Übermatzhofen lädt zum stimmungsvollen Weihnachtsmarkt ein

Am Samstag, den 29. November 2025, verwandelt sich der Pappenheimer Ortsteil Übermatzhofen ab 15 Uhr in eine vorweihnachtliche Kulisse. Zum Weihnachtsmarkt lädt die Dorfgemeinschaft herzlich ein – mit einem abwechslungsreichen Programm für Groß und Klein.

Eröffnet wird der Markt um 15 Uhr durch Ortssprecher, Pelzmärtel und einen Liedbeitrag, der gleich zu Beginn für eine festliche Atmosphäre sorgt. Um 16 Uhr folgen adventliche Gedanken von Pfarrer Schamberger, die besinnliche Impulse für die beginnende Adventszeit setzen.

Kreativ wird es von 16:30 bis 17:30 Uhr beim Basteln im Schulhaus, bevor um 17:30 Uhr eine weihnachtliche Geschichte sowie ein weiterer Liedbeitrag des Kindergottesdienstes das Herzstück des Nachmittags bilden.

Den krönenden Abschluss bildet um 18 Uhr eine große Verlosung, bei der es sicher das ein oder andere kleine Weihnachtswunder zu gewinnen gibt.

Für das leibliche Wohl ist selbstverständlich bestens gesorgt – Glühwein, Punsch und herzhafte wie süße Schmankerl warten auf die Gäste. Wer mag, darf gerne eine eigene Tasse für Glühwein oder Punsch mitbringen – der Umwelt zuliebe.

Die Organisatoren freuen sich auf viele Besucherinnen und Besucher und laden herzlich ein:
„Allerhand schöne Dinge zum Verlaus‘ warten auf Euch.“.

 




SPD startet in Pappenheim mit neuem Team in die Wahlperiode

Der SPD-Ortsverein Pappenheim hat seine Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl am 8. März 2026 nominiert. In einer feierlichen Veranstaltung im Hotel-Gasthof „Zur Sonne“ begrüßte Ortsvereinsvorsitzende Pia Brunnenmeier rund 25 Anwesende, darunter zwölf stimmberechtigte Mitglieder. Ihr besonderer Gruß galt der SPD-Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat, Anette Pappler, sowie dem SPD-Kreisvorsitzenden Harald Dösel.

In ihrer Ansprache betonte Pia Brunnenmeier die Bedeutung der anstehenden Wahl für die Zukunft Pappenheims: „Wir sind heute Abend zusammengekommen, um die Weichen für die Zukunft unserer Stadt zu stellen.“ Dabei dankte sie insbesondere den Menschen, die sich der Aufgabe stellen, Verantwortung zu übernehmen und sich für das Gemeinwohl einsetzen wollen. „Unsere acht Kandidaten kommen aus unterschiedlichen Berufs- und Lebensbereichen und stehen für verschiedenste Interessensschwerpunkte. Jeder bringt Sachverstand und Engagement ein“.

Brunnenmeier machte deutlich, dass die Aufstellung der Kandidatenliste mit viel Bedacht vorbereitet worden sei. Ziel sei eine starke und vielfältige Liste gewesen, die Erfahrung mit neuen Impulse vereint. Die Aufstellung erfolgte im sogenannten Reißverschlussverfahren, bei dem Frauen und Männer abwechselnd auf den Listenplätzen kandidieren – ein klares Bekenntnis zur Geschlechtergerechtigkeit.

Im Anschluss stellten sich die Bewerberinnen und Bewerber selbst vor:

Platz 1: Anette Pappler, 53 Jahre, Pappenheim
Geschäftsführerin und Einrichtungsleitung. Als Fraktionsvorsitzende der SPD im Stadtrat möchte sie erneut Verantwortung übernehmen: „Wir haben gut gearbeitet in den vergangenen Jahren“, resümiert sie. Für die Zukunft kündigt sie an, bei aller Kooperation im Gremium auch klare Grenzen setzen zu wollen – „Das ist das, was ich gut kann.“

Platz 2: Michele Eckerlein, 36 Jahre, Pappenheim
Elektriker, Stadtrat seit 2020. Beruflich ist er bei den Städtischen Werken für Strom und Wasser zuständig. Darüber hinaus ist er Erster Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr und Böllerschütze beim MRK 1856. Mit einem Augenzwinkern erzählt er von seiner Rolle inmitten dreier weiblicher Fraktionskolleginnen – eine Konstellation, die inzwischen ganz selbstverständlich für ihn sei.

Platz 3: Pia Brunnenmeier, 64 Jahre, Pappenheim
Rechtsfachwirtin und Vorsitzende des SPD-Ortsvereins. Sie ist seit Dezember 2015 Mitglied im Stadtrat und bringt juristischen Sachverstand sowie kommunalpolitische Erfahrung mit.

Platz 4: Tim Schober, 33 Jahre, Pappenheim
Fachkrankenpfleger. Durch seine Tätigkeit im Klinikbetrieb kennt er die Herausforderungen im Gesundheitswesen – insbesondere auch in ländlichen Räumen. Sollte er gewählt werden, will er sich besonders für die Gesundheitsvorsorge in Pappenheim und den Ortsteilen einsetzen.

