Jugendfeuerwehr Pappenheim holt ausgedinete Weihnachtsbäume ab

Am Samstag, den 10. Januar 2026, bietet die Jugendfeuerwehr Pappenheim wieder ihren bewährten Abholservice für ausgediente Weihnachtsbäume an. Die Aktion erfolgt auf Spendenbasis und richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger im Stadtgebiet, die ihren Baum bequem und umweltgerecht entsorgen möchten. Der Mindestbetrag pro Baum liegt bei fünf Euro.

Damit die Aktion reibungslos abläuft, werden die Teilnehmer gebeten, ihre Bäume gut sichtbar am Grundstücksrand bereitzustellen. Die Anmeldung ist ganz unkompliziert möglich

  • entweder über die Anmeldung anhand des nebenstehenden QR-Codes.
    Über das digitale Formular können neben Adresse auch Wunschzeiten für die Abholung angegeben werden, was der Jugendfeuerwehr die Planung erheblich erleichtert.
  • oder telefonisch unter +49 157 37826197.

Die eingesammelten Spenden fließen direkt in die Arbeit der Jugendfeuerwehr und unterstützen die Ausbildung des Feuerwehrnachwuchses – ein wichtiger Beitrag für die Sicherheit in unserer Region. Wer sich beteiligt, hilft also doppelt. Bei der Entsorgung und bei der Nachwuchsförderung der Freiwilligen Feuerwehr Pappenheim

 




Weißenburg sucht wieder eine Stadtschreiberin oder einen Stadtschreiber

Es ist eine Einladung, die neugierig macht – und inzwischen beinahe schon zur festen kulturellen Tradition gehört, Die Nachbarstadt Weißenburg sucht für das Jahr 2026 erneut eine Stadtschreiberin oder einen Stadtschreiber. Gesucht wird eine literarisch und theatralisch versierte Persönlichkeit, die sich über mehrere Wochen auf das Leben in der Stadt einlässt, Eindrücke sammelt – und daraus bis 2027 ein eigenes Theaterstück für das Bergwaldtheater entwickelt.

Träger des Projekts sind Die Theaterbürger, Bayerns erste und einzige Theatergenossenschaft, die seit 2017 mit ihrem ungewöhnlichen Format neue Wege in der Theaterarbeit beschreitet. Unter dem Motto „Eine Stadt führt sich auf“ wird das Theater nicht als exklusives Kunstprodukt verstanden, sondern als Spiegel der Gesellschaft – offen, zugänglich und bürgernah.

Im Zentrum steht dabei stets ein eigens verfasstes Stück, das nicht nur von Themen erzählt, die das lokale Publikum unmittelbar betreffen, sondern in dem auch Bürgerinnen und Bürger selbst auf der Bühne stehen – gemeinsam mit professionellen Darstellern. So ist über die Jahre ein bemerkenswertes Zusammenspiel aus Laienspiel und Schauspielkunst gewachsen, das regelmäßig Hunderte auf die Naturbühne im Weißenburger Bergwald lockt.

Die Liste der bisherigen Stadtschreiber liest sich eindrucksvoll: Franzobel (Wien), Bachmann-Preisträger und Sprachvirtuose, Sigi Zimmerschied (Passau), der mit seinem spitzen Kabarettstil Akzente setzte, sowie Clemens Berger (Wien) und zuletzt Roland Spranger (Hof) haben das Projekt bereits literarisch geprägt. Deren Werke wie „Der Lebkuchenmann“, „Der größte Glückskeks“ oder zuletzt „Archaeopteryx – Der Stein vergisst nicht“ sorgten für volle Ränge und begeisterte Reaktionen. Allein das diesjährige Stück zog in acht Vorstellungen mehrere Tausend Besucherinnen und Besucher an.

Das Stadtschreiberprojekt wird finanziell unterstützt von der Wilhelm und Christine Hirschmann Stiftung aus Treuchtlingen und mit einem Honorar honoriert. Für interessierte Autorinnen und Autoren sind die Details zur Ausschreibung online unter www.dietheaterbuerger.de zu finden. Bewerbungsschluss ist der 9. März 2026.

Wer also Lust hat, Theater nicht nur zu schreiben, sondern es als sozialen Prozess mitzudenken, findet in Weißenburg ein ganz besonderes Experimentierfeld.

