Kronengarten in Pappenheim startet mit Steckerlfisch in den Frühling

Der Duft von frisch Gegrilltem liegt wieder in der Luft. Am Freitag, 6. März 2026, gibt es im Kronengarten in Pappenheim erstmals in diesem Jahr wieder Steckerlfisch. Von 11 bis 14 Uhr wird die Makrele frisch vom Grill ausgegeben – ein Auftakt, auf den viele Genießer bereits warten.

Serviert wird die Makrele klassisch mit Breze zum Preis von 15 Euro. Das Angebot ist ausschließlich zur Abholung gedacht. Wer sich seinen Fisch sichern möchte, sollte vorab bestellen. Eine Vorbestellung ist per WhatsApp, telefonisch oder per Mail möglich.

Erreichbar ist das Team der Krone unter der Telefonnummer 0163 7129368 oder per E-Mail an info@krone-gastro.de.

Mit dem ersten Steckerlfisch-Termin des Jahres setzt der Kronengarten ein frühes kulinarisches Ausrufezeichen. Wenn das Wetter mitspielt, dürfte der Biergarten damit einmal mehr zum Treffpunkt für alle werden, die sich ein Stückchen Vorfreude auf den Frühling schmecken lassen möchten.




Pappenheim gestaltet Zukunft bei Fusion der Dekanate mit

Aus drei wird eins. Die evangelischen Dekanatsbezirke Gunzenhausen, Weißenburg und Pappenheim wollen zum 1. Januar 2028 einen gemeinsamen Dekanatsbezirk bilden. Einen entsprechenden Beschluss haben die drei Dekanatsausschüsse gefasst. Hintergrund sind die tiefgreifenden Veränderungen in Kirche und Gesellschaft, die es nach Einschätzung der Verantwortlichen notwendig machen, Kräfte zu bündeln und Synergien zu nutzen.

Ganz neu ist die enge Zusammenarbeit entlang der Altmühl allerdings nicht. Schon seit Jahren kooperieren die drei Dekanate in zahlreichen Bereichen – von Diakonie und Verwaltung über Bildungswerk, Jugendarbeit und Notfallseelsorge bis hin zu Kirchenmusik, Frauenarbeit, Religionsunterricht, Tourismusarbeit und regelmäßigen Konferenzen der Hauptamtlichen. Vieles, was nun strukturell zusammengeführt werden soll, wird im Alltag bereits gemeinsam getragen.

Wie der künftige Dekanatsbezirk konkret aussehen wird, erarbeitet derzeit eine Steuerungsgruppe. Ihr gehören Dekan Christian Aschoff aus Gunzenhausen sowie die Dekaninnen Ingrid Gottwald-Weber aus Weißenburg und Sonja Scherle-Schobel aus Pappenheim an. Hinzu kommen weitere Pfarrpersonen sowie die Präsidien der Dekanatssynoden. Begleitet wird der Prozess von Beratern der „Wirkstatt evangelisch“.

Gerade aus Pappenheimer Sicht ist die Fusion mehr als ein rein organisatorischer Schritt. Mit Dekanin Sonja Scherle-Schobel ist die Pappenheim  unmittelbar in die Steuerungsgruppe eingebunden. Die Verantwortlichen betonen, dass Haupt-, neben- und ehrenamtliche Mitarbeitende ebenso wie die Kirchenvorstände regelmäßig informiert werden und ihre Ideen einbringen können. Damit soll gewährleistet werden, dass gewachsene Strukturen und regionale Besonderheiten auch in einem größeren Verbund ihren Platz behalten.

Zunächst steht das gegenseitige Kennenlernen im Mittelpunkt. So sind alle Hauptamtlichen eingeladen, gemeinsam den ökumenischen Pilgerweg von Heidenheim nach Eichstätt zu gehen. Die Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher aus den drei Dekanaten treffen sich zudem am 10. Oktober zu einer Fahrt auf dem Brombachsee.

Bis zum geplanten Start Anfang 2028 bleibt also noch Zeit, den neuen Zuschnitt sorgfältig zu entwickeln. Klar ist schon jetzt: Die evangelische Kirche an der Altmühl will ihre Zukunft gemeinsam gestalten – und Pappenheim bringt sich dabei mit eigener Stimme ein.

