Einbruch in den Wettelsheimer Keller

Unbekannte Täter sind in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in den Wettelsheimer Keller eingebrochen. Wie die Polizei mitteilt, verschafften sie sich gewaltsam Zugang zur Gastwirtschaft und zur Küche, indem sie die jeweiligen Türen aufbrachen.

In den Räumlichkeiten machten sich die Einbrecher anschließend auf die Suche nach Wertsachen. Nach bisherigen Erkenntnissen entwendeten sie einen geringen Geldbetrag. Deutlich höher fällt dagegen der entstandene Sachschaden aus, der von der Polizei auf rund 500 Euro beziffert wird.

Die Polizeiinspektion Treuchtlingen hat die Ermittlungen aufgenommen und hofft auf Hinweise, die zur Aufklärung des Einbruchs beitragen können.

 




Innovativer Automatisierungsbetrieb in Treuchtlingen

Mit innovativen Lösungen für die Industrie hat sich die ASP Automation GmbH in Treuchtlingen unter der Leitung von Firmengründer Werner Schramm einen Namen gemacht. Davon überzeugten sich jetzt Landrat Markus Gläser und Sabine Unterlandstaettner, Leiterin der Wirtschaftsförderung des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen, bei einem Unternehmensbesuch. Im Mittelpunkt standen die Entwicklung des Betriebs, moderne Fertigungstechnologien und die Herausforderungen bei der Gewinnung von Fachkräften.

Firmengründer Werner Schramm stellte den Gästen den Betrieb vor und gewährte einen Einblick in die Produktion. Das Unternehmen entwickelt und fertigt individuelle Automatisierungs- und Fördertechniklösungen sowie Sondermaschinen für Kunden aus Deutschland und dem internationalen Markt. Darüber hinaus gehört auch ein umfangreiches Ersatzteilgeschäft zum Leistungsspektrum.

Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 2000. Mit dem Neubau einer Produktionshalle samt Bürogebäude und dem Umzug nach Treuchtlingen entstand der heutige Firmensitz. Einen wichtigen Entwicklungsschritt markierte 2017 die Einführung der ersten Vario-Puffer-Förderbänder mit Patentanmeldung. Im vergangenen Jahr brachte ASP die weiterentwickelte Version V2 der Fördertechnik international auf den Markt. Rund 20 Mitarbeitende sind derzeit im Unternehmen beschäftigt.

Besonders beeindruckte die Besucher die hohe Fertigungstiefe. Von der Konstruktion über Werkzeugbau, CNC-Bearbeitung und Kunststoff-Spritzguss bis hin zur Schaltschrankmontage, SPS-Programmierung und Endmontage entstehen sämtliche Arbeitsschritte im eigenen Haus. „Von der Konstruktion über den Werkzeugbau, die CNC-Bearbeitung, den Kunststoff-Spritzguss und die Schaltschrankmontage bis hin zur SPS-Programmierung, Endmontage und Versandvorbereitung entstehen sämtliche Arbeitsschritte im eigenen Haus“, erläuterte Werner Schramm.

Landrat Markus Gläser würdigte die Innovationskraft des Unternehmens und betonte dessen Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Altmühlfranken. ASP stehe beispielhaft für technisches Know-how, hochwertige Arbeitsplätze und internationale Wettbewerbsfähigkeit. Die individuell entwickelten Anlagen können unter anderem Förderstrecken von bis zu 60 Metern realisieren, große Bauteile transportieren sowie Produktionsprozesse mithilfe intelligenter Sensorik automatisiert überwachen. Auch moderne Fertigungstechnologien wie der 3D-Druck oder ein neues Laser-Schweißgerät kommen zum Einsatz.

Ein weiteres Thema des Unternehmensbesuchs war der Fachkräftemangel. Gesucht werden derzeit insbesondere Werkzeugbauer, Handwerksmeister und Mechatroniker. Zudem ist ASP als Ausbildungsbetrieb für Industriemechatroniker, Industriemechaniker, Zerspanungsmechaniker und Technische Produktdesigner zugelassen. Aktuell gibt es zwar keine Auszubildenden, künftig möchte das Unternehmen jedoch wieder verstärkt junge Menschen für technische Berufe gewinnen.