Platz 5: Carola Zanetti, 54 Jahre, Pappenheim
Kundenbetreuerin im Nahverkehr bei DB Regio. Seit 22 Jahren lebt sie in Pappenheim und engagiert sich in vielerlei Bereichen. Im Falle ihrer Wahl möchte sie dem öffentlichen Personennahverkehr besondere Aufmerksamkeit widmen.

Platz 6: Florian Zanetti, 24 Jahre, Pappenheim
Verwaltungswirt bei der Regierung von Mittelfranken – selbstironisch beschreibt er sich als „Schreibtischtäter“. Verwaltung und deren Optimierung werden sein thematischer Schwerpunkt sein.

Platz 7: Susanne Lampmann, 57 Jahre, Pappenheim
Badaufsicht und seit 22 Jahren bei der Evangelischen Kirche tätig. Als Schwimmlehrerin und Rettungsschwimmerin ist ihr das Freibad ein besonderes Anliegen, für dessen Erhalt und Verbesserung sie sich stark machen möchte.

Platz 8: Bernhard Hecht, 58 Jahre, Zimmern
Braumeister und Inhaber der Hechtbräu. Bei seiner Wahl möchte er sich insbesondere für die Belange der älteren Generation einsetzen – ob bei Betreuungsthemen oder der Nahversorgung im ländlichen Raum.

Im Anschluss an die Vorstellungen wurden alle Kandidatinnen und Kandidaten in geheimer Wahl einstimmig gewählt.

Nicht mehr antreten wird die langjährige Stadträtin und Kulturreferentin Christa Seuberth. Ihr Ausscheiden markiert zugleich das Ende einer Ära innerhalb der SPD-Fraktion – auch das wurde mit Respekt und Dankbarkeit zur Kenntnis genommen.

Ein weiterer Artikel folgt – mit einem Blick auf die programmatischen Schwerpunkte der SPD Pappenheim für die neue Wahlperiode




Pappenheim Stadtrat stellt Weichen für das „Frühlingserwachen“

In seiner öffentlichen Sitzung am 20. November 2025 hat der Stadtrat einstimmig beschlossen, dass die Stadt Pappenheim auch im kommenden Jahr als Veranstalter des Pappenheimer „Frühlingserwachens“ auftritt. Die Entscheidung umfasst konkrete Zuständigkeiten und finanzielle Rahmenbedingungen.

Der Termin der Veranstaltung wurde für Sonntag, den 15. März 2026, von 11 bis 17 Uhr angesetzt. Wie in den Vorjahren sollen in der Deisingerstraße neben dem Einzelhandel auch externe Marktbeschicker vertreten sein. Die Organisation liegt erneut in den Händen der beiden Geschäftsfrauen Christine Schindler und Sieglinde Halbmeyer, die beide langjährige Erfahrung mit der Durchführung von Märkten gesammelt haben.

Die Stadt übernimmt formell die Veranstaltereigenschaft und damit auch verschiedene logistische Aufgaben. Der städtische Bauhof wird wieder den Auf- und Abbau der Verkehrszeichen sowie der Sperrung der Deisingerstraße übernehmen und auch die Aktivierung und Deaktivierung der Verkehrsführung am Veranstaltungswochenende. Eine Verrechnung dieser Leistungen erfolgt nicht. Für die rechtlich notwendige verkehrsrechtliche Anordnung wird die Stadt beim Landkreis eine entsprechende Genehmigung einholen.

Zur Stromversorgung der Aussteller wird auf vorhandene Infrastruktur zurückgegriffen. Die Nutzung vorhandener Senk-Elelektroverteilerkästen auf der linken Straßenseite sowie Lichtstrom über Straßenlampen auf der rechten Seite ist vorgesehen. Die Stadt legt fest, dass zusätzliche Stromkästen durch die Stadtwerke und damit verbundene Kosten zu vermeiden sind. Die Stromkosten für die Nutzung bestehender Anschlüsse trägt die Stadt.

Für Werbemaßnahmen wird ein Budget von bis zu 1.000 Euro bereitgestellt. Rechtlich verbindliche Erklärungen im Namen der Stadt, insbesondere solche mit finanziellen Auswirkungen, bleiben dem Bürgermeister oder der Stadtverwaltung vorbehalten.

Die Verwaltung wurde zudem beauftragt zu prüfen, ob die Veranstaltung über die städtische Haftpflichtversicherung abgesichert ist. Sollte dies nicht der Fall sein, ist eine entsprechende Versicherung abzuschließen.

Mit dem Beschluss schafft der Stadtrat die notwendigen Voraussetzungen für die Durchführung der Veranstaltung – unter klar definierten Zuständigkeiten und einem begrenzten finanziellen Rahmen.

