Betriebsunfall bei Verpackungsarbeiten in Pappenheim

In einem metallverarbeitenden Betrieb in Pappenheim kam es am Dienstagmorgen zu einem Arbeitsunfall. Ein 27-jähriger Mitarbeiter verletzte sich dabei an der linken Hand, als er mit Verpackungsarbeiten beschäftigt war.

Nach bisherigen Informationen wurde die Hand des jungen Mannes bei einem Arbeitsvorgang eingeklemmt. Der Verletzte wurde vor Ort vom Rettungsdienst erstversorgt und im Anschluss in ein Krankenhaus gebracht. Über die Schwere der Verletzung liegen derzeit keine näheren Angaben vor.




Der Stadtrat in Pappenheim tagt öffentlich

Am Donnerstag, 22.01.2026, um 19:00 Uhr findet im Bürgersaal im des Haus des Gastes eine öffentliche Sitzung des Stadtrates mit folgender Tagesordnung statt:

1 Bauanträge

1.1 BA 29/2025 – Errichtung eines Staketenzauns, Fl.-Nr. 464, Gemarkung Neudorf

2 Abwasserbeseitigung: Grundsatzbeschluss und Vergabeermächtigung für Maßnahmen zur Verbesserung der Abwasserbehandlung in den Kläranlagen Neudorf und Göhren

3 Historisches Stadtfest 2027 – Antrag des Organisationsteams auf Übernahme der Trägerschaft und der Kosten

4 Vergaben:

4.1 Feuerbeschau durch die Gemeinde – Auftragsvergabe an die Firma ADKOplan

4.2 Auftragsvergabe an die LGA Bayern „Untersuchung der Standfestigkeit der Fels“

5 Feuerwehrwesen: FFW Zimmern, Bestätigung Feuerwehrkommandant und Stellvertreter nach erfolgter Wahl

6 Städtepartnerschaften – Zuschussrichtlinie der Stadt Pappenheim

7 Antrag auf Förderung durch die Stadt Pappenheim 2026-2030 durch den Kunst- und Kulturverein Pappenheim e.V.

8 Bekanntgaben




Mit offenen Augen durch Pappenheim

Unter dem Motto „Mit offenen Augen durch Pappenheim“ laden die Pappenheimer Gästeführer am Sonntag, 22. Februar, zu besonderen Stadtführungen ein. Anlass ist der internationale Weltgästeführertag, der in diesem Jahr ganz im Zeichen des bewussten Hinsehens und Entdeckens steht.

Ab 13 Uhr führen drei erfahrene Gästeführerinnen und Gästeführer parallel durch das historische Zentrum der ehemaligen Residenzstadt. Treffpunkt ist die Touristen-Information am Marktplatz. Die Führungen sind öffentlich, ein Teilnahmebeitrag wird nicht erhoben – stattdessen wird um Spenden zugunsten der Pappenheimer Tafel gebeten.

Wer darüber hinaus selbst überlegt, künftig als Stadtführerin oder Stadtführer aktiv zu werden, kann sich bereits ab 11 Uhr bei einer Info-Veranstaltung im K 14-Haus der Bürger (Klosterstraße 14) über das Ehrenamt informieren. Dort geben die Gästeführer erste Einblicke in ihre Arbeit und laden zum persönlichen Austausch ein. Die Teilnahme ist kostenlos, um Voranmeldung wird gebeten.

 

 

 




SV Osterdorf setzt auf Kontinuität und Gemeinschaft

Zur turnusmäßigen Jahreshauptversammlung hatte der Sportverein Osterdorf am Samstag, den 17. Januar 2026, in das Dorfgemeinschaftshaus eingeladen. 28 Mitglieder folgten der Einladung – und setzten bei den Neuwahlen auf Bewährte Kräfte.

Mit 211 Mitgliedern ist der SVO der mit Abstand größte Verein in Osterdorf und ein wichtiger Pfeiler des örtlichen Gemeinschaftslebens. Das breit gefächerte Angebot reicht vom Tischtennis über Yoga, Zumba und Power Fitness bis hin zu „Bewegtem Rücken“, „Trittsicher durchs Leben“, Mountainbike, Nordic Walking und Skifahren.
Damit spricht der Verein Jung und Alt gleichermaßen an – und freut sich jederzeit über neue Gesichter, die an den Kursen und Aktivitäten teilnehmen möchten.

Interessierte können sich unter sportverein@dieosterdorfer.de melden.

Wiederwahl und neue Gesichter im Beisitz
Die Neuwahlen wurden in zügiger und harmonischer Atmosphäre durchgeführt. Der Vereinsvorstand setzt sich wie folgt zusammen:

1. Vorstand: Dieter Mürl,
2. Vorstand: Karl Halbmeyer
Kassier: Thorsten Hüttinger
Schriftführerin: Sonja Burggraf
Beisitzer: Anja Schwill, Ramona Hüttinger und Andreas Renner

Ehrungen für jahrzehntelange Treue
Ein Höhepunkt des Abends waren die Ehrungen zahlreicher Mitglieder, die dem SV Osterdorf seit vielen Jahren die Treue halten – manche bereits ein halbes Jahrhundert. Für 50 Jahre Vereinszugehörigkeit wurde Karl Halbmeyer ausgezeichnet. Eckard Halbmeyer wurde für über 30 Jahre engagierte Mitarbeit in der Vorstandschaft zum Ehrenmitglied ernannt.

Zehn Jahre aktive Mitgliedschaft konnten zahlreiche weitere Vereinsmitglieder feiern: Katarina Pavlikova, Kerstin Renner, Andreas Stettinger, Renate Obernöder, Claudia Schreckenfuchs, Walter Otters, Stefan Just und Brigitte Boscher.
Für 26 Jahre wurde Stefan Wiedemann geehrt. Daniel Manger erhielt zudem eine Urkunde als Sieger des Delitz-Pokals – eine sportliche Auszeichnung, auf die der Verein besonders stolz ist.

