Ausbau der Charlotte-Nestler-Straße in Pappenheim 

Der Stadtrat der Stadt Pappenheim befasst sich am 26.03.2026 erneut mit dem seit Jahren diskutierten Ausbau der Charlotte-Nestler-Straße. Hintergrund ist der inzwischen deutlich verschlechterte bauliche Zustand der Straße. Nach Einschätzung der Verwaltung sind die Schäden mittlerweile so weit fortgeschritten, dass die Verkehrssicherheit auf Dauer mit den Mitteln des Bauhofs nicht mehr zuverlässig gewährleistet werden kann. Bereits 2017 war ein Vollausbau vom Stadtrat beschlossen worden, die Umsetzung wurde jedoch in den folgenden Jahren immer wieder verschoben.

Wie damals berichtet, war der Ausbau ursprünglich für 2018 vorgesehen. Damals ließ die Stadt durch das Ingenieurbüro VNI eine Entwurfsplanung samt Kostenberechnung erstellen. Nachdem in dieser Zeit jedoch die Straßenausbaubeiträge in Bayern rückwirkend abgeschafft wurden, hätte die Finanzierung nicht mehr wie zunächst vorgesehen anteilig auf die Anlieger umgelegt werden können. Angesichts der hohen Gesamtkosten wurde das Vorhaben deshalb nicht weiterverfolgt. Die Kostenberechnung den reinen Straßenbau lag bereits 2017 bei rund 842.520 Euro zuzüglich Planungskosten. Hinzu kommen Kosten für den Neubau der Kanäle sowie für die Erneuerung der Wasserleitung.

Planungen von 2018 vorgestellt
In der Stadtratssitzung am 26.03.2026 stellte Ingenieur Reinhard Vulpius vom Büro VNI die planerischen Grundlagen und möglichen Ausbauvarianten vor. Dabei machte er deutlich, dass die Charlotte-Nestler-Straße aufgrund ihrer engen räumlichen Verhältnisse und der topografischen Situation besondere Anforderungen an die Planung stellt. Zu berücksichtigen seien insbesondere die steilen Anschlüsse zu den angrenzenden Grundstücken, der Zulauf von Regenwasser aus dem südlich gelegenen Außengebiet sowie der Schutz der Anliegergrundstücke vor zusätzlichem Wasserzufluss. Gleichzeitig müsse ein nutzbarer Gehweg geschaffen, die Fahrbahnbreite für Begegnungsverkehr erhalten, Barrierefreiheit beachtet und möglichst auch Parkraum sowie Begrünung vorgesehen werden.

Vorgestellt wurden insgesamt drei Varianten. Die Unterschiede betreffen vor allem die Lage und Breite der Gehwege, die Anordnung der Parkflächen und die verbleibende Fahrbahnbreite. Nach Einschätzung von Vulpius spricht aus fachlicher Sicht am meisten für die sogenannte Variante 3. Diese sieht einen Gehweg auf der linken Straßenseite (Bergseite) sowie auf der gegenüberliegenden Seite einen etwa einen Meter breiten Puffer- beziehungsweise Notgehweg vor. Die Fahrbahn wäre dabei 4,25 Meter breit und würde nach Darstellung des Planungsbüros für den Begegnungsverkehr von Pkw bei langsamer Fahrweise weiterhin ausreichen.
Als weiterer Vorteil wurde genannt, dass bei dieser Lösung das Risiko für Regenwasserzuläufe in angrenzende Grundstücke am geringsten sei. Auch die vorgesehenen Längsparkplätze entsprächen dem derzeitigen Parkverhalten in der Straße. Allerdings wurde auch deutlich, dass es nach dem Ausbau weniger Parkraum auf öffentlichem Grund geben wird

Ein weiterer Schwerpunkt der Ausführungen betraf die notwendige Erneuerung der unterirdischen Infrastruktur. Vor dem eigentlichen Straßenbau müssten zunächst umfangreiche Arbeiten an der Entwässerung erfolgen. Geplant ist unter anderem der Neubau eines Regenwasserkanals. Nach Angaben des Ingenieurbüros ist zudem vorgesehen, dass im Ausbaubereich auch die Wasserleitung erneuert wird. Im nördlichen Abschnitt ist darüber hinaus ein Anschlusskanal für die Ableitung aus den Grafendörfern erforderlich. In den Unterlagen wird außerdem auf die Bedeutung der Charlotte-Nestler-Straße für bestehende und geplante Ableitungen aus den Ortsteilen hingewiesen.

Die Verwaltung verweist darauf, dass für die erforderlichen Kanalsanierungen bereits Fördermittel im Rahmen der RZWAS angemeldet wurden und hierfür nach eigenen Angaben der maximale Förderhöchstbetrag in Aussicht steht. Eine konkrete Fördersumme wird in den Unterlagen jedoch nicht genannt.

Auch aus der Bürgerschaft gibt es Druck, das Thema nicht weiter aufzuschieben. Laut Beschlussvorlage ist bei der Stadtverwaltung eine E-Mail von Anwohnern eingegangen, in der eine zeitnahe Umsetzung der bereits vorliegenden Planungen gefordert wird.