 




CSU Ortsverband Pappenheim ehrt Friedrich Obernöder

Im Rahmen der Nominierungsversammlung des CSU-Ortsverbandes Pappenheim ist der langjährige Kommunalpolitiker Friedrich Obernöder aus Osterdorf feierlich gewürdigt worden. Bürgermeister Florian Gallus und der Ortsverbandsvorsitzende Marcus Wurm ehrten den im Dezember 2024 auf eigenen Wunsch ausgeschiedenen Stadtrat, der über mehr als drei Jahrzehnte hinweg die Stadtpolitik maßgeblich mitgestaltet hat.

Obernöder, seit Mai 1990 Mitglied des Stadtrats, war von 2002 bis 2014 Zweiter Bürgermeister und prägte während der Amtszeiten von drei Bürgermeistern die Entwicklung Pappenheims in zentralen Bereichen. Als Mitglied des Bauausschusses sowie des Finanz- und Hauptausschusses war er an bedeutenden Weichenstellungen beteiligt. In seinem Heimatort Osterdorf engagierte er sich zudem für die Erneuerung der Kläranlage und den Ausbau von Wald- und Wanderwegen. Von 2009 bis 2015 führte er den CSU-Ortsverband und war mehrere Jahre Fraktionssprecher der CSU-Stadtratsfraktion.

Bürgermeister Gallus würdigte Obernöder als eine Persönlichkeit, die sich über Jahrzehnte hinweg parteiübergreifend für eine verantwortungsvolle Stadtentwicklung eingesetzt habe. Als ganz besonders persönliche Anmerkung hob Gallus hervor, dass es Friedrich Obernöder gewesen sei, dem er seinen erfolgreichen Weg im CSU-Ortsverband zu verdanken habe. Er erinnere sich noch gut an das erste Telefonat, bei dem Obernöder fragte, ob er bei der CSU in Pappenheim mitmachen wolle.

MdB Artur Auernhammer
MdB Artur Auernhammer zusammen mit Friedrich Obernöder, dem Vorsitzenden des CSU-Ortsverbandes Pappenheim

Darüber hinaus lobte Gallus Friedrich Obernöder als „ein leuchtendes Beispiel für ehrenamtliches Engagement“. Er habe mit Pflichtbewusstsein, Geradlinigkeit und Fachkenntnis das politische Leben Pappenheims geprägt.

Auch Marcus Wurm, Ortsverbandsvorsitzender und Nachrücker auf dem Platz Obernöders im Stadtrat, fand persönliche Worte der Anerkennung. In seiner Ansprache bezeichnete er Obernöder als „Vorbild, Freund und Mentor“, dessen Rat und Erfahrung über viele Jahre hinweg von unschätzbarem Wert gewesen seien. „Mir wäre es im Traum nicht eingefallen, ein politisches Ehrenamt zu übernehmen“, sagte Marcus Wurm, aber Friedrich Obernöder habe ihn dafür begeistert. „Und das beim allerersten Treffen.“
Der Rückzug Obernöders aus gesundheitlichen Gründen sei eine emotionale Zäsur – für die CSU, den Stadtrat und viele Wegbegleiter.

Als sichtbares Zeichen des Dankes überreichte der CSU-Ortsverband eine Packung Früchtetee – denn, wie es hieß, sei Friedrich Obernöder vom Hopfenblüten- nun auf Früchtetee umgestiegen. Ein weiteres Geschenk war ein in Holz geschnitztes Monument, auf dem seine zahlreichen Ämter, Aufgaben und Verdienste festgehalten sind. Diese Gabe soll seine jahrzehntelange Verbundenheit mit der Kommunalpolitik würdigen und an sein außergewöhnliches Engagement erinnern.




Päckert’s Trachtenmode startet großen Räumungsverkauf in Pappenheim

Das traditionsreiche Fachgeschäft Päckert’s Trachten- und Landhausmode bereitet sich auf eine umfassende Umgestaltung vor – und lädt aus diesem Anlass zum großen Räumungsverkauf ein.

Wer hochwertige Trachtenmode schätzt und dabei auf besondere Angebote aus ist, dürfte hier fündig werden: Das gesamte Sortiment ist um 50 Prozent reduziert, einzig kurze Lederhosen bleiben von der Rabattaktion ausgenommen.

Zusätzlich sorgt eine Schnäppchenecke für echte Fundstücke – jedes Teil dort ist zum Einheitspreis von 20 Euro erhältlich.

Mit einer der größten Auswahlen an Trachten- und Landhausmode im Altmühlfränkischen Raum richtet sich das Angebot an alle, die regionale Kleidung mit Stil und Qualität verbinden – sei es für festliche Anlässe, den Alltag oder als Geschenk.

Ein Besuch bei Päckert’s lohnt sich in diesen Tagen ganz besonders – nicht nur wegen der Preise, sondern auch, um sich rechtzeitig das ein oder andere Lieblingsstück zu sichern, bevor umgebaut wird.