Ehrung auch in Abwesenheit
Auch die nicht anwesenden Jubilare wurden gewürdigt: Martina Bernstein, Florian Burggraf, Franziska Högelmeier, Manfred und Sonja Hüttinger, Ingrid Rathsam, Christina Renner, Carolina Schleußinger, Manuela Wiedemann für 10 jährige Vereinstreue, sowie Gisela Schwill, die bereits seit 40 Jahren Mitglied im Verein ist. Ihnen allen wurde eine Urkunde überreicht; die Damen erhielten darüber hinaus als Zeichen der Wertschätzung eine Rose.

Die Versammlung klang in geselliger Runde aus – ganz im Sinne des Miteinanders, das den SV Osterdorf seit jeher prägt. Mit Kontinuität in der Führung und einem lebendigen Vereinsangebot geht der SVO gestärkt ins neue Jahr.

Titelbild SV Osterdorf:
v.l.: Karl Halbmeyer, Katarina Pavlikova für 10 Jahre, Eckard Halbmeyer über 30 Jahre Mitarbeit in der Vorstandschaft zum Ehrenmitglied ernannt. Kerstin Renner für 10 Jahre, Andreas Stettinger für 10 Jahre, Stefan Wiedemann für 26 Jahre, Renate Obernöder für 10 Jahre, Claudia Schreckenfuchs für 10 Jahre, Walter Otters für 10 Jahre, Stefan Just für 10 Jahre, Brigitte Boscher für 10 Jahre, Daniel Manger Sieger des Delitz Pokals, Vorstand Dieter Mürl




Schafkopfturnier des Turnvereins muss in diesem Jahr pausieren

Der Turnverein 1861 Pappenheim hat bekanntgegeben, dass das traditionsreiche Schafkopfturnier am Faschingssamstag in diesem Jahr nicht stattfinden kann. Grund dafür ist die bevorstehende Sanierung der vereinseigenen Turnhalle, was organisatorisch, zeitlich und auch hinsichtlich der personellen Ressourcen umfangreiche Vorbereitungen erfordert, teilt der Verein mit.

Bereits im vergangenen Jahr hatte der Verein auf die Sperrung der sanierungsbedürftigen Turnhalle reagiert und das beliebte Kartenturnier kurzfristig in den Gasthof zum Grünen Baum verlegt. Für heuer jedoch sieht der Turnverein von einer Ausrichtung ganz ab.

„Diese Entscheidung ist uns alles andere als leicht gefallen“, heißt es in einer Mitteilung des Vereins. Das Ziel sei es, das Schafkopfturnier im kommenden Jahr wieder wie gewohnt in der dann sanierten Turnhalle durchführen zu können.

 




Markus Gläser stellt sich im Grünen Bereich von Pappenheim vor

Die Pappenheimer Ortsgruppe von Bündnis 90/Die Grünen hatte kürzlich zu einem politischen Abend in den „Grünen Bereich“ eingeladen – jenem historischen Ort in der vormaligen Hoechstetter-Apotheke, der Leerstand mit neuem Leben füllt. Anlass des Treffens war der Besuch von Markus Gläser, der sich bei der Kommunalwahl am 8. März 2026 um das Amt des Landrats bewirbt.

Monika Pamp, 1. Sprecherin der Pappenheimer Grünen begrüßte die zahlreichen Besucher und  den Landratskandidaten Markus Gläser im „Grünen Bereich“. Unterstützt wird seine parteiunabhängige Kandidatur von fünf im Kreistag vertretenen Parteien: Freie Wähler, Bündnis 90/Die Grünen, SPD, ÖDP und FDP. In Pappenheim selbst treten SPD und Freie Wähler mit eigenen Kandidaten zur Kreistagswahl an. Auf Nachfrage berichtete Gläser, dass die Einladung der Grünen bislang die einzige aus Pappenheim sei – fügte aber mit einem Lächeln hinzu: „Aber vielleicht kommt ja noch was.“ Bereits im Mai 2025 hatte sich Markus im Rahmen der internen Jahreshauptversammlung des Ortsvereins im Gasthaus Zur Linde den SPD-Mitgliedern vor Ort vorstellen können.

Der Abend im „Grünen Bereich“ war geprägt von einem regen Austausch. Gläser präsentierte seine politischen Ziele und traf dabei auf ein interessiertes Publikum. Zwischenfragen waren ausdrücklich erwünscht – und der Kandidat nutzte die Gelegenheit, um auf die Zwischenfragen mit Detailkenntnis und Sachverstand auf Augenhöhe zu antworten.

Im Rahmen seiner Vorstellung in Pappenheim ging Landratskandidat Markus Gläser recht detailliert auf eine ganze Reihe von Themen ein, die aus seiner Sicht für die Zukunft des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen von besonderer Bedeutung sind. Die Schwerpunkte seiner Rede zeigten deutlich: Gläser will Politik nicht nur für, sondern vor allem mit den Menschen im Landkreis machen.

Wohnen, Familien und lebendige Ortskerne
Ein zentrales Anliegen des Kandidaten ist die Belebung leerstehender Ortskerne. Gläser betonte, dass Wohnen, Familienfreundlichkeit und die Attraktivität von Innenstädten und Dorfzentren untrennbar miteinander verknüpft seien. Anstatt neue Flächen auszuweisen, solle verstärkt auf Nachverdichtung und die Reaktivierung leerstehender Gebäude gesetzt werden. Förderprogramme wie „Lebendige Zentren“ oder „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ von Bund und Land müssten gezielter genutzt werden – auch von kleineren Kommunen wie Pappenheim. Dabei verwies er ausdrücklich auf den Veranstaltungsort selbst: Die Wiederbelebung der ehemaligen Hoechstetter-Apotheke durch die Grünen sei ein gelungenes Beispiel dafür, wie Leerstand mit Kreativität in einen Ort der Begegnung verwandelt werden könne.
Die Idee aus der Zuhörerschaft, für derart weitreichende Herausforderungen einen zentralen landkreisweiten „Kümmerer“ zu benennen, begrüßte er grundsätzlich, dämpfte jedoch überzogene Erwartungen: „Da müssen wir aufpassen. Da will ich keine Versprechen machen.“

Mobilität und Infrastruktur
Im Bereich der Mobilität setzte Gläser auf eine Kombination aus Verbesserung des ÖPNV und modernen, flexiblen Lösungen. Gerade für den ländlichen Raum brauche es dichtere Takte, verlässliche Verbindungen und barrierefreie Haltestellen. Ergänzend sollen On-Demand-Angebote auch kleinere Dörfer besser anbinden. Ein wichtiges Anliegen war ihm zudem die Digitalisierung – konkret der flächendeckende Ausbau von Breitband und Mobilfunk.