Wie geht es nun weiter?
Das weitere Vorgehen wird bei einer der nächsten Sitzungen im Bauausschuss vor Ort beraten. Dort können vertiefte Beratung zusammen mit den Anwohnern die optimale Ausbauvariante erarbeitet und dem Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt werden. Nach derzeitigem Zeitplan wäre bei einem Beschluss im Jahr 2026 zunächst die Überarbeitung der Planunterlagen vorgesehen. Ausschreibung und Bau der Abwasseranlagen sowie der Wasserleitung könnten dann 2027 beziehungsweise 2028 folgen, die Straßenbauarbeiten im Jahr 2028 beginnen und 2029 abgeschlossen werden. Für die Anlieger würde dies nach Einschätzung des Planungsbüros über einen Zeitraum von zwei Jahren teils erhebliche Beeinträchtigungen bedeuten.

Mehr Wünsche als Geld
Bei den Beratungen im Stadtrat wurde sehr deutlich, dass der Ausbau der Charlotte-Nestler-Straße im Engen Zusammenhang mit der aktuellen Finanzlage bei der Stadt Pappenheim steht „Wir haben mehr Wünsche als Geld“ brachte es Bürgermeister Gallus auf den Punkt. Auch Stadträtin Anette Pappler wies als Fraktionsvorsitzende der SPD zuerst auf den „Engpass im Haushalt“ hin, bevor sie auf den „grottenschlechten Zustand“ der Straße zu sprechen kam.
Walter Otters, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler sprach von einem realistischen Zeit- und Finanzplan. Größten Wert lege er darauf, dass alle Spartenträger, die am Straßenbau beteiligt sind bei den Entscheidungen mit an den Tisch geholt werden. Letzteres wurde auch von den Sprechern anderer Fraktionen in gleicher Weise angesprochen.




Mehrfamilienhaus in Bieswang Thema im Pappenheimer Stadtrat

Der Stadtrat der Stadt Pappenheim hatte sich in seiner Sitzung am 26.03.2026 mit einem Bauantrag zum Umbau des von der Stadt verkauften Mehrfamilienhauses in der Neusiedlerstraße in Bieswang zu beschäftigen. Beantragt sind der Umbau, die Erweiterung sowie die Sanierung des bestehenden Gebäudes.

Das Vorhaben sieht insbesondere den Ausbau des Dachgeschosses sowie bauliche Erweiterungen durch Erker vor. Dadurch sollen zwei zusätzliche Wohnungen entstehen. Zudem ist vorgesehen, bestehende Balkone abzubrechen und durch neue zu ersetzen.
Planungsrechtlich ist das Bauvorhaben nach den Vorschriften des Baugesetzbuches zu beurteilen, da es sich innerhalb eines im Zusammenhang bebauten Ortsteils befindet. Demnach ist eine Genehmigung nach Ausführungen des städtischen Bauamts grundsätzlich möglich, wenn sich das Vorhaben in die Eigenart der näheren Umgebung einfügt und die Erschließung gesichert ist.
Im Zuge der Planung wird jedoch die in Pappenheim geltende Abstandsflächensatzung nicht vollständig eingehalten. Konkret betrifft dies die Nordseite des Gebäudes, wo die erforderliche Abstandsflächentiefe unterschritten wird. Der Antragsteller beantragt daher eine Reduzierung. Nach Einschätzung des städtischen Bauamtes kann dieser Abweichung zugestimmt werden, da Belichtung, Belüftung und ausreichendes Sonnenlicht weiterhin gewährleistet sind. Auch die erforderlichen Nachbarunterschriften liegen alle vor.

Für das Bauvorhaben sind insgesamt zwölf Stellplätze nachzuweisen, die laut Planung auf dem Grundstück untergebracht werden können.
Eine kurzfristige Entwicklung ergab sich durch eine Mitteilung des Landratsamtes kurz vor der Sitzung. Demnach fügt sich das Vorhaben aufgrund des Ausbaus des dritten Geschosses und der geplanten Gauben derzeit nicht mehr in die nähere Umgebung ein und gilt damit zunächst als nicht genehmigungsfähig.

Allerdings eröffnet eine aktuelle Änderung des Baugesetzbuches, der sogenannte „Bau-Turbo“, die Möglichkeit, in Einzelfällen dennoch eine Genehmigung zu erteilen. Voraussetzung ist unter anderem, dass das Vorhaben der Schaffung von Wohnraum dient und öffentliche sowie nachbarliche Belange berücksichtigt werden. Diese Voraussetzungen werden in den Antragsunterlagen als grundsätzlich gegeben angesehen. In diesem Zusammenhang wird vom Landratsamt empfohlen, die Zustimmung der Stadt an den Abschluss eines städtebaulichen Vertrags zu knüpfen. Darin sollen weitere Details zur Ausgestaltung des Vorhabens geregelt werden.

