise regelrecht im eigenen Strafraum ein.
Der erneute Führungstreffer schien in dieser Phase nur noch eine Frage der Zeit. Vor allem Ömer Türk und Liam Glöggler hatten zwei bis drei hochkarätige Möglichkeiten, das Spiel doch noch zugunsten der TSG zu entscheiden. Doch so sehr die Pappenheimer auch auf den Siegtreffer drängten, der Ball wollte kein zweites Mal über die Linie.

Damit blieb die starke Schlussoffensive der TSG unbelohnt. Nach einer Partie mit unterschiedlichen Spielphasen stand am Ende ein leistungsgerechtes 1:1-Unentschieden.

TSG Pappenheim: Palta, A. Bajraktari, Mezzani, Hodza, Glöggler, Lupascu, Türk, Mürl, Hoehne, G. Bajraktari, Ljiko (C)
Eingewechselt: Stojanovic, Thomas

 




Bieswang zieht im Derby den Kürzeren

Die Sportfreunde Bieswang konnten im Derby gegen die SG Langenaltheim/Solnhofen nicht an ihre gewohnte Leistung anknüpfen. Vor allem in der ersten Hälfte fehlten den Blau-Weißen Präsenz und Durchschlagskraft. Die Gastgeber nutzten ihre Chancen und brachten den verdienten 2:0-Erfolg über die Zeit.

In der ersten Hälfte beanspruchte die Heimelf das Geschehen für sich. Bissig in den Zweikämpfen, geistig frisch und jederzeit parat, so kann man die Leistung zusammenfassen. Die SFB´ler wirkten lethargisch, waren nicht so recht bei der Sache. Zwar war das Bemühen auf Bieswanger Seite deutlich erkennbar, aber die Musik spielte auf der anderen Seite. Bezeichnend für die bereits vor der Halbzeit gefallenen Treffer war deren Entstehung. So staubte Philip Breit nach einem abgewehrten Distanzschuss aus kurzer Entfernung ab (1 : 0, 18.), beim zweiten Treffer (26.) unterlief der SF-Defensive ein „dicker Hund“ und der Weg war frei für Abdoul Zakari, der den Ball nur noch im leeren Tor unterbringen musste. Im Angriff taten sich die Blau-Weißen schwer, hatten bis zur Pause nicht eine nennenswerte Tormöglichkeit.

Nach dem Wechsel änderte sich optisch das Bild. Bieswang zeigte nach einer deutlichen Kabinenansprache mehr Präsenz, drückte phasenweise auf das SG-Tor. Die Gastgeber nutzten die freiwerdenden Räume sowie Aufbau- und Abspielfehler der Störzer-Elf, um eigene brandgefährliche Konter zu fahren. So hätten die Gastgeber durchaus ein oder zwei weitere Tore nach dem Wiederanpfiff und der folgenden Viertelstunde nutzen können, ja sogar müssen. Im Laufe des Spiels machte sich wegen des geschickten Verteidigens der Heimelf mehr und mehr Resignation auf SF-Seite bemerkbar. Eine Riesenchance hatte Jakob Käfferlein, der das Leder aber aus kurzer Distanz weit über das Tor von Jan Kittsteiner jagte. So wurde die verbleibende Zeit für Bieswang immer mehr zur Belastungsprobe, drehte man sich quasi weiter im Kreis, ohne einen Erfolg verbuchen zu können. Die Solnhofer/Langenaltheimer verteidigten geschickt und kompromisslos ihren Vorsprung über die Zeit.

„Derbysieger, Derbysieger, hoi hoi“ ertönten dann auch nach dem Schlusspriff Sprüche aufseiten der Gastgeber. Zurecht, sie haben sich den Sieg an diesem Tag verdient, waren in allen Belangen den Sportfreunden einen Schritt voraus. Es war ein gebrauchter Tag, wie Freddy Störzer nach dem Abpfiff auch treffend feststellte. „Das Spiel haben wir heute verschenkt, wir waren einfach nicht bei der Sache, die Gastgeber wollten den Sieg, den sie dann auch eingefahren haben“, resümierte der SF-Coach nach dem Abpfiff. Man hatte dein Eindruck, das „der Regler“ für die geistige und körperliche Frische auf 80 % gestellt war, mit entsprechenden Folgen im Spiel.