Auch zur Verkehrsregelung bezog Gläser Stellung: Für die stark belastete Hörnleinkreuzung in Weißenburg sprach er sich aus Sicherheits- und Kostengründen klar gegen den geplanten Kreisverkehr aus. Stattdessen favorisiert er eine optimierte Ampellösung, die ebenfalls zur Vermeidung schwerer Unfälle beitragen könne – zumal das Nadelöhr durch einen Kreisel nicht vollständig aufgelöst werde.

Verwaltung und Sicherheit
Verwaltung soll für Bürgerinnen und Bürger einfacher und verlässlicher werden. Gläser setzt auf digitale Prozesse, klare Zuständigkeiten und eine bürgernahe Ansprache. Er sprach sich für einen speziellen Serviceschalter für Seniorinnen und Senioren aus, die keinen Zugang zum Internet haben. Im Bereich Sicherheit nannte er eine bessere Ausstattung für Einsatzkräfte sowie vorausschauende Notfallpläne für Extremwetterereignisse und Cyberangriffe als notwendige Maßnahmen.

Wirtschaft und Bildung
Zur Sicherung der wirtschaftlichen Zukunft betonte Gläser die Bedeutung eines engen Austauschs zwischen Wirtschaft, Schulen und Ausbildungsstätten. Er möchte regelmäßige Wirtschaftsdialoge etablieren, familienfreundliche Betriebe stärken und die Digitalisierung an Schulen vorantreiben. Auch die gezielte Förderung des Tourismus und der Regionalwirtschaft spielt in seinem Konzept eine Rolle.

Gesundheit und Pflege
Die wohnortnahe Gesundheitsversorgung sieht Gläser als Grundpfeiler der Daseinsvorsorge. Er sprach sich für ein stabiles Kreisklinikum in Weißenburg aus. Auch die Zahl an Ärztinnen und Ärzten im Landkreis will Gläser erhöhen. Ergänzt werden soll die Versorgung durch telemedizinische Angebote, moderne Pflegekonzepte und eine Stärkung der Palliativ- und Hospizdienste. Die Sicherung der Geburtshilfe im Landkreis bleibt für ihn ein wichtiges Ziel.

Klima und Landwirtschaft
Markus Gläser widmete sich auch dem Spannungsfeld zwischen Klimaschutz und Landwirtschaft – das er jedoch nicht als Widerspruch, sondern als gemeinsame Aufgabe versteht. Er will den Austausch mit Landwirten, wie vormals schon durch einen regelmäßigen Umweltgipfel, fördern, den Ausbau erneuerbarer Energien unterstützen und regionale Vermarktung stärken. Ein besonderes Augenmerk liegt auf kurzen Wegen und der Entwicklung eines Qualitätszeichens „Altmühlfranken-Heimatprodukte“.

 




SPD-Kandidatinnen und -Kandidaten für den Stadtrat Pappenheim

Im Rahmen einer parteiübergreifenden Wahlversammlung hat Stadträtin Anette Pappler, zugleich Fraktionsvorsitzende der SPD im Pappenheimer Stadtrat, die Kandidatinnen und Kandidaten ihrer Partei für die anstehende Kommunalwahl am 8. März 2026 vorgestellt.

Anette Pappler (53)
Einrichtungsleitung & Geschäftsführerin Jugendwerkstatt Langenaltheim gGmbH
Engagiert als Stadträtin, Kreisrätin, Referentin für Schule & Volksfest, sowie Feldgeschworene. Sie ist Aufsichtsratsvorsitzende der Wohnungsbaugenossenschaft und stellv. Vorsitzende im AWO-Kreisverband. Aktiv in Theatergruppe, Maibaumverein, Turnverein und Frauenhausverein.
Listenplatz 1

Michele Eckerlein (36)
Elektriker bei den Stadtwerken Pappenheim
Feuerwehrmann mit Herz: Stadtrat, Feuerwehrreferent und 1. Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Pappenheim. Mitglied im Kanonier-Militärverein, Maibaumverein und in der Theatergruppe.
Listenplatz 2

Pia Brunnenmeier (64)
Rechtsfachwirtin
Langjährige Stadträtin und Referentin für Stadtentwicklung. Vorsitzende des SPD-Ortsvereins und Mitglied im Exekutivausschuss der LAG Monheimer Alb-Altmühl Jura e.V. Aktiv im Maibaumverein, Turnverein und auf der Bühne der Theatergruppe.
Listenplatz 3

Tim Schober (33)
Fachkrankenpfleger für Anästhesie- und Intensivpflege
Zugführer der Feuerwehr Pappenheim, Rettungssanitäter und stellvertretender Vorsitzender im SPD-Ortsverein. Vereinsleben mit Engagement: BRK, Theatergruppe, Militärverein.
Listenplatz 4

Carola Zanetti (54)
Kundenbetreuerin im Nahverkehr, Zugbegleiterin
Gewerkschaftlich aktiv im EVG-Ortsvorstand Treuchtlingen und Schriftführerin im Turnverein 1861 Pappenheim. Außerdem Mitglied der Theatergruppe.
Listenplatz 5

Florian Zanetti (24)
Verwaltungswirt bei der Regierung von Mittelfranken, Informatikstudent
Junges Engagement: Schriftführer bei der Feuerwehr Pappenheim und Mitglied im Turnverein.
Listenplatz 6

Susanne Lampmann (57)
Rettungsschwimmerin im Freibad Pappenheim, Hausmeisterin im evang. Gemeindezentrum
Engagiert sich bei der Feuerwehr, TSG und der Tafel Pappenheim.
Listenplatz 7

Bernhard Hecht (58)
Braumeister und Inhaber der Hechtbräu in Zimmern, zusätzlich tätig bei Weibsbräu Dinkelsbühl
Netzwerker der Gastronomie- und Brauereiszene, passives Mitglied der Feuerwehr Zimmern sowie aktiv bei den Urvogelfreunden Solnhofen und im Maibaumverein.
Listenplatz 8




FW/BGL-Kandidatin und -Kandidaten für den Stadtrat Pappenheim

Im Rahmen einer parteiübergreifenden Wahlveranstaltung präsentierte Walter Otters, Stadtrat und Zweiter Bürgermeister, die Liste der Freien Wähler/Bürgerliste für die Kommunalwahl am 8. März 2026. Die Kandidatinnen und Kandidaten bringen berufliche Fachkompetenz, kommunalpolitische Erfahrung und vielfältiges ehrenamtliches Engagement mit – quer durch alle Ortsteile und Altersgruppen.