Bau-Turbo zünden
Im Stadtrat gab es zu diesem Antrag eine kontroverse Diskussion, bei der die Umbaumaßnahmen zunächst von Walter Otter (Freie Wähler) begrüßt wurden. Allerdings müsse man wegen der Gebäudehöhe darauf achten, nicht in die Brandschutzfalle zu tappen, weil die Feuerwehren der Stadt Pappenheim über kein Leiterfahrzeug verfügen. Pappenheim habe das Projekt „Innen statt Außen“ beschlossen. Im aktuellen Fall sei es entscheidend, „ob es uns gelingt, die baurechtlichen Hürden zu übersteigen und den Bau-Turbo zu zünden“, erklärte Otter vor dem Stadtrat. Auch Anette Pappler stimmte dem zu. „Das ist genau das, was wir wollen – nachverdichten, denn Wohnraum wird dringend gebraucht.“ Und auch Stadträtin Seuberth meinte mit Blick auf die Wohnraumsituation im Ortsbereich: „Wir müssen das jetzt beschließen.“

Ganz anderer Meinung waren Friedrich Hönig von den Freien Wählern, der den Umbau als „Fremdkörper im Ensemble“ bezeichnete. Auch Adelheid Wenninger von den GRÜNEN sprach sich gegen die Baumaßnahme aus. „Ich finde das furchtbar, das kann man optisch anders lösen“, empörte sie sich.

Letztlich wurde der Antrag auf den Umbau des Mehrfamilienhauses so, wie oben beschrieben, vom Stadtrat bei drei Gegenstimmen beschlossen.




Neudorf weiht neues Feuerwehrfahrzeug ein

Mit einem Festakt hat die Freiwillige Feuerwehr Neudorf ihr neues Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wassertank (TSF-W) offiziell eingeweiht. Neben den Aktiven der Wehr nahmen daran zahlreiche Delegationen aus dem Brandkreis 8 sowie befreundete Feuerwehren teil. Auch viele Bürgerinnen und Bürger aus Neudorf verfolgten die Indienststellung des neuen Fahrzeugs vor dem Feuerwehrhaus.

Vor rund 150 Feuerwehrleuten begrüßte Kommandant Matthias Geck die Gäste, darunter Bürgermeister Florian Gallus, Kreisbrandrat Volker Satzinger, Dekanin Sonja Scherle-Schobel, Mitglieder des Stadtrats sowie Vertreter der Feuerwehren aus den Grafendörfern und benachbarten Wehren. Besonders willkommen hieß er die Patenwehr aus Thalmannsfeld sowie die Patenkinder aus Schambach. Ebenfalls vertreten waren Nachbar- und Brandkreisfeuerwehren. In seiner Ansprache erinnerte Geck daran, dass die Beschaffung des Fahrzeugs auf einen langen Planungsprozess zurückgeht, der bereits mit dem ersten Feuerwehrbedarfsplan der Stadt Pappenheim im Jahr 2015 begonnen hatte. Das neue TSF-W sei das erste eigene Einsatzfahrzeug der Feuerwehr Neudorf und diene dem Schutz aller Grafendörfer. Zugleich verwies er auf die umfangreichen Eigenleistungen beim Umbau und bei der Modernisierung des Feuerwehrhauses sowie auf die Unterstützung durch Stadt, Verwaltung und zahlreiche Helferinnen und Helfer

Wie Geck weiter ausführte, hatte der Stadtrat im Mai 2022 den Grundsatzbeschluss zur Beschaffung gefasst. Nach Zuschussverfahren, europaweiter Ausschreibung und längeren Lieferzeiten konnte das Fahrzeug schließlich im Dezember 2025 in Neudorf in Empfang genommen werden. Parallel dazu wurde auch das Feuerwehrhaus an die neuen Anforderungen angepasst. Für die Arbeiten investierten die Ehrenamtlichen nach seinen Angaben insgesamt 711 Stunden. Hinzu kam der Aufbau zusätzlicher Einsatzbereitschaft im Bereich Atemschutz. Aktuell stehen dafür in den Grafendörfern 21 ausgebildete Atemschutzgeräteträger zur Verfügung.

Bürgermeister Florian Gallus bezeichnete die Einweihung als wichtigen Tag für die Feuerwehr Neudorf und für die gesamte Stadt Pappenheim. Mit dem neuen Fahrzeug werde die Einsatzfähigkeit vor Ort weiter gestärkt. Zugleich sei die Anschaffung ein sichtbares Zeichen dafür, welchen Stellenwert die Feuerwehren in der Kommune haben. Gallus dankte dem Stadtrat, der die notwendigen Investitionen in die Feuerwehren der Stadt in den vergangenen Jahren geschlossen mitgetragen habe. Technik allein sei jedoch nicht entscheidend, sagte der Bürgermeister. Maßgeblich seien die Menschen, die Verantwortung übernehmen und sich im Ernstfall für andere einsetzen

Auch Kreisbrandrat Volker Satzinger würdigte bei der Einweihung das Engagement der Feuerwehrkräfte. Er dankte den Ehrenamtlichen für ihren Einsatz und verwies darauf, dass der Landkreis mit rund 5.600 aktiven Feuerwehrdienstleistenden insgesamt gut aufgestellt sei.

Den kirchlichen Segen für das neue Fahrzeug und seine Besatzungen spendete Dekanin Sonja Scherle-Schobel. In ihrer Ansprache stellte sie die äußeren und inneren Werte des Feuerwehrdienstes in den Mittelpunkt und bezog sich dabei auf das Gleichnis vom barmherzigen Samariter. Die Bereitschaft, anderen in Notsituationen zu helfen, präge auch den Dienst der Feuerwehr, so ihre Botschaft.