Sabine Unterlandstaettner unterstrich, dass innovative Unternehmen wie ASP wichtige Impulse für die wirtschaftliche Entwicklung der Region geben. Die Wirtschaftsförderung wolle die Betriebe deshalb auch dabei unterstützen, ihre Sichtbarkeit zu erhöhen und Fachkräfte für die Region zu gewinnen.

Titelfoto: Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen / Nico Kögel




Sommerabend mit den D’ Mühschossbuam in Pappenheim

Ein Sommerabend an der Altmühl, handgemachte Musik und Geschichten aus dem Leben. Der Kunst- und Kulturverein Pappenheim lädt am Samstag, 11. Juli, zu einem Konzert auf die Remise am Haus der Bürger K14 ein. Ab 19 Uhr sind dort die D’ Mühschossbuam aus dem Gailachtal zu Gast.

Seit mehr als zehn Jahren begeistern die vier Musiker mit ihren selbst geschriebenen Liedern das Publikum in der Altmühlregion. Ihr aktuelles Programm trägt den Titel „Die Liebe und das Leben“ und nimmt die Zuhörer mit auf eine musikalische Reise durch die verschiedenen Stationen des Lebens. Von Kindheit und Schulzeit über die erste Liebe und die Familiengründung bis hin zum Rentenalter erzählen die Lieder mit viel Humor, Tiefgang und einem Augenzwinkern von den Erfahrungen, die das Leben schreibt.

Die Ensemblemitglieder Arnold Berger, Michael Hajek, Hubert Platzer und Manuel Frey verbinden eingängige Melodien mit nachdenklichen Texten und humorvollen Einlagen. Michael Hajek schreibt sämtliche Lieder und Texte der Gruppe, während Arnold Berger am Keyboard immer wieder mit ungewöhnlichen Klangeffekten überrascht. Gemeinsam mit Hubert Platzer sorgt er außerdem für Gesang und musikalische Begleitung. Manuel Frey kümmert sich um den guten Ton, damit die Botschaften der Mühschossbuam beim Publikum ankommen.

Die Besucher dürfen sich auf einen unterhaltsamen Abend freuen, der Erinnerungen weckt, zum Schmunzeln anregt und zeigt, dass sich manches mit etwas Abstand gelassener betrachten lässt.

Das Konzert beginnt am Samstag, 11. Juli, um 19 Uhr auf der Remise am Haus der Bürger K14 in der Klosterstraße 14 in Pappenheim. Für erfrischende Getränke ist gesorgt. Der Eintritt ist frei. Über Spenden freut sich der Kunst- und Kulturverein Pappenheim.

 




Zeugen nach Unfallflucht auf Edeka Parkplatz in Pappenheim gesucht

Nach einer Unfallflucht auf dem Parkplatz des Edeka-Marktes in Pappenheim bittet die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung.

Eine 43-jährige Frau aus Solnhofen hatte ihren Pkw am Freitag 03.07.2026 zwischen 14.45 Uhr und 15.10 Uhr während ihres Einkaufs auf dem Parkplatz abgestellt. Als sie zu ihrem Fahrzeug zurückkehrte, stellte sie einen frischen Unfallschaden fest.

Nach bisherigen Erkenntnissen war ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer gegen das geparkte Auto gefahren und hatte sich anschließend von der Unfallstelle entfernt, ohne sich um die Regulierung des entstandenen Schadens zu kümmern.

Die Polizeiinspektion Treuchtlingen hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet mögliche Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise auf den Verursacher geben können, sich unter der Telefonnummer 09142 9644-0 zu melden.

 




Motorradfahrer stürzt auf der Kreisstraße bei Pappenheim

Ein 18-jähriger Motorradfahrer ist am Donnerstagabend auf der Kreisstraße zwischen Langenaltheim und Pappenheim verunglückt. Nach Angaben der Polizei verlor der junge Mann in einer Linkskurve aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Motorrad.

Der Fahrer stürzte und schlitterte anschließend in die Böschung. Dabei zog er sich leichte Verletzungen an der Schulter zu. Am Motorrad entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 5.000 Euro.

Die Polizei leitete gegen den 18-Jährigen ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Fahrens mit nicht angepasster Geschwindigkeit ein.

