Turnhallensanierung in Pappenheim nimmt Fahrt auf

An der historischen Turnhalle des Turnvereins 1861 Pappenheim e.V. (TV) hat am Dienstag, 26.05.2026 die Umsetzungsphase der Sanierung begonnen. Mit dem Aufbau der Gerüste in und an der Turnhalle wird der Start eines Projekts sichtbar, auf das der Verein seit langer Zeit hinarbeitet.

Bereits am Morgen lieferten Lastwagen umfangreiches Gerüstmaterial an. Sowohl an der Außenfassade als auch im Inneren der Halle wird derzeit das Gerüst errichtet. Für den Turnverein markiert dies den Beginn der entscheidenden Bauphase des wohl größten Projektes in der Vereinsgeschichte. Vergleichbar nur mit dem Bau der Turnhalle selbst in den Jahren 1906/1907.

Dass die Arbeiten nun ohne Verzögerung starten konnten, ist laut Verein auch dem Einsatz zahlreicher ehrenamtlicher Helfer zu verdanken. Schon am vergangenen Wochenende hatten Mitglieder die Halle vollständig geräumt und den Hallenboden mit OSB-Platten sowie Schutzvlies ausgelegt. (Der PAPPENHEIMER SKRIBENT  hat berichtet). Damit soll der wertvolle Schwingparkett-Boden während der Bauarbeiten geschützt werden.

Die Freude über den sichtbaren Fortschritt ist bei der Vorstandschaft deutlich spürbar. „Unsere Turnhalle ist jetzt seit nunmehr zwei Jahren gesperrt“, erklärt die Vereinsführung des TV 1861 Pappenheim e.V. Nach einer langen Phase intensiver Vorbereitungen sei es nun ein besonderes Gefühl, die ersten konkreten Schritte der Sanierung zu erleben.

Nach Abschluss der Gerüstbauarbeiten wird die Zimmerei Riedl die Baustelleneinrichtung übernehmen. Anschließend beginnt als erster großer Bauabschnitt die umfassende Dachsanierung der Halle.

Über die weiteren Schritte der Sanierung will der Verein in den kommenden Wochen informieren. Für den Breitensport in Pappenheimer bedeutet der Baustart vor allem die Hoffnung, dass die traditionsreiche Turnhalle nach und nach wieder zu einem modernen Mittelpunkt des Vereinslebens wird.

Titelfoto: Turnverein Pappenheim

 




Radfahrer stürzte auf der Altmühlbrücke in Pappenheim

Ein Verkehrsunfall mit einem alkoholisierten Radfahrer hat sich am Montagabend auf der Altmühlbrücke in Pappenheim ereignet. Ein 44-Jähriger war mit seinem Fahrrad auf der Altmühlbrücke unterwegs und fuhr in Richtung Bürgermeister-Ruckwid-Straße.

Nach Angaben der Polizei fuhr der Mann auf dem Gehweg der Brücke Richtung Bürgermeister-Rukwid-Straße, als er plötzlich die Kontrolle über sein Fahrrad verlor und über den hohen Bordstein auf die Fahrbahn stürzte. Dabei zog er sich leichte Verletzungen in Form von Schürfwunden und Prellungen zu

 

Im Rahmen der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten eine deutliche Alkoholisierung fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,63 mg/l. Daraufhin wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Gegen den 44-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.

 




Arztpraxis Dr. Hamulka im Pappenheim macht Urlaub

Die allgemeinmedizinische Arztpraxis von Dr. Daniela Hamulka in Pappenheim, Bürgermeister-Rukwid-Straße 3 macht Urlaub vom von

Montag, den 01.06.2026 bis einschließlich
Freitag, den 05.06.2026.

Ab Montag, den 08.06.2026 ist das Praxisteam wieder für Sie da!