 




Schlussabrechnung für die Dorferneuerung in Bieswang

Mit dem Ausbau der Hauptstraße hat die Dorferneuerung in Bieswang einen ihrer zentralen Bausteine erhalten. Nun liegt die Schlussabrechnung der Maßnahme vor. In der Sitzung am 12. Februar wurde der Stadtrat über die endgültigen Zahlen informiert.
Die Stadt Pappenheim hatte für den Ausbau der Hauptstraße die Bauherrenschaft übernommen. Damit war sie nicht nur für Ausschreibung und Bauabwicklung zuständig, sondern auch für die Abrechnung mit allen beteiligten Kostenträgern. Die abschließende Abrechnung konnte im Januar 2026 fertiggestellt werden.

Gesamtkosten rund 1,47 Millionen Euro
Ursprünglich war für die Maßnahme eine Kostenberechnung von rund 1,37 Millionen Euro angesetzt. Tatsächlich belaufen sich die angefallenen Baukosten nun auf 1.473.009,16 Euro. Das entspricht einer Kostenüberschreitung von 102.963,45 Euro beziehungsweise rund sieben Prozent.
Die Kosten verteilen sich auf mehrere Beteiligte. Während bei der Teilnehmergemeinschaft Bieswang 2 mit dem Amt für Ländliche Entwicklung Mehrkosten entstanden, blieben andere Kostenträger unter den ursprünglich veranschlagten Ansätzen. So lagen die Anteile des Staatlichen Bauamts, des Wasserzweckverbands und auch der Stadt Pappenheim jeweils unter der ursprünglichen Berechnung.

Gründe für die Mehrkosten
Die Verwaltung nennt mehrere Ursachen für die Abweichung. So waren ein Bushäuschen und Teile der Bepflanzung in der ursprünglichen Kostenberechnung noch nicht enthalten. Auch die Wiederherstellung der Umleitungsstrecken schlug zusätzlich zu Buche.
Hinzu kam, dass die konkrete Pflasterart erst nach der Kostenberechnung festgelegt wurde und dadurch ein Nachtrag erforderlich wurde. Während der Bauphase konnte außerdem die Neugestaltung der alten Löschwasserreserve umgesetzt werden, nachdem Grundstücksfragen geklärt waren – ein Posten, der zuvor nicht eingeplant war.
Nicht zuletzt musste im Bereich der Kreuzung Weißenburger Straße mehr Boden ausgetauscht werden als zunächst angenommen. Diese Notwendigkeit zeigte sich erst während der Bauarbeiten vor Ort.

Anteil der Stadt bei rund 565.000 Euro
Nach Berücksichtigung aller Kostenaufteilungen, Förderanteile und Verrechnungen ergibt sich für die Stadt Pappenheim ein Gesamtaufwand von 565.464,79 Euro.
Dieser Betrag setzt sich aus dem städtischen Anteil an den Baukosten, dem Eigenanteil an Fördermaßnahmen, sowie verschiedenen Abzügen zusammen, die sich im Rahmen der Baumaßnahmen ergeben haben.
Die Finanzierung erfolgte über mehrere Haushaltsjahre seit 2020. Die letzte Rückzahlung an das Staatliche Bauamt wird im Haushaltsjahr 2026 kassenwirksam.
Mit der nun vorliegenden Schlussabrechnung ist die Dorferneuerungsmaßnahme „Ausbau Hauptstraße“ auch finanziell abgeschlossen. Der Stadtrat nahm die Kostenübersicht zur Kenntnis.

 




Den Waldrand am Baugebiet Gründlein neu geordnet

Im Baugebiet „Gründlein“ in Geislohe steht eine wichtige Anpassung an. Die Stadt Pappenheim überarbeitete den bestehenden Bebauungsplan. Dieser wurde am 12.02.2026 vom Stadtrat einstimmig beschlossen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Bereich am Waldrand im Westen des Baugebiets. Dort soll künftig klar geregelt sein, wie nah gebaut werden darf – und wie der Übergang zwischen Wald und Wohnhäusern gestaltet wird.