Titelbild: Mediaagentur Weisslein




Gemeinsame Kandidatenliste von Freien Wählern und Bürgerliste in Pappenheim

Zur kommenden Kommunalwahl im März 2026 bündeln zwei politisch unabhängige Gruppierungen in Pappenheim ihre Kräfte. Die Freien Wähler Pappenheim und die Bürgerliste Pappenheim haben sich auf eine gemeinsame Wählerliste verständigt. Ziel des Zusammenschlusses ist es, ein breit aufgestelltes, sachorientiertes Angebot zu schaffen, das sich deutlich von parteipolitischen Interessen abgrenzt. Nominierungsversammlung am Dienstag, 2. Dezember 2025.

Wie aus einer gemeinsamen Mitteilung hervorgeht, möchten beide Initiativen mit diesem Schritt ein Zeichen für Bürgernähe, Verantwortung und lösungsorientiertes Handeln setzen. In einem ersten Treffen herrschte laut Angaben der Beteiligten eine konstruktive und offene Atmosphäre, in der sowohl inhaltliche Schwerpunkte als auch organisatorische Fragen besprochen wurden. Im Mittelpunkt stand dabei der Wunsch, gemeinsam einen Beitrag für die Zukunft der Stadt zu leisten – mit Maß, Verstand und im Dialog mit der Bürgerschaft.

Ein nächster wichtiger Schritt ist nun die gemeinsame Nominierungsversammlung, die am
Montag, 2. Dezember 2025, um 19:00 Uhr im Gasthaus Zum Grünen Baum in Pappenheim stattfinden wird.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich vor Ort ein Bild vom Projekt zu machen. Gesucht werden weiterhin engagierte Kandidatinnen und Kandidaten, die sich vorstellen können, auf der gemeinsamen Liste Verantwortung zu übernehmen. Ziel ist es, ein vielfältiges und motiviertes Team aufzustellen, das die Interessen Pappenheims auf kommunaler Ebene mitgestalten möchte.




MRK 1856 Pappenheim bereitet sich auf 170-jähriges Jubiläum vor

Der Militärverein und Reservistenkameradschaft (MRK) Pappenheim 1856 hat in einer aktuellen Mitteilung bekräftigt, dass das geplante Jubiläumsfest zum 170-jährigen Bestehen im kommenden Jahr wie vorgesehen stattfinden wird. Hintergrund dieser Verlautbarung sind wiederholte Spekulationen, wonach die Traditionsveranstaltung möglicherweise nicht realisiert werden kann.

Nach Auskunft des Vereins ist das Jubiläumswochenende fest im Kalender verankert und wird vom 31. Juli bis 2. August 2026 auf dem Pappenheimer Festplatz auf der Lach gefeiert. Trotz eines Rückzugs des ursprünglich vorgesehenen Festwirts, der laut Mitteilung des MRK wenige Tage nach einem Gespräch mit der Stadt Pappenheim den Vertrag einseitig kündigte, sieht sich der Verein in der Lage, die Veranstaltung wie geplant durchzuführen.

Ein besonderer Programmpunkt ist bereits gesetzt. Die bekannte Musikgruppe „Dorfrocker“ wird im Rahmen des Jubiläums auftreten und damit für einen musikalischen Höhepunkt sorgen. Weitere Programmpunkte sollen zu gegebener Zeit bekanntgegeben werden.

Bereits in seiner Sitzung vom 6. Juni 2024 hat der Stadtrat von Pappenheim dem Antrag der MRK auf Nutzung des Festplatzes zugestimmt – einstimmig, wie aus der Mitteilung des Vereins hervorgeht.

Darüber hinaus weist die MRK darauf hin, dass nach aktueller Aussage der Stadt im Jahr 2026 kein Altmühlfest bzw. Volksfest in Pappenheim stattfinden wird. In diesem Zusammenhang bittet der Verein bereits jetzt um Verständnis seitens der Anwohnerinnen und Anwohner des Festplatzes: Ab dem 24. Juli 2026 könne es im Umfeld des Platzes zu Einschränkungen bei den Parkmöglichkeiten kommen.

Unter dem Leitsatz „Daran erkenn’ ich meine Pappenheimer“ blickt die Militär- und Reservistenkameradschaft dem Jubiläumsjahr mit Zuversicht entgegen und lädt die Bevölkerung schon heute dazu ein, sich diesen festlichen Termin vorzumerken.




Neue Gesichter auf der CSU-Kandidatenliste für die Stadtratswahl 2026

Der CSU-Ortsverband Pappenheim hat im Rahmen der Nominierungsversammlung neben seinem Bürgermeisterkandidaten auch die Kandidatenliste für die Stadtratswahl am 8. März 2026 vorgestellt. Insgesamt zehn Bewerberinnen und Bewerber treten für ein Mandat im Pappenheimer Stadtrat an, darunter fünf neue Gesichter. Gleichzeitig scheiden drei bisherige CSU-Mandatsträger aus: Stadträtin Sofie Wurm (Pappenheim), Stadtrat Heiko Loy (Neudorf) und Ortssprecher Matthias Stobl (Zimmern) treten nicht erneut an.