Im Anschluss an den offiziellen Teil bestand Gelegenheit, das neue Fahrzeug und seine Ausstattung zu besichtigen. Danach klang der Tag im Gasthaus Zagelmeyer in geselligem Rahmen aus.

Für die Feuerwehr Neudorf ist die Fahrzeugweihe zugleich Teil eines besonderen Jubiläumsjahres. Die Wehr kann im Mai auf ihr 150-jähriges Bestehen zurückblicken. Dieses Jubiläum wird von Freitag, 8. Mai, bis Sonntag, 10. Mai, mit einem dreitägigen Fest gefeiert.




Moderne Räume und große Resonanz bei Zweirad Schleussinger in Pappenheim

Mit einem Tag der offenen Tür hat Zweirad Schleussinger in Pappenheim die Einweihung seiner neuen Räumlichkeiten gefeiert. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort ein Bild von den modernisierten und erweiterten Bereichen zu machen und zugleich mit dem Team ins Gespräch zu kommen.

Schon bei der Eröffnung wurde deutlich, dass das Interesse groß ist. Viele Gäste aus Pappenheim und der Umgebung schauten vorbei, um die neuen Räume kennenzulernen, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und sich über das aktuelle Angebot rund um Fahrräder und Krafträder zu informieren. Dabei stand nicht nur die Technik im Mittelpunkt, sondern auch die Freude darüber, dass sich ein seit Jahren bekannter Fachbetrieb weiterentwickelt und zugleich fest am Standort verwurzelt bleibt.

Die neuen Räumlichkeiten bieten dem Unternehmen nun mehr Platz und bessere Möglichkeiten für Präsentation, Beratung und Werkstattbetrieb. Gerade in einer Zeit, in der das Fahrrad für viele Menschen wieder stärker an Bedeutung gewinnt – sei es im Alltag, in der Freizeit oder beim sportlichen Fahren – ist dies auch ein sichtbares Zeichen für Zukunft und Kontinuität.

Der Tag der offenen Tür war deshalb weit mehr als nur eine Besichtigung. Er wurde für viele Gäste zu einem angenehmen Treffpunkt, an dem Erinnerungen, persönliche Gespräche und das Interesse an Mobilität auf zwei Rädern zusammenkamen. Die familiäre Atmosphäre und die Offenheit, mit der Besucher empfangen wurden, prägten den gesamten Tag.

Für Zweirad Schleussinger markiert die Einweihung einen wichtigen Schritt. Zugleich zeigt sich darin auch, wie sehr sich ein Handwerks- und Fachbetrieb in Pappenheim immer wieder neu aufstellt, ohne ihre Wurzeln aus dem Blick zu verlieren.

Ein Haus mit Geschichte
Der Standort selbst blickt auf eine bemerkenswerte gewerbliche Vergangenheit zurück. Bereits vom 1. Mai 1964 bis zum 25. September 1968 wurde dort von Josef Michel eine Esso-Tankstelle errichtet und betrieben.

Ab dem 27. September 1968 führte Bruno Ernst an dieser Stelle eine Tankstelle mit Kfz-Werkstätte und einer Fiat-Vertretung. Dieser Betrieb bestand bis zum 31. März 1987.

Zum 1. April 1987 übernahm Gerhard Felsch das Anwesen und führte dort bis zum 31. Dezember 1990 eine Subaru-Kfz-Werkstatt mit Zubehörhandel.

Seit 1991 ist der Name Günter Schleussinger fest mit dem Standort verbunden. Mit einem Betrieb für Fahrräder und Krafträder begann damals ein neues Kapitel in der Geschichte des Hauses. Dass nun erneut investiert und erweitert wurde, zeigt, wie lebendig sich dieser inzwischen traditionsreiche Standort in Pappenheim weiterentwickelt.




Ein besonderer Abschied nach mehr als zwei Jahrzehnten

Mit dem Freitag, 27. März 2026, ist im Kindergarten Bieswang ein ganz besonderer Abschnitt zu Ende gegangen. Beatrix Müller wurde an ihrem letzten aktiven Arbeitstag in den bevorstehenden Ruhestand verabschiedet. Nach über 22 Jahren in der Einrichtung endet damit eine Zeit, die viele Kinder, Eltern, Kolleginnen und Kollegen sowie auch die Stadt nachhaltig geprägt hat.

Seit ihrem Beginn im Januar 2004 war Beatrix Müller eine feste und verlässliche Größe im Kindergarten Bieswang. Über all die Jahre hinweg hat sie die Einrichtung mit ihrer Persönlichkeit, ihrer Erfahrung und ihrer Haltung entscheidend mitgeprägt. Viele Kolleginnen kamen und gingen – Beatrix Müller aber blieb. Sie war über all die Jahre hinweg eine Konstante, auf die man sich jederzeit verlassen konnte.

Gerade in einer Einrichtung wie dem Kindergarten, in dem Vertrauen, Verlässlichkeit und ein gutes Gespür für Kinder von so großer Bedeutung sind, war ihre Arbeit von besonderem Wert. Kinder und Eltern wussten ihre ruhige, geradlinige und klare Art zu schätzen. Wer sein Kind in ihre Obhut gab, wusste es gut aufgehoben. Diese Sicherheit und Beständigkeit haben ihren beruflichen Weg in Bieswang über viele Jahre ausgezeichnet.