Der Stadtrat hatte die Änderung bereits im Oktober 2025 angestoßen.

[den damaligen  Artikel des PAPPENHEIMER SKRIBENT finden Sie hier … ]

Nun liegt der ausgearbeitete Entwurf vor und soll öffentlich ausgelegt werden.

Warum ist eine Änderung nötig
Das Baugebiet wurde ursprünglich vor rund 20 Jahren geplant. Die Bauabschnitte II und III wurden allerdings erst viel später erschlossen. In dieser Zeit haben sich nicht nur Bauwünsche verändert, auch vor Ort ergaben sich Abweichungen. So wurde die Straße teilweise anders gebaut als im alten Plan vorgesehen. Dadurch verschoben sich Baugrenzen und manche Vorgaben ließen sich in der Praxis kaum noch einhalten.

Hinzu kommt ein weiterer Punkt: Direkt westlich des Baugebiets beginnt der Wald. Hier zeigte sich, dass klare Regeln notwendig sind, um mögliche Gefahren durch umstürzende Bäume zu vermeiden.

Was bedeutet das konkret am Waldrand
Zwischen Wald und Wohnbebauung wird eine sogenannte Waldrandzone festgelegt. Wichtig dabei ist, dass ie Bauflächen werden nicht größer werden. Es entsteht also kein zusätzliches Baurecht.
In diesem Randbereich wird eine Baumfallzone ausgewiesen. Das heißt vereinfacht: In einem bestimmten Abstand zum Wald dürfen keine Wohnhäuser oder Gebäude entstehen, in denen sich Menschen dauerhaft aufhalten. So soll verhindert werden, dass bei Sturm oder Schneebruch Bäume zur Gefahr für Anwohner werden.
Gleichzeitig soll der Waldrand selbst umgestaltet werden. Die Stadt als derzeitige Waldeigentümerin verpflichtet sich, sehr hohe Bäume im unmittelbaren Randbereich schrittweise zu entnehmen. Stattdessen wird ein gestufter Waldrand mit niedrigeren, heimischen Sträuchern und kleineren Bäumen angelegt. Ein eigener Pflanzplan ist Teil der Änderung. Ziel ist ein natürlicher Übergang, der stabiler ist und weniger Risiko birgt.

Natur und Nachbarschaft im Blick
Nach Einschätzung der Verwaltung entstehen durch die Änderung keine zusätzlichen Eingriffe in Natur und Landschaft. Da keine neuen Bauflächen ausgewiesen werden, bleibt das grundsätzliche Baurecht unverändert. Auch die bestehende Eingrünung am südlichen Ortsrand bleibt erhalten.

Das Verfahren läuft als sogenannter Bebauungsplan der Innenentwicklung im beschleunigten Verfahren. Eine umfassende Umweltprüfung ist deshalb nicht erforderlich.

 




Pappenheimer Rockenstube im K14

Die Rockenstube im K14 ist ein fester Treffpunkt für alle, die Freude an Handarbeit und kreativem Austausch haben. Im Haus der Bürger in der Klosterstraße 14 kommen alle 14 Tage dienstags Interessierte zusammen, um gemeinsam zu werkeln und zwei anregende Stunden in entspannter Atmosphäre zu verbringen. Beginn ist jeweils um 19 Uhr. Das nächste Treffen findet am 10. März statt.

Ob Stricken, Häkeln, Klöppeln oder andere Handarbeitsprojekte, erlaubt ist, was Freude macht. Die Rockenstube versteht sich als offener Treffpunkt für alle, die das Selbermachen schätzen und die besondere Atmosphäre echter Handarbeit genießen. Zwischen Maschen und Mustern entstehen nicht nur kleine Kunstwerke, sondern auch gute Gespräche und neue Ideen.

Dabei spielt es keine Rolle, ob jemand erste Erfahrungen sammelt oder schon lange mit Nadel und Faden vertraut ist. Neue Gesichter sind jederzeit willkommen. Die Runde bietet Raum, um Techniken auszuprobieren, angefangene Projekte weiterzuführen oder sich einfach in angenehmer Umgebung mit Gleichgesinnten auszutauschen.




