TSG Pappenheim holt verdienten Heimsieg

Die TSG Pappenheim hat mit einem verdienten 3:1-Erfolg gegen die SG Heidenheim/Hechlingen/Döckingen einen gelungenen Auftritt vor heimischem Publikum hingelegt. Vor allem mit schnellem Umschaltspiel und einer über weite Strecken kompakten Defensive legten die Pappenheimer den Grundstein für den Heimsieg.

Von Beginn an bestimmte die TSG das Tempo der Partie. Im weiteren Verlauf fanden zwar auch die Gäste besser ins Spiel, wirklich gefährlich wurde es vor dem Pappenheimer Tor zunächst aber kaum. Stattdessen nutzte die Heimelf einen schnellen Umschaltmoment und holte dabei einen Freistoß heraus. David Mürl übernahm die Verantwortung und verwandelte zur 1:0-Führung.

Nur wenig später schlugen die Pappenheimer erneut zu. Paul Höhne eroberte im Zentrum den Ball und leitete umgehend den nächsten Konter ein. Wieder war David Mürl zur Stelle und erhöhte mit seinem zweiten Treffer auf 2:0. Kurz vor dem Seitenwechsel bot sich der Spielgemeinschaft nach einer Ecke noch eine gute Gelegenheit zum Anschlusstreffer. Die Pappenheimer Defensive war jedoch aufmerksam und blockte den Abschluss.

Nach der Pause hatten die Gäste mehr Ballbesitz, fanden gegen die kompakt stehende TSG-Abwehr allerdings nur selten ein Durchkommen. Pappenheim überließ dem Gegner nun phasenweise das Spiel und setzte seinerseits auf schnelle Gegenstöße. Dabei ergaben sich mehrfach Möglichkeiten, die Führung weiter auszubauen.

Dass die Partie noch einmal spannend werden könnte, verhinderte zunächst Stojanovic. Nach einer Heidenheimer Ecke klärte er einen Abschluss per Kopf auf der Linie. Praktisch im Gegenzug sorgte die TSG dann für die Vorentscheidung. Bajraktari setzte sich auf der Außenseite durch und legte für Frey auf, der zum 3:0 vollendete.

Erst in der Nachspielzeit kamen die Gäste noch zu ihrem Treffer. Nach einer Unstimmigkeit im Pappenheimer Zentrum erzielte Robin Maurer das 3:1. Am verdienten Heimerfolg der TSG Pappenheim änderte das nichts mehr.

TSG Pappenheim: Palta, Bajraktari A., Thomas, Hodza, Glöggler, Stojanovic, Demir, Höhne, Gutmann, Frey, Mürl.

 




Sportfreunde starten mit knapper Niederlage

Sportfreunde starten mit knapper Niederlage

Die Sportfreunde Bieswang sind mit einer vermeidbaren 0:1-Heimniederlage gegen die Kreisligareserve des SSV Oberhochstatt in die neue Saison gestartet. Trotz guter Möglichkeiten in der Anfangsphase blieb der erhoffte Torerfolg aus. Überschattet wurde der Saisonauftakt zudem von der vermutlich schweren Knieverletzung von Florian Störzer.

SF Bieswang  –  SSV Oberhochstatt II  0 : 1

(SFB) Dabei erwischte die Heimelf einen sehr guten Start. In den ersten zehn Minuten hatte man mehrere richtig gute Tormöglichkeiten durch Tim Schwenk, Niko Müller, Janik Jakob und Patrick Strunz. Der Torjubel blieb mangels schlechter Chancenverwertung aus und die Gäste kamen ihrerseits immer besser ins Spiel. Man merkte der SSV Zweiten an, dass sie mit einer gut aufgestellten Elf kamen und auch zeigen wollten, dass mit ihr als Aufsteiger zu rechnen ist. Luca Schmoll blieb es vorbehalten, nach einer halben Stunde das Tor des Tages zu erzielen. Er nahm ein Zuspiel im Sturmzentrum an und behielt vor dem SF-Gehäuse die Übersicht. Lange Gesichter beim Gastgeber waren nach diesem Tor unübersehbar. Freddy Störzer stellte seine Spieler für die zweite Hälfte gut ein. Das Aufbäumen hielt sich aber in Grenzen. Man verstrickte sich zu sehr in Zweikämpfe, der Spielfluss war überschaubar und das eigene Spiel war viel zu komplex angelegt, anstatt einfach nach vorne zu spielen. Die sich immer wieder bietenden freien Räume wurden zudem schlichtweg übersehen. So war auch die Anzahl der echten Chancen rar gesät. Auf der Gegenseite tat sich auch der SSV schwer, dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Den Zuschauern wurde unterm Strich eine magere Kost geboten. Der Vergleich dümpelte letztlich vor sich hin und nach dem Abpfiff war man selber erschrocken, dass es 0 : 1 hieß. Die Niederlage war vermeidbar und der Sieg für die Oberhochstatter glücklich. Neben dem Verlust der Punkte schmerzt vor allem auch die vermutlich schwere Knieverletzung von Florian Störzer, der in der Anfangsphase des Spiels vom Platz geführt werden musste.

