Augenzwinkern auf die Geburtsstunde der TSG Pappenheim geblickt

Einen der Höhepunkte des Festabends zum 80-jährigen Bestehen der TSG Pappenheim gestaltete die Theatergruppe Pappenheim e.V. Mit ihrer eigens für das Jubiläum geschriebenen Inszenierung „Eine fast wahre Geschichte“ ließ sie die Vereinsgründung vor acht Jahrzehnten auf ebenso unterhaltsame wie nachdenkliche Weise wieder lebendig werden.

Autorin Anette Pappler und Co-Regisseurin Barbara Mürl entführten die Besucher in den Winter des Jahres 1945. Schauplatz war das Gasthaus „Zum Stern“, wo sich einige Pappenheimer zusammenfanden, um über die Zukunft des Sports in der Stadt zu beraten. Zwischen einem mehrfach geflickten Fußball, den Sorgen der Nachkriegszeit und einer gehörigen Portion Humor nahm dort die Idee eines neuen Vereins langsam Gestalt an.

Im Mittelpunkt standen mit Albert Übel (Tim Schober), Anton „Toni“ Fallenbacher (Linus Lauterbach) und Hermann Dengler (Lutz „Trabbi“ Arnold) drei Persönlichkeiten, die tatsächlich zum engsten Kreis der Gründungsmitglieder der TSG Pappenheim gehörten. Damit erhielt das Stück einen besonderen historischen Bezug und schlug zugleich eine Brücke zwischen dokumentierter Vereinsgeschichte und künstlerischer Interpretation.

Während Toni Fallenbacher voller Überzeugung von einem Neustart auf dem Sportplatz träumte, begegnete Hermann Dengler den ehrgeizigen Plänen zunächst mit spürbarer Skepsis. Wirtin Anna (Pia Brunnenmeier) und Bedienung Liesel (Carola Zanetti) kommentierten die Gespräche mit trockenem Humor und feinem Gespür für die Sorgen und Hoffnungen jener Zeit. Schließlich war es Albert Übel, der Verantwortung übernahm und zum ersten Vorsitzenden gewählt wurde.

Mit viel Liebe zum Detail zeichnete die Theatergruppe das Bild einer Zeit, in der Hoffnung, Zusammenhalt und Tatkraft wichtiger waren als materielle Mittel. Ergänzt wurde die Handlung durch die Figur eines jungen Spielers (Joshua Wenzel), der sinnbildlich für die Zukunft des Vereins stand. Am Ende des Stücks nahm er den ihm zugespielten Ball an und lenkte damit den Blick von den Anfängen bis in die Gegenwart.

Dabei blieb die Inszenierung nicht bei einer historischen Rückschau stehen. Immer wieder schlugen die Darsteller den Bogen zu den Entwicklungen der folgenden Jahrzehnte und machten deutlich, wie aus einer Idee im Wirtshaus ein Verein entstand, der bis heute das gesellschaftliche und sportliche Leben in Pappenheim prägt.

Das Publikum dankte den Akteuren mit langanhaltendem Applaus. Die Theatergruppe Pappenheim verstand es, die Geschichte der TSG nicht als trockene Chronik zu erzählen, sondern als lebendige Erzählung über Menschen, die nach schwierigen Zeiten Mut bewiesen und gemeinsam etwas Neues aufbauten. So wurde aus der „fast wahren Geschichte“ eine ebenso kurzweilige wie treffende Hommage an 80 Jahre TSG Pappenheim.




Stimmungsvoller Jubiläumsauftakt bei der TSG Pappenheim

Mit Sport, Rückblicken, Ehrungen, einer Theaterszene aus der Gründungszeit und geselligem Beisammensein hat die TSG Pappenheim am Freitagabend den Auftakt ihres Jubiläumswochenendes zum 80-jährigen Bestehen gefeiert. Zahlreiche Mitglieder, Gäste und Freunde des Vereins waren auf das Sportgelände gekommen, um gemeinsam auf acht Jahrzehnte Vereinsgeschichte zurückzublicken und den Startschuss für die Festtage zu geben.

Bereits am frühen Abend stand der Fußball im Mittelpunkt. Bei hochsommerlichen Temperaturen wurde auf zwei Kleinfeldern ein AH-Turnier mit acht Mannschaften ausgetragen. Neben drei Teams der TSG Pappenheim waren der FC/DJK Weißenburg, der 1. FC Nagelberg, die Jura Kickers, der VfB Mörnsheim und der VfL Treuchtlingen vertreten. Mitten im Geschehen war auch TSG-Vorsitzender Bastian Hillitzer, der für die Mannschaft Pappenheim II als Torwart zwischen den Pfosten stand. Nach spannenden Begegnungen setzte sich der VfB Mörnsheim vor den Jura Kickers und dem VfL Treuchtlingen durch.