Am kommenden Spieltag hat man im Heimspiel gegen die DJK Preith die Chance, sich wieder von der anderen, positiven Seite zu zeigen. Anstoß ist am Sonntag um 15 Uhr.

SF Bieswang: Marco Schnitzlein, Jan Matzelt, Sebastian Hüttinger, Lukas Störzer, Tim Schwenk, Janik Jakob, Niko Müller, Max Störzer, Dominik Dietrich, Patrick Strunz, Jakob Käfferlein, Jonas Schramm, Marius Mack, Florian Kraft

Titelfoto: SF Bieswang




Pappenheimer Schützenadel auf der Burg proklamiert

Die Privilegierte Schützengesellschaft 1491 Pappenheim hat ihre neuen Majestäten in diesem Jahr in einem besonderen Rahmen proklamiert. Die Feier fand auf der Burg Pappenheim statt, wo mehr als 150 Mitglieder handverlesener Pappenheimer Vereine im Ahnensaal über dem Burgmuseum zusammengekommen waren.
Zu den Gästen gehörten auch Regina und Werner Krug sowie Sonja und Holger Schlüter, die vom befreundeten Patenverein der Eißendorfer Schützen eigens aus Hamburg nach Pappenheim gekommen waren.

Die Proklamation der Majestäten ist bei der Privilegierten Schützengesellschaft 1491 Pappenheim mehr als die Bekanntgabe sportlicher Ergebnisse. Sie gehört zu einer jahrhundertealten Schützentradition, in der sportlicher Wettbewerb, Gemeinschaft und Brauchtum miteinander verbunden sind. Wer beim Königsschießen den entscheidenden Treffer setzt, erringt für ein Jahr eine besondere Würde, die bei der Proklamation öffentlich bekanntgegeben wird.

Dabei gibt es bei der Pappenheimer Schützengesellschaft mehrere eigenständige Wertungen. Neben Schützenkönig und Schützenkönigin werden ein Luftpistolenkönig – in diesem Jahr eine Luftpistolenkönigin – der Schützenkaiser und im Jugendbereich der Schützenprinz proklamiert. Die Majestäten übernehmen vor allem repräsentative Aufgaben und stehen mit ihren Titeln zugleich für eine lange Tradition der Schützengesellschaft, die das Jahr 1491 in ihrem Namen trägt.

Wer die neuen Würdenträger sein würden, hatte sich bereits am 26. Juli 2026 entschieden. Beim Volksfest- und Königsschießen, das im Gegensatz zum Pappenheimer Volksfest auch in diesem Jahr unter seinem traditionell überlieferten Namen und mit großer Beteiligung stattfand, wurden die entscheidenden Treffer abgegeben.

Die Königswürde sicherte sich Benedikt Felsner mit einem 615-Teiler. Anja Herzner setzte sich mit einem 608-Teiler in der Wertung der Damen durch und wurde zur neuen Schützenkönigin proklamiert.

Auch mit der Luftpistole ging die Königswürde in diesem Jahr an eine Schützenschwester. Brigitte Jung erzielte einen 544-Teiler und trägt damit für ein Jahr den Titel der Luftpistolenkönigin.

Deutlich näher am Zentrum lag der entscheidende Treffer in der Kaiserwertung. Karl Böhm erzielte einen 164-Teiler und wurde als neuer Schützenkaiser proklamiert.

Den präzisesten der genannten Königsschüsse gab allerdings der Nachwuchs ab. David Schütz erreichte im Jugendbereich einen 85-Teiler und sicherte sich damit die Prinzenwürde.

Mit Benedikt Felsner, Anja Herzner, Brigitte Jung, Karl Böhm und David Schütz hat die Privilegierte Schützengesellschaft 1491 Pappenheim ihren neuen Schützenadel für das kommende Jahr proklamiert. Der festliche Rahmen auf der Burg gab der traditionsreichen Zeremonie in diesem Jahr eine besondere Kulisse.