 




Pappenheim lädt Kinder zur spannenden Stadtrallye ein

Pappenheim lässt sich ab sofort auch auf spielerische Weise entdecken. Mit der neuen Kinderrallye gibt es ein Angebot, das sich an junge Entdecker und ihre Familien richtet und gleichzeitig die schönsten Ecken der Stadt näherbringt.

Begleitet werden die Teilnehmer von Ritter Papino, der auf einer abwechslungsreichen Entdeckungstour durch Pappenheim führt. Entlang der Strecke gilt es, verschiedene Fragen zu beantworten und dabei die Stadt mit offenen Augen zu erkunden. So verbindet die Rallye Wissenswertes mit Spaß und lädt dazu ein, bekannte und vielleicht auch bislang unbekannte Orte zu entdecken.

Wer den ausgefüllten Flyer anschließend in der Tourist-Information abgibt, darf sich über eine kleine Überraschung freuen.

Der Flyer zur Kinderrallye ist ab sofort kostenlos in der Tourist-Information erhältlich. Das neue Angebot richtet sich gleichermaßen an Gäste wie an Einheimische und bietet eine kurzweilige Möglichkeit, Pappenheim aus einer neuen Perspektive kennenzulernen.

Die Stadt Pappenheim wünscht allen Kindern und ihren Begleitern viel Freude bei der Kinderrallye und eine spannende Entdeckungstour durch die die historische Stadt

 




Wasserzweckverband wählt neue Verbandsspitze

Mit der konstituierenden Sitzung des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Gruppe links der Altmühl wurden am Montagabend im Dorfgemeinschaftshaus Osterdorf die Weichen für die kommenden sechs Jahre gestellt. Im Mittelpunkt standen die Neuwahlen der Verbandsspitze sowie die Besetzung des Verbandsratsgremiums.

Zum neuen Vorsitzenden des Zweckverbandes wählten die Verbandsräte Martin Wufka aus Göhren. Das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden übernimmt künftig Erich Neulinger aus Geislohe. Mit der neu gewählten Führung setzt der Verband seine Arbeit für eine sichere und zukunftsfähige Trinkwasserversorgung in den Mitgliedsgemeinden fort.

Für die Amtsperiode von sechs Jahren gehören dem Verbandsrat folgende Vertreter an.

Bieswang

  • Fritz Wörlein
  • Michael Gronauer

Dietfurt

  • Robert Friedrich
  • Andreas Lutz

Haardt und Heuberg

  • Harald Küchler

Rothenstein

  • Eckhard Freist
  • Klaus Schnitzlein

Eßlingen und Hochholz

  • Mike Hofmann

Geislohe

  • Erich Neulinger

Göhren

  • Martin Wufka

Neudorf

  • Rainer Dengler

Ochsenhart

  • Martin Käfferlein

Osterdorf

  • Walter Otters

Zimmern

  • Karl Deffner

30 Jahre Im Zweckverband
Einen besonderen Moment gab es im Anschluss an die Neuwahlen. Nach insgesamt 30 Jahren im Zweckverband wurde der bisherige Vorsitzende Erwin Knoll offiziell verabschiedet. Zwölf Jahre gehörte er dem Verbandsrat an, ehe er den Vorsitz übernahm und den Verband in den vergangenen 18 Jahren führte.

Bürgermeister Florian Gallus würdigte Knolls langjähriges Engagement und dankte ihm für seinen Einsatz über drei Amtsperioden hinweg. Mit seinem Wirken habe er maßgeblich dazu beigetragen, die regionale Trinkwasserversorgung zukunftssicher aufzustellen. Auch Geschäftsstellenleiterin Enikö Bayer sprach im Namen der Verwaltung ihren Dank aus. Sie hob insbesondere die vertrauensvolle Zusammenarbeit, seine Loyalität sowie sein stets offenes Ohr für die Anliegen der Mitarbeiter hervor.