In einer Zeit, in der sich pädagogische Anforderungen und gesellschaftliche Entwicklungen immer schneller verändern, stand Beatrix Müller zugleich für Bodenständigkeit und gesundes Augenmaß. Sie gehörte zu jenen erfahrenen Mitarbeiterinnen, die nicht jedem kurzfristigen Trend folgen, sondern Entwicklungen mit Ruhe, Erfahrung und gesundem Menschenverstand einordnen. Gerade diese Erdung machte sie für den Kindergartenalltag so wertvoll – und für viele zu einer geschätzten Ansprechpartnerin.

Im Rahmen der Verabschiedung fand Bürgermeister Florian Gallus persönliche und anerkennende Worte für die langjährige Kinderpflegerin. In seiner Ansprache würdigte er ihren jahrzehntelangen Einsatz, ihre Verlässlichkeit und ihre enge Verbundenheit mit dem Kindergarten Bieswang. Als Zeichen des Dankes und der Wertschätzung überreichte er ihr zudem ein Geschenk der Stadt Pappenheim.

Rückblickend bleibt eine lange und erfolgreiche Zeit, die von großem persönlichem Einsatz und vertrauensvoller Zusammenarbeit geprägt war. Auch innerhalb des Teams und in der Zusammenarbeit mit dem Pappenheimer Rathaus wurden viele gemeinsame Jahre erlebt, die in guter Erinnerung bleiben werden. Nicht wenige verbinden mit dieser Zeit ein Stück gelebter Kindergarten- und Stadtgeschichte.

Für den neuen Lebensabschnitt begleiten sie viele gute Wünsche. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem Gesundheit, Zeit für die Familie und viele schöne gemeinsame Momente mit ihrem Ehemann Klaus sowie ihren Kindern. Nach mehr als zwei Jahrzehnten engagierter Arbeit für die jüngsten Bürgerinnen und Bürger darf nun ein neuer Lebensabschnitt beginnen – mit hoffentlich vielen erfüllten, glücklichen und unbeschwerten Jahren.

Mit Beatrix Müller verabschiedet sich nicht einfach nur eine langjährige Mitarbeiterin. Es geht eine Persönlichkeit, die den Kindergarten Bieswang über viele Jahre hinweg mitgetragen und mitgestaltet hat – verlässlich, loyal und mit einem feinen Gespür für das, worauf es im Alltag mit Kindern wirklich ankommt.

Foto und Hintergrundinformation Werner Rachinger Stadt Pappenheim




Arztpraxis Dr. Hamulka im Pappenheim macht Urlaub

Die allgemeinmedizinische Arztpraxis von Dr. Daniela Hamulka in Pappenheim, Bürgermeister-Rukwid-Straße 3 macht Urlaub vom von

Dienstag, den 07.04.2026 bis einschließlich
Freitag, den 10.04.2026.

Ab Montag, den 13.04.2026 ist das Praxisteam wieder für Sie da!

Die Vertretung übernimmt:
Praxis Filipski/Pappenheim;
Dr. Gedon/Solnhofen;

KV Bereitschaftspraxis/Weißenburg




Biergartenstart und Steckerlfisch im Kornengarten Pappenheim

Mit dem Frühling rückt auch in Pappenheim wieder die Biergartenzeit näher. Wenn das Wetter mitspielt, öffnet am Mittwoch, 2. April, der Biergarten und lädt zum ersten gemütlichen Beisammensein unter freiem Himmel ein.

Direkt im Anschluss wartet am Karfreitag, 3. April 2026, ein passendes kulinarisches Angebot auf die Gäste. Dann gibt es frisch gegrillten Steckerlfisch, der traditionell rund um den Feiertag besonders gefragt ist.

Angeboten wird an diesem Tag Makrele mit Breze für 15 Euro. Die Ausgabe erfolgt von 11.30 bis 14 Uhr sowie von 17 bis 20 Uhr.

Das Angebot ist sowohl zur Abholung gedacht als auch – bei gutem Wetter – zum Genießen vor Ort. In diesem Fall sind Tischreservierungen im Biergarten gerne möglich.

Da erfahrungsgemäß mit guter Nachfrage gerechnet wird, ist eine Vorbestellung erwünscht. Bestellungen sind unkompliziert per WhatsApp, telefonisch oder per E-Mail möglich.

Kontakt für Vorbestellungen:
Telefon 0163 7129368
E-Mail info@krone-gastro.de

Titelfoto: flamm.bar




Zweckverband links der Altmühl investiert in sichere Trinkwasserversorgung

Die Sicherung der Trinkwasserversorgung ist eine Aufgabe, die meist im Verborgenen abläuft – aktuell jedoch rückt sie auch in Pappenheim und den umliegenden Ortsteilen stärker in den Fokus. Der Zweckverband zur Wasserversorgung der Gruppe links der Altmühl steht vor Investitionen in Millionenhöhe, die nach Einschätzung der Verantwortlichen notwendig sind, um die Versorgung langfristig stabil zu halten.

Um die Hintergründe zu erläutern, hatte der Verbandsvorsitzende Erwin Knoll zu einem Pressegespräch in die Geschäftsstelle nach Bieswang eingeladen.