Freude über Spende der Pappenheimer Stadtführer

Eine schöne Geste mit nachhaltiger Wirkung hat in diesen Tagen in Pappenheim für Freude gesorgt. Die beiden Gästeführer Erwin Knoll und Renate Prusakow haben den Erlös ihrer jüngsten Stadtführung an die Pappenheimer Tafel übergeben und damit ein Zeichen gesetzt, das weit über einen einzelnen Termin hinausweist.

Anlässlich des Weltgästeführertags, der nach mehrjähriger Pause nun auch in Pappenheim wieder begangen wurde, luden die beiden im Bundesverband der deutschen Gästeführer organisierten Stadtführer am Sonntag, 22. Februar 2026, zu einem besonderen Rundgang ein. Rund 40 interessierte Gäste folgten dem Motto „Mit offenen Augen durch Pappenheim“ und ließen sich auf eine Entdeckungstour ein, die den Blick auf vermeintlich Bekanntes neu schärfte.

Es sind oft die kleinen Details am Wegesrand, an denen man im Alltag achtlos vorbeigeht. Genau dort setzten die beiden Gästeführer an. Mit viel Hintergrundwissen und einem feinen Gespür für die Besonderheiten der Stadt machten sie deutlich, wie reich Pappenheim an Geschichte und Geschichten ist. Wer dabei war, nahm nicht nur Informationen mit nach Hause, sondern auch einen neuen Blick auf die eigene Umgebung.

Die Führungen selbst boten Knoll und Prusakow kostenfrei an. Statt eines festen Entgelts baten sie um Spenden zugunsten der Tafel in Pappenheim. Eine Bitte, die bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf offene Ohren stieß. Insgesamt kamen 135 Euro zusammen. Erwin Knoll rundete den Betrag auf 150 Euro auf, sodass schließlich eine runde Summe übergeben werden konnte.

Am Dienstag nahmen die beiden Gästeführer das Kuvert mit dem „Führungsgeld“ in die Hand und überreichten es persönlich an Inge Leykamm, die Organisatorin der Pappenheimer Tafel. Dort wird jeder Euro gebraucht, um Menschen in schwierigen Lebenslagen unbürokratisch zu unterstützen.

So verbindet diese Aktion auf schöne Weise zwei Anliegen. Zum einen die Wertschätzung für die eigene Stadt und ihre Geschichte. Zum anderen die konkrete Hilfe für Mitbürgerinnen und Mitbürger, die auf Unterstützung angewiesen sind. Pappenheim zeigt damit einmal mehr, dass bürgerschaftliches Engagement hier nicht laut daherkommen muss, um Wirkung zu entfalten. Manchmal genügt ein Rundgang mit offenen Augen – und ein Herz, das mitgeht.

Titelfoto: Marcus Wurm




Watt-Turnier der SRK Bieswang lädt zum Mitspielen ein

Die Soldaten- und Reservistenkameradschaft Bieswang richtet am Samstag, 28. Februar 2026, wieder ihr traditionelles Watt-Turnier aus. Beginn ist um 19 Uhr, die Anmeldung startet bereits um 18.30 Uhr. Gespielt wird im Vereinsheim der SRK am Sommerkellerweg 4a.

Mit einer Teilnehmergebühr von 10 Euro ist man dabei, wenn in geselliger Runde um attraktive Preise gekartelt wird. Auf die Gewinner warten 100 Euro für den ersten Platz, 70 Euro für den zweiten und 40 Euro für den dritten Platz. Die Viert- und Fünftplatzierten dürfen sich jeweils über eine Kiste Bier freuen. Als sechster Preis winkt eine Reisetasche mit Zubehör. Und selbst wer diesmal überhaupt kein Kartenglück hat, geht nicht leer aus, denn als Trostpreis gibt es einen Presssack.

Watt gehört in vielen Teilen Altbayerns und Frankens zu den beliebtesten Kartenspielen. Gespielt wird meist zu zweit gegen zwei, mit viel Taktik, einem guten Gedächtnis und nicht zuletzt dem berühmten Quäntchen Glück. Nicht selten entscheidet ein mutiger Zug oder ein gut gesetztes Zeichen über Sieg oder Niederlage.