Die Vertretung übernimmt:
Praxis Filipski/Pappenheim;

Dr. Gedon/Solnhofen;
KV Bereitschaftspraxis/Weißenburg

 




Neuer Urnenhain auf dem Friedhof in Pappenheim geplant

Der Pappenheimer Stadtrat hat in seiner jüngsten Sitzung den Grundsatzbeschluss für die Errichtung eines weiteren Urnenhains auf dem Friedhof an der Galluskirche gefasst. Hintergrund ist die stetig steigende Nachfrage nach Urnenbestattungen. Der bestehende Urnenhain, der im Jahr 2005 fertiggestellt wurde, verfügt inzwischen nur noch über wenige freie Plätze.

Bereits im vergangenen Jahr hatte sich der Bauausschuss mit einer Erweiterung der Bestattungsmöglichkeiten befasst. Nun werden die Ideen konkret geplant. Im nordöstlichen Bereich des Friedhofs soll ein neuer Urnenhain mit 48 Grabstätten entstehen. Da an jeder Grabstätte künftig bis zu vier Urnen beigesetzt werden können, schafft die Anlage Raum für insgesamt bis zu 192 Urnenbestattungen.

Die Gestaltung orientiert sich an dem bestehenden Urnenhain des Bildhauers Günter Lang aus Eichstätt, der 2003 erstmals im Stadtrat vorgestellt wurde. Das damals neue und bahnbrechende Projekt hat den Friedhof an der Galluskirche bedeutend aufgewertet und als Muster für viele Urnengrabstellen auf den Friedhöfen der Region gedient.

Für den neuen Urnenhain sind, ähnlich dem Werk von Günter Lang, unter anderem eine Hainbuchenhecke, zwei Bäume mit großen Kronen als Mittelpunkt der Anlage sowie Sitzgelegenheiten vorgesehen. Auch die Wegeführung soll verbessert werden, sodass der neue Bereich des Urnenhains weitgehend barrierefrei erreichbar ist.

Bereits Anfang Mai 2026 wurden in dem geplanten Bereich alte Grabfundamente entfernt und das Gelände vorbereitet. Zudem wurden zwei große Bäume entnommen. Dazu erklärte Bürgermeister Gallus, dass dies notwendig gewesen sei, weil man nach dem Bau des Urnenhains an die Bäume nicht mehr herangekommen wäre.

Neben der eigentlichen Anlage des Urnenhains sind weitere Begrünungsmaßnahmen sowie eine Neugestaltung im Bereich des Kriegerdenkmals vorgesehen.

Besonders begrüßt wurde die Maßnahme in der Sitzung des Stadtrates von Stadträtin Pia Brunnenmeier (SPD). Sie betonte, dass sie sich darüber freue, dass der neue Urnenhain, den der Ortsverein der SPD bereits Ende 2024 angeregt hatte, nun umgesetzt werde.

Für die Maßnahme sind im Haushalt 2026 insgesamt 20.000 Euro vorgesehen. Bürgermeister Florian Gallus wurde vom Stadtrat ermächtigt, die entsprechenden Aufträge zu vergeben.




Dorferneuerung in Bieswang schreitet weiter voran

Die Dorferneuerung im Pappenheimer Ortsteil Bieswang geht in die nächste Runde. In seiner jüngsten Sitzung hat der Stadtrat dem Abschluss einer Kostenvereinbarung mit der Teilnehmergemeinschaft Bieswang 2 zugestimmt und damit den Weg für weitere Bauabschnitte frei gemacht. Konkret geht es um die Sanierung der Kirchengasse, der Meiergasse sowie des Sommerkellerwegs.

Die entsprechenden Entwurfsplanungen waren dem Stadtrat bereits im Dezember 2025 vorgestellt worden. Inzwischen wurden die Planungen des Büros VNI aus Pleinfeld durch das Amt für Ländliche Entwicklung geprüft und freigegeben. Damit können nun die Ausschreibungen vorbereitet werden.

Für die drei Maßnahmen werden derzeit Gesamtkosten in Höhe von 1.406.850 Euro veranschlagt. Davon entfallen 571.000 Euro auf die Kirchengasse, 348.000 Euro auf die Meiergasse und 326.000 Euro auf den Sommerkellerweg. Hinzu kommen Planungskosten in Höhe von 161.850 Euro.