Die Wasserversorgung
Die Organisation der Wasserversorgung für die Region um Pappenheim wirkt auf den ersten Blick komplex, lässt sich aber einfach zusammenfassen. Die Wassergewinnungs- und -Versorgungs GmbH Pappenheim und Umgebung fördert das Trinkwasser aus zwei Brunnen am Wasserwerk Pappenheim sowie aus einem weiteren Brunnen in Eßlingen. Dieses Wasser kann ohne zusätzliche Aufbereitung genutzt werden und wurde bei dem Gespräch auch als Tagungsgetränk angeboten. Von den Brunnen gelangt es jedoch nicht direkt in die Haushalte, sondern wird an die jeweiligen örtlichen Versorger weitergegeben. Dazu zählen die Stadtwerke Pappenheim sowie die Zweckverbände links und rechts der Altmühl, die die Verteilung in ihren jeweiligen Gebieten übernehmen.

Wasserturm Rothenstein außer Betrieb
Eine zentrale Rolle spielen dabei die Hochbehälter, in die das Wasser gepumpt wird. Im Bereich des Zweckverbandes links der Altmühl befinden sich solche Anlagen in Geislohe, Bieswang und Dietfurt. Der Wasserturm Rothenstein auf dem Hohlbeerbuck bei Neudorf kann hingegen seit fünf Jahren nicht mehr genutzt werden. Das 1911 errichtete Bauwerk steht auf privatem Gelände und ist im Zuge einer geplanten Steinbrucherweiterung entfallen, zudem besteht keine Grundbucheintragung. Damit fehlen dem Zweckverband 100 Kubikmeter Speichervolumen.

Aktuell stehen mit den Hochbehältern in Geislohe mit 200 Kubikmetern und Bieswang mit 300 Kubikmetern insgesamt 500 Kubikmeter zur Verfügung. Das reicht aus, um die Versorgung für zwei bis drei Tage aufrechtzuerhalten, falls die Pumpen in Pappenheim und Eßlingen ausfallen sollten.

Grafik: Zweckvrband links der Altmühlt

Zwei neue Wasserhochbehälter
Auch der Wasserturm Osterdorf aus dem Jahr 1911 ist in die Jahre gekommen. Bei dem schönen und romantisch gelegenen Bauwerk stünde in nächster Zeit eine Sanierung an die sicherlich unwirtschaftlich wäre. Daher fiel die Entscheidung, den Turm nicht zu erhalten. Eine zunächst angedachte Lösung mit einem Druckpumpwerk hätte Mehrkosten von rund 500.000 Euro verursacht.

Stattdessen setzt der Zweckverband auf zwei neue Hochbehälter. Westlich neben dem bisherigen Turm entstehen zwei eingehauste Edelstahlbehälter mit jeweils 505 Kubikmetern Fassungsvermögen. Damit stehen künftig allein im Zweckverbandsgebiet 1.010 Kubikmeter Trinkwasser zur Verfügung. Die Reserve verdoppelt sich damit und die Versorgungssicherheit steigt auf bis zu acht Tagen.

Im Zuge der beginnenden Bauarbeiten ist seit Anfang März die Ortsverbindungsstraße zwischen Geislohe und Osterdorf gesperrt. Neben der Verlegung einer Stromleitung wurde auch die bisher querfeldein verlaufende Hauptwasserleitung in den öffentlichen Grund neben der Straße verlegt, bis hin zum Steinbruchgelände Grillenberger. Inzwischen wurde eine Baustraße eingerichtet und die ersten Erdarbeiten am Standort der neuen Behälter haben begonnen.

Ein sogenanntes Bauanlaufgespräch ist für Dienstag, 24. März 2026 vorgesehen. Läuft alles nach Plan, könnte die Anlage im Herbst 2027 in Betrieb gehen, so Erwin Knoll und Geschäftsleiterin Enikö Bayer. Der bestehende Wasserturm soll anschließend innerhalb eines Jahres vollständig zurückgebaut werden.

Die Kosten und die Fördermittel in letzter Minute
Die Kosten für die neuen Hochbehälter belaufen sich auf rund 1,8 Millionen Euro. Lange Zeit war unklar, ob es dafür Fördermittel geben würde. „Da standen dramatische Folgen im Raum“, schildert Geschäftsleiterin Bayer. Ohne Unterstützung hätte sich der Wasserpreis für die Anschlussnehmer ab 2029 um 60 Cent pro Kubikmeter erhöht.

Eine entscheidende Wendung brachte schließlich der Einsatz des stellvertretenden Verbandsrats Erich Neulinger. In seiner Funktion als Pappenheimer Stadtrat und Referent für das Abwasser nahm er am 22. Januar 2026 im Pappenheimer Rathaus an einer Sitzung mit dem Wasserwirtschaftsamt Ansbach teil und sprach dort das Thema der Förderung erneut an. Dabei erhielt er von der Fachbehörde den überraschenden Hinweis auf die neuen Richtlinien für Zuwendungen zu wasserwirtschaftlichen Vorhaben RZWas 2025, die eine Förderung buchstäblich in letzter Minute möglich machte. Aus dem Handbuch des neuen Förderprogramms geht hervor, dass in bestimmten Härtefällen die Investitionen für Abwasser und Trinkwasser gemeinsam betrachtet und gefördert werden können.

