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Sportfreunde lassen drei Punkte in Schernfeld

Gleich im ersten Spiel der Saison mussten die Bieswanger Sportfreunde beim Spitzenspiel in Schernfeld eine unglückliche 3 : 2 – Niederlage hinnehmen.

(SFB) Dabei begann das Spiel sehr verheißungsvoll. Bereits nach wenigen Minuten fasste sich Youngster Lukas Störzer ein Herz und sein Flachschuss landete zielgenau im Gästetor. Der Schwung der Anfangsphase dauerte eine gute Viertelstunde, ehe die Gastgeber erste Akzente setzten. Mitte der ersten Hälfte gelang den Oberbayern nach einer Ecke durch einen wuchtigen Kopfball der Ausgleich. Beide Teams hatten bis zur Pause weitere Chancen. Im zweiten Abschnitt kam die Spielgemeinschaft immer wieder gefährlich vor das Bieswanger Gehäuse und zum 2 : 1, als eine leichtsinnige Abwehrschwäche der Schwenk-Elf ausgenutzt wurde. Als in der Folgezeit der Schiedsrichter ein klares Foulspiel nicht ahndete, war der Weg für die Gastgeber zum 3 : 1 frei. Bieswang antwortete mit einer druckvollen Schlussoffensive und warf nochmals alles in die Waagschale. Boris Bosnjak erzielte kurz vor Schluss den Anschlusstreffer. Pech hatten die Sportfreunde, als Torwart Philipp Heger in der letzten Aktion des Spiels per Kopfball nur die Lattenunterkante traf. Alles in allem wäre ein Unentschieden verdient gewesen. Die Bieswanger müssen sich aber an der eigenen Nase fassen. Im Offensivbereich wurden viele Chancen liegengelassen, insgesamt war man in zu vielen Szenen (auch im Defensiverhalten) zu nachlässig und schlampig. Viele Leichtsinnsfehler erschwerten zudem das Spiel gegen einen guten Gegner. Ärgerlich ist auch die Tatsache, dass in der nur mit zehn Mannschaften besetzten B-Klasse das heutige Spiel bereits ein sehr wichtiges um die vorderen Plätze war. Die Niederlage schmerzt deshalb gefühlt doppelt.

Kommenden Sonntag meint es der Spielplan herausfordernd für die junge Bieswanger Elf. Mit der Zweiten der SpVgg Wellheim kommt es zu einem weiteren Spitzenvergleich in der B-Klasse Süd 2. Anstoß ist um 13:00 Uhr.

SF Bieswang:
Philipp Heger, Max Niedermeyer, Tom Matzelt, Anusorn Sachse, Tim Schwenk, Dominik Dietrich, Boris Bosnjak, Jakov Ruzic, Niko Müller, Matthias Rachinger, Lukas Störzer, Max Störzer




Terminverschiebung für die Vollsperrung Geislohe – Flemmühle

Der Termin für die Straßensperrung der Strecke Geislohe Flemmühle hat sich um eine Woche verschoben.
Die Stadt Pappenheim teilt mit, dass die Gemeindeverbindungsstraße Geislohe – Flemmühle wegen einer Deckenerneuerungsmaßnahme in der Zeit von voraussichtlich Mittwoch, 24.08.2022 bis einschließlich Montag, 29.08.2022, vollgesperrt wird.

Nach dieser baulichen Maßnahme wird die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben, allerdings wird noch einige Zeit Splitt auf der Straße liegen und die Geschwindigkeit aus Gründen der Verkehrssicherheit auf 30 km/h beschränkt sein.
Die Umleitung während der Vollsperrung erfolgt über Neudorf – Suffersheim – Schambachtal und in umgekehrter Richtung.

Die Stadt Pappenheim bittet um Ihr Verständnis für die Einschränkungen und bedankt sich für Ihre Nachsicht.

 




Aktuelle Betrugsmasche über WhatsApp

Treuchtlingen – Eine 71-jährige Treuchtlingerin bekam über den Messenger-Dienst WhatsApp eine Nachricht von ihrer vermeintlichen Tochter. Diese gab an, eine neue Telefonnummer zu haben und dringend 1.500 Euro für eine Autoreparatur zu benötigen.
Die Geschädigte überwiesdaraufhin das geforderte Geld an eine fremde Bankverbindung. Erst später bemerkte die Geschädigte den Betrug und meldete ihn der Polizei Treuchtlingen. Diese ermittelt nun wegen Trickbetruges gegen Unbekannt.
Die Polizei Treuchtlingen warnt erneut vor dieser aktuellen Betrugsmasche. Unbekannte Täter nehmen hierbei Kontakt über Messenger-Dienste auf und geben sich als Angehörige aus. Dabei wird regelmäßig angegeben, dass die angezeigte Rufnummer die neue Erreichbarkeit der Angehörigen sei. Im Anschluss wird die Überweisung von Geldbeträgen erbeten, da man sich in einer Notlage befinde oder aktuell selbst keine Überweisungen vornehmen könne.