Der Eigenanteil der Stadt Pappenheim beläuft sich nach aktuellem Stand auf insgesamt 773.768 Euro. Auf die Kirchengasse entfallen dabei 314.050 Euro, auf die Meiergasse 191.400 Euro und auf den Sommerkellerweg 179.300 Euro. Die Planungskosten schlagen für die Stadt mit weiteren 89.018 Euro zu Buche.

Wie aus den wie bei der Sitzung des Stadtrates angesprochen wurde, liegt der Fördersatz des Amts für Ländliche Entwicklung inzwischen nur noch bei 45 Prozent. Bei früheren Maßnahmen in der Hauptstraße waren noch 65 Prozent Förderung gewährt worden. Hintergrund hierfür ist nach Angaben des Amts die gestiegene Finanzkraft der Stadt Pappenheim, an der sich die Förderhöhe orientiert.

Mit den nun vorgesehenen Maßnahmen dürften allerdings nicht mehr alle ursprünglich angedachten Projekte der Dorferneuerung umgesetzt werden können. Das verbleibende Budget der Dorferneuerung Bieswang 2 beträgt laut Amt für Ländliche Entwicklung derzeit rund 390.000 Euro. Welche weiteren Maßnahmen letztlich noch realisiert werden, entscheidet der Vorstand der Teilnehmergemeinschaft, in dem die Stadt durch Bürgermeister Florian Gallus vertreten ist.

Zusätzlich zu den eigentlichen Bau- und Planungskosten kommen weitere Ausgaben auf die Stadt zu. Für die Straßenbeleuchtung werden derzeit 48.000 Euro kalkuliert, für Kanalmaßnahmen 307.000 Euro. Weitere 21.500 Euro entfallen auf frühere Planungsleistungen. Zudem ist eine mögliche Verlängerung des Ausbaubereichs im Sommerkellerweg mit weiteren 57.120 Euro veranschlagt, über die allerdings noch kein Beschluss gefasst wurde. Insgesamt könnten die Maßnahmen den städtischen Haushalt damit mit rund 1.207.388 Euro belasten.

Für die Finanzierung sind im Haushalt 2026 zunächst 200.000 Euro vorgesehen, weitere 574.000 Euro sollen im Haushalt 2027 eingestellt werden.

 




Einbruch in Bogensport-Hütte in Pappenheim

Im Bereich des Bahnwegs zwischen dem Freibad und der Weidenkirche ist es am Abend des 22. Mai 2026 zu einem Einbruch in die Hütte des Bogenschießvereins gekommen. Nach Angaben der Polizei verschaffte sich ein bislang unbekannter Täter gewaltsam Zutritt zum Aufenthaltsraum der Bogensportabteilung des Turnvereins Pappenheim.

Bei der Tat wurde der untere Bereich der Tür bis zum Türschloss hochgebogen. Entwendet wurde nach bisherigen Erkenntnissen nichts. Dennoch entstand durch den Einbruch erheblicher Sachschaden. Dieser wird von der Polizei auf rund 3.000 Euro geschätzt.

Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und bittet mögliche Zeugen um Hinweise.

 




Pappenheim startet bei Sonnenschein in die Freibadsaison

Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen ist am 23. Mai 2026 die neue Saison im Pappenheimer Freibad eröffnet worden. Nachdem der ursprünglich geplante Termin um eine Woche verschoben werden musste, zeigte sich das Wetter nun pünktlich von seiner besten Seite. Zahlreiche Besucher nutzten den Eröffnungstag, um endlich wieder ins kühle Nass zu springen und die besondere Atmosphäre des Pappenheimer Freibades zu genießen, das im kommenden Jahr 50 Jahre alt wird.

Die Verschiebung der Eröffnung war aufgrund des wechselhaften Wetters am vergangenen Samstag notwendig geworden. Kühle Temperaturen und Regen hätten keinen passenden Rahmen für den Saisonauftakt geboten. Umso größer war nun die Freude bei Gästen und Verantwortlichen über den gelungenen Start in die neue Freibadsaison.

Mit einem Grußwort begrüßte Bürgermeister Florian Gallus die Gäste, die an den Tischen vor Chicos Kiosk Pizza, Currywurst mit Pommes sowie weitere Speisen und Getränke genossen.