Die Soldaten- und Reservistenkameradschaft freut sich auf zahlreiche Teilnehmer und einen unterhaltsamen Abend in kameradschaftlicher Atmosphäre.

 




Gespräch über Wohnen und Zukunftsperspektiven in Pappenheim

Im Vorfeld der Kommunalwahl am 8. März 2026 lädt der Ortsverband der Grünen in Pappenheim zu einer öffentlichen Veranstaltung rund um das Thema Wohnen ein. Damit rückt eine Frage in den Mittelpunkt, die in Bayern seit Jahren an Brisanz gewinnt und auch in einer ländlich geprägten Kommune wie Pappenheim viele Menschen bewegt. Die Landesvorsitzende der Grünen, Gisela Sengl wird als Ansprechpartnerin zur Verfügung stehen

Wohnen ist im Freistaat längst mehr als eine private Angelegenheit. Im teuersten Bundesland, wenn es um Lebensraum und Zuhause geht, betrifft es Mieterinnen und Mieter ebenso wie Vermieterinnen und Vermieter, Kommunen und Landkreise, Architektinnen und Architekten, junge Menschen in Ausbildung, Studierende, Alleinerziehende oder Seniorinnen und Senioren. Es geht um Sicherheit und Lebensqualität, um Gemeinschaft und die Frage, ob Menschen an ihrem Heimatort bleiben können.

Gerade im ländlichen Raum stellt sich dabei die Herausforderung, tragfähige Lösungen zu finden. Pappenheim mit seiner Kernstadt und acht Ortsteilen zählt rund 4000 Einwohnerinnen und Einwohner. Welche Wohnformen sind hier realistisch. Was lässt sich von Projekten andernorts abschauen, die bereits entwickelt oder verwirklicht wurden. Und wie können Ideen an die örtlichen Gegebenheiten angepasst werden.

Über diese Fragen möchte der Ortsverband der Grünen diskutieren. Am 25. Februar 2026 um 18 Uhr ist die Landesvorsitzende der Grünen, Gisela Sengl, im Grünen Bereich zu Gast. Die Veranstaltung findet in den Räumen der ehemaligen Hoechstetter Apotheke statt.

Der Abend ist Teil der kommunalpolitischen Aktivitäten der Grünen zur bevorstehenden Wahl und versteht sich als Impuls für eine offene Diskussion darüber, wie Wohnen in Pappenheim künftig gestaltet werden kann.

 




Pappenheim will die Fels neu auf ihre Standfestigkeit prüfen lassen

Ein Thema mit langer Vorgeschichte stand in der Januarsitzung des Pappenheimer Stadtrates auf der Tagesordnung. Es geht um die Felsengruppe „Die Fels“ oberhalb der Bürgermeister-Rukwid-Straße und die Frage, wie standsicher das Gelände heute noch ist. Der Stadtrat sollte in der Sitzung über die Vergabe eines Gutachtens an die Landesgewerbeanstalt (LGA) Bayern in Nürnberg entscheiden. Da das Angebot bis zur Sitzung jedoch noch nicht vorlag, wurde der Tagesordnungspunkt vertagt.

Bereits im vergangenen Jahr hatte der Hauptausschuss angeregt, das Risiko eines möglichen Felssturzes erneut geologisch bewerten zu lassen. Die letzte Einschätzung der LGA stammt aus dem Jahr 1992. Schon damals wurde eine abstrakte Gefahr festgestellt. In der Folge brachte die Stadt provisorische Notsicherungsverbauungen an und legte die Kosten sowie die Sicherungsmaßnahmen dem damaligen Grundstückseigentümer per Bescheid nach dem Landesstraf- und Verordnungsgesetz auf.