Innerhalb des CSU-Verbands wird die neue Liste als starkes und von breiter Unterstützung getragenes Signal für die zukünftige Entwicklung der Stadt gewertet. Bürgermeister Gallus und der Ortsgruppenvorsitzende Marcus Wurm  heben hervor, dass die Mischung aus praktischer Erfahrung, beruflicher Kompetenz und ehrenamtlichem Engagement den Anspruch unterstreiche, kommunale Entscheidungen auf einer breiten fachlichen Grundlage zu treffen. Die Kandidatinnen und Kandidaten gelten parteiintern als über Ortsteile hinweg gut vernetzt und als Menschen mit einem realistischen Blick auf die verschiedenen Bedürfnisse der Bürgerschaft. Die CSU sieht in der Liste ein Team, das Vielfalt, Teamgeist und Gestaltungswillen vereint und damit eine gute Basis für eine verantwortungsvolle Weiterentwicklung Pappenheims darstellt.

Die Kandidatinnen und Kandidaten im Überblick

Platz 1: Stefanie Glück, Pappenheim, 40 Jahre
Glück wird parteiintern als vorausschauend und lösungsorientiert beschrieben. Die selbstständige Gastronomin und Küchenmeisterin bringe ein breites Netzwerk im Tourismus sowie Erfahrung im Bereich moderner, alltagsnaher Infrastruktur ein – Qualitäten, von denen Pappenheim nach Einschätzung der CSU profitieren könne.

Platz 2: Simon Schleußinger, Pappenheim, 25 Jahre
Nach Angaben der CSU gilt Schleußinger als talentierter junger Kommunalpolitiker, der unternehmerisches Denken mit sozialem Verantwortungsbewusstsein verbindet. Der Kaufmann im Einzelhandel, Stadtrat und Vereinsvorsitzende des Pappenheimer Maibaum e.V. wird als offen, lernbereit und engagiert beschrieben.

Platz 3: Rainer Dengler, Neudorf, 45 Jahre
Dengler wird als engagierter Handwerksmeister dargestellt, der berufliche Erfahrung mit langjährigem ehrenamtlichem Einsatz verbindet. Seine Tätigkeit in Feuerwehr und Nahwärmeverein sowie sein Fachwissen im Installations- und Heizungsbau gelten parteiintern als wertvolle Grundlage für die kommunale Arbeit.

Platz 4: Marcus Wurm, Pappenheim, 55 Jahre
Der Ortsverbandsvorsitzende und Stadtrat wird als gut vernetzter Versicherungsfachmann beschrieben, der politische Arbeit zielgerichtet und zuverlässig gestaltet. Sein Engagement in Partei- und Vereinsstrukturen, unter anderem als zweiter Vorsitzender der Privilegierten Schützengesellschaft Pappenheim 1491, wird hervorgehoben.

Platz 5: Fritz Wörlein, Bieswang, 41 Jahre
Wörlein wird innerhalb der CSU als verantwortungsbewusster und entscheidungsfreudiger Metzgermeister und Betriebswirt bewertet. Seine unternehmerische Erfahrung und Kenntnisse der regionalen Herausforderungen sollen einen wichtigen Beitrag zur Stadtratsarbeit leisten.

Platz 6: Felix Herzner, Pappenheim, 31 Jahre
Herzner gilt als sehr zuverlässiger und technisch versierter Zweiradmechanikermeister mit ausgeprägtem Organisationstalent. Sein ehrenamtliches Engagement sowie seine Zielstrebigkeit und persönliche Integrität werden von der CSU besonders betont.

Platz 7: Erich Neulinger, Geislohe, 59 Jahre
Neulinger wird als bodenständiger Praktiker beschrieben, der seine Erfahrung und sein Engagement als Schäfermeister und Stadtrat einbringt. Seine praxisnahe Herangehensweise und seine Verbundenheit zur Natur spielen in der parteiinternen Einschätzung eine wichtige Rolle.

Platz 8: Uwe Rathsam, Geislohe, 36 Jahre
Uwe Rathsam gilt als fachkundiger Bauunternehmer mit Erfahrung im Hoch- und Tiefbau. Sein strukturiertes Arbeiten und sein Engagement in Feuerwehr und Sportverein werden von der CSU hervorgehoben. Als Vertreter einer jüngeren Generation bringe er zudem wichtige Perspektiven junger Familien ein.

Platz 9: Thorsten Hüttinger, Osterdorf, 46 Jahre
Hüttinger wird als zuverlässiger Diplom-Kaufmann beschrieben, der sich besonders für die Stärkung der Ortsteile und des Ehrenamts einsetzt. Sein Engagement in der Osterdorfer Energiegenossenschaft und im Vereinsleben sowie seine Beteiligung an Infrastruktur- und Energieprojekten prägen sein Profil.

Platz 10: Ralf Ottmann, Pappenheim, 49 Jahre
Ottmann wird als kompetenter Diplom-Bauingenieur dargestellt, dessen Fachwissen aus dem Wasserwirtschaftsbereich eine wertvolle Ergänzung für das Team sein soll. Seine sachliche und verlässliche Art sowie sein Engagement auf Orts- und Kreisebene werden parteiintern betont.