Den Saisonstart hätten sich die Sportfreunde sicherlich anders vorgestellt. Auf dem staubtrockenen und entsprechend harten Geläuf taten sich die Kontrahenten schwer ins Spiel zu finden. Alles auf den Platz zu schieben wäre aber zu einfach und letztlich auch keine Erklärung für die Auftaktniederlage. „Ich hätte mir mehr Feuer im Spiel versprochen“, konstatierte Freddy Störzer bei seiner Nachlese. Er ergänzte: „Wir waren in zu vielen Situationen einfach nicht so bei der Sache, wie es nötig gewesen wäre, da hätte ich einfach mehr erwartet.“ Jetzt gilt es auch, die Diagnose der Knieverletzung von Florian Störzer abzuwarten. Alle drücken ihm die Daumen, dass sich die Verletzung als eine nicht so schwere erweist.

Kommenden Sonntag ist man spielfrei, weil die Partie in Obereichstätt/Dollnstein auf Ende November 2026 verschoben wurde. In 14 Tagen gastiert der FC Pleinfeld in Bieswang.

SF Bieswang: Jonas Schramm, Sebastian Hüttinger, Lukas Störzer, Tim Schwenk, Florian Störzer, Janik Jakob, Niko Müller, Patrick Strunz, Max Störzer, Florian Kraft, Max Niedermeyer, Boris Bosnjak, Simon Gerstner, Marco Zolnhofer, Thomas Pihale

 




Sommerabendmusik mit Gitarrenklängen in Pappenheim

Im Rahmen der Pappenheimer Sommerabendmusik sind am Dienstag, 18. August, Miriam Lutz und Frank Bräunlein mit Gitarrenmusik im Gemeindezentrum Pappenheim zu Gast. Beginn ist um 19.30 Uhr.

Das Gitarrenduo spannt an diesem Abend einen musikalischen Bogen von der Renaissance bis zur Romantik. Auf dem Programm stehen unter anderem Werke des englischen Komponisten John Dowland und des österreichischen Gitarristen Johann Kaspar Mertz.

Die Pappenheimer Sommerabendmusik verbindet eine halbe Stunde gute und ansprechende Musik mit Gedankenanstößen und einem Segen. Damit bietet der Abend Gelegenheit, für eine kurze Zeit aus dem Alltag herauszutreten, zuzuhören und zur Ruhe zu kommen.

Im Anschluss besteht bei einem kühlen Getränk die Möglichkeit, noch etwas zusammenzubleiben und die Eindrücke des Abends miteinander zu teilen.

Der Eintritt zur Pappenheimer Sommerabendmusik ist frei.

Titelfoto: Friedemann Hennings

 




HGV Pappenheimer eröffnet neue Ausstellung

Eine kleine Ausstellung mit viel Pappenheimer Geschichte, liebenswerten Erinnerungen und einem Blick auf das Heute hat der Heimat- und Geschichtsverein Pappenheim und Ortsteile e.V. (HGV) am Dienstagnachmittag, 11. August 2026, in der städtischen Arkade an der Stadtvogteigasse eröffnet.

Die Ausstellung mit dem Titel „Die Pappenheimer Sommerliebe-Taschenausstellung“ erzählen Taschen und andere Erinnerungsstücke von Geschäften, die einst zum Pappenheimer Stadtbild gehörten. Gleichzeitig finden auch heute bestehende Geschäfte ihren Platz. So entsteht auf kleinem Raum eine charmante Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart, ergänzt durch Freundschaftstaschen, die über Pappenheim hinausweisen.