Erwin Knoll selbst nutzte die Gelegenheit, um den ebenfalls ausscheidenden Verbandsräten für die langjährige Zusammenarbeit zu danken. Persönliche Präsente erhielten Friedrich Hönig und Walter Vogl aus Bieswang sowie Heiko Loy aus Neudorf. Ganz besonders bedankte sich Knoll auch bei seinem Stellvertreter Fritz Rachinger aus Bieswang. Der ihm während seiner gesamten Amtszeit immer loyal beseite stand. Hubert Stanka und Christian Früh aus Dietfurt konnten an der Sitzung aus terminlichen Gründen nicht teilnehmen.

 Fotos: WZV links der Altmühl

 




Anwohner und Bauausschuss beraten über den Ausbau der Charlotte-Nestler-Straße in Pappenheim

Seit fast einem Jahrzehnt beschäftigt der Ausbau der Charlotte-Nestler-Straße den Pappenheimer Stadtrat. Nachdem bereits 2018 ein Grundsatzbeschluss für den Vollausbau der rund 350 Meter langen Straße gefasst worden war, nahm der Stadtrat das Thema am 26. März dieses Jahres erneut auf. Damals wurde beschlossen, den Bauausschuss zu beauftragen, gemeinsam mit den Anwohnerinnen und Anwohnern vor Ort die sinnvollste Ausbauvariante zu beraten und dem Stadtrat eine Empfehlung vorzulegen.

Genau dieser Auftrag stand nun im Mittelpunkt der ersten Sitzung des neu gebildeten Bauausschusses am 29.06.2026. Statt im Sitzungssaal begann die Beratung direkt in der Charlotte-Nestler-Straße. Rund zehn Anwohnerinnen und Anwohner nutzten die Gelegenheit, ihre Anregungen und Bedenken unmittelbar einzubringen. Unterstützt wurde die Besichtigung von Reinhard Vulpius vom Ingenieurbüro VNI, der die planerischen Grundlagen sowie die verschiedenen Ausbauvarianten erläuterte.

Variante 3 bleibt die bevorzugte Lösung
Bereits zu Beginn der Beratung zeichnete sich ab, dass die sogenannte Variante 3 weiterhin die Grundlage der weiteren Planungen bilden soll. Diese war bereits 2018 vom Stadtrat beschlossen worden und wird auch weiterhin vom Ingenieurbüro empfohlen. Sie bietet nach Auffassung der Planer den besten Kompromiss zwischen Verkehrssicherheit, Parkmöglichkeiten und den örtlichen Gegebenheiten.

Der vorgesehene Regelquerschnitt sieht vor:

Gehweg 1,30 Meter
Parkstreifen 1,80 Meter
Fahrbahn 4,25 Meter
gegenüberliegender Gehweg beziehungsweise Notgehweg rund 1,0 Meter

Nach Einschätzung des Ingenieurbüros genügt die Fahrbahnbreite weiterhin dem Begegnungsverkehr zweier Pkw bei angepasster Geschwindigkeit. Gleichzeitig vermindere der Querschnitt dieser Ausbauvariante das Risiko, dass Oberflächenwasser auf angrenzende Grundstücke läuft. Auch die vorgesehenen Längsparkplätze entsprächen dem heutigen Parkverhalten.

Die Fahrbahn der Charlotte-Nestler-Straße soll wie bisher mit einer Asphaltoberfläche ausgeführt werden. Zur Abgrenzung des Gehwegs ist ein drei Zentimeter hoher Granitbord vorgesehen, der den Straßenraum optisch gliedert, ohne eine größere Barriere zu bilden. Der Parkstreifen und der Gehweg sollen mit Betonpflaster gestaltet werden.

Gehweg kann die Straßenseite wechseln
Lebhaft diskutiert wurde während des Ortstermins insbesondere die Anordnung der Gehwege. Aus der Anwohnerschaft kam der Vorschlag, den 1,30 Meter breiten Gehweg nicht wie bislang geplant auf der Bergseite, sondern auf die Talseite zu verlegen.

Zur Begründung wurde angeführt, dass Fußgänger entlang der hohen Mauern auf der Bergseite schon heute kaum unterwegs seien. Stattdessen werde überwiegend die gegenüberliegende Straßenseite genutzt. Planer Reinhard Vulpius sowie Bürgermeister Florian Gallus zeigten sich für diese Anregung offen. Ein solcher Wechsel sei ohne Auswirkungen auf die Gesamtplanung möglich.