Walter Otters (65), Osterdorf
Elektromeister, ehemaliger Leiter des Technologiezentrums am bbw Weißenburg
Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler, Zweiter Bürgermeister, kommunalpolitisch erfahren.
Motto: „Selbst anpacken und pragmatische Lösungen finden.“
Listenplatz 1

Roland Kiermeyer (56), Bieswang
Feuerwehrbeamter, Stadtrat seit 2020, Referent für Straßen, Plätze & Verkehr
Setzt sich für Sanierung der Infrastruktur und für das Vereinsleben ein.
Motto: „Nur gemeinsam erreichen wir unsere Ziele.“
Listenplatz 2

Jürgen Weizinger (59), Übermatzhofen
Diplom-Ingenieur für Elektrotechnik, Energieberater, Ortssprecher
Bringt fachliche Expertise für praxisnahe Energiekonzepte im ländlichen Raum.
Listenplatz 3

Carola Lämmerer (50), Pappenheim
Selbstständige Kauffrau, Versicherungs- und Immobilienfachwirtin
Engagiert im Militärverein, setzt auf sachliche und lösungsorientierte Politik.
Listenplatz 4

Christian Schöppl (55), Zimmern
Direktionsbeauftragter Landwirtschaft, Vorsitzender des Militärvereins
Aktiv im Bayerischen Soldatenbund, Brückenbauer zwischen Tradition und Moderne.
Listenplatz 5

Martin Käfferlein (36), Ochsenhart
Maschinenbautechniker, Nebenerwerbslandwirt, Feuerwehrkommandant
Langjähriger Ortssprecher, will die Feuerwehren weiterentwickeln.
Motto: „Gemeinsam vorwärts. Für eine starke Zukunft.“
Listenplatz 6

Matthias Hübner (37), Weißenburg / Pappenheim
Bautechniker für Tiefbau
Möchte sein Fachwissen bei Straßen- und Tiefbauprojekten in die Ratsarbeit einbringen.
Listenplatz 7

Friedrich Hönig (77), Bieswang
Vermessungstechniker i. R., dienstältester Stadtrat, Referent für Dorfentwicklung
Engagiert für Natur- und Umweltschutz, Mitgestalter in Bauausschuss & Nahwärmegenossenschaft.
Listenplatz 8

Bernhard Raithel (40), Göhren
Finanzwirt in der Steuerverwaltung
Engagiert in Kirchenmusik und Sport, setzt auf nachhaltige Infrastruktur.
Listenplatz 9

Stephan Lauterbach (50), Pappenheim
Selbstständiger Erzieher und Unternehmer, vierfacher Vater
Für eine lebendige, gerechte und gemeinschaftliche Stadtgesellschaft.
Motto: „Gemeinsam aktiv für Pappenheim.“
Listenplatz 10




CSU-Kandidatin und -Kandidaten für den Stadtrat Pappenheim

Der CSU-Ortsverband Pappenheim hat bei der gemeinsamen Wahlveranstaltung seine Kandidatin und Kandidaten für die Stadtratswahl offiziell vorgestellt. Bürgermeister Florian Gallus und Ortsvorsitzender Marcus Wurm präsentierten ein Team, das – so die CSU – „für Sachverstand, Verlässlichkeit und Engagement“ stehe.
Man setze auf eine ausgewogene Mischung aus kommunalpolitischer Erfahrung, unternehmerischer Kompetenz und ehrenamtlichem Einsatz.

Stefanie Glück (40), Pappenheim
Gastronomin, Küchenmeisterin
Stefanie Glück steht für strukturiertes und vorausschauendes Arbeiten – Eigenschaften, die sie als selbstständige Unternehmerin und Organisatorin der BR-Radltour eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat. Sie bringt ein starkes Netzwerk aus Tourismus und Gastronomie mit, denkt dabei stets an Lebensqualität – nicht nur für Gäste, sondern vor allem für die Menschen vor Ort.
→ Listenplatz 1

Simon Schleussinger (25), Pappenheim
Kaufmann im Einzelhandel, Stadtrat, Referent für Jugend und Vereine
Der Vorsitzende des Maibaumvereins ist ein Impulsgeber im Stadtrat. Er kombiniert unternehmerisches Denken mit sozialem Gespür, bleibt lernbereit und offen für Neues – und steht klar zu seiner Meinung.
→ Listenplatz 2

Rainer Dengler (45), Neudorf
Selbstständiger Installateur- und Heizungsbaumeister
Engagierter Vorsitzender der FFW Neudorf und der Nahwärmegenossenschaft. Rainer möchte sein handwerkliches Wissen und seine langjährige Erfahrung stärker in die kommunale Arbeit einbringen – stets mit dem Blick für das Machbare und die Bedürfnisse des ländlichen Raums.
→ Listenplatz 3

Marcus Wurm (55), Pappenheim
Versicherungsfachmann, Stadtrat, CSU-Ortsvorsitzender
Marcus Wurm bringt betriebswirtschaftliches Denken, Gremienerfahrung und ein breites Netzwerk mit – ob im Stadtrat, in der Stadtwerke GmbH oder als Vorsitzender im Schützenverein. Ein sachlicher Kommunikator mit Blick für Lösungen.
→ Listenplatz 4

Fritz Wörlein (41), Bieswang
Metzgermeister, Betriebswirt
Als Unternehmer mit Bodenhaftung kennt er die Herausforderungen der Region. Entscheidungsfreude und Verantwortungsbewusstsein zeichnen ihn ebenso aus wie seine Bereitschaft, sich aktiv einzubringen.
→ Listenplatz 5