Titelfoto: Sandra Schütz




Der Stadtrat tagt öffentlich

Am Donnerstag, 24.09.2026, um 19:00 Uhr findet im Bürgersaal des Haus des Gastes eine öffentliche Sitzung des Stadtrates mit folgender Tagesordnung statt:

1 Bauanträge
1.1 BA 25/2026 – BImSchG – Erweiterung der Betriebszeiten eines abgegrenzten Teilbetriebs im Steinbruch Pappenheim, Kappel 1

1.2 BA 26/2026 – Neubau einer Garage/Außenlager hinter dem Technikgebäude im Freibad Pappenheim, Fl.-Nr. 1216/16, Gem. Pappenheim

1.3 BA 27/2026 – Neubau eines Einfamilienhauses in Holzfertigbauweise mit Doppelcarport, Geislohe 88 (Bauturbo)

2 Bauleitplanung
2.1 Bauleitplanung – 2. TÖB-Beteiligung 31. Änderung des Regionalplans der Region Ingolstadt (10), Teilkapitel 6.2.2 Windenergie

2.2 Bauleitplanung – TÖB-Beteiligung 34. Änderung des Regionalplans der Region Westmittelfranken (8), Teilkapitel 6.2.2 Windenergie

2.3 Bauleitplanung – vorhabenbezogener Bebauungsplan „Gerstner Geislohe“ (Aufstellungsbeschluss)

2.4 Bauleitplanung – Aufstellung vorhabenbezogener Bebauungsplan „Sondergebiet Solarpark Bieswang“ (Aufstellungsbeschluss)

2.5 Bauleitplanung – Aufstellung vorhabenbezogener Bebauungsplan „Sondergebiet Solarpark Ochsenhart (Aufstellungsbeschluss)

2.6 Bauleitplanung – 12. Änderung des Flächennutzungsplans (Aufstellungsbeschluss)

3 Vergaben
3.1 Vergabe der Straßensanierungsarbeiten 2026

3.2 Neubau Bauhofhalle – Nachtrag Gewerk „Erdarbeiten“

3.3 Abwasseranlagen – Vergabe Planungsleistungen „Kläranlagenstudie“ Pappenheim, Bieswang und Zimmern

3.4 Dorfgemeinschaftshaus Osterdorf – Austausch der Fensterläden

4 Friedhof Osterdorf – Urnenbaum – Grundsatzbeschluss

5 Städt. Veranstaltungen – Zukünftige Ausrichtung des Altmühlfestes

6 Bekanntgaben

 




Turnverein Pappenheim zwischen Aufschwung und Baustillstand

Sportlich läuft es beim Turnverein Pappenheim rund, auf der Baustelle der vereinseigenen Turnhalle dagegen seit Wochen nicht mehr. Bei der Jahreshauptversammlung im dicht besetzten Medienraum des Hotels Sonne wurde deutlich, dass die schwierige Dachsanierung den Verein wohl noch einige Zeit beschäftigen wird. Seit Anfang August ruhen die Arbeiten, weil statische Probleme eine Neuplanung erforderlich machen.

Unter den rund 50 Zuhörerinnen und Zuhörern waren auch Stadtrat Marcus Wurm, der die Sanierung als Bindeglied zur Stadt Pappenheim begleitet, sowie BLSV-Kreisvorsitzender Patrick Fischer.

Vorsitzender Julian Sattler konnte zunächst von einem ausgesprochen aktiven Vereinsjahr berichten. Der TV zählt derzeit 387 Mitglieder und ist mit seinen zwölf Sparten auch außerhalb des Sportbetriebs vielseitig präsent. Sauverlosung beim Altmühlfest, zwei gepflanzte Bäume bei der Baumpflanz-Challenge, hausgemachte Erzeugnisse beim Pelzmärtelmarkt, Kinderfasching im Kronensaal, Cocktailbar beim Frühlingserwachen und die Teilnahme am Feuerwehrfest in Neudorf standen unter anderem im Jahresbericht.

Einen bemerkenswerten Aufschwung erlebt Line Dance. Die Sparte zählt mittlerweile 53 aktive Tänzerinnen und Tänzer und brachte dem Verein innerhalb eines Jahres 25 neue Mitglieder. Unter der Leitung von Hanne Grillmeier laufen derzeit drei Kurse, wobei der Anfängerkurs am Donnerstagabend am stärksten besucht ist.

Mit 38 Akteuren nimmt die Tischtennisabteilung am Wettkampfbetrieb teil. Unter Abteilungsleiter Carlo Enser treten drei Erwachsenen- und zwei Jugendmannschaften an. Als Trainer mit Übungsleiterlizenz stehen Frank Bautze, Carlo Enser und Johannes Keßler zur Verfügung.
Besonders erfolgreich präsentierte sich die Abteilung Bogensport, deren Aktive sowohl bei den Bayerischen Meisterschaften als auch bei der Bezirksmeisterschaft beachtliche Ergebnisse erzielen konnten.