In enger Abstimmung mit dem Wasserwirtschaftsamt gelang es der Geschäftsstelle, den Antrag erfolgreich einzureichen. Am 12. März 2026 ging der Förderbescheid über 695.250 Euro ein. Erwin Knoll und Enikö Bayer betonten in diesem Zusammenhang ausdrücklich die Unterstützung durch die Mitarbeiter des Wasserwirtschaftsamtes. „Zur Wahrheit gehört aber auch“ so betont Erich Neulinge im Gespräch, „dass sich Bürgermeister Florian Gallus mit stark gemacht hat, dass der Zuschuss für den Zweckverband bewilligt wird.“

Weitere Leitungserneuerungen
Neben den Neubauten stehen weitere Maßnahmen an. Das teilweise über 80 Jahre alte Leitungsnetz muss schrittweise erneuert werden, da es immer wieder zu Rohrbrüchen, Kosten und Wasserverlusten kommt. Auch hierfür sind Investitionen in Millionenhöhe vorgesehen.

Bei aller Notwendigkeit der Maßnahmen bleibt eine Konsequenz nicht aus. Die umfangreichen Investitionen werden sich in den kommenden Jahren auch auf den Wasserpreis auswirken.

 




Begegnungen in der städtischen Galerie Pappenheim

Mit der Ausstellung „Begegnungen“ von Herbert Brumm ist in der städtischen Galerie Pappenheim ein Raum entstanden, der seinem Namen in vielerlei Hinsicht gerecht wird. Zur Vernissage begrüßte Uschi Kreißl die Erste Vorsitzende des Kunst- und Kulturvereins Pappenheim mit großer Freude rund 80 Gäste, die aus Pappenheim der Region, vom Kunstverein „Spektrum“ in Roth und auch von Künstlervereinigungen aus Erlangen und Nürnberg gekommen waren. Sie dankte Herbert Brumm für seine beeindruckende Ausstellung und auch den 17 ehrenamtlichen Aufsichtspersonen, die an den Sonn- und Feiertagen die Ausstellung für Besucher öffenen und beaufsichtigen.

Mit besonderem Dank und spürbarer Wehmut würdigte sie die langjährige Arbeit der scheidenden Stadträtin und Kulturreferentin Christa Seuberth, die Ende April 2026 auf eigenen Wunsch aus dem Stadtrat ausscheiden wird. Die Kunstausstellungen in der städtischen Galerie hätten ohne ihr kontinuierliches Engagement nicht die heutige Strahlkraft entwickeln können, betonte Uschi Kreißl. Zugleich äußerte sie die Einschätzung, dass auch der Kunst- und Kulturverein ohne das unermüdliche tatkräftige Wirken Seuberths in seiner heutigen Form wohl kaum noch bestehen würde.

Bei seinem Grußwort ordnete Bürgermeister Florian Gallus das Thema der Ausstellung behutsam in einen größeren Zusammenhang ein. Begegnungen seien weit mehr als ein bloßes Zusammentreffen, betonte er. Sie entstünden dort, wo Perspektiven, Emotionen und Geschichten aufeinandertreffen und durch die Kunst sichtbar werden. Gerade die Städtische Galerie verstehe sich in Pappenheim als ein Ort des Austauschs und der Inspiration. Mit der Ausstellung werde zugleich ein Zeichen für die Bedeutung von Kunst und Kultur für das gesellschaftliche Miteinander gesetzt.

Der Künstler selbst nahm die Besucherinnen und Besucher mit in seine Gedankenwelt. Für Herbert Brumm ist das Thema nicht nur künstlerisches Motiv, sondern auch biografisch geprägt. Eindrücklich schilderte er eine frühe Begegnung mit dem Pappenheimer Künstler Heinrich W. Mangold, die ihn nachhaltig beeinflusst habe und deren Wirkung bis heute nachklinge. Solche Erfahrungen seien es, die dem Begriff „Begegnung“ Tiefe verleihen.

In seinen Ausführungen weitete Brumm den Blick über das rein Menschliche hinaus. Begegnungen, so sein Verständnis, ereignen sich ebenso im Dialog mit der Natur, mit Tieren oder Landschaften. Sie seien Momente bewusster Wahrnehmung, in denen Beziehung entstehe und sich eine innere Resonanz entwickeln könne. Seine Arbeiten folgen dabei keinem bloßen Abbilden der Wirklichkeit. Vielmehr gehe es ihm darum, mit reduzierten Mitteln das Wesentliche sichtbar zu machen und Raum für eigene Assoziationen zu lassen. Erinnerungen, etwa an Reisen oder prägende Erlebnisse, fließen in diese Bildwelten ein und eröffnen neue Zugänge für die Betrachtenden.

Auch die Gegenwart blieb in seinen Worten nicht ausgespart. In einer Welt, in der Bedrohliches und Schönes oft dicht nebeneinanderliegen, könne Kunst dazu beitragen, Beziehungen zu stärken, innere Ruhe zu finden und die Verbindung zur Umwelt bewusster wahrzunehmen. Damit verstand Brumm seine Ausstellung zugleich als Einladung, sich auf diese vielschichtigen Begegnungen einzulassen.