Titelbild: Logo Theaterbürger




Tischtennis im Zeichen zweier Pokale

Der Sportverein Osterdorf setzte zum Jahresbeginn sportliche Akzente und lud gleich zu zwei traditionsreichen Tischtennisturnieren ins Dorfgemeinschaftshaus ein. Mit dem Walter-Otters-Pokal für Jugendliche und dem Klaus-Delitz-Gedächtnispokal für Erwachsene stand der Pappenheimer Ortsteil ganz im Zeichen des fairen Wettkampfs und des gemeinschaftlichen Miteinanders.

Walter-Otters-Pokal – Nachwuchs begeistert Zuschauer
Am Freitag, den 2. Januar 2026, traten zwölf Jugendliche im Alter bis 15 Jahren beim Walter-Otters-Pokal an die Platte. Gespielt wurde im Doppelmodus, wobei die sechs ausgelosten Teams im Jeder-gegen-jeden-System ihre Kräfte maßen. Die zahlreichen Zuschauer – darunter viele stolze Eltern – erlebten spannende Ballwechsel und großen Einsatz, der am Ende auch in folgende Platzierungen mündete:

  • 1. Platz: Nele Brosowski und Max Wenzel
  • 2. Platz: Luna Schülein und Marlene Renner
  • 3. Platz: Leo Huber und Emil Bautze
  • 4. Platz: Melina Boscher und Franziska Schwill
  • 5. Platz: Annika Ulbig und Hedi Schwill
  • 6. Platz: Nela Schülein und Jonathan Schleußinger

Ein besonderer Dank gilt Nela Schülein, die kurzfristig eingesprungen ist und so den reibungslosen Ablauf des Turniers ermöglichte.

Klaus-Delitz-Gedächtnispokal – Ein sportlicher Abend mit viel Herz
Am Nachmittag fand dann mit dem Klaus-Delitz-Gedächtnispokal das traditionsreiche Doppelturnier der Erwachsenen statt, das nun schon seit 38 Jahren im Gedenken an Klaus Delitz ausgerichtet wird – einen Mann, der sich mit großem Engagement um den SV Osterdorf und insbesondere die Jugendarbeit verdient gemacht hat.
In diesem Jahr nahmen zwölf Spielerinnen und Spieler teil, darunter erfreulicherweise auch fünf Damen. Die sechs Doppelpaare traten ebenfalls im Modus „Jeder gegen jeden“ gegeneinander an. Besonders erwähnenswert ist, dass auch Martin Delitz, Sohn des Namensgebers, wieder mit von der Partie war und gemeinsam mit Simone Leinweber spielte.
Am Ende ergaben sich folgende Platzierungen:

  • 1. Platz: Sandra Halbmeyer und Daniel Manger
  • 2. Platz: Carolina Schleußinger und Claus Treu
  • 3. Platz: Peter Stowasser und Harald Schwill
  • 4. Platz: Simone Leinweber und Martin Delitz
  • 5. Platz: Leni Schleußinger und Dieter Mürl
  • 6. Platz: Eva Obernöder und Thomas Schwill
  • 7. Platz: Luis Hüttinger und Andreas Renner

Nach einem sportlich intensiven Abend ließen Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Turnier in geselliger Runde ausklingen – ganz im Sinne des Vereinsgeists, für den der SV Osterdorf seit jeher steht.

Titelfoto: SV Osterdorf




Kunterbuntes Klangbild in Pappenheim

Mit einem farbenfrohen musikalischen Feuerwerk endet am Sonntag, 1. Februar 2026, die diesjährige Werkwoche des Verbands evangelischer Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker in Bayern. Unter dem Titel „kunterbunt.“ lädt das Ensemble Colours of Brass um 19.00 Uhr zum Abschlusskonzert in die evangelische Stadtkirche ein.

Die teilnehmenden Musikerinnen und Musiker haben sich eine Woche lang im Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrum (EBZ) in Pappenheim zum gemeinsamen Arbeiten, Proben und Austauschen getroffen. Was dabei entstanden ist, kann sich hören lassen – bunt, vielseitig und virtuos.
Das Ensemble Colours of Brass besteht aus engagierten Blechbläserinnen und Blechbläsern, die nicht nur mit technischer Brillanz, sondern auch mit einer ordentlichen Portion Spielfreude begeistern. Die Konzertbesucherinnen und -besucher dürfen sich auf ein abwechslungsreiches Programm freuen, das geistliche und weltliche Werke, klassische Kompositionen und moderne Arrangements auf unterhaltsame Weise verbindet.
Der Eintritt zum Konzert ist frei. Wer die Arbeit des Verbands unterstützen möchte, hat Gelegenheit, dies mit einer Spende vor Ort zu tun.