Auch in diesem Jahr setzt das Freibad nach den Worten des Bürgermeisters wieder auf ein abwechslungsreiches Angebot für Familien, Kinder und Stammgäste. In der neuen Saison sind erneut mehrere Schwimmkurse geplant. Diese finden vom 6. bis 17. Juni sowie vom 3. bis 14. August statt. Außerdem soll es wieder eine „Lange Nacht“ im Pappenheimer Freibad geben, deren Termin wetterabhängig festgelegt wird. Traditionell ist zum Saisonende erneut ein Hundeschwimmen vorgesehen.

Im Freibad selbst wurden ebenfalls Verbesserungen vorgenommen. Neu ist unter anderem ein barrierefreier Zugang zum Schwimmerbecken über eine Brücke über das Durchschreitebecken. Damit soll die Nutzung des Schwimmbeckens für Menschen mit Einschränkungen erleichtert werden.

Für die Sicherheit beim Badebetrieb sorgt auch in dieser Saison wieder ein eingespieltes Team. Als Fachkraft ist Uwe Lampmann tätig, unterstützt von Susanne Lampmann in der Aufsicht sowie Rettungsschwimmerin Nele Ahorn und Stefan Beierlein, der für die Städtischen Werke die Technik des Freibades betreut und als Rettungsschwimmer bei Bedarf auch die Freibadaufsicht übernimmt. Auch in den Bereichen Reinigung, Grünpflege und Kiosk laufen die Vorbereitungen mit neuen Kräften bereits seit Wochen auf Hochtouren.

Der Blick auf die vergangenen Jahre zeigt zudem, welchen Stellenwert das Freibad für Pappenheim und die Region besitzt. Allein in der Saison 2025 wurden mehr als 26.000 Besucher gezählt. Nach den besten Wünschen für eine erfolgreiche und unfallfreie Saison hissten Bürgermeister Florian Gallus gemeinsam mit den Mitarbeitern des Freibades, dem Leiter der Städtischen Werke sowie Pia Brunnemeier, Anette Pappler und Marcus Wurm vom Stadtrat die Fahnen der Städtischen Werke und der Stadt Pappenheim als traditionelles Zeichen für die Eröffnung des Freibades.

Mit dem gelungenen Auftakt hoffen die Verantwortlichen nun auf viele sonnige Tage und eine erfolgreiche Freibadsaison 2026.

50 Jahre Freibad Pappenheim im kommenden Jahr

Besorgte Gesichter im 50 Jahre alten Technikraum des Freibades

Im kommenden Jahr wird das Pappenheimer Freibad sein 50-jähriges Jubiläum feiern. Bei aller Freude rückt jedoch zunehmend auch in den Fokus, dass Technik und Becken mittlerweile ebenfalls dieses Alter erreicht haben. Wie Uwe Lampmann erläuterte, steigen damit auch Kosten und Zeitaufwand für Reparaturen und Instandhaltungsarbeiten von Jahr zu Jahr.

Ähnlich sieht es Bürgermeister Florian Gallus, der in seiner Rede erklärte, dass das Ziel eine Sanierung des Freibades mit Edelstahlbecken und neuer Technik mit weniger Chemieeinsatz sei. Erste Kostenschätzungen sprechen laut Gallus von rund 3 Millionen Euro. Nachdem es in den vergangenen Jahren nicht gelungen war, in die Förderprogramme für Freibäder aufgenommen zu werden, will die Stadt Pappenheim nun beim neu aufgelegten Förderprogramm einen weiteren Versuch starten.

Man könne allerdings nicht erwarten, dass bereits im Jubiläumsjahr die Bagger anrollen, sagte Gallus. Die Sanierung werde sicherlich zwei bis drei Jahre in Anspruch nehmen. „Aber wir werden einen Weg finden“ sagte Gallus zum Ende seiner Rede. „Und wenn wir keinen finden, bauen wir uns einen“, fügte er hinzu.