Felix Herzner (31), Pappenheim
Zweiradmechanikermeister, CSU-Vorstand, Organisator
Als Organisator des Faschingsballs, Mitglied im Volksfestausschuss und dritter Vorstand im Maibaumverein ist Felix ein echtes Organisationstalent. Technisch versiert, sympathisch und zielstrebig.
→ Listenplatz 6

Erich Neulinger (59), Geislohe
Schäfermeister, Stadtrat, Referent für Abwasser
Als „PP“ – Praktiker und Pragmatiker – bringt Erich eine wertvolle Mischung aus Bodenständigkeit, Klarheit und Lösungsorientierung mit. Engagiert im Bauausschuss, BBV, Schäferverein und als Feldgeschworener.
→ Listenplatz 7

Uwe Rathsam (36), Geislohe
Maurermeister, Geschäftsführer Bauunternehmen FHG
Junger Familienvater mit fundiertem Fachwissen im Hoch- und Tiefbau. Uwe steht für strukturierte Projektarbeit, praktische Lösungen und engagiertes Ehrenamt.
→ Listenplatz 8

Thorsten Hüttinger (46), Osterdorf
Diplom-Kaufmann (FH), Energiegenossenschaft, SV Osterdorf
Engagiert im Ehrenamt und für seine Heimat. Er setzt sich für Infrastruktur, Vereinsleben und Ehrenamt ein – vor allem mit Blick auf die Ortsteile. Verlässlich, offen und lösungsorientiert.
→ Listenplatz 9

Ralf Ottmann (49), Pappenheim
Dipl.-Bauingenieur (FH), Mitarbeiter im Wasserwirtschaftsamt, CSU-Schatzmeister
Ralf ist ein technischer Fachmann mit einem tiefen Verständnis für wasser- und bauplanerische Themen. Akribisch in der Vorstandsarbeit, verlässlich im Umgang, empathisch im Team. Eine echte Bereicherung für den Stadtrat.
→ Listenplatz 10




Neues Format der Wahlveranstaltungen in Pappenheim gestartet

Die erste gemeinsame Wahlveranstaltung in der Geschichte der Stadt Pappenheim hat am 12.01.2026 im Hotel-Gasthof Zur Sonne stattgefunden. In der Auftaktveranstaltung, bei der CSU, SPD und die Listenverbindung von Freien Wählern (FW) mit der Bürgerliste (BGL) ihr Wahlprogramm und ihre Kandidaten vorstellten, überraschte die SPD mit Themen in ihrem Programm, die so nicht zu erwarten waren. Die gemeinsame Wahlvorstellung findet in allen Ortsteilen statt.

Einträchtig nebeneinander standen Roll-ups der drei Parteien, als Bürgermeister Florian Gallus zur Begrüßung das Wort ergriff und die Zuhörerinnen und Zuhörer sowie Leitfiguren und Kandidaten aller anwesenden Parteien und Gruppierungen begrüßte. Gleich zu Beginn stellte er die Frage: „Was steckt hinter dem neuen Format der neuen gemeinsamen Wahlveranstaltung?“
Über alle Parteigrenzen hinweg habe man in den vergangenen sechs Jahren sachorientiert und sehr gut zusammengearbeitet. Der Wunsch sei es, diese neue Form der außerordentlich guten Zusammenarbeit auch bei den Wahlveranstaltungen widerzuspiegeln. Das wäre nicht gelungen, wenn wie üblich jede Partei in einer eigenen Veranstaltung ihre Ziele für Pappenheim und ihre Kandidaten vorgestellt hätte. Denn auch in den kommenden sechs Jahren wolle man den gemeinsamen Weg so weitergehen.
Nach der Begrüßung hatte jede Partei 20 Minuten Zeit, ihr Wahlprogramm und ihre Kandidaten vorzustellen.
Hier sollen nun die wichtigsten Punkte der einzelnen Wahlprogramme dargestellt werden, wobei die Reihenfolge nach der amtlichen Nummerierung der Wahlvorschläge erfolgt.

Die Vorstellung der Kandidaten folgt in einem gesonderten Beitrag.

CSU setzt weiter auf Vertrauen und Sachorientierung
Die CSU Pappenheim geht mit klaren Zielen in die bevorstehende Wahlperiode und setzt dabei auf Bewährtes wie auch auf frischen Elan. Im Zentrum steht der feste Wille, das gemeinsam Erreichte nicht nur zu bewahren, sondern mit Augenmaß weiterzuentwickeln.
Im Rückblick auf die vergangenen Jahre betonte Marcus Wurm, der Vorsitzende des CSU-Ortsverbandes, dass das gute Miteinander im Stadtrat maßgeblich zum Erfolg für die Stadt Pappenheim beigetragen habe – über Fraktionsgrenzen hinweg und getragen von gegenseitigem Vertrauen. Für die kommende Amtszeit steht das politische Ziel im Raum, diese konstruktive Zusammenarbeit fortzuführen und Pappenheim mit sachlicher Politik, Leidenschaft und Kompetenz zukunftsfähig zu gestalten. Dabei setzt die CSU auf Persönlichkeiten, die sich nicht in parteipolitischem Klein-Klein verlieren, sondern die Stadt als Ganzes im Blick behalten.
Bürgermeister Florian Gallus, der in seiner Ansprache die inhaltliche Linie der CSU skizzierte, benannte fünf zentrale Schwerpunkte für die kommenden Jahre: Die Schaffung von neuem Wohnraum soll mit Nachdruck verfolgt werden, ebenso wie die Erarbeitung eines langfristigen Sanierungsplans für das Freibad – ein Thema, das vielen Bürgerinnen und Bürgern am Herzen liegt. Auch der bedarfsgerechte Ausbau der Kinderbetreuung bleibt ein zentrales Anliegen, ebenso wie die Ausstattung und Weiterentwicklung der Freiwilligen Feuerwehr. Nicht zuletzt wurden die Modernisierung und Erhaltung der städtischen Infrastruktur als Daueraufgabe benannt. Mit diesem thematischen Fundament will die CSU die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre fortsetzen und Pappenheim Schritt für Schritt weiter stärken.