Einen stimmungsvollen Rahmen erhielt die Vernissage durch die musikalische Begleitung. Mit Werken von Schubert, Mozart und Händel setzten Alena Winkelgrund an der Violine und Christine Köhnlein am Klavier einen feinsinnigen Akzent, der die Atmosphäre des Vormittags auf besondere Weise unterstrich.

Die eindrucksvolle Ausstellung ist bis zum 10. Mai 2026, sonn- und feiertags, jeweils 14-17 Uhr geöffnet. Sonderöffnungszeiten könne unter der Rufnummer 09143/6586 vereinbart werden.




E-Scooterfahrer unter Drogeneinfluss in Pappenheim gestoppt

Am frühen Sonntagabend hat die Polizei einen 27-jährigen Mann aus Pappenheim gestoppt, der mit einem E-Scooter unterwegs war und dabei sein Mobiltelefon nutzte. Bei der anschließenden Kontrolle bemerkten die Beamten Auffälligkeiten, die auf einen möglichen Drogenkonsum hindeuteten.

Einen angebotenen Drogentest lehnte der Mann ab. In der Folge wurde eine Blutentnahme angeordnet und im Klinikum durchgeführt. Die Weiterfahrt wurde  unterbunden.

Gegen den 27-Jährigen wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Straßenverkehrsgesetz eingeleitet.

 




Bieswang verliert wichtige Punkte im Kellerduell

Im Kellerduell bei der DJK Limes II mussten die Bieswanger Sportfreunde Federn lassen und eine 1 : 0 – Niederlage hinnehmen. Dadurch rutschte das Team von Stefan Kiermeyer auf den letzten Tabellenplatz der A-Klasse.

DJK Limes II  –  SF Bieswang     1 : 0  (0 : 0)

(SFB) Mit dem Wind im Rücken erwischten die Gäste gleich zu Beginn ihre beste Phase, konnten aber aus zwei guten Möglichkeiten keinen Nutzen ziehen. Im eigenen Strafraum gab es immer wieder brenzlige Situationen, die man aber mit Glück und Geschick überstand. Während man im ersten Abschnitt noch einigermaßen im Spiel war, gelang dies in der zweiten Hälfte nicht mehr. Die Oberbayern erzielten in der 53. Minute das Goldene Tor durch David Bauer. Dieser flankte scharf und hoch nach innen, der Ball wurde vom Wind getragen und landete letztlich im oberen Kreuzeck. Der herrliche Treffer setzte den Sportfreunden zu, das Selbstvertrauen litt deutlich. Hinzu kam, dass man im gegnerischen Strafraum kaum Akzente setzen konnte und vornehmlich mit der Defensive beschäftigt war. Was zu befürchten war, trat ein. Die Gastgeber schaukelten den Vorsprung über die Zeit, hatten einige ungenutzte Tormöglichkeiten und gingen letztlich als verdienter Sieger vom Platz.

Ärgerlich auf Seiten der SFB´ler war, dass man ein Aufbäumen vermisste und einfach nicht kapierte, dass man auch mit Windunterstützung Tore schießen und gefährliche Situationen herbeiführen kann. Limes gewann unter anderem wegen dieser Gegebenheit das Spiel.

Nach dem Spiel war die Enttäuschung groß, hatte man sich doch beim Tabellennachbarn mehr ausgerechnet. Doch wer höchst selten aufs Tor schießt und sich im Klein-Klein verheddert, braucht sich am Ende auch nicht zu wundern, wenn die Ergebnisse nicht stimmen. Fussball lebt nun mal von Toren. Ohne Tore keine Punkte, so einfach ist die Rechnung.

Kommende Woche steht wieder ein Heimspiel auf dem Programm. Es wartet mit der SG Ochsenfeld/Pietenfeld/Adelschlag ein Team aus dem vorderen Tabellenbereich und zugleich ein schwer zu schlagender Gegner. Das Spiel wird um 15 Uhr angepfiffen. Interessierte Zuschauer sollten sich das Spiel anschauen, in dieser restlichen Saison gibt es nur noch wenige Heimspiele.

 

SF Bieswang: Thomas Pihale, Jonas Schramm, Lukas Störzer, Stefan Kiermeyer, Dominik Dietrich, Robin Krause, Janik Jakob, Niko Müller, Patrick Strunz, Max Störzer, Marco Schnitzlein, Jan Matzelt, Florian Kraft, Simon Gerstner, Boris Bosnjak, Marco Zolnhofer

 




Polizei stoppt Motorradfahrer nach Verfolgung bei Pappenheim

Ein 21-jähriger Motorradfahrer aus einem angrenzenden Landkreis ist am Ortsausgang von Pappenheim in Richtung Treuchtlingen in den Fokus einer Polizeistreife geraten. Den Beamten fiel auf, dass das Kennzeichen seines Motorrads so weit nach oben gebogen war, dass es von hinten nicht mehr lesbar war.
Als die Streife den Fahrer kontrollieren wollte, entzog er sich der Anhaltung und setzte seine Fahrt mit hoher Geschwindigkeit fort. Dabei überholte er im Kurvenbereich mehrere Fahrzeuge.
Erst an einer Ampelanlage, an der sich der Verkehr staute, konnte der Motorradfahrer gestoppt werden. Gegen den 21-Jährigen wird nun wegen Kennzeichenmissbrauchs sowie wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ermittelt.