 




Pappenheim lädt zu Märchen-Nachmittag in das K14 ein

Ein besonderer Feriennachmittag für Kinder im Grundschulalter findet am Donnerstag, 28. Mai 2026, im K14 in der Klosterstraße 14 in Pappenheim statt. Unter dem Titel „Mär erleben“ besucht Märchenerzählerin Elfriede Huber die Stadt und nimmt die jungen Zuhörer mit auf eine Reise in die Welt der Märchen, Geschichten und Fabeln.

Beginn der Veranstaltung ist um 15 Uhr. In ruhiger Atmosphäre sollen bekannte und weniger bekannte Märchen lebendig werden. Die Kinder dürfen dabei nicht nur zuhören, sondern auch aktiv mitmachen und in die fantasievollen Geschichten eintauchen. Im Anschluss besteht zudem die Möglichkeit, selbst etwas Kreatives für zuhause zu gestalten.

Das Angebot richtet sich an Kinder im Grundschulalter. Sie können allein teilnehmen oder gerne auch eine erwachsene Begleitperson mitbringen. Der Eintritt ist frei, über Spenden freut sich der Kunst- und Kulturverein.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um Anmeldung bis spätestens 26. Mai gebeten. Diese ist per E-Mail an k14.pappenheim@web.de oder telefonisch unter 09143/6586 möglich.

 




Ortsverbindungsstraße zwischen Bieswang und Ochsenhart wird saniert

Die Ortsverbindungsstraße zwischen Bieswang und Ochsenhart wird in der kommenden Woche wegen einer Deckenerneuerung vollständig gesperrt. Wie die Stadt Pappenheim mitteilt, hat die beauftragte Firma Babic inzwischen einen konkreten Zeitplan für die Sanierungsmaßnahme vorgelegt.

Demnach ist für Mittwoch, 27. Mai, die Vorprofilierung sowie der Einbau der ersten Lage vorgesehen. Am Donnerstag, 28. Mai, erfolgt die Zwischenkehrung, ehe voraussichtlich am Freitag, 29. Mai, die zweite Lage eingebaut wird.

Die Verkehrsrechtliche Anordnung zur Vollsperrung der Gemeindeverbindungsstraße gilt bereits seit 18. Mai und ist bis 3. Juli vorgesehen. Die eigentlichen Bauarbeiten sollen jedoch bereits Ende Mai abgeschlossen werden.

Da der Wetterbericht aktuell eine stabile Wetterlage prognostiziert, geht die Stadt davon aus, dass der vorgesehene Zeitplan eingehalten werden kann. Eine Umleitung ist ausgeschildert. Busse und Einsatzfahrzeuge können die Strecke weiterhin passieren.

 




Stadtrat in Pappenheim stellt Weichen für die neue Amtsperiode

Mit der Wahl der weiteren Bürgermeister sowie der Besetzung der Ausschüsse hat der Pappenheimer Stadtrat in seiner konstituierenden Sitzung die personellen Grundlagen für die neue Wahlperiode bis 2032 geschaffen. Zuvor hatte das Gremium beschlossen, weiterhin zwei ehrenamtliche weitere Bürgermeister zu wählen.

Auf Vorschlag von Anette Pappler wurde Walter Otters erneut zum Zweiten Bürgermeister gewählt. Mit Blick auf die vergangenen sechs Jahre betonte Pappler, dass Otters dieses Amt bereits sehr gut ausgeübt habe. Die anschließende Wahl verlief entsprechend einstimmig. Der Fraktionsvorsitzende der Gemeinschaftsfraktion aus Freien Wählern und Bürgerliste nahm die Wahl an.

Für das Amt der Dritten Bürgermeisterin schlug Stadtrat Simon Schleußinger die SPD-Fraktionsvorsitzende Anette Pappler vor. Sie gehöre dem Stadtrat bereits seit vielen Jahren an und bringe die notwendige Erfahrung für dieses Amt mit, so Schleußinger. Auch Pappler wurde einstimmig gewählt.

Bürgermeister Florian Gallus gratulierte beiden Stellvertretern und betonte, dass er sich auf die Zusammenarbeit in den kommenden Jahren freue.