Direkt im Anschluss begann der offizielle Festabend. Schirmherr Johannes Graf von und zu Egloffstein zeigte sich erfreut über die ihm übertragene Aufgabe und dankte dem Verein für das entgegengebrachte Vertrauen. Fußball, so betonte er, sei weit mehr als nur ein Sport. Er bringe Menschen zusammen und schaffe Gemeinschaft über alle Grenzen hinweg. Sein Dank galt insbesondere den vielen Ehrenamtlichen und Organisatoren, die das Vereinsleben mit großem Einsatz tragen. Als sichtbares Zeichen seiner Verbundenheit überreichte er der TSG ein prunkvolles Fahnenband.

In seiner Festrede spannte der Vorsitzende Bastian Hillitzer den Bogen von den Anfängen des Vereins bis in die Gegenwart. Die TSG sei in einer Zeit entstanden, in der die Menschen nach dem Zweiten Weltkrieg Hoffnung, Zusammenhalt und einen Neuanfang gesucht hätten. Fußball habe dabei eine wichtige Rolle gespielt und Menschen zusammengeführt. Auch die TSG habe in ihrer langen Geschichte nicht nur Erfolge erlebt. Es habe Zeiten mit großen Herausforderungen gegeben, insbesondere auch in finanzieller Hinsicht. Gerade in diesen Phasen habe sich jedoch gezeigt, was einen Verein ausmacht: Menschen, die Verantwortung übernehmen, zusammenhalten und an die gemeinsame Sache glauben. Darauf könne die TSG heute mit Stolz zurückblicken.

Besonders hob Hillitzer die Jugendarbeit hervor, die seit vielen Jahren einen Schwerpunkt des Vereins bildet. Die Zukunft der TSG werde nicht eingekauft, sondern in den eigenen Reihen ausgebildet und gefördert. Als aktuelle Erfolge nannte er den Gewinn der Meisterschaft der U19 sowie den Klassenerhalt der ersten Mannschaft. Gleichzeitig richtete er den Blick nach vorne. Mit einem neuen Trainerstab wolle man die sportliche und menschliche Entwicklung des Vereins weiter voranbringen. Sein Dank galt den zahlreichen Ehrenamtlichen, Trainern, Betreuern, Sponsoren und Helfern, die oftmals im Hintergrund wirken und dennoch das Herzstück des Vereinslebens bilden.

Die Glückwünsche der Stadt Pappenheim überbrachte Bürgermeister Florian Gallus. Er würdigte die TSG als einen Verein, der seit 80 Jahren für Gemeinschaft, Ehrenamt und Freundschaft stehe. Darüber hinaus sei die TSG ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Lebens in der Stadt. Ob beim Volksfest oder bei zahlreichen anderen Veranstaltungen – auf die Unterstützung der TSG Pappenheim sei stets Verlass. Besonders lobte Gallus die Jugendarbeit des Vereins. Die TSG vermittle jungen Menschen Werte wie Teamgeist, Fairness, Disziplin und Verantwortung und leiste damit einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Jugend in Pappenheim.

Ehrungen der Leistungsträger

Ein emotionaler Höhepunkt des Abends waren die Ehrungen verdienter Vereinsmitglieder. Mit großem Applaus wurden Zaklin und Sinisa Stojanovic ausgezeichnet. Beide gelten als unverzichtbare Stützen des Vereins. Während Zaklin Stojanovic als Kassenwartin die finanziellen Belange der TSG verantwortet, kümmert sich Sinisa Stojanovic seit Jahren mit großem Engagement um die Sportanlagen und Vereinsgebäude.

Auch sportliche Verdienste wurden gewürdigt. Für seine langjährige und erfolgreiche Arbeit als Trainer erhielt Michael Thomas eine besondere Anerkennung. Ein Präsent überreichte die Vereinsführung zudem an Sebastian „Pappe“ Glasner, der als Spieler maßgeblichen Anteil am Klassenerhalt der ersten Mannschaft hatte.

Mit vielen Gesprächen, guter Stimmung und einer gelungenen Mischung aus Rückblick und Ausblick endete der erste Tag des Jubiläumswochenendes.

Kultureller Höhepunkt

Für einen besonderen kulturellen Höhepunkt sorgte die Theatergruppe Pappenheim e. V., die mit ihrer eigens für das Jubiläum inszenierten „fast wahren Geschichte“ die Gründungszeit der TSG auf humorvolle und zugleich bewegende Weise lebendig werden ließ – darüber berichten wir in einem gesonderten Artikel.

 




Pappenheimer Stadtrat gratuliert Erich Neulinger zum 60. Geburtstag

Einen besonderen Anlass gab es in der jüngsten Sitzung des Pappenheimer Stadtrates am 18. Juni. Bürgermeister Florian Gallus nutzte die Gelegenheit, um Stadtrat Erich Neulinger aus Geislohe offiziell zu seinem 60. Geburtstag zu gratulieren und ihm die besten Wünsche des gesamten Gremiums zu übermitteln.