Ebenfalls angesprochen wurde die vorgesehene Begrünung. Dabei bestand unter den Beteiligten Einigkeit, dass zusätzliche Bäume zwar das Straßenbild aufwerten könnten, dies jedoch nicht zulasten dringend benötigter Parkflächen gehen sollte.

Ausbau umfasst weit mehr als die Straße
Deutlich wurde bei der Vorstellung der Planungen auch, dass der eigentliche Straßenbau nur einen Teil des Gesamtprojektes ausmacht. Voraussetzung für den Ausbau ist zunächst die Erneuerung der unterirdischen Infrastruktur.

So soll entlang der gesamten Charlotte-Nestler-Straße ein neuer Regenwasserkanal entstehen. Er soll insbesondere bei Starkregen die großen Wassermengen aufnehmen, die vom Zimmerer Berg über den Bereich Dreilinden auf die Straße fließen. Das Regenwasser wird anschließend über die Bürgermeister-Oppel-Straße und den Helmut-Gollwitzer-Weg in Richtung Altmühl abgeleitet.

Im nördlichen Abschnitt ist darüber hinaus ein Anschlusskanal erforderlich. Über ihn soll künftig auch das Abwasser aus den Grafendörfern, das durch das Göhrener Tal verläuft, in Richtung Bürgermeister-Oppel-Straße geführt werden. Gleichzeitig ist vorgesehen, die Wasserleitung im gesamten Ausbaubereich vollständig zu erneuern.

Einbezogen in die Baumaßnahmen ist auch die Sanierung der Treppenanlage im südlichen Planungsbereich, welche die Charlotte -Nestler-Straße und die Bürgermeister-Oppel-Straße verbindet. „Diese Treppe widerspricht allen Sicherheitsregeln“, erklärte Reinhard Vulpuis dem Bauausschuss.

Fertigstellung frühestens 2029
Nach dem derzeitigen Planungsstand würden nach einem endgültigen Beschluss zunächst im Laufe des Jahres 2026 die Planunterlagen überarbeitet, die Kosten aktualisiert und die Ausschreibungen vorbereitet. Für 2027 wären der Bau der Abwasseranlagen und die Erneuerung der Wasserleitung vorgesehen. Die eigentlichen Straßenbauarbeiten könnten im günstigsten Fall 2028 beginnen und 2029 abgeschlossen werden. Für die Anlieger bedeutet dies nach Einschätzung des Ingenieurbüros eine Bauzeit von rund zwei Jahren mit teilweise erheblichen Beeinträchtigungen der Anwohner.

Bürgermeister Gallus machte allerdings deutlich, dass dieser Zeitplan unter dem Vorbehalt der finanziellen Möglichkeiten der Stadt steht. Maßgeblich sei letztlich die jeweilige Haushaltsplanung.

Kosten werden voraussichtlich steigen
Die derzeit vorliegenden Kostenberechnungen stammen noch aus dem Jahr 2018 und dürften angesichts der Preisentwicklung inzwischen deutlich höher ausfallen.

Damals wurden für den Straßenbau rund 985.000 Euro veranschlagt. Hinzu kommen etwa 520.000 Euro für den Kanalbau in der Charlotte-Nestler-Straße sowie rund 217.000 Euro für die erforderlichen Arbeiten in der Bürgermeister-Oppel-Straße. Im Zuge der weiteren Planung sollen diese Zahlen aktualisiert werden.

Einstimmige Empfehlung an den Stadtrat
Am Ende der Vor-Ort-Beratung sprach sich der Bauausschuss im Sitzungssaal einstimmig dafür aus, dem Stadtrat weiterhin die bereits 2018 beschlossene Variante 3 als Ausbaugrundlage zu empfehlen. Gleichzeitig soll jedoch die Anregung aus der Bürgerschaft in die Beschlussempfehlung aufgenommen werden, den breiteren Gehweg auf die gegenüberliegende Straßenseite zu verlegen. (Von der Beckstraße aus gesehen links statt rechts).

Damit wurde deutlich, dass die Einbindung der Anwohnerinnen und Anwohner nicht nur ein formaler Schritt war. Mehrere Hinweise aus der Bürgerschaft flossen unmittelbar in die weiteren Überlegungen ein – ganz im Sinne des Auftrags, gemeinsam vor Ort nach der für alle Beteiligten bestmöglichen Lösung zu suchen.