FW/BGL setzen auf Pragmatismus und Bürgernähe
Mit klaren Worten skizzierte Walter Otters, Zweiter Bürgermeister und Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler im Stadtrat, die politischen Leitlinien der FW/BGL für die kommende Wahlperiode. Unter dem Motto „Nicht klagen, sondern anpacken“ bekräftigten die Freien Wähler und die Bürgerliste ihren Kurs einer sachorientierten Kommunalpolitik. Zentrale Themen bleiben der kontinuierliche Ausbau der Infrastruktur – insbesondere die Sanierung von Straßen und Abwassersystemen –, der flächendeckende Glasfaserausbau sowie die Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung. Besonderes Augenmerk gilt dabei stets der Einbindung der Bürgerinnen und Bürger – etwa beim Ausbau erneuerbarer Energien. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Prinzip „Innen statt Außen“, mit dem die Nachverdichtung im Ortskern vorangebracht werden soll. Otters hob außerdem hervor, wie wichtig die Unterstützung des Ehrenamts sei; Vereine sollen künftig noch besser begleitet, vernetzt und entlastet werden. Der pragmatische Stil, die enge Zusammenarbeit mit allen Fraktionen sowie die Rückendeckung für Bürgermeister Florian Gallus zeigen, dass der einst angestoßene Kulturwandel keine Momentaufnahme war – sondern gelebte Realität.

SPD bringt neue Akzente in ihren Zielen
Mit dem Satz „Jetzt kommt Farbe ins Spiel“ eröffnete Anette Pappler, die dienstälteste Stadträtin und Fraktionsvorsitzende der SPD, ihren Beitrag zur Wahlveranstaltung – und ließ damit aufhorchen. Tatsächlich blieb es nicht bei einer pointierten Formulierung, denn die SPD überraschte mit Themenfeldern, die in dieser Klarheit nicht zwingend erwartet worden waren, dabei aber umso deutlicher die Handschrift der Sozialdemokratie trugen.
Im Mittelpunkt stehen konkrete Maßnahmen für Familien, soziale Verantwortung und moderne Stadtentwicklung – von der Verlässlichkeit in der Ganztagsbetreuung über die Förderung seniorengerechter Wohnformen in Pappenheim-Nord bis hin zur gezielten Unterstützung des Georg-Nestler-Hauses.
In der Umwelt- und Energiepolitik setzt die SPD auf Pragmatismus. Windkraft ja – aber im Zusammenspiel mit Solarenergie und dezentralen Lösungen. In Übereinstimmung mit der CSU will die SPD das Freibad grundlegend sanieren und sichern. Ebenso greift die SPD das in der Bürgerschaft zunehmend diskutierte Thema Trinkwasserversorgung auf und macht deutlich, dass die langfristige Sicherung dieser Daseinsvorsorge auch auf kommunaler Ebene höchste Priorität haben muss. Die SPD nennt auch klar die Notwendigkeit, endlich eine tragfähige Lösung für das Pappenheimer Feuerwehrhaus voranzubringen – mit dem Ziel, Sicherheit, Ausstattung und Arbeitsbedingungen zukunftsfähig zu gestalten. Abgerundet wird das Programm durch den Ruf nach einer bürgernahen digitalen Verwaltung mit neuer Website, Pappenheim-App und ausgebautem Online-Service.

Weiter Termine und Veranstaltungsorte dieses Veranstaltungsformats:

      • 12.01.2026Pappenheim, Gasthof zur Sonne, 19:00 Uhr
      • 13.01.2026Osterdorf, Dorfgemeinschaftshaus, 19:00 Uhr
      • 14.01.2026Geislohe, Hirtenhaus, 19:00 Uhr
      • 15.01.2026Neudorf, Gasthaus Zagelmeyer, 19:00 Uhr
      • 19.01.2026Bieswang-Ochsenhart, Gasthaus Rachinger, 19:00 Uhr
      • 27.01.2026Göhren, Schulhaus, 19:00 Uhr
      • 28.01.2026Übermatzhofen, Schulhaus, 19:00 Uhr
      • 29.01.2026Zimmern, Gasthaus zum Hollersteon, 19:00 Uhr



Lob, Leidenschaft und ein Lächeln für Pappenheim

„Gemeinschaft ist dort, wo Menschen füreinander einstehen.“ Mit diesen Worten eröffnete Bürgermeister Florian Gallus seine Neujahrsrede am 11. Januar im evangelischen Gemeindehaus. Was folgte, war ein ebenso persönlicher wie sachlicher Rückblick auf das vergangene Jahr – und ein Ausblick auf das, was die Stadt Pappenheim 2026 erwartet. Im Mittelpunkt der Rede standen gelebter Gemeinschaftssinn, zahlreiche Investitionen in die Zukunft und eine klare Haltung zur Rolle der Kommune in bewegten Zeiten.

Pappenheim als Zwischenziel mit bleibendem Eindruck
Gleich zu Beginn seiner Ansprache lenkte Bürgermeister Florian Gallus den Blick auf ein Ereignis, das nicht nur organisatorisch, sondern auch emotional ein besonderer Höhepunkt des vergangenen Jahres war: Am 8. August 2025 machte die BR-Radltour auf ihrer letzten Etappe Mittagspause in Pappenheim – und verwandelte die Innenstadt für einige Stunden in einen lebendigen Treffpunkt für mehr als 1.200 Radlerinnen und Radler, Gäste, Helferinnen und Helfer.

Die Deisingerstraße, von BR-Moderator Roman Röll damals augenzwinkernd als „die Piazza von Pappenheim“ bezeichnet, wurde zur Kulisse eines eindrucksvollen Gemeinschaftserlebnisses. Innerhalb weniger Stunden wurde die Innenstadt für den Empfang der Radltour vorbereitet, zahlreiche Helferinnen und Helfer aus der Bürgerschaft, den Vereinen, der Gastronomie und dem Handel packten beherzt mit an. Essen, Getränke, Musik – alles lief Hand in Hand. Und am selben Abend rollte der Verkehr bereits wieder wie gewohnt durch das Stadtzentrum.