Im weiteren Verlauf der Sitzung legte der Stadtrat zudem die Größe der Ausschüsse auf jeweils sechs Sitze fest. Die Sitzverteilung orientiert sich am Stärkeverhältnis der Fraktionen.

Eingerichtet wurden erneut der Finanz-, Hauptverwaltungs- und Personalausschuss, der Grundstücks-, Bau- und Bauhofausschuss, der Rechnungsprüfungsausschuss sowie der Stadtwerkeausschuss.

Die Besetzung der Ausschüsse wurde wie folgt beschlossen:

Finanz-, Hauptverwaltungs- und Personalausschuss

  • CSU: Fritz Wörlein , Stellvertreter Marcus Wurm
  • CSU: Erich Neulinger, Stellvertreterin Stefanie Glück
  • SPD: Anette Pappler, Stellvertreter Michele Eckerlein
  • FW/BGL: Walter Otters, Stellvertreter Roland Kiermeyer
  • FW/BGL: Martin Käfferlein, Stellvertreter Jürgen Weizinger
  • Grüne: Lisa Pfister, Stellvertreterin Astrid Weddige

Grundstücks-, Bau- und Bauhofausschuss

  • CSU: Rainer Dengler, Stellvertreter Fritz Wörlein
  • CSU: Erich Neulinger, Stellvertreterin Stefanie Glück
  • SPD: Michele Eckerlein, Stellvertreterin Pia Brunnenmeier
  • FW/BGL: Jürgen Weizinger, Stellvertreterin Carola Lämmerer
  • FW/BGL: Kiermeyer, Stellvertreter Otters
  • Grüne: Astrid Weddige, Stellvertreterin Lisa Pfister

Rechnungsprüfungsausschuss

  • CSU: Simon Schleußinger, Stellvertreter Rainer Dengler
  • CSU: Marcus Wurm, Stellvertreter Erich Neulinger
  • SPD: Pia Brunnenmeier, Stellvertreter Erich Eckerlein
  • FW/BGL: Jürgen Weizinger, Stellvertreter Roland Kiermeyer
  • FW/BGL: Carola Lämmerer, Stellvertreter Martin Käfferlein
  • Grüne: Astrid Weddige, Stellvertreterin Lisa Pfister

Stadtwerkeausschuss (Aufsichtsrat Wassergewinnungs- und -Versorgungs GmbH Pappenheim)

  • CSU: Marcus Wurm, Stellvertreter Simon Schleußinger
  • CSU: Fritz Wörlein, Stellvertreter Rainer Dengler
  • SPD: Pia Brunnenmeier, Stellvertreter Anette Pappler
  • FW/BGL: Walter Otters, Stellvertreter Jürgen Weizinger
  • FW/BGL: Carola Lämmerer, Stellvertreter Roland Kiermeyer
  • Grüne: Lisa Pfister, Stellvertreter Astrid Weddige

Zweckverbände und überregionalen Gremien

Auch die Besetzung der verschiedenen Zweckverbände und überregionalen Gremien stand auf der Tagesordnung der konstituierenden Sitzung. Für die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Sparkasse Mittelfranken Süd wurden Bürgermeister Florian Gallus sowie Anette Pappler als Verbandsräte benannt. Ihre Stellvertretung übernehmen Carola Lämmerer beziehungsweise Astrid Weddige.

Für den Zweckverband zur Wasserversorgung der Gruppe links der Altmühl entsendet die Stadt künftig unter anderem Fritz Wörlein und Michael Gronauer für Bieswang, Erich Neulinger für Geislohe, Martin Wufka für Göhren, Rainer Dengler für Neudorf, Martin Käfferlein für Ochsenhart, Walter Otters für Osterdorf sowie Karl Deffner für Zimmern. Als Stellvertreter wurden unter anderem Astrid Weddige, Lisa Pfister, Heiko Loy, Richard Boscher und Bernhard Hecht benannt.

Beim Zweckverband zur Wasserversorgung der Gruppe rechts der Altmühl vertritt künftig Jürgen Weizinger den Ortsteil Übermatzhofen. Sein Stellvertreter ist Peter Straßner.