Für die ansprechende Dekoration der Ausstellung sorgte erneut die Galeristin Birgit van der Gang. Große Pappenheimer Grußkarten von Karin Windisch setzen zusätzliche farbenfrohe Akzente und tragen dazu bei, dass aus den einzelnen Ausstellungsstücken ein kleines Gesamtbild Pappenheimer Stadtgeschichte entsteht.

Zur Eröffnung waren auch einige Vertreter jener Geschäfte und Einrichtungen von einst und heute gekommen, die mit den ausgestellten Taschen und Erinnerungsstücken verbunden sind. So bekamen manche der kleinen Zeitzeugen noch einmal einen ganz persönlichen Bezug und ließen frühere Pappenheimer Geschäftszeiten ebenso lebendig werden wie die Verbindung zur Gegenwart.

Manches Stück dürfte bei alteingesessenen Pappenheimern ganz persönliche Erinnerungen wachrufen. Dazu gehört etwa ein Semmelbeutel der Bäckerei Schwarz, die bereits seit 33 Jahren in der Graf-Carl-Straße geschlossen ist. Auch das STRASSENMUSEUM Pappenheim ist vertreten. Seit rund zwölf Jahren gibt es dieses nicht mehr. Eine Tasche zum fünfjährigen Jubiläum des Museums in der Graf-Carl-Straße erinnert zugleich an Erika Lenk, die Besitzerin des damaligen Straßenmuseums Pappenheim.

Freundschaftliche Verbindungen werden mit Taschen aus den Städten Bellenberg und Gräfenthal sichtbar. Auch das Jüdische Jahr 2021 lässt in der Ausstellung noch einmal grüßen. Und während manches inzwischen Pappenheimer Geschichte geworden ist, gehören die „SteinReichen 5“-Gemeinden und der Naturpark Altmühltal und der Campingplatz nach wie vor zur Gegenwart.

Dass die kleine Schau keineswegs nur zurückblickt, zeigen die Stücke aktueller Geschäfte. Ausgestellt sind ein Brotbeutel der Schloss-Apotheke Pappenheim sowie Taschen der Allianz-Versicherung Wurm und der Generali-Versicherung Lämmerer.

Bei guten Gesprächen wurde zur Eröffnung deutlich, worum es dem Heimat- und Geschichtsverein mit dieser kleinen Ausstellung auch geht. Es sind nicht allein Taschen, Beutel und Erinnerungsstücke, die hier zusammengetragen wurden. Mit ihnen verbinden sich Geschichten von Menschen, Geschäften und Begegnungen – und damit ein Stück des gemeinsamen Miteinanders zum Wohl der Stadt Pappenheim.

Foto: Allianz-Verischerungsagentur Wurm




Volker Satzinger als Kreisbrandrat bestätigt

 

An der Spitze der Feuerwehren im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen steht auch in den kommenden Jahren ein vertrautes Gesicht. Die Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehren haben Volker Satzinger erneut zum Kreisbrandrat gewählt. Damit sprachen sie dem bisherigen Amtsinhaber und Leiter der Kreisbrandinspektion für eine weitere sechsjährige Amtszeit ihr Vertrauen aus. Die Wahl fand im Kulturzentrum Karmeliterkirche in Weißenburg statt.

Vorgeschlagen worden war Satzinger von Landrat Markus Gläser. Nach Artikel 19 des Bayerischen Feuerwehrgesetzes wird der Kreisbrandrat auf Vorschlag des Landrats von den Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehren und den Leitern der Werkfeuerwehren in geheimer Wahl bestimmt. Die Leitung der Wahlversammlung lag bei Regierungsrätin Paula Grau.

Landrat Gläser nutzte die Versammlung auch, um den ehrenamtlichen Einsatz der Feuerwehren zu würdigen. Gerade mit Blick auf Extremwetterereignisse und Hochwasserlagen gewinne der Zivil- und Katastrophenschutz wieder stärker an Bedeutung. Eine enge Zusammenarbeit der Blaulichtorganisationen und eine leistungsfähige Kreisbrandinspektion seien deshalb wichtige Voraussetzungen für die Sicherheit der Bevölkerung.