„Wir haben abgeliefert“, fasste Gallus den Kraftakt zusammen – und ließ dabei keinen Zweifel daran, wie stolz er auf das Miteinander vor und während der Veranstaltung ist. Es sei diese Selbstverständlichkeit des Helfens, ohne große Worte oder Zuständigkeitsdiskussionen, die den besonderen Charakter Pappenheims ausmache. Besonders bedankte sich der Bürgermeister für  das Engagement bei der  Gesamtorganisation bei Stefanie Glück vom Hotel-Gasthof zur Sonne und bei Fritz Wörlein von der gleichnamigen Metzgerei.

Was den Bürgermeister dabei besonders berührte war das überaus positive Echo im Nachgang. Über die sozialen Medien erreichten ihn zahlreiche persönliche Nachrichten – von Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Tour ebenso wie vom Organisationsteam des Bayerischen Rundfunks. Sie lobten nicht nur die perfekte Organisation, sondern auch die offene, freundliche Atmosphäre, das hervorragende Essen, die musikalische Begleitung und die Herzlichkeit der Menschen vor Ort.

„Als Bürgermeister rechnet man mit vielem – mit Kritik, mit Erwartungen, mit Forderungen. Aber selten mit Lob“, gab Gallus offen zu. Umso mehr hätten ihn diese Rückmeldungen bewegt. Auch Staatsminister Christian Bernreiter, der die BR-Radltour in seiner Funktion als Schirmherr begleitete, zeigte sich im Gespräch mit dem Bürgermeister voll des Lobes über das, was Pappenheim an diesem Tag auf die Beine gestellt hat.

„Ein Tag mit tollem Wetter, mit großartigen Menschen – und mit einem bleibenden Eindruck für alle, die dabei waren“, resümierte Gallus. Ein Eindruck, der Pappenheim weit über die Stadtgrenzen hinaus von seiner besten Seite gezeigt habe.

Pappenheim packt an – Investitionen für eine lebenswerte Stadt
Wie schon in den Jahren zuvor stand auch 2025 im Zeichen des Anpackens. Der Bürgermeister blickte auf eine Vielzahl an Projekten zurück, die mit Blick auf die Zukunftsfähigkeit Pappenheims angestoßen oder umgesetzt wurden. Die Verbesserung der Infrastruktur – etwa durch Investitionen in den Straßenunterhalt, die Abwassertechnik und den konsequenten Glasfaserausbau – sei hierfür ebenso grundlegend wie die Digitalisierung der Verwaltung. Gerade im Hinblick auf den Fachkräftemangel müssten die vorhandenen Ressourcen optimal eingesetzt werden, so Gallus. „Die Digitalisierung ist kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug für besseren Bürgerservice.“

Auch im Tourismusbereich habe sich einiges bewegt. So sei der städtische Campingplatz neu verpachtet worden – im Vorfeld wurde das Sanitärgebäude umfassend saniert. Für Gallus ein deutliches Signal: „Tourismus ist für Pappenheim ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Hier steckt noch viel Potenzial.“

Feuerwehr gestärkt, Bauhof modernisiert
In Geislohe und Neudorf wurden neue Fahrzeuge für die örtlichen Feuerwehren angeschafft – teils neu, teils gebraucht, aber stets angepasst an die gestiegenen Anforderungen im Brandschutz. Zudem wurde der Bauhof umgebaut und mit neuen Fahrzeugen ausgestattet, um die Pflege von Straßen und Grünanlagen dauerhaft zu sichern. „Zuverlässig und nachhaltig“ laute hier das Ziel, so Gallus.

Wohnen als Herausforderung der Zukunft
Ein zentrales Thema bleibe der Wohnraum. Während neue Baugebiete erschlossen wurden, rücke nun verstärkt der Leerstand in den Fokus. „Wie wollen wir in Zukunft wohnen?“, fragte der Bürgermeister und betonte, dass es dabei um Flächensparen, Wohnqualität und Generationengerechtigkeit gehe. Neben kommunalen Anstrengungen sei hier auch das Engagement von Investoren, Wohnungsbaugenossenschaften und Banken gefragt.

Solide Finanzen trotz hoher Investitionen
Mit Blick auf die Finanzlage der Stadt zeigte sich Gallus zufrieden: Auch 2025 sei ohne neue Kreditaufnahme ausgekommen worden, gleichzeitig würden bestehende Schulden kontinuierlich getilgt. Haushaltsdisziplin bleibe dennoch unerlässlich, da die Herausforderungen nicht weniger würden. Es gelte weiterhin: „Mehr Wünsche als Geld – aber wir arbeiten die Aufgaben Schritt für Schritt ab.“

1000 Ehrenamtsstunden für die Dorfgemeinschaft
Besonderes Lob gab es für die Dorfgemeinschaften in den Ortsteilen. In Zimmern wurde ein neuer Spielplatz errichtet, die Feuerwehrhäuser in Geislohe, Bieswang und Neudorf renoviert – allesamt mit tatkräftiger Eigenleistung. Über 1.000 ehrenamtliche Arbeitsstunden wurden dabei geleistet. „Eine bemerkenswerte Leistung“, betonte Gallus, „für Aufgaben, die eigentlich in den Verantwortungsbereich der Stadt fallen.“

Ehrenamt als Rückgrat in Stadt und Land
Das Ehrenamt – sie zog sich wie ein roter Faden durch die Rede – sei das Fundament, auf dem das gesellschaftliche Leben in Pappenheim ruhe. Ob in Feuerwehren, Vereinen, Kirchen oder sozialen Einrichtungen: „Ohne dieses Engagement stünden wir nicht da, wo wir heute stehen.“ Diese Haltung, dieser Zusammenhalt mache ihn zuversichtlich, so Gallus.

Wertschätzung für Verwaltung und Stadtrat
Abschließend dankte der Bürgermeister den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Verwaltung, Bauhof, Stadtwerken, Kindergarten, Kläranlage und Forst. Auch dem Stadtrat zollte er Respekt für eine „vertrauensvolle, sachliche und parteiübergreifende Zusammenarbeit“, die in den letzten sechs Jahren maßgeblich zum Fortschritt der Stadt beigetragen habe.