Der Eigentümer beschritt daraufhin den Rechtsweg mit dem Ziel, die Kosten nicht selbst tragen zu müssen. Nachdem auch eine Verfassungsbeschwerde erfolglos blieb, teilte er das große Waldgrundstück auf. Während die übrigen Flächen als Friedwald genutzt werden, erklärte er die betroffene Teilfläche mit einer Größe von 11.592 Quadratmetern durch eine einfache Erklärung als herrenlos. Seither steht die Fläche faktisch im Raum, ohne privaten Eigentümer.

Rechtlich ist die Situation klar umrissen und zugleich anspruchsvoll. Wird eine konkrete Gefahr bekannt, muss die Stadt als Sicherheitsbehörde einschreiten. Neue Felsabgänge sind in den vergangenen Jahren zwar nicht bekannt geworden. Allerdings dürfte sich die Standfestigkeit der Felsgruppe und der eingebauten Sicherungsmaßnahmen in mehr als drei Jahrzehnten kaum verbessert haben. Vor diesem Hintergrund erscheint eine aktuelle fachliche Bewertung als sinnvoller erster Schritt.

Vorgesehen ist, sowohl die Felsengruppe selbst als auch die bestehenden Felssturzsperren durch die LGA Bayern untersuchen zu lassen. Die Kosten sollen im städtischen Haushalt 2026 berücksichtigt werden. Ein konkreter Beschluss konnte in der Sitzung jedoch noch nicht gefasst werden, da das angekündigte Angebot der LGA bis dahin nicht eingegangen war.

Der Stadtrat wird sich erneut mit dem Thema befassen, sobald belastbare Zahlen vorliegen. Ziel bleibt es, die Situation sachlich zu klären und auf Grundlage eines aktuellen Gutachtens über das weitere Vorgehen zu entscheiden.

 




Fasching mit ausverkauftem Pappenheimer Kronensaal

Besser hätte es kaum laufen können. Der Faschingsball in Pappenheim, organisiert vom CSU Ortsverband Pappenheim erwies sich in diesem Jahr als voller Erfolg und setzte in vielerlei Hinsicht neue Maßstäbe. Mit einem genehmigten Kontingent von 200 Gästen war der Kronensaal komplett ausverkauft. Kein Platz blieb frei, die Vorfreude war spürbar – und sie sollte nicht enttäuscht werden.

Für den passenden musikalischen Rahmen sorgte die Band „Project X“. Vom ersten Takt an brachte sie den Saal zum Brodeln und hielt die Stimmung bis 1.00 Uhr nachts auf konstant hohem Niveau. Es wurde ausgelassen gefeiert, getanzt und gelacht. Viele Besucher waren sich einig, dass es – inzwischen der fünfte Faschingsball – eine der positivsten und stimmungsvollsten Veranstaltungen dieser Reihe gewesen sei. Besonders bemerkenswert war die gute Atmosphäre über alle Altersgruppen hinweg.

Als Ehrengast durfte Marianne Pappler begrüßt werden. Sie ließ es sich nicht nehmen, bis in die frühen Morgenstunden mitzufeiern. Auch dem Besitzerehepaar Andrea und Albert Linke war die Freude deutlich anzusehen. Der Saal wurde ganz in ihrem Sinne genutzt – lebendig, fröhlich und bis auf den letzten Platz gefüllt.

Kulinarisch zeigte sich der Kronenwirt bestens vorbereitet – und am Ende dennoch restlos ausverkauft. Bis zur letzten Portion wurde serviert, das Angebot fand großen Zuspruch und wurde vielfach gelobt.

Besonders positiv aufgenommen wurde zudem das Engagement der eigenen Stadtratskandidaten. Sie übernahmen nicht nur Verantwortung bei der Vorbereitung, sondern bedienten und unterhielten die Gäste persönlich. Niemand scheute den organisatorischen Aufwand, die intensive Bewirtung oder das Aufräumen am Sonntag. Dieses Miteinander und die sichtbare Einsatzbereitschaft trugen ihren Teil zur besonderen Atmosphäre des Abends bei.

Auch der vom Turnverein ausgerichtete Kinderfasching konnte sich sehen lassen. Nach Angaben von Tino Ernst und Julian Sattler verzeichnete die Veranstaltung eine Rekordbeteiligung und fand großen Anklang. Die Zusammenarbeit zwischen den Organisatoren hat sich damit nicht nur bewährt, sondern inzwischen fest etabliert.