Satzinger selbst blickte in seiner Bewerbungsrede auf sechs ereignisreiche Jahre zurück. 125 Freiwillige Feuerwehren mit mehr als 5.600 aktiven Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern bilden derzeit das Rückgrat des Feuerwehrwesens im Landkreis. Steigende Einsatzzahlen und zunehmend komplexe Einsatzlagen stellten die Wehren dabei vor wachsende Anforderungen.

In Satzingers erster Amtszeit wurde die Kreisbrandinspektion organisatorisch weiterentwickelt. Fachbereiche wurden neu geschaffen oder ausgebaut, das Ausbildungsangebot modernisiert und erweitert sowie digitale Systeme zur Einsatzunterstützung eingeführt. Hinzu kamen neue Strukturen in der Führungsunterstützung und bei der Warnung der Bevölkerung. Auch Kinder- und Jugendfeuerwehren sowie die Öffentlichkeitsarbeit rückten stärker in den Blick.

Dass diese sechs Jahre keineswegs von Routine geprägt waren, zeigt schon die Liste der besonderen Herausforderungen. Corona-Pandemie und Flüchtlingskrise gehörten ebenso dazu wie Unwetter, Großbrände, Verkehrsunfälle und umfangreiche Hilfeleistungseinsätze.

Für seine zweite Amtszeit hat Satzinger bereits einige Vorhaben benannt. Ein wesentlicher Punkt ist der Bau eines modernen Brand- und Katastrophenschutzzentrums, das als Ausbildungs-, Atemschutz-, Logistik- und Katastrophenschutzstandort dienen soll. Daneben stehen die weitere Digitalisierung, die Stärkung des vorbeugenden Brandschutzes und die Schaffung einer feuerwehrtechnischen Stelle im Landratsamt auf der Agenda. Auch Nachwuchsgewinnung sowie die Unterstützung der Kommandantinnen und Kommandanten sollen weiter vorangebracht werden.

Nach seiner Wiederwahl dankte Satzinger den Feuerwehrdienstleistenden und den Führungskräften der Kreisbrandinspektion ebenso wie den Ausbildern, Kommunen und dem Landratsamt. Die Entwicklung des Feuerwehrwesens, so seine Bilanz, sei nur durch das gemeinsame Engagement vieler Beteiligter möglich gewesen.

Ganz abgeschlossen ist das Wahlverfahren allerdings noch nicht. Satzingers zweite Amtszeit soll am 1. Oktober 2026 beginnen und wiederum sechs Jahre dauern. Zuvor bedarf die Wahl noch der gesetzlich vorgeschriebenen Bestätigung durch die Regierung von Mittelfranken. Erst dann wird das Wahlergebnis rechtswirksam. Mit Beginn der neuen Amtszeit enden nach dem Bayerischen Feuerwehrgesetz zugleich die Amtszeiten der bestellten Kreisbrandinspektoren und Kreisbrandmeister. Damit besteht auch die Möglichkeit, die Führungsstruktur der Kreisbrandinspektion für die kommenden Jahre personell neu auszurichten.

 




Feuerwehreinsatz in Geislohe

Zu einem Brandeinsatz sind die Freiwilligen Feuerwehren Geislohe und Neudorf am Montagnachmittag 10.08.2026 am Sportplatz in Geislohe ausgerückt. Dort war ein für das Sonnwendfeuer aufgeschichteter Holzhaufen in Brand geraten.

Aufgrund der Trockenheit blieb das Feuer nicht auf den Holzhaufen begrenzt. Auch das umliegende Gras fing Feuer. Nach Angaben der Polizei war davon eine Fläche von etwa 20 mal 30 Metern betroffen.

Den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren Geislohe und Neudorf gelang es, den Brand schnell zu löschen und damit eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Wie es zu dem Feuer gekommen ist, konnte bislang nicht ermittelt werden.

Titelfoto: Erwin Knoll




Obstbaumversteigerung in Osterdorf

Am Sonntag, 6. September 2025, lädt die Stadt Pappenheim zur traditionellen Versteigerung des Obstes von städtischen Bäumen ein. Beginn ist um 10:00 Uhr bei der Firma Schwill in Osterdorf.

Zur Versteigerung kommt unbehandeltes, naturbelassenes Obst – 100 % Bio, frisch von den Bäumen der städtischen Flächen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich ihr Ernte­recht zu sichern.

Weitere Informationen vor Ort.