 




Sommerfilm in Pappenheim auf der Remise

Der Kunst- und Kulturverein K14 lädt am Samstag, 4. Juli, um 20 Uhr wieder zum traditionellen Sommerfilm auf die Remise in der Klosterstraße 14 in Pappenheim ein. In stimmungsvoller Atmosphäre erwartet die Besucher ein ebenso ruhiger wie berührender Filmabend.

Im Mittelpunkt des Films steht der Rentner Alvin Straight, der sich ohne Führerschein mit seinem Rasenmäher auf eine rund 500 Kilometer lange Reise durch die amerikanische Provinz macht. Sein Ziel ist der Besuch seines schwer erkrankten Bruders, mit dem ihn eine lange Zeit des Schweigens verbindet. Die ungewöhnliche Fahrt wird zu einer Reise durch Erinnerungen, Gedanken und Begegnungen mit Menschen, die seinen Weg kreuzen.

Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit und setzt bewusst auf leise Töne statt auf spektakuläre Action. Er erzählt von Versöhnung, Menschlichkeit und den kleinen Begegnungen am Wegesrand. Gerade die entschleunigte Erzählweise macht den Film zu einem besonderen Erlebnis und passt nach Einschätzung des Veranstalters ideal zu einem lauen Sommerabend auf der Remise an der Altmühl.

Der Eintritt ist frei. Der Kunst- und Kulturverein freut sich jedoch über Spenden zur Unterstützung seiner Vereinsarbeit. Für passende Erfrischungen ist gesorgt, sodass einem gemütlichen Filmabend in besonderer Atmosphäre nichts im Wege steht.




Turbulenter Sommerspaß in Pappenheim mit der fliegenden Bruchbude

Wenn die Theatergruppe Pappenheim zur Boarding-Ansage bittet, ist eines garantiert: Dieser Flug wird alles andere als gewöhnlich. Am 25. und 26. Juli verwandelt sich die Remise des K14 in eine ganz besondere Kabine, wenn das Ensemble mit seinem diesjährigen Sommertheater „Die fliegende Bruchbude – Turbulenzen in Takt und Ton“ startet.

Wer die großen Herbstproduktionen der Theatergruppe kennt, darf sich auch diesmal auf beste Unterhaltung freuen. Das Sommertheater ist zwar etwas kompakter und wird mit einem kleineren Ensemble auf die Bühne gebracht, steht den bekannten Aufführungen in Sachen Witz und Spielfreude aber in nichts nach.

Das Publikum begleitet einen Flug von Nürnberg nach Paris, bei dem garantiert nichts nach Plan läuft. Eine schlagfertige Crew, ein Pilot mit ganz eigenen Vorstellungen und jede Menge überraschender Pannen sorgen dafür, dass aus jeder Turbulenz eine Pointe wird. Gesang, Humor und skurrile Situationen wechseln sich in rasantem Tempo ab und versprechen einen ebenso unterhaltsamen wie kurzweiligen Theaterabend.

Für den musikalischen Schwung sorgt in diesem Jahr Annika Eggert, die das Ensemble live begleitet und der spritzigen Komödie eine zusätzliche Portion Charme verleiht.

Die Vorstellungen beginnen am Samstag, 25. Juli, und Sonntag, 26. Juli, jeweils um 19.30 Uhr in der Remise des K14. Der Eintritt ist frei, die Theatergruppe freut sich jedoch über Spenden. Da die Plätze begrenzt sind, gibt es ab dem 1. Juli kostenlose Eintrittskarten in der Tourist-Information. Eine Reservierung ist nicht möglich.

Wer also Lust auf einen humorvollen Sommerabend mit viel Musik, originellen Figuren und einer gehörigen Portion Flugchaos hat, sollte sich rechtzeitig eine Eintrittskarte sichern. Anschnallen ist ausdrücklich erwünscht – denn bei der „Fliegenden Bruchbude“ dürfte kein Auge trocken bleiben.