Einstimmiges Votum der CSU für Bürgermeisterkandidat Gallus

Der CSU-Ortsverband Pappenheim hat in seiner jüngsten Nominierungsversammlung die personellen Weichen für die Kommunalwahl am 8. März 2026 gestellt. Einstimmig nominierten die anwesenden Stimmberechtigten Bürgermeister Florian Gallus erneut als Kandidaten für das Amt des ersten Bürgermeisters. Ebenso einstimmig wurde die Liste der zehn Stadtratskandidatinnen und -kandidaten verabschiedet, die künftig für die CSU im Pappenheimer Stadtrat Verantwortung übernehmen möchten.

Ortsvorsitzender Marcus Wurm begrüßte die Gäste im Hotel Gasthof „Zur Sonne“, darunter CSU-Mitglieder, Unterstützer sowie politische Weggefährten. Sein besonderer Gruß galt Altlandrat und Landtagsabgeordneten a.D. Gerhard Wägemann sowie der CSU-Kreisvorsitzenden Dr. Dr. Kristina Becker, die den Wahlvorgang leitete. Mit sichtlicher Freude stellte Wurm fest, dass auch die Fraktionsvorsitzenden von SPD und Freien Wählern, Anette Pappler und Walter Otters, der öffentlichen Einladung zur Versammlung gefolgt waren.

In seinem Redebeitrag warf Marcus Wurm einen kurzen, aber prägnanten Blick zurück auf die Kommunalwahl 2020. Damals habe man mit viel persönlichem Einsatz um das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger geworben – vom „Klingelputzen“ bis zur Wurst am Feuerwehrfahrzeug. Man habe gemerkt, dass dieses Engagement von Herzen kam – und das habe am Ende zum Wahlerfolg beigetragen.
Mit Blick auf die laufende Amtszeit zog Wurm eine positive Bilanz. Unter der Führung von Bürgermeister Florian Gallus sei es gelungen, gemeinsam mit allen Fraktionen konstruktiv und zielgerichtet zum Wohl der Stadt zu arbeiten. Grundlage hierfür sei ein gewachsenes Vertrauen im Stadtrat sowie die Bereitschaft gewesen, parteipolitische Interessen auch einmal hintenanzustellen.

Auch Altlandrat Gerhard Wägemann äußerte sich anerkennend zur aktuellen politischen Kultur in Pappenheim. Er schlug Florian Gallus offiziell zur Wiederwahl als Bürgermeisterkandidat vor und rief in seinem kurzen Beitrag dazu auf, sich nicht an früheren politischen Konflikten festzuhalten, sondern den Blick nach vorn zu richten. Die Nominierung von Florian Gallus selbst kam nicht überraschend – bereits im Juni dieses Jahres hatte der amtierende Bürgermeister öffentlich erklärt, erneut kandidieren zu wollen.

Vor der Wahl wandte sich Gallus in einer ausführlichen Rede an die Versammlung. Er dankte für das Vertrauen der vergangenen Jahre und warb um Unterstützung für eine Fortsetzung des eingeschlagenen Weges. In seinem Rückblick hob er zentrale Projekte der laufenden Amtszeit hervor – darunter der Breitbandausbau, Investitionen in die Infrastruktur, die Modernisierung von Kindertagesstätten und ein gesteuerter Ausbau erneuerbarer Energien. Entscheidend sei dabei stets das Miteinander gewesen: „Politik ist ein Teamsport“, so Gallus. Der Erfolg der letzten Jahre sei nicht das Verdienst Einzelner, sondern das Ergebnis überparteilicher Zusammenarbeit – sachlich, lösungsorientiert und von gegenseitigem Respekt getragen.

Die anschließende geheime Wahl war reine Formsache. Florian Gallus erhielt 19 von 19 Stimmen und wurde damit einstimmig als Bürgermeisterkandidat bestätigt.

Nach der Wahl fand Gallus nochmals klare Worte. Er dankte den Anwesenden für das Vertrauen und betonte, dass er den begonnenen Kurs fortsetzen wolle – mit Mut, Klarheit und Respekt. Die Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg bezeichnete er erneut als Schlüssel für eine starke und zukunftsfähige Kommunalpolitik in Pappenheim.

Die Vorstellung der nominierten Stadtratskandidatinnen und -kandidaten folgt in einem gesonderten Beitrag.