Beschwingter Sommerabend in Pappenheim

Einen ebenso beschwingten wie abwechslungsreichen Konzertabend kündigt der Kunst- und Kulturverein Pappenheim für Samstag, 15. August 2026, an. Ab 19 Uhr ist das Trio Divertido im Haus der Bürger K14 zu Gast und möchte mit seinem vielseitigen musikalischen Repertoire für sommerliche Stimmung an der Altmühl sorgen.

Der passende Rahmen dafür ist die offene Remise des Hauses der Bürger in der Klosterstraße 14. Sie liegt direkt an der Altmühl und bietet für einen Sommerabend durchaus reizvolle Voraussetzungen. Sollte das Wetter nicht ganz nach Wunsch mitspielen, ist ebenfalls vorgesorgt, denn die Remise ist überdacht und damit regensicher. Und bei sommerlicher Abendwärme sorgt die Lage am Fluss erfahrungsgemäß für ein angenehmes Lüftchen.

Für die musikalische Unterhaltung sorgen Peter Gschwandtner, Trixi Weiss und Peter Satzger. Die drei Musiker haben sich mit ihrer selbst arrangierten Salonmusik einer bemerkenswert großen musikalischen Bandbreite verschrieben. Ihr Programm reicht von Klassik bis Jazz, vom Sommerschlager bis zum Oldie sowie vom Tango bis zur Folklore.

Dabei soll es keineswegs bei einem Konzert zum stillen Zuhören bleiben. Das Trio Divertido versteht sein Programm unterhaltsam und stimmungsvoll und durchaus auch als Einladung zum Mitsingen und Mitschwingen. So dürfte sich die offene Remise für einige Stunden in einen kleinen sommerlichen Musiksalon verwandeln.

Für kühle Getränke und kleine Snacks gegen den Hunger ist ebenfalls gesorgt.

Der Konzertabend mit dem Trio Divertido beginnt am Samstag, 15. August 2026, um 19 Uhr im Haus der Bürger K14, Klosterstraße 14 in Pappenheim. Der Eintritt ist frei. Der Kunst- und Kulturverein freut sich über Spenden zur Unterstützung seiner Kulturarbeit.

 




Informationen rund um den Glasfaserausbau

In den Pappenheimer Ortsteilen schreitet das Thema Glasfaser weiter voran. Wie die Deutsche Telekom in einer Medieninformation mitteilt, bietet das Unternehmen für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmer, die sich über einen Glasfaseranschluss, die Verfügbarkeit und mögliche Tarifoptionen informieren möchten, in der kommenden Woche Beratungstermine in Neudorf, Göhren und Geislohe an.

Das Service-Team der Telekom steht dabei für Fragen rund um das Glasfasernetz in Pappenheim, Neudorf, Göhren und Geislohe zur Verfügung. Interessierte können sich vor Ort über einen Glasfaseranschluss und die verschiedenen Tarifmöglichkeiten beraten lassen.

Die erste Station ist Neudorf. Dort steht das Glasfaser-Infomobil am Montag, 17. August, und Dienstag, 18. August 2026, jeweils von 10 bis 18 Uhr am Feuerwehrhaus in 91788 Neudorf.

Anschließend geht es nach Göhren. Am Mittwoch, 19. August, und Donnerstag, 20. August 2026, können sich Interessierte jeweils von 10 bis 18 Uhr in Göhren 42, 91788 Göhren, informieren und beraten lassen.

Zum Abschluss macht das Infomobil in Geislohe Station. Dort ist das Beratungsteam am Freitag, 21. August 2026, von 10 bis 17 Uhr in Geislohe 17, 91788 Geislohe, anzutreffen. Damit gibt es an insgesamt fünf Tagen in drei Pappenheimer Ortsteilen die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch.

Die Telekom wirbt im Zusammenhang mit der Aktion für die Möglichkeiten einer modernen Glasfaserinfrastruktur und lädt dazu ein, sich unmittelbar vor Ort beraten zu lassen.

Wer das Infomobil nicht besuchen kann, erhält nach Angaben der Telekom weitere Informationen zur Verfügbarkeit und zu den Tarifen unter www.telekom.de/glasfaser sowie über die kostenfreie Hotline 0800 22 66 100. Eine Registrierung für einen Glasfaseranschluss ist laut Mitteilung direkt am Infomobil, in einem Telekom-Shop (Radio Lunz Weißenburg) möglich.