Titelfoto: Colours of Brass




Pappenheim erwatet ein vielfältiges Kulturjahr 2026

Auch im Jahr 2026 zeigt sich der Kunst- und Kulturverein Pappenheim e.V. als tragende Säule des kulturellen Lebens in der Stadt und der Region. Mit einem breit gefächerten Veranstaltungsprogramm, regelmäßigen Treffpunkten und neuen Impulsen führt der Verein seine bewährte Arbeit fort – und setzt zugleich frische Akzente.

Kulturelle Nahversorgung mit Herz und Verstand
Ein Blick auf das erste Halbjahr 2026 zeigt: Der Verein versteht es, Menschen zusammenzubringen. Ob beim interkulturellen Kochen, dem Literaturkreis oder bei der Rockenstube – die Begegnung steht im Mittelpunkt. Ergänzt wird das Angebot durch Bildungsformate wie die Deutsch-Lerngruppe mit Uschi Kreißl sowie qualifizierten Musikunterricht für Klavier und Geige.

Ein Novum im Angebot ist die Artothek im K14, die ab März Kunstwerke zur Ausleihe bereithält – eine charmante Idee, die Kunst in den Alltag bringt und den Zugang zur bildenden Kunst niederschwellig gestaltet.

Werkstattgespräche und Visionen für die Provinz
Ein zentrales Thema bleibt die „Vitalisierung der Provinz“. Aufbauend auf einer seit 2019 bestehenden Reihe geht es 2026 nun ganz konkret um Nutzungsideen für leerstehende Gebäude. Den Auftakt macht im Februar ein Werkstattgespräch zur Zukunft der ehemaligen Hoechstetter-Apotheke. Der Verein zeigt hier einmal mehr: Kulturarbeit ist in Pappenheim keine Nabelschau, sondern gesellschaftlich engagiert.

Film, Diskussion, Märchen und Musik
Die Veranstaltungen im ersten Halbjahr bieten eine bunte Palette. Viscontis Filmklassiker „Der Leopard“ eröffnet das Jahr am 31. Januar. Im März folgt eine Diskussion über Vertrauen in Medien mit Miriam Zöllich, gefolgt vom Flohmarkt „Frühlingserwachen“ am 15. März. Zwei sehenswerte Kunstausstellungen begleiten das Frühjahr und den Frühsommer: Herbert Brumm widmet sich dem Thema „Begegnungen“, während die Ausstellung „Mehr Meer“ Arbeiten von drei Künstlerinnen zeigt, darunter Objekte aus Glas, Acryl und Readymades.

Auch für Kinder wird gesorgt: Am 28. Mai lädt Elfriede Huber zum Märchennachmittag mit Mitmachangebot ein. Den musikalischen Sommerauftakt bildet die Band Combo Zeisig mit „Münchner Kraut Folk“ auf der Remise des K14, gefolgt vom Frühschoppen mit Dixieland-Klängen des Ensembles Alfred Maderer.

Ein Ort für Bürgerinnen und Bürger
Das K14 – Haus der Bürger ist nicht nur Veranstaltungsort, sondern kann auch privat gemietet werden. Ob für Seminare, Workshops oder Feiern – das denkmalgeschützte Haus bietet den passenden Rahmen.

Der Kunst- und Kulturverein Pappenheim e.V. bleibt auch 2026 ein Garant für lebendige Kulturarbeit im ländlichen Raum. Mit feinem Gespür für Themen und Bedürfnisse der Menschen schafft er Räume für Austausch, Kreativität und Gemeinschaft – mitten in Pappenheim und mitten im Leben.

 




Dachverein „dieosterdorfer e.V.“ blickt auf erfolgreiches Vereinsjahr zurück

 

Bei der Weihnachtsfeier des Dachvereins „dieosterdorfer e.V.“ zog Vorstand Walter Otters eine rundum positive Bilanz des vergangenen Jahres. In seinem Rückblick dankte er allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich mit Zeit, Ideen und Tatkraft ehrenamtlich für das Dorfleben einsetzen und damit das Miteinander in Osterdorf nachhaltig prägen.