Neu im Angebot ist Dart. Trainiert wird mittwochs von 19 bis 21 Uhr. Weitere Mitspieler sind willkommen, denn möglichst noch bis zum Jahresende soll der Einstieg in den Ligabetrieb gelingen.

Treue zum Turnverein Pappenheim

Ein fester Bestandteil der Mitgliederversammlung waren auch die Ehrungen für langjährige Vereinstreue. Für jeweils 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Luisa Ernst, Sandra Meyer und Frank Bautze geehrt. Seit 50 Jahren gehören Gerhard Sippekamp und Helmut Wurm dem Turnverein an. Auf stolze 65 Jahre Vereinszugehörigkeit können Ottilie Müller und Ludwig Schütz zurückblicken.

Von den in diesem Jahr Geehrten konnte Frank Bautze seine Auszeichnung persönlich entgegennehmen. Die übrigen Jubilare waren bei der Versammlung nicht anwesend. Unabhängig davon stehen die Ehrungen für eine bemerkenswerte Verbundenheit mit dem TV Pappenheim, die bei Ottilie Müller und Ludwig Schütz bereits seit mehr als sechs Jahrzehnten besteht.

Sportliche Perspektiven und finanzielle Herausforderungen

Für die weitere Vereinsentwicklung hat Julian Sattler vor allem die jungen Leute im Blick. Trotz des bestehenden Angebots sollen deren sportliche Möglichkeiten weiter ausgebaut werden. Hilfreich ist dabei, dass der Gymnastikraum der Grundschule auch im kommenden Winter genutzt werden kann. Wie Stadtrat Marcus Wurm erklärte, ist der dort geplante Umbau für die Ganztagsbetreuung wegen zu geringer Anmeldezahlen derzeit vom Tisch. Die angemeldeten Kinder sollen im BRK-Kindergarten betreut werden.

Finanziell bleibt vor allem die Turnhallensanierung eine Herausforderung. Im Berichtszeitraum wurden mehr als 100.000 Euro ausgegeben, gleichzeitig gingen beachtliche 41.000 Euro an Spenden ein. Kassenwartin Regine Halbmeier berichtete ausführlich über die Beantragung der Zuschüsse und brachte deren nicht teils komplizierten Ablauf knapp auf den Punkt. „Es bleibt immer spannend.“

Die Liste ergänzt den bisherigen Text gut, weil sie zeigt, dass trotz des derzeitigen Stillstands bereits eine ganze Reihe von Arbeiten und Planungsschritten erledigt wurden. Ich würde sie nicht als Aufzählung übernehmen, sondern in den Ablauf der Sanierung einbauen. Laut der Übersicht zum Stand September 2026 gehören dazu unter anderem die Sicherung des Hallenbodens, die Gerüste innen und außen, Aufmaß und Detailplanung sowie mehrere statische Prüfungen und bereits ausgeführte Arbeiten an der Holzkonstruktion.

Schwierige Statik bremst die Dachsanierung

Spannend bleibt es auch auf der Baustelle auf dem Turnhallendach. Dabei ist seit Beginn der Arbeiten einiges geschehen. Zunächst wurde der Boden der Turnhalle gesichert und die Halle innen und außen eingerüstet. Ende Mai 2026 hatte der Zimmereibetrieb Riedl dann zügig Dachdeckung, Isolierung und Verschalung entfernt und über dem freigelegten Dachgebälk ein Schutzdach errichtet.

Erst mit dem offenen Dach ließ sich die vorhandene Konstruktion genauer erfassen. Die freigelegten Träger wurden vermessen und auf dieser Grundlage die Detailplanung fortgeschrieben. Es folgten statische Berechnungen, deren Prüfung durch den Prüfstatiker und ein Abgleich der Ergebnisse. Dabei zeigte sich, dass die ursprüngliche Planung im Traufbereich wegen der unterschiedlichen Geometrie auf der Süd- und Nordseite geändert werden musste. Auch diese Änderung machte eine erneute Prüfung erforderlich.

Seit Anfang August herrscht allerdings weitgehend Stillstand auf der Baustelle. „Wir haben da Probleme mit der Grundstatik. Das ist eine schwierige Sache“, erläuterte Architekt Clemens Frosch bei der Mitgliederversammlung.