Siehe auch Artikel vom 28.07.2026.

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Langen Nacht der Feuerwehr in Pappenheim

Wenn Blaulicht, Einsatztechnik und eindrucksvolle Vorführungen auf einen gemütlichen Nachmittag und eine lange Partynacht treffen, dürfte auf dem Pappenheimer Volksfestplatz einiges geboten sein. Der Feuerwehrverein Pappenheim lädt am Samstag, 29. August 2026, zur „Langen Nacht der Feuerwehr“ ein. Los geht es bereits um 14.30 Uhr mit Kaffee und Kuchen, das Ende bleibt ganz bewusst offen.

Die Feuerwehr einmal nicht erst dann erleben, wenn Hilfe dringend gebraucht wird, sondern in aller Ruhe hinter die Kulissen schauen, Fragen stellen und moderne Technik aus nächster Nähe kennenlernen. Genau diese Gelegenheit bietet die Lange Nacht der Feuerwehr in Pappenheim. Besonders erfreulich ist dabei, dass die Pappenheimer Feuerwehr an diesem Tag tatkräftige Unterstützung aus den Ortsteilen bekommt. Auch die Feuerwehren Geislohe und Neudorf beteiligen sich mit ihren Fahrzeugen an der Aktion und tragen damit zu einem vielseitigen Einblick in die Feuerwehrarbeit bei.
Dabei richtet sich die Veranstaltung ausdrücklich an Jung und Alt und damit an die ganze Familie. Fahrzeuge und Ausrüstung können entdeckt werden, zudem gibt es Einblicke in Einsatzabläufe und in die technische Hilfeleistung. Auch Mitmachmöglichkeiten und eine Hüpfburg gehören zum Angebot.

Der Nachmittag beginnt um 14.30 Uhr in gemütlicher Runde mit Kaffee und Kuchen. Nach der offiziellen Begrüßung um 16.45 Uhr wird es eine Viertelstunde später deutlich spektakulärer. Von 17 bis 17.30 Uhr zeigt die Freiwillige Feuerwehr Weißenburg verschiedene Vorführungen. Dazu gehört unter anderem die Demonstration eines Fettbrandes. Dabei wird anschaulich vor Augen geführt, warum brennendes Fett und Wasser eine ausgesprochen gefährliche Kombination sind und wie im Ernstfall richtig reagiert werden sollte.

Um 18 Uhr folgt eine Einsatzübung. Dann können die Besucher miterleben, wie aus Feuerwehrleuten, Fahrzeugen und technischer Ausrüstung im Einsatz ein eingespieltes Team wird. Retten, Bergen und Sichern sind schließlich weit mehr als Schlagworte. Hinter jedem Einsatz stehen Ausbildung, Erfahrung und viele Handgriffe, die sitzen müssen.

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Neben Kaffee und Kuchen kündigt der Feuerwehrverein Grillspezialitäten und Getränke an.

Wenn sich der Tag langsam dem Abend zuneigt, ist auf dem Volksfestplatz allerdings noch lange nicht Schluss. Ab 19 Uhr öffnet die Bar und DJ Lux übernimmt die musikalische Begleitung. Damit bekommt die Lange Nacht zunehmend ihren zweiten Charakter. Aus dem informativen Familiennachmittag wird ein geselliger Feuerwehrabend.

Und auch zu späterer Stunde gibt es noch einmal etwas zu sehen. Zwischen 21 und 21.30 Uhr ist eine weitere Vorführung der Freiwilligen Feuerwehr Weißenburg vorgesehen. Anschließend geht es zurück an die Bar und dort gilt „Open End“.

Die Mischung macht den besonderen Reiz dieses Tages aus. Familien mit Kindern können am Nachmittag Feuerwehr hautnah erleben, Technikinteressierte bekommen Einblicke in Fahrzeuge, Ausrüstung und Einsatzgeschehen, und wer einfach einen geselligen Sommerabend verbringen möchte, kann bei Grillspezialitäten und Getränken bleiben, bis aus dem Abend tatsächlich eine lange Nacht geworden ist.