Zu Beginn würdigte Otters die Vielzahl an Engagierten in Vereinen, Gruppen und Initiativen, die über das gesamte Jahr hinweg Verantwortung übernehmen und durch Veranstaltungen sowie regelmäßige Angebote das Dorfleben bereichern. Ein besonderer Dank galt der Vorstandschaft des Dachvereins sowie den Vorständen und Vorstandschaften der angeschlossenen Vereine, die den Großteil der organisatorischen und koordinierenden Aufgaben tragen. Ebenso hervorgehoben wurde der Einsatz aller Helferinnen und Helfer rund um das Dorfgemeinschaftshaus – von Organisation, Reinigung und Reparaturen über Belegungsplanung und Ausschankdienst bis hin zu oft unscheinbaren, aber unverzichtbaren Tätigkeiten wie dem Bereitstellen der Mülltonnen.

Einen breiten Raum nahm der Dank für die Dorfweihnacht ein, die nur durch das Zusammenwirken vieler Helferinnen und Helfer möglich ist. Gewürdigt wurden die Beiträge von Musik- und Gesangsgruppen, ein Sketch, die Spenden für die Versteigerung, selbst gebackene Torten sowie der Einsatz beim Auf- und Abbau. Besondere Anerkennung erhielten jene, die das ganze Jahr über im Hintergrund wirken, selten im Rampenlicht stehen und dennoch unverzichtbare Aufgaben übernehmen – verbunden mit dem Hinweis, dass diese Leistungen leicht übersehen werden.

Im Rückblick auf die Projekte des Jahres nannte der Vorstand zunächst die erfolgreiche Plattenparty, deren Erlös einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung der Vereinsarbeit und der Dorfinfrastruktur leistete. Einen weiteren Schwerpunkt bildete der umfangreiche Arbeitseinsatz im Dorfgemeinschaftshaus: An zwei Samstagen brachten rund 30 Helferinnen und Helfer das Gebäude nach sieben Jahren intensiver Nutzung wieder auf einen zeitgemäßen Stand. Die Arbeiten umfassten die gründliche Reinigung der Fußböden, das Streichen und Ausbessern der Wände, die Reinigung der Stühle sowie das Abschleifen und Neulackieren der Ruhebänke am Spielplatz und auf dem Vorplatz.

Besonders erfreulich war für die Vereine der Umzug der Kindergottesdienstkinder in einen neuen Raum. An diesem Projekt beteiligten sich auch die Kinder selbst tatkräftig beim Einrichten. Durch den Umzug entstand im Erdgeschoss zusätzlicher Lagerraum. Der Vorstand betonte, dass der Unterhalt des Gemeinschaftshauses ohne den ehrenamtlichen Einsatz vieler Helferinnen und Helfer nicht möglich wäre.

Ein weiterer Höhepunkt des Jahres war die Kirchweih vom 12. bis 15. September. Osterdorf präsentierte sich dabei erneut als lebendiges Dorf mit einem bewährten Programm. Neu war in diesem Jahr, dass der Ausschank erstmals vom Dachverein organisiert wurde. Den Verantwortlichen und allen Helferinnen und Helfern sprach der Vorstand hierfür besonderen Dank aus.

Auch im Bereich der Investitionen konnte der Dachverein auf ein starkes Jahr zurückblicken. Aus den überwiegend aus der Plattenparty stammenden Einnahmen wurden unter anderem eine neue Gläserspülmaschine, eine indirekte Beleuchtung für die Halle sowie zusätzliche Tische und Stühle für insgesamt rund 150 Personen angeschafft. Ergänzt wurden diese Maßnahmen durch weitere Ausstattungen, sodass sich das Investitionsvolumen auf über 30.000 Euro belief. Diese Mittel kamen – ganz im Sinne der Satzung und der Gemeinnützigkeit – direkt der Dorfgemeinschaft zugute.

Mit Blick auf das kommende Jahr verband Walter Otters den Rückblick mit einem klaren Appell: Damit das lebendige Dorf- und Vereinsleben erhalten bleibt, braucht es weiterhin Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, Verantwortung übernehmen und sich in Vorstandschaften einbringen. Dies gilt insbesondere mit Blick auf die anstehenden Wahlen im Dachverein und in den angeschlossenen Vereinen, für die eine gute Beteiligung und neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter gewünscht werden.