 

 




Bauamt bei der Stadt Pappenheim sucht Verstärkung

Die Stadt Pappenheim sucht für ihr Bauamt engagierte personelle Verstärkung. Zum nächstmöglichen Zeitpunkt soll eine Stelle neu besetzt werden, die ein breites Aufgabenspektrum bietet und sowohl technisches als auch organisatorisches Geschick erfordert.
Die Ausschreibung in Einzelnen:

Mitarbeiter/in für das Bauamt

Ihre möglichen Aufgabenschwerpunkte:

      • IT / EDV
      • Wärmeplanung
      • Straßenunterhaltsmaßnahmen
      • Gebäudeunterhalt
      • Straßenbeleuchtung
      • Feuerwehrwesen
      • Erstellung von Leistungsverzeichnissen
      • Bearbeitung von Vergabeverfahren nach VOB/L

Ihr Profil:

      • abgeschl. Ausbildung als Bautechniker/in, Verwaltungsfachangestellte/r oder Fachinformatiker/in
      • Kenntnisse und praktische Erfahrung im kommunalen Bereich
      • rechtliche Kenntnisse im Bereich Vergaberecht sowie in der HOAI
      • Fähigkeit zur selbstständigen und eigenverantwortlichen Arbeitsweise
      • Sicheres und selbstbewusstes Auftreten sowie gute schriftliche und mündliche

Ausdrucksfähigkeit

      • ausgeprägtes wirtschaftliches und kostenbewusstes Denken und Handeln
      • EDV-Kenntnisse, qualifizierte Kenntnisse im MS-Office

Wir bieten:

      • Ein vielseitiges, verantwortungsvolles und interessantes Aufgabengebiet
      • Flexible Arbeitszeiten im Rahmen unserer Gleitzeitregelung
      • Zusatzversorgung
      • Eine den tarifrechtlichen Vorschriften entsprechende leistungsorientierte Bezahlung entsprechend der Qualifikation und bisherigen Tätigkeit nach dem TVöD

Bei Interesse senden Sie bitte Ihre aussagekräftige, schriftliche Bewerbung unter Beifügung der üblichen Unterlagen bis 05. Dezember 2025 an die 

Stadt Pappenheim, Personalamt, Marktplatz 1, 91788 Pappenheim

Bei Fragen steht Ihnen Herr Eberle unter Tel.: 09143/606-16, Email: eberle@pappenheim.de, gerne zur Verfügung




Würdevolles Erinnern zum Volkstrauertag in Pappenheim

Mit einer eindrucksvollen und würdevollen Zeremonie wurde am vergangenen Sonntag in Pappenheim der Volkstrauertag begangen. Getragen von ökumenischem Geist, historischem Bewusstsein und klaren Worten gegen das Vergessen, zeigte sich einmal mehr, wie tief verwurzelt das Gedenken an Kriegstote und Opfer von Gewalt in der Gesellschaft ist.

Den Auftakt bildete eine ökumenische Andacht in der ehrwürdigen Klosterkirche – ein besonderer Ort, der von der Gräflichen Familie auch in diesem Jahr großzügig zur Verfügung gestellt wurde. Die Pfarrer Robert Rapljenovic und Gerd Schamberger fanden eindringliche und bewegende Worte, um die Bedeutung dieses stillen Tages ins Bewusstsein der zahlreichen Besucher zu rufen. Mit dabei waren Fahnenabordnungen der Freiwilligen Feuerwehr, der Privilegierten Schützengesellschaft 1491 sowie des Militär- und Reservistenkameradschaft (MRK) Pappenheim.

Begleitet von Marschmusik des Bläserensembles um Alfred Maderer setzte sich der Gedenkzug über die Klostergasse, den Marktplatz und die Altmühlbrücke in Bewegung – hin zum Ehrenmal auf dem Friedhof bei der Galluskirche. Dort begrüßte Christian Schöppl, Vorsitzender des MRK 1856 Pappenheim als Organisator des Gedenktages die anwesenden Gäste, darunter auch Bürgermeister Florian Gallus. Schöppl dankte allen Beteiligten für ihre Präsenz, äußerte aber auch sein Bedauern darüber, dass einige geladene Vereine – darunter der mitgliederstarke Turnverein – dem Gedenken fernblieben. „Wir werden der Sache nachgehen, warum das so ist“, betonte er und erinnerte durch das Verlesen der Namen gefallener Pappenheimer des Ersten Weltkriegs daran, dass die Erinnerung auch in der eigenen Stadt konkrete Wurzeln hat.

Der Vorsitzende des VdK-Ortsverbands Pappenheim, Helmut Seuberth, weitete in seiner Gedenkrede den Blick. Er erinnerte an die Millionen Opfer von Krieg und Gewalt – an gefallene Soldaten, ermordete Minderheiten, Vertriebene, Flüchtlinge, Widerstandskämpfer und die Toten der heutigen Konflikte. Besonders hob Seuberth die Opfer von Terrorismus, Extremismus, Antisemitismus und Rassismus in der Gegenwart hervor. „Frieden ist kein Geschenk des Himmels“, sagte er, „ihr müsst ihn machen.“ Der VdK verstehe seine soziale Arbeit bis heute als konkreten Beitrag zur Friedensarbeit, fest verankert im Grundsatz „Nie wieder Krieg!“

Bürgermeister Florian Gallus führte in seiner Ansprache aus, dass der Volkstrauertag einer der stillsten und zugleich wichtigsten Gedenktage sei. Er erinnere nicht nur an das unermessliche Leid der Weltkriege, sondern mahne auch zur Verantwortung. In Zeiten, in denen Europa erneut von Konflikten erschüttert werde, gelte es mehr denn je, Zusammenhalt, Pflichtbewusstsein und demokratische Ordnung hochzuhalten. Die Erinnerungskultur, so Gallus, sei kein Selbstzweck, sondern ein klarer Auftrag für ein friedliches, starkes und verantwortungsbewusstes Deutschland. Sein Dank galt all jenen in der Stadt, die in Vereinen, Kirchen und Einsatzdiensten Verantwortung tragen und das gemeinsame Wertefundament lebendig halten.