Seit vielen Jahren ist es im Stadtrat gute Tradition, runde Geburtstage von Ratsmitgliedern gemeinsam zu würdigen. Dazu werden die Sitzungsgelder gesammelt, um dem jeweiligen Jubilar eine besondere Aufmerksamkeit zu überreichen.

Für seinen Ehrentag hatte sich Erich Neulinger einen Reisegutschein der Firma Engeler gewünscht. Diesen überreichte Bürgermeister Gallus im Namen des Stadtrates verbunden mit anerkennenden Worten für das langjährige Engagement Neulingers in der Kommunalpolitik wünschte er dem Jubilar viele schöne Erlebnisse auf seinen künftigen Reisen.

Die Mitglieder des Stadtrates schlossen sich den Glückwünschen mit einem kräftigen Applaus an.




Wie in Übermatzhofen Tradition lebendig bleibt

Damit die traditionelle Kunst des Küchlebackens nicht verloren geht, hat die Dorfgemeinschaft Übermatzhofen das Projekt „Regionales Backen von fränkischen, ausgezogenen Küchle“ umgesetzt. Ziel ist es, das über Generationen weitergegebene Wissen zu bewahren und für die Zukunft festzuhalten.

Am 12. Juni wurde im alten Schulhaus erstmals das dazu entstandene Rezeptheft vorgestellt.

In seinem Grußwort würdigte Bürgermeister Florian Gallus die Bedeutung des Projekts für das Miteinander im Ort. „Dieses Projekt bringt Alt und Jung zusammen. Es zeigt, wie wertvoll unsere Dorfgemeinschaft ist“, betonte er.

Das Handbuch dokumentiert die wichtigsten Schritte des traditionellen Küchlebackens und wurde mit 2.500 Euro aus dem LEADER Kleinprojektefonds „Unterstützung Bürgerengagement“ der Lokalen Aktionsgruppe Monheimer Alb AltmühlJura gefördert. Durch diese Unterstützung konnte das Wissen erfahrener Bäckerinnen gesammelt, aufbereitet und dauerhaft festgehalten werden.

LEADER Koordinator Erich Herreiner vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Nördlingen Wertingen hob die Bedeutung solcher Projekte hervor. „Mit Mitteln des Freistaates Bayern können wir bürgerschaftliches Engagement unterstützen und Traditionen lebendig halten“, sagte er.

Bereits die Vorbereitungen zeigten, wie viel Engagement hinter der Idee steckt. Für das alte Schulhaus wurden geeignete Geräte angeschafft, damit dort künftig gemeinsam Küchle gebacken werden können. In einem Workshop gaben erfahrene Dorfbewohnerinnen ihr Wissen an jüngere Teilnehmerinnen und Teilnehmer weiter. Dabei ging es um die richtige Teigzubereitung, das charakteristische Ausziehen der Küchle und die Feinheiten beim Ausbacken.

Für Melanie Pruis Obel, Geschäftsführerin der LAG Monheimer Alb AltmühlJura, steht dabei auch die regionale Identität im Mittelpunkt. „Fränkische Küchle sind ein Stück regionaler Identität. Das kann nicht jeder und genau deshalb ist man stolz darauf“, erklärte sie.

Festgehalten wurde das Wissen im neuen Rezeptheft, das von Susanne Weizinger und Miriam Fister erstellt wurde. Ergänzt wird es durch Videoanleitungen, die über QR Codes abgerufen werden können. Initiator und Ortssprecher Jürgen Weizinger zeigte sich erfreut über die Resonanz. „Das hätte ich nie gedacht, dass daran so viel Interesse besteht“, sagte er.

Das Rezeptheft ist in der Tourist Information erhältlich, an der Tankstelle Linner in Langenaltheim sowie digital über die Internetseite der LAG Monheimer Alb AltmühlJura unter www.wirgestaltenheimat.de.

Mit dem Projekt ist in Übermatzhofen ein gelungenes Beispiel entstanden, wie traditionelles Wissen bewahrt und gleichzeitig an die nächste Generation weitergegeben werden kann. Die fränkischen Küchle bleiben damit nicht nur ein besonderes Gebäck, sondern auch ein lebendiger Teil regionaler Kultur.

Titelfoto: Dorfgemeinschaft Übermatzhofen




Zeugen nach Diebstahl von Fahrrad und E-Scooter in Pappenheim gesucht

Am Fahrradabstellplatz des Bahnhofs Pappenheim kam es am Mittwoch zu einem Diebstahl, bei dem ein Mountainbike und ein E Scooter verschwanden.

Nach Angaben der Polizeiinspektion Treuchtlingen wurden die beiden Fahrzeuge im Zeitraum zwischen 8.30 Uhr und 19 Uhr entwendet. Bei dem Fahrrad handelt es sich um ein schwarzes Mountainbike mit einem Zeitwert von rund 1.000 Euro. Zudem wurde ein schwarzer E-Scooter der Marke Xiaomi gestohlen, dessen Wert auf etwa 500 Euro geschätzt wird.