Die durch frühere Sanierungen „weich“ gewordene Dachkonstruktion soll mit neuen Fachwerkträgern stabilisiert werden. Dazu gehören liegende Fachwerkträger, die in den Bestand eingebaut werden, sowie eine neue Kehlbalkenlage zur Sicherung der Sparren. Teilweise müssen die Sparren an ihren Fußpunkten zurückgeschnitten werden. Verfaulte Hölzer an Schwellen und Gaubenbalken wurden bereits repariert. Auch Stahlverbindungen wurden hergestellt.

Eine besondere Schwierigkeit liegt dort, wo die Dachlast auf die Außenwände übertragen werden soll. Weil die vorhandene Dachkonstruktion verschoben ist und nicht gerade verläuft, müssen die Balken einzeln eingepasst werden.

Damit lässt sich die ursprünglich berechnete Lösung nicht umsetzen. Die Stahlträger können nicht wie vorgesehen an der Innenseite der Mauer angebracht werden, sondern müssen nach außen. Dafür sind eine neue Statik und Prüfstatik notwendig. Diese werden nach Einschätzung von Frosch die Gesamtkosten deutlich erhöhen, während die eigentlichen Bauarbeiten voraussichtlich im Kostenrahmen bleiben.

Nun soll es möglichst zügig weitergehen. „Wir tasten uns Schritt für Schritt vor“, erklärte Frosch. Ziel sei es, das Dach bis Weihnachten fertigzustellen. Gleichzeitig schränkte er ein: „Das kann ich aber nicht versprechen.“

Danach müssen noch die Risse in den Wänden verpresst und der Innenraum neu gestrichen werden. Wann die Sportlerinnen und Sportler der zwölf Sparten des Vereins im kommenden Jahr tatsächlich wieder in ihre Turnhalle einziehen können, bleibt deshalb vorerst offen.

 




Führung auf den Spuren jüdischen Lebens in Pappenheim

Häuser können Geschichten erzählen. In Pappenheim sind es vor allem die Gebäude in der Deisingerstraße und der Graf-Carl-Straße, die noch heute von einem bedeutenden Teil der Stadtgeschichte zeugen. Am Freitag, 18. September 2026, lädt Renate Prusakow um 16 Uhr zu einer Stadtführung unter dem Titel „Jüdisches Leben in Pappenheim“ ein.

Dabei führt der Weg zurück in eine Zeit, in der jüdische Familien selbstverständlich zum gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben der Stadt gehörten. Sie lebten und handelten unter dem Schutz der Grafschaft Pappenheim und hinterließen Spuren, die bis heute im Stadtbild zu finden sind.

Gerade die Hausgeschichten in der Deisingerstraße und der Graf-Carl-Straße lassen diese Vergangenheit auf besondere Weise lebendig werden. Hinter Fassaden und Haustüren verbergen sich Geschichten von Menschen und Familien, von Handel und Alltag und nicht zuletzt von Verbindungen, die von Pappenheim weit hinaus in die Welt reichten.

Die Führung möchte den Blick für diesen Teil der Pappenheimer Geschichte öffnen und dazu einladen, vermeintlich vertraute Straßen und Häuser einmal mit anderen Augen zu betrachten. Denn jüdisches Leben in Pappenheim ist nicht nur ein Kapitel aus vergangenen Tagen, sondern ein Teil der Stadtgeschichte, dessen Spuren noch immer gegenwärtig sind.

Treffpunkt für die Stadtführung mit Renate Prusakow ist am Freitag, 18. September, um 16 Uhr auf dem Pappenheimer Marktplatz.




Musical Highlights mit dem Akkordeon Orchester Solnhofen

Das Akkordeon steht in diesem Jahr ganz besonders im Rampenlicht. Bundesweit wurde es zum „Instrument des Jahres“ gekürt. Wie vielseitig dieses Instrument sein kann, möchte das Akkordeon Orchester Solnhofen bei seinen beiden Konzerten im November eindrucksvoll unter Beweis stellen. Unter dem Titel „Musical Highlights“ lädt das Orchester zu einer musikalischen Reise durch bekannte und beliebte Musicals ein.

Dabei soll das Akkordeon keineswegs alleine bleiben. Vereint mit Gesang und der Klangvielfalt weiterer Instrumente möchte das Orchester zeigen, welche musikalischen Möglichkeiten in seinem namensgebenden Instrument stecken. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Christine Satzinger.