Titelfoto: CSU-Ortsverband Pappenheim




Vollsperrung zwischen Geislohe und Flemmühle

In der kommenden Woche müssen sich Verkehrsteilnehmer rund um Pappenheim auf Einschränkungen einstellen. Die Gemeindeverbindungsstraße zwischen Geislohe und Flemmühle wird von Dienstag, 24. Februar, bis einschließlich Donnerstag, 27. Februar 2026, vollständig für den Verkehr gesperrt. Dies geht aus einer Anordnung der Stadt Pappenheim als zuständiger Straßenverkehrsbehörde hervor.

Betroffen ist die komplette Strecke dieser Ortsverbindungsstraße. Grund für die Maßnahme sind Baumfäll- und Unterhaltsarbeiten im städtischen Wald. Hintergrund ist die Verkehrssicherungspflicht, der die Stadt hier nachkommt. Um die Arbeiten sicher durchführen zu können, ist eine Gesamtsperrung des Verkehrs erforderlich.

Die Umleitung wird über Geislohe, Neudorf und Suffersheim nach Flemmühle sowie in umgekehrter Fahrtrichtung geführt. Entsprechende Beschilderungen werden nach dem vorgesehenen Regelplan eingerichtet.

Die Anordnung tritt mit dem Aufstellen der Verkehrszeichen in Kraft und endet mit deren Beseitigung. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den ausgeschilderten Umleitungsstrecken zu folgen und für die genannten Tage etwas mehr Zeit einzuplanen.

 




Pappenheim öffnet die Augen für seine eigene Geschichte

Unter dem Motto „Mit offenen Augen durch Pappenheim“ lädt der diesjährige Weltgästeführertag dazu ein, Pappenheim neu zu entdecken. Es geht dabei nicht um große Inszenierungen, sondern um die leisen Zwischentöne, um Details am Wegesrand, die im Alltag oft übersehen werden. Wer sich darauf einlässt, wird Pappenheim mit anderen Augen sehen.

Drei Führungen machen sich am Sonntag, 22.02.2026 um 13.00 Uhr, vom Marktplatz aus auf den Weg. Unterschiedliche Routen, unterschiedliche Schwerpunkte, doch eine gemeinsame Idee verbindet sie: Geschichte dort aufzuspüren, wo man sonst vielleicht achtlos vorübergeht. Die Wege führen u.a. durch vertraute Straßen, über den historischen Kanonenweg hinauf zum Schlossberg und damit durch Räume, die vielen bekannt sind und doch immer wieder Neues bereithalten.

Stadtführerin Eva Schultheiß richtet den Blick auf die Geschäfte der Deisingerstraße und erzählt von ihrem Wandel. Erwin Knoll widmet sich den Grafen, den Mesnern und natürlich auch dem berühmten Sprichwort, das weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist. Bürgersfrau Renata Prusakow nimmt die Teilnehmenden mit zu Brücken und Kirchen, zur jüdischen Geschichte und zu sozialen Orten, die das Miteinander in Pappenheim geprägt haben. So entsteht kein starres Bild der Vergangenheit, sondern ein lebendiges Geflecht aus Geschichten, Erinnerungen und Perspektiven.

Nach einigen Jahren Pause belebt der Weltgästeführertag 2026 mit seinen Führungen die Stadt Pappenheim wieder. Das ist ein schönes Zeichen dafür, dass Stadtgeschichte nichts Abgeschlossenes ist, sondern weiterlebt, wenn man bereit ist, genauer hinzusehen.

Treffpunkt für alle Führungen ist um 13.00 Uhr am Marktplatz Pappenheim. Dort beginnen die Rundgänge und dort enden sie auch wieder. Im Café Lehner wird anschließend bewusst ein gemeinsamer Schlusspunkt gesetzt mit Gelegenheit zum Weiterreden und Austausch.

Die Führungen am Weltgästeführertag sind kostenfrei. Wir Pappenheimer freuen uns auf viele interessierte Gäste, die sich mit offenen Augen auf den Weg durch Pappenheim machen.