Beide Fahrzeuge waren zum Tatzeitpunkt mit Fahrradschlössern gesichert. Dennoch gelang es bislang unbekannten Tätern, das Fahrrad und den E Scooter zu entwenden.

Die Polizeiinspektion Treuchtlingen hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet mögliche Zeugen um Hinweise. Wer im genannten Zeitraum am Bahnhof Pappenheim verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Angaben zum Verbleib der gestohlenen Fahrzeuge machen kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer: 09142-96440 mit der Polizei Treuchtlingen in Verbindung zu setzen.

 




Gelungenen Liederabend des Vereins Frohsinn

Mit einem abwechslungsreichen musikalischen Programm hat der Verein Frohsinn 1904 Bieswang Anfang Mai zu seinem traditionellen Liederabend in den Saal des Wirtshauses „Zur Huck“ eingeladen. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus Bieswang und den umliegenden Ortschaften nutzten die Gelegenheit, einen unterhaltsamen Abend mit Chormusik und geselligem Beisammensein zu verbringen.

Neben den musikalischen Beiträgen standen auch mehrere Ehrungen langjähriger Mitglieder im Mittelpunkt der Veranstaltung. Für ihre 50-jährige Zugehörigkeit zum Chor wurden Fritz Hönig und August Roth ausgezeichnet. Beide traten im Jahr 1975 dem damaligen Männergesangverein bei und prägen bis heute das Vereinsleben in besonderer Weise.

Fritz Hönig engagiert sich seit Jahrzehnten nicht nur als Sänger, sondern auch als Kassier des Vereins. Dieses Amt übt er seit 1979 aus und sorgt damit seit nahezu einem halben Jahrhundert für die finanziellen Belange des Vereins.

August Roth wurde für sein langjähriges Wirken als Sänger und Vereinsfunktionär gewürdigt. Nach verschiedenen Aufgaben in der Vorstandschaft übernahm er im Jahr 2005 den Vorsitz des Vereins. In seine Amtszeit fiel unter anderem die Umgestaltung vom Männerchor zum heutigen gemischten Chor. Seit mehr als zwei Jahrzehnten steht er an der Spitze des Vereins und begleitet dessen Entwicklung maßgeblich.

Eine besondere Auszeichnung erhielt zudem Oskar Leykamm für 40 Jahre Chorleitertätigkeit. Von 1974 bis 2004 leitete er den Männerchor und prägte in dieser Zeit das musikalische Profil des Vereins nachhaltig. Zahlreiche Konzerte, Auftritte und Veranstaltungen im Dorfleben tragen bis heute seine Handschrift. Auch nach seinem Ausscheiden als Chorleiter blieb er dem Verein eng verbunden.

Ebenfalls für 40 Jahre aktives Singen im Chor wurde Reinhard Schwenk geehrt. Über viele Jahrzehnte hinweg war er eine verlässliche Stütze im Tenor und engagierte sich darüber hinaus auch in der Vorstandschaft des Vereins.

Zum Abschluss dankte Vorsitzender August Roth Chorleiterin Irmengard Reichardt für die musikalische Gesamtleitung des Abends sowie allen Sängerinnen und Sängern für ihren Einsatz. Sein besonderer Dank galt auch den zahlreichen Gästen, die mit ihrem Besuch ihre Verbundenheit zum Verein zum Ausdruck brachten.

Titelfoto: Verein Frohsinn Bieswang




Göhren wählt Bernhard Raithel zum neuen Ortssprecher

Nach Zimmern hat nun auch der Pappenheimer Ortsteil Göhren einen neuen Ortssprecher gewählt. Die Wahl fand im Rahmen einer außerordentlichen Bürgerversammlung im Gemeindehaus statt. Zum neuen Ortssprecher wurde Bernhard Raithel gewählt.

Notwendig geworden war die Wahl, nachdem bei der Kommunalwahl am 8. März 2026 kein Kandidat aus Göhren in den Pappenheimer Stadtrat gewählt worden war. Daraufhin sammelten die Bürgerinnen und Bürger des Ortsteils die erforderliche Anzahl an Unterschriften und beantragten bei der Stadt Pappenheim die Durchführung einer Ortssprecherwahl.

Von den insgesamt 181 Wahlberechtigten nahmen 41 Bürgerinnen und Bürger an der Versammlung teil. Als einziger Kandidat wurde Bernhard Raithel vorgeschlagen. Bei der anschließenden geheimen Abstimmung wurden 40 gültige Stimmen abgegeben. Davon entfielen 39 Stimmen auf Bernhard Raithel.

Bürgermeister Florian Gallus gratulierte dem neu gewählten Ortssprecher und bezeichnete ihn als künftigen Ansprechpartner für die Belange des Ortsteils Göhren. Für die kommenden sechs Jahre wünschte er eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Der Ortssprecher vertritt die Interessen seines Ortsteils gegenüber Stadtrat und Verwaltung. Er hat in den Sitzungen des Stadtrates und seiner Ausschüsse ein Anhörungs- und Rederecht, wenn Angelegenheiten seines Ortsteils behandelt werden.