Zum Abschluss seiner Ausführungen kehrte der Vorstand zum eigentlichen Anlass des Abends zurück – der gemeinsamen Weihnachtsfeier. Er wünschte allen Anwesenden eine schöne Feier, eine ruhige und besinnliche Vorweihnachtszeit sowie frohe Weihnachten für sie und ihre Familien. Verbunden war dieser Wunsch mit der Hoffnung, dass das Miteinander im Dorf auch im neuen Jahr von Gemeinschaftssinn, Solidarität und Freude am Engagement geprägt sein wird.

 




Pappenheim begrüßt das Jahr der Jubiläen und des Gedenkens

Mit drei kräftigen Böllerschüssen hat der Militärverein und Reservistenkameradschaft 1856 Pappenheim (MRK) das neue Jahr begrüßt – eine Tradition, die auch am Neujahrstag 2026 wieder ihren angestammten Platz auf der Turnierwiese unterhalb der Pappenheimer Burg fand. Der symbolträchtige Kanonendonner markierte nicht nur den Beginn eines neuen Kalenderjahres, sondern auch den Auftakt in ein ganz besonderes Jahr für die Stadt Pappenheim und ihre Ortsteile. Denn 2026 steht ganz im Zeichen mehrerer Vereinsjubiläen und eines besonderen Gedenkens.

Der MRK selbst kann in diesem Jahr auf stolze 170 Jahre Vereinsgeschichte zurückblicken. Gefeiert werden soll dieses markante Jubiläum im August – und das nicht nur im Rahmen eines internen Vereinsfestes, sondern als offizielle Veranstaltung, die den Pappenheimer Festkalender um einen besonderen Höhepunkt bereichern wird. Als Schirmherr fungiert Johannes Graf von und zu Egloffstein, der gemeinsam mit einer stattlichen Zahl geladener Gäste auch der Neujahrsfeier des Vereins beiwohnte.

In seiner Ansprache betonte der 1. Vorsitzende des MRK, Christian Schöppl, dass man sich unter den Schutz der Heiligen Barbara stelle, um mit Mut und Gemeinschaftsgeist ins neue Jahr zu starten. Die traditionellen drei Böllerschüsse, so Schöppl, sollten – ganz dem überlieferten Brauch entsprechend – die bösen Geister und Hexen aus Pappenheim vertreiben und dem Jahr 2026 einen ebenso guten Verlauf bescheren wie dem zurückliegenden. Abgefeuert wurden die Salutschüsse von Carola Lämmerer der zertifizierten Kanonierin des MRK.

Doch nicht nur der MRK begeht 2026 ein besonderes Jubiläum. Auch andere Pappenheimer Vereine haben Anlass zum Feiern. Die Freiwillige Feuerwehr Neudorf etwa blickt in diesem Jahr auf 150 Jahre ihres Bestehens zurück. Das stolze Jubiläum wird vom 8. bis 10. Mai mit einem dreitägigen Fest begangen. Die Freiwillige Feuerwehr Zimmern, gegründet am 30. Juni 1901 im damaligen Gasthaus von Friedrich Schlaf – dem heutigen Gasthof „Zum Hollerstein“ – kann auf ihre 125-jährige Geschichte zurückblicken. Und auch die TSG Pappenheim wird den Sommer 2026 nutzen, um ihr 80-jähriges Vereinsjubiläum zu begehen.

Erinnerungen an die „Tulipomania“ 2011 – Die Kinder der Kindergärten biringen der Schirmherrin der Veranstaltung Blumen

Einen besonders würdevollen Akzent im Pappenheimer Jahresverlauf wird der 9. April setzen. An diesem Tag jährt sich zum 100. Mal der Geburtstag von Ursula Gräfin zu Pappenheim – einer Persönlichkeit, die über Jahrzehnte hinweg das gesellschaftliche und kulturelle Leben in der Stadt mitgeprägt hat. Ihr Wirken, ihr feines Gespür für die Belange der Menschen und ihre große Wertschätzung in der Bürgerschaft machen sie bis heute unvergessen. Mit Blick auf dieses runde Gedenkjahr wird Pappenheim auch innehalten und danken – in ehrender Erinnerung an eine Frau, die über ihren Tod hinaus in vielerlei Hinsicht präsent geblieben ist.

So beginnt das Jahr 2026 in Pappenheim mit lautem Kanonendonner und stiller Erinnerung zugleich – ein Jahr, das Vielfalt, Gemeinschaft und Geschichte in besonderer Weise miteinander verbindet.