Titelbild: Plakatausschnitt Theatergruppe Pappenheim

 




Graffiti im Stadtpark Pappenheim: Polizei bittet um Hinweise

Im Unteren Stadtpark in Pappenheim haben Unbekannte am Samstagabend drei Parkbänke und ein Hinweisschild mit Graffiti beschmiert. Die Bänke stehen entlang des Fußwegs zwischen dem Altmühlsteg zur Lach und der Staatsstraße in Richtung Zimmern. Nach Angaben der Polizei ereignete sich die Sachbeschädigung zwischen etwa 21.30 Uhr und 23.30 Uhr.

Der oder die Täter verwendeten magenta- und lilafarbene Sprühfarbe. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 550 Euro geschätzt.

Die Polizei Treuchtlingen bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer den Vorfall beobachtet hat oder Angaben zu den bislang unbekannten Tätern machen kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 09142 96440 bei der Polizeiinspektion Treuchtlingen zu melden.

Beschmierte Parkbank aus dem Jahre 2024

Bereits im Mai vor zwei Jahren hatte es auf demselben Fußweg solche Schmierereien gegeben. Damals wurde dieselbe oder eine ähnliche Farbe verwendet. Betroffen waren die Parkbänke damlas zwischen EBZ und dem Altmühlsteg.

 




Bieswang startet mit frischem Schwung in die neue Saison

Mit neuem Trainer, vielen motivierten Spielern und klaren Zielen sind die Sportfreunde Bieswang in die Vorbereitung auf die neue Spielzeit gestartet. Trotz hochsommerlicher Temperaturen überwog zum Trainingsauftakt die Aufbruchsstimmung. Die Rückkehr in die A-Klasse bietet die Chance, sich wieder dauerhaft zu etablieren und gemeinsam den Grundstein für eine erfolgreiche Saison zu legen.

(SFB) Unter der Leitung des neuen Trainers Freddy Störzer haben die Sportfreunde Bieswang die Vorbereitung auf die neue Saison am Freitagabend, 26. Juni, aufgenommen. Dieser konnte erfreulicherweise 22 Spieler begrüßen, dabei auch einige Neuzugänge und ehemalige Spieler, die es vielleicht nochmals unter dem neuen Coach wissen wollen. Es war brütend heiß und von den äußeren Umständen alles andere als einladend. Doch die Spieler bissen sich durch, machten aus den Gegebenheiten das Beste. Zum Einstand gab es nach dem Training auch eine Brotzeit und ein 30 Liter Fass. Freddy Störzers erklärtes Ziel ist, neuen Schwung ins Team zu bringen und die Kameradschaft zu pflegen. „Sie sollen untereinander kommunizieren, ein enges Verhältnis pflegen und sich auch pushen“, so der neue Coach, der dann noch ergänzt: „Ich will soweit kommen, dass man ohne Abstiegsdruck in der A-Klasse bestehen und sich wieder vollends etablieren kann“. Alles Komponenten, die besonders in den unteren Amateurligen oftmals ein Rezept für eine erfolgreiche Zeit waren. „Jetzt steht aber erstmals das Erreichen eines bestimmten Levels in der Grundlagenausdauer auf dem Programm. Die Spieler müssen fit werden“, so der Neudorfer in Reihen der SF Bieswang. Bis zum Saisonstart am 09. August bleibt noch genügend Zeit dafür. In diesem Zeitfenster stehen Vorbereitungsspiele gegen den SV Möhren (zuhause, 08.07., 19 Uhr), beim Ligarivalen VfB Mörnsheim (12.07., 15 Uhr) und drei Spiele im Totopokal in der Woche vom 26.07. bis 02.08. auf dem Vorbereitungsplan. Am 18. Juli werden die Leinen losgelegt bei der Kanufahrt auf der Altmühl.

Der Coach bezeichnet die Möglichkeit, in der kommenden Saison doch wieder in der A-Klasse zu spielen, als eine „hervorragende Sache“. Möglich wurde dies durch die komplexe Relegation im Fussballkreis Neumarkt/Jura sowie der Aufstockung der A-Klasse von bisher 13 Mannschaften auf die Sollstärke von 14. Davon profitiert hat auch Türk Gücü Eichstätt, die als Nachrücker von der B-Klasse das Aufstiegsrecht genießen.

Titelfoto: Sportfreunde Bieswang