Neues Kapitel in der Vertretung Göhrend
Anders als in Zimmern wurde im Rahmen der Versammlung der bisherige Vertreter Göhrens nicht erwähnt. Über viele Jahre hinweg hatte Karl Satzinger die Interessen des Ortsteils in der Kommunalpolitik vertreten. Als Stadtrat sowie als Mitbegründer und einer der Initiatoren der Bürgerliste prägte er die Politik in Pappenheim zum Teil entscheidend mit und setzte sich zwölf Jahre lang für die Anliegen Göhrens ein.

Aus persönlichen und geschäftlichen Gründen hatte Karl Satzinger bei der Kommunalwahl 2026 nicht mehr kandidiert. Mit seinem Ausscheiden endet eine 12-jährige Phase kommunalpolitischen Engagements für Pappenheim, seine Dörfer und insbesondere seinen Heimatort Göhren. Unabhängig von politischen Auffassungen bleibt festzuhalten, dass er über mehr als ein Jahrzehnt hinweg Verantwortung übernommen und die Interessen Göhrens in den städtischen Gremien vertreten hat. Mit der Wahl von Bernhard Raithel beginnt nun ein neues Kapitel in der Vertretung des Ortsteils.

 




Sparkasse unterstützt die TSG zum 80- jährigen Jubiläum

Anlässlich ihres 80-jährigen Bestehens darf sich die TSG Pappenheim über eine finanzielle Unterstützung der Sparkasse Mittelfranken-Süd freuen. Mit einer Spende in Höhe von 1.000 Euro würdigt die Sparkasse das langjährige Engagement des Vereins und unterstützt zugleich dessen zukünftige Arbeit.

Die TSG Pappenheim feiert vom 19. bis 21. Juni 2026 ihr 80-jähriges Bestehen. Seit ihrer Gründung im Jahr 1946 steht der Verein für sportliche Aktivitäten, Nachwuchsförderung und ein aktives Vereinsleben in der Altmühlstadt.

„Die Sparkasse Pappenheim ist stolz darauf, das Jubiläum mit einer Spende in Höhe von 1.000 Euro zu unterstützen“, erklärte Nadine Gempel, Leiterin der Geschäftsstelle Pappenheim. Die Zuwendung ist insbesondere für die weitere Vereinsarbeit und die Förderung des sportlichen Nachwuchses vorgesehen.

Über die Unterstützung zeigte sich die TSG sehr dankbar und erfreut. Kassenwartin Zaklin Stojanovic bedankte sich herzlich bei Nadine Gempel für die Spende. Der Beitrag helfe dabei, den Sport in Pappenheim weiterhin attraktiv zu gestalten und wichtige Angebote für Kinder und Jugendliche zu erhalten.

Die Sparkasse Mittelfranken-Süd engagiert sich seit vielen Jahren für Vereine und gesellschaftliche Projekte in der Region. Die Unterstützung der TSG Pappenheim zum Jubiläum fügt sich in dieses langjährige Engagement ein und unterstreicht die Bedeutung der Vereine für das gesellschaftliche Leben vor Ort.

Zum Jubiläumswochenende am Sportgelände lädt die TSG Pappenheim alle Mitglieder, Förderer und Freunde des Vereins herzlich ein, gemeinsam auf 80 Jahre Vereinsgeschichte zurückzublicken und das besondere Jubiläum zu feiern.

Foto: Sparkasse

 

 

 

 




TSG Pappenheim feiert 80 Jahre Vereinsgeschichte

TSG Pappenheim feiert 80 Jahre Vereinsgeschichte

Wohl eines der ersten Spiele der neu gegründeten TSG. Torwart Karl Brenner ein Mann der ersten Stunde galt in seiner Zeit als bester Torhüter der Region.

Die Turn- und Sport-Gemeinschaft Pappenheim e.V. (TSG) blickt in diesem Jahr auf ihr 80-jähriges Bestehen zurück. Gegründet wurde der Fußballverein Mitte Dezember 1945 im Gasthaus Stern. Seither hat sich die TSG nicht nur als Sportverein sondern auch als fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in der Stadt etabliert und sich insbesondere in der Jugendarbeit und im Bereich der Integration über Jahrzehnte hinweg erfolgreich engagiert.

Zum Jubiläum 2026 ist am Wochenende vom 19. bis 21. Juni 2026 ein dreitägiges Festprogramm vorgesehen. Unter der Schirmherrschaft von Johannes Graf von und zu Egloffstein wird an allen Tagen ist ein abwechslungsreiches Angebot für unterschiedliche Altersgruppen geboten. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt.