Abschließend legte Bürgermeister Gallus im Namen der Stadt einen Kranz am Ehrenmal nieder. In stillem Gedenken verneigte sich die Versammlung vor den Toten – und erneuerte das Versprechen, ihre Opfer nicht zu vergessen.

Den eindrucksvollen musikalischen Rahmen setzte auch bei der Gedenkfeier im Friedhof das Bläserensemble um Alfred Maderer. Etwa mit dem musikalischen Gebet „Ich bete an die Macht der Liebe“, dem Lied vom guten Kameraden, begleitet von drei Kanonenschüssen und zum Ende der Gedenkfeier mit der Nationalhymne.

 

 




Pappenheimer Kindergärten profitieren von Sparda-Aktion zum Jahresabschluss

Mit einer Feierstunde im Sitzungssaal des Rathauses in Treuchtlingen fand das Jubiläumsjahr der Sparda-Bank-Filiale in Treuchtlingen seinen gelungenen Abschluss. Zehn Einrichtungen, die sich mit großem Einsatz um die Betreuung von Kindern und Jugendlichen kümmern, wurden dabei mit jeweils 1.000 Euro bedacht – darunter auch drei Kindergärten aus Pappenheim.

Bereits das 20-jährige Bestehen der Treuchtlinger Filiale der Sparda-Bank München eG im Mai stand unter dem Zeichen des Gemeinwohls. Zwanzig regionale Organisationen konnten sich damals über finanzielle Unterstützung freuen. Im Juli folgte ein weiterer Höhepunkt mit dem großen Ehrenamtsabend während des Treuchtlinger Volksfestes – eine Veranstaltung, die mehr als 2.000 Menschen aus dem ganzen Landkreis anzog.

Zum Jahresende knüpfte die Bank nun erneut an diese Linie an. Kindertageseinrichtungen und Vereine, die sich der Kinder- und Jugendarbeit widmen, standen dieses Mal im Mittelpunkt der Spendenaktion. Auch in Pappenheim war die Freude groß. Der evangelische Kindergarten „Unterm Regenbogen“, der katholische Kindergarten „St. Martin“ sowie der BRK-Kindergarten „Erlebniswelten“ durften sich über die Zuwendung freuen. Aus dem benachbarten Solnhofen war zudem der Zitherclub unter den Empfängern.

Besonders freute sich Anastasia Böllinger, stellvertretende Marktbereichsleiterin der Sparda-Bank München und wohnhaft im Pappenheimer Ortsteil Göhren, über die Zuwendung an die Einrichtungen ihrer Heimatregion. Die Vertreterinnen und Vertreter der begünstigten Organisationen waren der Einladung gerne gefolgt und nahmen die symbolischen Spendenschecks mit sichtlicher Freude entgegen.

Treuchtlingens Zweiter Bürgermeister Hans König würdigte in seiner Begrüßung nicht nur das Engagement der Sparda-Bank, sondern vor allem die oft im Verborgenen wirkenden beruflich und ehrenamtlich Aktiven in den Kindergärten und Vereinen. Dass die Spendenfeier inzwischen ein fester Bestandteil des vorweihnachtlichen Kalenders sei, wertete er als schönes Zeichen der Kontinuität.

Angelika Steimle, Leiterin der Treuchtlinger Sparda-Filiale, bedankte sich ihrerseits bei der Stadt für die enge Zusammenarbeit und hob hervor, dass die Auswahl der zehn Spendenempfänger gemeinsam mit dem Rathaus-Team getroffen wurde. Ihr Dank galt besonders dem unermüdlichen Einsatz der Anwesenden für die junge Generation, sowohl im Beruf als auch im Ehrenamt.

Einen tieferen Einblick in die Philosophie hinter dem Engagement der Bank gewährte schließlich Günter Grzega, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank München. Als Mitorganisator des Ehrenamtsabends und Unterstützer der aktuellen Feier betonte er, dass sich die Sparda-Bank seit über zehn Jahren den Grundsätzen der Gemeinwohl-Ökonomie verpflichtet sieht. „Deutschlands erste Gemeinwohl-Bank“ zu sein, sei nicht nur ein Anspruch, sondern gelebte Praxis – mit besonderem Fokus auf jene, die mit Tatkraft und Herz für andere da sind.

Den gelungenen Abschluss fand die Feierstunde bei einem angeregten Austausch zwischen den Vertreterinnen und Vertretern der beschenkten Einrichtungen – ein Moment, der erneut zeigte, wie sehr Wertschätzung und Gemeinschaftssinn zusammengehören.

Titelfoto: Günter Grzega