Schon das Konzertplakat lässt erkennen, wohin die musikalische Reise führen wird. Melodien aus „König der Löwen“ stehen ebenso auf dem Programm wie Musik aus „Tanz der Vampire“ und „Die Eiskönigin“. Damit dürfen sich die Besucher auf bekannte Musicalwelten und ein abwechslungsreiches Konzerterlebnis freuen, bei dem das Akkordeon einmal mehr eine ganz andere Seite zeigen kann.

Für die „Musical Highlights“ gibt es gleich zwei Gelegenheiten. Das erste Konzert findet am Samstag, 7. November 2026, um 19 Uhr statt. Eine zweite Aufführung folgt am Sonntag, 8. November 2026, um 17 Uhr. Veranstaltungsort ist jeweils die Sola Halle im Bieswanger Weg 13 in Solnhofen.

Der Eintritt kostet für Erwachsene 15 Euro, Kinder von sechs bis 14 Jahren zahlen fünf Euro. Karten sind im Vorverkauf beim Getränkemarkt Hefele unter Telefon 09145/235 sowie an der Abendkasse erhältlich. Weitere Informationen gibt es unter www.akkordeon-spielgruppe-solnhofen.de und telefonisch unter 08422/1882.

Unterstützt werden die Konzerte nach den Angaben auf dem Plakat von Showtechnik Franken Veranstaltungstechnik, den Solnhofen Portland Zementwerken, Schmidt & Sohn, Lutz Heizung Sanitär Klima, Getränke Hefele, Möbel Rachinger Solnhofen, JuraBlümpe, Mittelfranken entspannt, der Sparkasse Mittelfranken-Süd und Felleiter Transporte.

Mit bekannten Melodien, Gesang und einem Instrument, das 2026 bundesweit besondere Aufmerksamkeit genießt, versprechen die beiden Konzertabende in Solnhofen einen ebenso klangvollen wie unterhaltsamen Ausflug in die Welt der Musicals.

 




Tierischer Saisonabschluss im Pappenheimer Freibad

Das Wasser gehörte zum Abschluss der Freibadsaison noch einmal ganz besonderen Badegästen. Beim traditionellen Hundeschwimmen im Pappenheimer Freibad tummelten sich mehr als 100 Hunde im und am Wasser. Zusammen mit ihren zweibeinigen Begleitern sorgten sie für einen ebenso fröhlichen wie ungewöhnlichen Badetag. Mehr als 300 Gäste kamen zu der Veranstaltung, die sich seit ihrer Premiere im Jahr 2021 längst zu einem beliebten Familienfest für Hundefreunde entwickelt hat.

Am Tag nach dem offiziellen Saisonende dürfen im Pappenheimer Freibad noch einmal die Vierbeiner ins Wasser. Dabei geht es nicht nur um den Spaß für Hunde und Halter, sondern auch um einen guten Zweck. Für jeden Hund waren vier Euro Eintritt zu bezahlen. Die Einnahmen werden ohne Abzug an den Tierschutzverein Freunde der Tiere Altmühltal weitergegeben und kommen damit vollständig dem Tierschutz zugute.

Der Verein war selbst mit einem Stand vertreten und informierte über seine Arbeit. Dazu gab es kleine Köstlichkeiten und Gelegenheit zum Austausch.

Rund um die Schwimmbecken hatte das Hundeschwimmen auch darüber hinaus einiges zu bieten. Verschiedene Informationsstände ergänzten das Geschehen und reichten thematisch von Hundenahrung bis hin zu einem vielseitigen Reinigungsgerät für den Haushalt.

Zum ersten Mal mit einem eigenen Informationsstand dabei war die Hundeschule „Pepper Dogs“ aus Osterdorf. Die noch im Aufbau befindliche Hundeschule nutzte das Hundeschwimmen, um sich den Hundehaltern vorzustellen. Seit Kurzem bietet sie jeweils dienstags ein Alltagstraining in kleinen Gruppen an wechselnden Orten in und um Osterdorf sowie Einzeltraining an.

Im Mittelpunkt standen an diesem Tag aber eindeutig die Vierbeiner. Während die einen beherzt ins Becken sprangen und ihre Runden durch das Wasser drehten, ließen es andere etwas gemütlicher angehen. Gemeinsam mit ihren Besitzern machten sie aus dem letzten Badetag des Jahres ein buntes Treffen von Hundefreunden und Familien.