Als Vertreter der Stadt bei den Vollversammlungen des Bayerischen Städte- sowie Gemeindetages wurde jeweils Erster Bürgermeister Florian Gallus bestimmt.

Für die LAG Monheimer Alb wurde erneut Stadträtin Pia Brunnenmeier als Sozialpartnerin entsandt. Ihre Vertretung übernimmt Stadtrat Jürgen Weizinger.

Dem Schulverband Pappenheim-Solnhofen gehören künftig Anette Pappler und Stefanie Glück als Verbandsrätinnen an. Vertreten werden sie von Simon Schleußinger beziehungsweise Fritz Wörlein.

 

 

 

 

 




Sechs neue Stadtratsmitglieder in Pappenheim vereidigt

Mit einiger Verzögerung gegenüber früheren Legislaturperioden hat sich der neue Pappenheimer Stadtrat am 21. Mai zu seiner konstituierenden Sitzung getroffen. Gemeinsam mit Bürgermeister Florian Gallus umfasst das Gremium 17 Sitze. Sechs Stadträtinnen und Stadträte wurden dabei erstmals in den Stadtrat gewählt und zu Beginn der Sitzung offiziell vereidigt.

Mit der konstituierenden Sitzung hat in Pappenheim die neue Amtsperiode des Stadtrates begonnen. Bürgermeister Florian Gallus dankte den Bürgerinnen und Bürgern für das erneute Vertrauen bei der Wahl und verwies besonders auf die gemeinsamen Wahlveranstaltungen von CSU, Freien Wählern, SPD und Bürgerliste unter dem Motto „Alle zusammen für Pappenheim und seine Dörfer“. Dieses parteiübergreifende Auftreten sei landkreisweit einzigartig gewesen, betonte Gallus und habe die bereits in den vergangenen Jahren gelebte Zusammenarbeit im Stadtrat widergespiegelt. Ziel bleibe eine Kommunalpolitik, bei der das Wohl der Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt stehe. Der neue Stadtrat habe sich bereits im Rahmen einer eintägigen Klausurtagung mit der Neugestaltung der Referate, Besetzungen, Geschäftsordnungen und Satzungen sowie laufenden und zukünftigen Projekten beschäftigt. Die heutigen Beschlüsse bauten laut Gallus auf einer rund zwölfstündigen Vorarbeit auf. Zudem begrüßte er die sechs neu gewählten Stadträtinnen und Stadträte und kündigte an, dass er zusammen mit der Verwaltung weiterhin die Voraussetzungen für ein zielgerichtetes und konstruktives Arbeiten schaffen wolle.

Nach seiner Rede nahm Bürgermeister Florian Gallus den sechs neuen Ratsmitgliedern den Amtseid nach Artikel 31 Absatz 4 der Bayerischen Gemeindeordnung ab. Darin verpflichten sich die gewählten Vertreterinnen und Vertreter nicht nur zur Treue gegenüber dem Grundgesetz und der Bayerischen Verfassung, sowie der Wahrung  der kommunalen Selbstverwaltung sondern auch dazu, ihre Amtspflichten gewissenhaft zu erfüllen und die Rechte zu wahren.

Neu im Stadtrat vertreten sind Rainer Dengler, Stefanie Glück und Fritz Wörlein von der CSU, Martin Käfferlein von den Freien Wählern, Carola Lämmerer von der Bürgerliste sowie Lisa Pfister von den Grünen. Dabei ist neu, dass die Freien Wähler und die Bürgerliste eine gemeinsame Fraktion im Stadtrat bilden.

Rainer Dengler, neuer Fraktionsvorsitzender der CSU übernimmt künftig das Referat Bauen und Gebäudeunterhalt. Stefanie Glück kümmert sich um Tourismus und Veranstaltungen. Fritz Wörlein wird das Referat Gewerbe und Einzelhandel betreuen.