Das Festprogramm

Freitag 19. Juni 2026
17.00 Uhr AH Kleinfeldturnier
21.00 Uhr Theateraufführung mit Szenen aus der Vereinsgeschichte durch die Theatergruppe Pappenheim
anschließend Aftershowparty

Samstag 20. Juni 2026
09.30 Uhr Jugendturnier der Altersklassen U7, U9 und U11 mit Kinderanimation durch das THW
16.30 Uhr Jubiläumsspiel VfB Eichstätt – Gegner wird noch bekanntgegeben
19.00 Uhr Livemusik mit ANDY Andreas Schindler
22.00 Uhr Public Viewing der Fußball Weltmeisterschaft mit der Begegnung Deutschland gegen Elfenbeinküste

Sonntag 21. Juni 2026
13.00 Uhr Präsentation der Freiwilligen Feuerwehr Pappenheim mit Infostand Spielangeboten und Fotobox
14.00 Uhr Freundschaftsspiel der ersten und zweiten Mannschaft der TSG gegen den 1. FC Nagelberg
anschließend Aftershowparty zum Festausklang

Die Flyer mit dem Festprogramm werden in den kommenden Tagen an die Haushalte verteilt. Zudem wird das Festprogramm auch auf Plakaten präsentiert. Mit dem Festwochenende möchte die TSG Pappenheim nicht nur auf acht Jahrzehnte Vereinsgeschichte zurückblicken, sondern auch die enge Verbundenheit mit der Bevölkerung zum Ausdruck bringen.




Bernhard Hecht zum Ortssprecher von Zimmern gewählt.

Zimmern hat einen neuen Ortssprecher. Bei einer eigens einberufenen Wahlversammlung im Gasthaus zum Hollerstein wurde Bernhard Hecht von den anwesenden Wahlberechtigten mit großer Mehrheit in das Amt gewählt.

Die Wahl eines Ortssprechers war notwendig geworden, nachdem bei der Kommunalwahl am 8. März 2026 kein Kandidat aus dem Ortsteil Zimmern in den Pappenheimer Stadtrat gewählt worden war. Daraufhin hatten die Bewohnerinnen und Bewohner des Dorfes über eine Unterschriftenaktion die Durchführung einer Ortssprecherwahl bei der Stadt Pappenheim beantragt.

Von insgesamt 111 Wahlberechtigten aus Zimmern nahmen 26 Bürgerinnen und Bürger an der Versammlung teil. Als einziger Kandidat, stand Bernhard Hecht zur Wahl. Bei der anschließenden geheimen Abstimmung entfielen 24 der 26 gültigen Stimmen auf ihn.

Mit der deutlichen Unterstützung der Anwesenden ausgestattet, bedankte sich Bernhard Hecht nach der Wahl für das entgegengebrachte Vertrauen. Er kündigte an, sich engagiert für die Belange des Ortsteils einzusetzen und die Interessen der Bürgerinnen und Bürger bestmöglich zu vertreten.

Gemeinsam mit Bürgermeister Florian Gallus richtete der neu gewählte Ortssprecher auch seinen Dank an Matthias Strobl, der das Amt in den vergangenen sechs Jahren innehatte. Der langanhaltende Applaus der Versammlung machte deutlich, welche Wertschätzung ihm in Zimmern entgegengebracht wird. Viele Bürgerinnen und Bürger verbanden mit seiner Amtszeit eine engagierte und verlässliche Vertretung der Interessen des Ortsteils.

Besonders in Erinnerung bleibt dabei sein erfolgreicher Einsatz für die Errichtung eines neuen Kinderspielplatzes in Zimmern. Dieses Projekt war vielen Familien im Ort ein wichtiges Anliegen und konnte während seiner Amtszeit verwirklicht werden.

Matthias Strobl war bei der Kommunalwahl aus persönlichen Gründen nicht erneut für ein politisches Amt angetreten. Mit Bernhard Hecht übernimmt nun sein Nachfolger die Aufgabe, die Anliegen Zimmerns gegenüber der Stadt Pappenheim einzubringen und die Entwicklung des Ortsteils aktiv mitzugestalten.




Pappenheim beteiligt sich erstmals am STADTRADELN

Die Stadt Pappenheim nimmt in diesem Jahr erstmals an der bundesweiten Aktion „STADTRADELN“ teil. Der Aktionszeitraum im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen läuft vom 5. bis 25. Juli 2026. Ziel der Kampagne ist es, möglichst viele Alltagswege mit dem Fahrrad zurückzulegen und damit einen Beitrag zur Förderung des Radverkehrs sowie zum Klimaschutz zu leisten.

Interessierte Radfahrerinnen und Radfahrer sowie Teams aus Pappenheim können sich bereits jetzt unter www.stadtradeln.de/pappenheim anmelden und ihre gefahrenen Kilometer während der 21 Aktionstage sammeln.

Begleitend zum STADTRADELN hat die Stadt Pappenheim zwei Veranstaltungen geplant. Am Freitag, 10. Juli 2026, steht die Aktion „Wir radeln zum Wochenmarkt“ auf dem Programm. Von 9 bis 12 Uhr erhalten alle registrierten STADTRADELN-Teilnehmenden am Marktplatz eine kleine Brotzeit. Unterstützt wird die Aktion von den Marktbetreibern.