Wasserversorgung rechts der Altmühl stellt sich neu auf

Beim Zweckverband zur Wasserversorgung der Gruppe rechts der Altmühl wurden kürzlich die personellen Weichen für die kommenden sechs Jahre gestellt. In der konstituierenden Sitzung am 30. Juni 2026 im Langenaltheimer Rathaus wählte der Verbandsrat Jürgen Weizinger aus Übermatzhofen zum neuen Vorsitzenden. Zu seinem Stellvertreter wurde Tagmersheims Erster Bürgermeister Lothar Behringer gewählt.

Mit der Neuwahl beginnt für den Zweckverband eine neue sechsjährige Amtsperiode. Auf die neue Führung und den Verbandsrat warten dabei wichtige Aufgaben. Im Mittelpunkt stehen eine weiterhin sichere Wasserversorgung im Verbandsgebiet sowie die notwendigen Investitionen in die dazugehörige Infrastruktur.

Dem Verbandsrat gehören insgesamt elf Mitglieder an. Wie viele Vertreter die einzelnen Orte entsenden, richtet sich unter anderem nach dem Wasserverbrauch. Die dem Pressebericht beigefügte Berechnung weist für Langenaltheim einschließlich seiner Ortsteile einen durchschnittlichen Wasserverkauf von 105.984 Kubikmetern aus. Auf Tagmersheim entfallen 50.466 Kubikmeter, auf Rögling 34.661 Kubikmeter und auf Übermatzhofen 8.102 Kubikmeter. Entsprechend setzt sich auch die Zahl der Vertreter zusammen.

Langenaltheim ist mit Bürgermeister Alfred Maderer, Michael Weiß und Maximilian Schmidt sowie Simon Mößner und Ulrike Frank aus Rehlingen vertreten. Für Rögling gehören Bürgermeister Jürgen Böswald und Dominik Böswald dem Gremium an. Tagmersheim entsendet Bürgermeister Lothar Behringer, Johann Dunz und Stephan Herb. Übermatzhofen wird durch den neu gewählten Vorsitzenden Jürgen Weizinger vertreten.

Ein besonderes Augenmerk legt der Zweckverband auch auf die Wasserverluste im Leitungsnetz. Nach seinen Angaben liegt dieser Verlust bei weniger als zehn Prozent. Damit erreicht die Wasserversorgung rechts der Altmühl einen bemerkenswert niedrigen Wert. Zum Vergleich wird in der Mitteilung darauf hingewiesen, dass deutschlandweit bereits ein Wasserverlust von weniger als 15 Prozent als guter und stabiler Wert gilt. Gerade alternde Rohrnetze führen andernorts zu teilweise deutlich höheren Verlustquoten.

Die vergleichsweise geringe Verlustmenge ist damit nicht nur eine erfreuliche Zahl in der Statistik. Sie ist zugleich ein Hinweis darauf, dass die vorhandene Infrastruktur ihren Zweck zuverlässig erfüllt. Diese Qualität zu erhalten und die Wasserversorgung für die kommenden Jahre abzusichern, gehört nun zu den Aufgaben des neu zusammengesetzten Verbandsrates.

 




Sommerabendmusik mit Pop und Musicalklängen in Pappenheim

Musik zum Innehalten, bekannte Melodien und ein Moment der Ruhe erwarten die Besucherinnen und Besucher bei der nächsten Pappenheimer Sommerabendmusik. Am Dienstag, 11. August, gestalten Lina und Andreas Müller gemeinsam mit Sven Bergdolt am Klavier unter dem Motto „Pop Moments – Balladen und Instrumentalklänge“ einen abwechslungsreichen musikalischen Abend im evangelischen Gemeindezentrum Pappenheim.

Beginn ist um 19.30 Uhr. Auf dem Programm stehen bekannte Popsongs sowie Film- und Musicalmelodien. Zu hören sind unter anderem „Someone Like You“ von Adele, „Vienna“ von Billy Joel sowie „Nessaja“ aus dem Film „Tabaluga“. Ergänzt wird das Konzert durch anspruchsvolle Klavier- und Klarinettenmusik mit Werken wie „Chariots of Fire“ und „Gabriel’s Oboe“.

Die rund halbstündige Sommerabendmusik verbindet musikalische Beiträge mit kurzen Gedankenanstößen und einem Segen. So bietet sie Gelegenheit, den Alltag für einen Moment hinter sich zu lassen, Kraft zu schöpfen und den Abend in angenehmer Atmosphäre ausklingen zu lassen.

Im Anschluss sind die Gäste zu einer kleinen Erfrischung eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Titelfoto: privat