Ein Blick nach vorn – mit Zuversicht und Vertrauen
„Pappenheim steht auf einem soliden Fundament – gebaut aus Engagement, Zusammenhalt und Verantwortungsbewusstsein.“ Mit diesen Worten beendete Gallus seine Ansprache. Er rief dazu auf, sich auch weiterhin einzubringen, einander mit Respekt zu begegnen und das Gemeinsame über das Trennende zu stellen. Gerade mit Blick auf die Verhältnisse in anderen Regionen sei klar: „Uns geht es gut.“

Sein persönlicher Dank galt abschließend den Bürgerinnen und Bürgern für das Vertrauen in den vergangenen sechs Jahren. Die eingeschlagene Richtung wolle er mit Offenheit, Dialog und dem Blick aufs große Ganze weitergehen – zum Wohle Pappenheims und seiner Ortsteile.

Das Versprechen
Zum Ende seiner Rede fand Florian Gallus noch persönliche Worte – gerichtet an seine Lebenspartnerin Kathrin Maurer. Inmitten von Terminen, Sitzungen und Veranstaltungen sei sie es, die oft auf gemeinsame Zeit verzichten müsse. Mit einem Augenzwinkern wandte er sich an sie und sagte: „Aber ich verspreche dir – das wird auch in Zukunft so bleiben.“ Der liebevoll gemeinte Seitenhieb sorgte für herzliches Lachen im Saal – und für ein verständnisvolles Lächeln bei der Angesprochenen.

Ein Moment, der noch einmal zeigte, dass bei aller Verantwortung, die das Amt mit sich bringt – ein bisschen Humor auch in Pappenheim nie fehlen darf.




Mit Erneuerung und Zuversicht ins neue Pappenheimer Jahr

Mit einer stimmungsvollen Andacht in der evangelischen Stadtkirche begann auch in diesem Jahr der traditionelle Neujahrsempfang in Pappenheim. Die besinnlichen Worte von Dekanin Sonja Scherle-Schobel und Pfarrer Robert Schrollinger standen dabei ganz im Zeichen von Erneuerung und dem Vertrauen in die Kraft eines guten Miteinanders – ein Leitgedanke, der den weiteren Verlauf des Abends prägen sollte.

Im Anschluss versammelten sich die Gäste im evangelischen Gemeindehaus, wo sich in beiden Räumen rasch eine beachtliche Zahl von Besucherinnen und Besuchern einfand. Der Stehempfang erfreute sich in diesem Jahr besonders großen Zuspruchs – ein deutliches Signal für das starke Interesse am kommunalen Geschehen im Zeichen des Wahljahres und den Wunsch nach persönlichem Austausch.
Musikalisch eingerahmt wurde der Empfang vom Salonorchester Casablanca unter der bewährten Leitung von Alexander Großnick, dessen stilvolle Darbietung wieder einmal für eine angenehme Atmosphäre sorgte.

Unter den zahlreichen Ehrengästen befand sich in diesem Jahr Dr. Albrecht Graf von und zu Egloffstein als Vertreter der gräflichen Familie. Auch kommunalpolitische Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus den Nachbarorten fanden den Weg nach Pappenheim, darunter Dr. Dr. Kristina Becker (Treuchtlingen), Katrin Schramm (Weißenburg), Tobias Eberle (Solnhofen) und Matthias Obernöder (Ellingen). Auch der Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Treuchtlingen, EPHK Klaus Ziegler, war unter den Ehrengästen.

Ebenso gaben sich Bezirkstagspräsident Daniel Forster sowie Landrat Manuel Westphal und sein Mitbewerber Marcus Gläser die Ehre. Die Vertreterinnen und Vertreter aus Handel, Handwerk, Gewerbe, Industrie und Banken unterstrichen die wirtschaftliche Vernetzung der Region. Auch die Feuerwehren und Vereine waren stark vertreten – unter ihnen die Jubelwehr aus Neudorf und der TSG Pappenheim, die beide mit Vorfreude auf ihre jeweiligen Jubiläen ins Jahr starten.

Mitarbeitende der Stadtverwaltung und des Pappenheimer Bauhofs nahmen ebenso am Empfang teil wie die Leitungen der Kindergärten und der Grundschule Pappenheim-Solnhofen. Mitglieder des Stadtrats und politische Mandatsträger aus dem Kreistag waren ebenfalls zugegen, darunter auch Kandidatinnen und Kandidaten, die sich am 8. März erstmals zur Wahl in den Pappenheimer Stadtrat und in den Kreistag stellen werden.

Bürgermeister Florian Gallus begrüßte die Anwesenden herzlich und hob die Bedeutung des Neujahrsempfangs als Ausdruck eines lebendigen städtischen Miteinanders hervor. „Es ist beeindruckend und schön zu sehen, wie viele von Ihnen heute hier zusammengekommen sind, um gemeinsam ein paar gemütliche Stunden zu verbringen und das neue Jahr willkommen zu heißen“, sagte der Bürgermeister. Sein besonderer Dank galt Dekanin Scherle-Schobel, Friedemann Hennings vom Kirchenvorstand der evangelischen Kirchengemeinde sowie den Mitarbeiterinnen Andrea Bickel, Doris Eisenband und Susanne Huschik vom städtischen Touristikbüro für die gelungene Organisation und freundliche Bewirtung.

Nach der Neujahrsansprache, über die in einem gesonderten Beitrag berichtet wird, blieb Raum für persönliche Begegnungen und angeregte Gespräche. Begleitet wurden diese von den dezenten, aber stets schwungvollen Klängen des Salonorchesters Casablanca.

Angesichts der räumlichen Enge im Gemeindehaus wurde im Laufe des Abends immer wieder der Kronensaal als möglicher künftiger Veranstaltungsort ins Gespräch gebracht. Seit seiner Renovierung ist dieser barrierefrei zugänglich und hat sich bereits vielfach als geeigneter Festsaal für unterschiedlichste Anlässe bewährt.

Mit einem gelungenen Abend, getragen von Begegnung, Musik und der spürbaren Aufbruchsstimmung, hat Pappenheim das neue Jahr mit viel Zuversicht begonnen.