Am Sonntag, 12. Juli 2026, findet die gemeinsame „Sternfahrt zum Volksfest Treuchtlingen“ statt. Die beteiligten Kommunen laden dazu ein, gemeinsam mit dem Fahrrad zum Volksfest zu fahren. Treffpunkt für die Pappenheimer Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist um 13.30 Uhr am Marktplatz. Wer seine Teilnahme am STADTRADELN nachweisen kann, erhält am Festzelt einen Gutschein für ein kostenloses Radler oder ein alkoholfreies Getränk. Die Gutscheine werden von Landrat Markus Gläser ausgegeben.

Mit der erstmaligen Teilnahme möchte die Stadt Pappenheim möglichst viele Bürgerinnen und Bürger dazu motivieren, im Alltag häufiger auf das Fahrrad umzusteigen und gemeinsam Kilometer für den Klimaschutz zu sammeln.

 




Neuer Lern- und Erlebnisort im Pappenheim eingeweiht

Trotz Dauerregens und Temperaturen um die 15 Grad herrschte im Pappenheimer Stadtpark beste Stimmung. Dort, wo im Jahr 2013 der Wald-Erlebnispark als Gemeinschaftsprojekt der Stadt Pappenheim, der LAG Monheimer Alb-Altmühljura und des Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrums (EBZ) seine Eröffnung feierte, wurde nun mit dem Projekt „Pappen.Hain – Wald (er-)leben“ ein neues zukunftsweisendes Natur- und Bildungsprojekt offiziell eröffnet. Rund 60 geladene Gäste kamen zur Einweihungsfeier zusammen und fanden im eigens errichteten Festzelt einen geschützten Platz für diesen besonderen Anlass.

Der Leiter des Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrums (EBZ), Christian Söllner, begrüßte die zahlreichen Gäste aus Politik, Kirche und Gesellschaft. Besonders willkommen hieß er Bürgermeister Florian Gallus, die Landtagsabgeordneten Helmut Schnotz und Wolfgang Hauber, Bezirksrat Hans Popp sowie Solnhofens Bürgermeister Tobias Eberle. Ebenso begrüßte er die Vertreterinnen der LAG Monheimer Alb-Altmühljura, Veronika Herb und Melanie Pruis-Obel, den LEADER-Koordinator Erich Herreiner, Kirchenrätin Bettina Naumann, Dekanin Sonja Scherle-Schobel, Pfarrer Gerd Schamberger und Tobias Bernhard von der Evangelischen Jugend Bayern. Sein Gruß galt außerdem den Vertretern des Trägervereins mit Hermann Rummel, Anne Rupp, Stefan Kittsteiner und Anette Pappler, den Mitgliedern des Freundeskreises und des Kuratoriums sowie den zahlreichen Unterstützern des Projekts.

Ein besonderer Dank ging an die beteiligten Firmen und Handwerksbetriebe, darunter die Zimmerei Riedl, Elektrotechnik Lutz, Systemintegration Frey, Hüttinger Bau, Möbel Rachinger, Raumbausteine, Metallbau Schindler, TreeConsult, die Jugendwerkstatt Langenaltheim sowie die Architekten Micha und Jochen Radegast. Sie alle hätten mit ihrem fachlichen Können und ihrem Engagement dazu beigetragen, dass aus einer Idee im Pappenheimer Stadtwald ein außergewöhnlicher Bildungs- und Erlebnisort entstehen konnte.

Da ist wirklich was gelungen
In seinem Grußwort bezeichnete Bürgermeister Florian Gallus den Pappen.Hain als weit mehr als ein Freizeit- oder Bildungsangebot. Entstanden sei ein Ort der Begegnung, der Bildung, des Naturerlebens und der Gemeinschaft. Die Stadt habe das Vorhaben gerne unterstützt und die erforderlichen Flächen zur Verfügung gestellt, weil das Projekt hervorragend zu Pappenheim, seiner Landschaft und dem Verständnis einer nachhaltigen und lebenswerten Heimat passe. Der Pappen.Hain greife die enge Verbindung zwischen Menschen, Geschichte und Natur auf moderne und zukunftsorientierte Weise auf. Kinder und Jugendliche könnten hier den verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt erlernen, während Gruppen und Schulklassen Gemeinschaft und Vertrauen erleben. Gleichzeitig stärke das Projekt Pappenheim als Bildungs-, Freizeit- und Tourismusstandort im Naturpark Altmühltal und komme damit der gesamten Region zugute.

Auch Melanie Pruis-Obel, Geschäftsführerin der Lokalen Aktionsgruppe Monheimer Alb-Altmühljura, unterstrich die Bedeutung des Projekts für die gesamte LEADER-Region. Mit der Einweihung werde eine außergewöhnliche Idee Wirklichkeit. Der Pappen.Hain sei ein gelungenes Beispiel dafür, wie Umweltbildung, Naturerfahrung und Gemeinschaft miteinander verbunden werden können. Besonders beeindruckt zeigte sie sich von den innovativen Elementen wie dem Kobelnest in zehn Metern Höhe, dem Wipfelblick mit Abseilmöglichkeit sowie der Wurzelhütte als modern ausgestattetem Lern- und Begegnungsort mitten im Wald. Das Projekt erfülle in besonderer Weise die Entwicklungsziele der LAG, indem es Natur- und Kulturräume erlebbar mache, neue Bildungsangebote schaffe und die regionale Identität stärke.