Martin Käfferlein, der bereits in der vergangenen Legislaturperiode als Ortssprecher von Ochsenhart dem Stadtrat angehörte, übernimmt künftig den Bereich Spielplätze und Friedhöfe. Carola Lämmerer betreut das Referat Campingplatz und Liegenschaften. Lisa Pfister wird für die Grünen das Referat Kultur und Städtepartnerschaften übernehmen.

Auch die bereits dem Stadtrat angehörenden Mitglieder wurden mit Referaten betraut. Simon Schleußinger von der CSU übernimmt weiterhin den Bereich Sport, Vereine, Jugend und Ehrenamt. Anette Pappler von der SPD bleibt weiterhin Fraktionsvorsitzende und betreut Schule, Bildung und Kindertagesstätten. Michele Eckerlein, ebenfalls SPD, ist weiterhin Feuerwehr und Rettungswesen zuständig.

Erich Neulinger von der CSU ist künftig zuständiger Stadtrat für Abwasser und Straßeninfrastruktur. Pia Brunnenmeier von der SPD kümmert sich um Senioren. Marcus Wurm von der CSU übernimmt den Bereich Dorf- und Stadtentwicklung.

Walter Otters Vorsitzender der Fraktionsgemeinschaft von Freien Wählern und Bürgerliste wird weiterhin das Referat Digitalisierung betreuen. Astrid Weddige bleibt Fraktionsvorsitzende der Grünen und ist auch in der neuen Legislaturperiode Land- und Forstwirtschaft zuständig. Stadtrat Kiermeyer von der BGL übernimmt den Bauhof. Jürgen Weizinger von den Freien Wählern betreut künftig erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit.

Weitere Entscheidungen der konstituierenden Sitzung, darunter die Wahl der weiteren Bürgermeister sowie die Besetzung der Ausschüsse, folgen in einem gesonderten Bericht.

 




Ferienpass bietet wieder zahlreiche Ausflugsziele und Vergünstigungen

Pünktlich vor den Pfingstferien ist der neue Ferienpass des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen erhältlich. Für fünf Euro gibt es damit erneut zahlreiche Möglichkeiten, die Sommermonate abwechslungsreich und günstig zu gestalten. Erhältlich ist der Ferienpass bei allen Sparkassen und Raiffeisenbanken, in den Stadt- und Gemeindeverwaltungen, den öffentlichen Büchereien sowie bei der Kommunalen Jugendarbeit. Familien mit mehr als zwei Kindern über vier Jahren erhalten den dritten und jeden weiteren Pass kostenlos.

Gültig ist der Ferienpass ab Samstag, 23. Mai, bis zum Ende der Sommerferien. In dieser Zeit warten knapp 100 kostenlose oder ermäßigte Angebote auf Kinder und Jugendliche.

Mit dabei sind unter anderem zahlreiche Freibäder und Museen in der Region, das Schwarzlichtminigolf in Pleinfeld sowie bekannte Ausflugsziele wie das Fränkische Freilandmuseum in Bad Windsheim, das FLUVIUS Museum in Wassertrüdingen oder das LIMESUM in Ruffenhofen. Auch Einrichtungen außerhalb des Landkreises beteiligen sich wieder, darunter das Germanische Nationalmuseum und das DB-Museum in Nürnberg, das Aquella in Ansbach, die Tropfsteinhöhle Schulerloch in Essing, das Eisenbahnmuseum in Nördlingen, der Augsburger Zoo oder die Schwabacher Marionettenbühne.

Darüber hinaus gibt es zahlreiche Ermäßigungen, etwa für Tretbootfahrten auf dem Brombachsee, Altmühlsee und Hahnenkammsee, für Kinderaufführungen im Bergwaldtheater Weißenburg oder für Kinderkurse der Volkshochschulen im Landkreis.

Weitere Freizeitangebote für die Sommerferien sind auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-wug.de/ferien zu finden.

Titelbild: Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen / Sarah Bittl
Die Sparkasse Mittelfranken-Süd unterstützt auch dieses Jahr wieder den Ferienpass (auf dem Titelbild v.li. Dominik Haußner (Kommunale Jugendarbeit), Landrat Markus Gläser, Ralf Lenik (Sparkasse Mittelfranken-Süd)