„Da ist wirklich was gelungen“, zeigte sich der Landtagsabgeordnete Helmut Schnotz beeindruckt vom neuen Pappen.Hain. In seinem Grußwort würdigte er zugleich die Arbeit des Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrums, dessen Bedeutung gerade in der heutigen Zeit nicht hoch genug eingeschätzt werden könne. Mit dem Hinweis „Die Zeiten von 1924 bis 1933 dürfen sich nicht wiederholen“ erinnerte er an die Verantwortung, demokratische Werte aktiv zu vermitteln und zu leben. Das EBZ und der Pappen.Hain seien deshalb weit mehr als ein Bildungsangebot. Für Schnotz handelt es sich um ein Leuchtturmprojekt, das Demokratie erlebbar macht und Orientierung geben kann.

LEADER-Koordinator Erich Herreiner unterstrich in seinem Grußwort, dass die Bedeutung des Projekts für die Aufwertung der Region zu der Entscheidung der LAG geführt habe, das Projekt mit 130.000 Euro zu unterstützen.

Für den Verein der Evangelischen Bildungszentren im ländlichen Raum e. V. überbrachte Hermann Rummel die herzlichsten Glückwünsche und betonte, dass das Projekt hier Wurzeln beinhalte, die den Menschen Halt geben. Er bedankte sich dafür, dass die Initiatoren mit dem Pappen.Hain einen „Blick über den Horizont hinaus“ bewiesen hätten.

Im Anschluss stellten Projektleiter Michael Herrmann und Christian Söllner gemeinsam die Entstehungsgeschichte des Pappen.Hain vor. Die ersten Überlegungen reichen bis ins Jahr 2022 zurück, als sich die Frage nach einer Nachnutzung des bisherigen Waldklettergartens stellte. Aus ersten Ideen entwickelte sich Schritt für Schritt ein umfassendes Konzept für einen naturnahen Bildungs- und Erlebnisraum auf rund 30.000 Quadratmetern Waldfläche. Ein ganz entscheidender Schritt in Richtung Ziel war im Mai 2025 die Übergabe des Förderbescheids, dem kurz darauf der Baubeginn folgte.

Heute umfasst der Pappen.Hain mehrere Bausteine. Herzstück ist die ganzjährig nutzbare Wurzelhütte, die als Umweltbildungsraum, Seminarstätte und Treffpunkt dient. Ergänzt wird sie durch das Kobelnest, eine große Hängematte in rund zehn Metern Höhe zwischen zwei Douglasien, den Wipfelblick mit 15 Meter hoher Abseilplattform, einen Niedrigseilgarten, einen Barfußpfad, einen Baumlehrpfad und verschiedene Ruhebereiche im Wald.

Kostengrenzen nicht gerissen
Hinter dem Projekt stehen auch beachtliche Investitionen. Für die Umsetzung von Wurzelhütte, Kobelnest, Wipfelblick und Niedrigseilgarten waren ursprünglich Gesamtkosten von 325.642 Euro veranschlagt. Einen wesentlichen Beitrag leistet dabei die LEADER-Förderung der Europäischen Union und des Freistaats Bayern mit knapp 130.000 Euro. Weitere 49.000 Euro stammen von der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Über eine Spendenaktion konnten zudem rund 10.000 Euro eingeworben werden. Hinzu kommen Geld- und Sachspenden in Höhe von etwa 6.000 Euro. Den verbleibenden Anteil trägt das Evangelische Bildungs- und Tagungszentrum aus Eigenmitteln. Wie Christian Söllner bei der Vorstellung erfreut berichtete, zeichnet sich bereits jetzt ab, dass die veranschlagte Bausumme eingehalten, vielleicht sogar unterschritten werden kann.

Mehrfach wurde während der Feier deutlich, dass hinter dem Pappen.Hain weit mehr steckt als ein Bauprojekt. Zahlreiche Firmen, Ehrenamtliche, Bildungspartner und Unterstützer aus der Region haben dazu beigetragen, dass aus einer Idee ein außergewöhnlicher Lern- und Erlebnisort geworden ist. Entsprechend groß war der Dank an alle Beteiligten.

Den feierlichen Abschluss bildete eine Andacht mit Segnung der neuen Anlage durch Diakonin Sandra Höchsmann. Danach wurde der Pappen.Hain mit einem Sektempfang offiziell eröffnet, und die Gäste hatten anschließend die Gelegenheit, die einzelnen Stationen beim Tag der offenen Tür mit fachkundigen Führungen näher kennenzulernen.