Arbeitskreis Campinglatz stellt Zeitplan vor

Pappenheim – Für die Aufwertung des Pappenheimer Campingplatzes hat Sarah Klein als Beauftrages des AK Campingplatz dem Stadtrat kürzlich einen möglichen Zeitablauf vorgestellt. Ein Anforderungskatalog soll von einem Arbeitskreis, der sich aus Mitgliedern aller Stadtratsfraktionen zusammensetzt erarbeitet werden. Damit wird ein einstimmiger Stadtratsbeschluss vom Oktober 2021 umgesetzt.

Im Oktober 2021 hatte die Stadtratsfraktion der Grünen den Antrag eingebracht für den Pappenheimer Campingplatz einen Anforderungskatalog durch ein Landschaftsplanungsbüro erstellen zu lassen. Stadtrat, „Tourismusbeauftragte“ und Stadtverwaltung waren für die Mitarbeit an diesem Katalog vorgesehen. Nach den Vorstellungen der der Grünen, sollten die Ergebnisse aus dem Katalog im Rahmen eines Architektenwettbewerbs in konkrete Planungen umgesetzt werden.

Hintergrund des damaligen Antrags der Grünen ist der Ablauf des Erbpachtvertrages mit dem aktuellen Pächter des Campingplatzes zum Ende des Jahres 2024.

Danach soll es für den neuen Pächter wieder einen Erbpachtvertrag mit einem größeren Platzangebot und einem deutlich aufgewerteten Domizil für Camper geben. Dabei wird vermutlich auch die von Stadtrat Karl Satzinger beantragte „Schäferwagenkolonie“ eine Rolle spielen.

Schon bei der Sitzung im Oktober 2021 hat Bürgermeister Florian Gallus die Vorschläge und Erwartungen der Antragstellerinnen auf einen deutlich niedrigeren Level zurückgefahren. Einstimmig beschlossen hat der Stadtrat damals, einen Anforderungskatalog für die Ausgestaltung des Campingplatzes zu erarbeiten und eine Zeitschiene für die einzelnen Schritte bis zur Ausschreibung festzulegen.

[Unseren Artikel vom Oktober 2021 finden Sie hier …]

Inzwischen ist ein Arbeitskreis „(AK) Campingplatz“ gegründet in dem, soweit bisher recherchiert werden konnte, ausschließlich Stadtratsmitglieder aus allen Fraktionen über die Zukunft des Pappenheimer Campingplatzes beraten.

Für die verwaltungsmäßige Umsetzung der Ideen und Entschließungen der Arbeitskreise hat die Stadt Pappenheim Sarah Klein befristet eingestellt, die auch in der Pappenheimer Tourist-Information in Teilzeit beschäftigt ist. Sie wurde bei der jüngsten öffentlichen Sitzung dem Stadtrat vorgestellt und stellte den „Wunsch-Zeitplan“ vor, den der AK Campingplatz am 28.06.2022 aufgestellt hat.

Demnach wird es im August 2022 eine Infofahrt des Stadtrates zu Campingeinrichtungen der Region mit vergleichbarer Größe geben um dort Anregungen für den Kriterienkatalog des Pappenheimer Platzes zu gewinnen.

Schon in der Septembersitzung soll der Stadtrat einen Aufstellungsbeschluss für den „Bebauungsplan Campingplatz“ fassen. Ebenfalls im September sollen dem Stadtrat drei bis fünf Planungsbüros für die weiteren Planungen vorstellt werden, die von Stadträtin Bettina Balz von den Grünen ausgesucht werden. Die Auserwählten sollen in der Oktobersitzung die Gelegenheit bekommen ihre Ideen vorzustellen. Einen Monat später ist die Auftragsvergabe an ein Planungsbüro durch den Stadtrat disponiert.

Ein Vertragsabschluss mit einem neuen Pächter des Campingplatzes soll im kommenden Jahr 2023 zustande kommen. Dieser – so ist es der Plan- könnte dann schon 2023 in den neu hinzugewonnenen Bereichen des Campingplatzes mit seinen Investitionen beginnen.




Neue Kunstausstellung im Museum an der Stadtmühle

Im Museum an der Stadtmühle eröffnete der Kunst- und Kulturverein Pappenheim kürzlich eine Ausstellung mit dem Titel „Labyrinthische Bild(t)räume“ der Künstlerin Elke Zauner.
Die Ausstellung ist bis zum 25. September 2022 jeweils an Sonn- und Feiertagen von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Die in Oberbayern lebende Elke Zauner arbeitet seit über zwanzig Jahren als freischaffende Künstlerin und hat dabei bedeutsame Einzelwerke und Kunstprojekte verwirklicht, dazu an einer großen Zahl Ausstellungen teilgenommen und ist damit weit über die Grenzen des Freistaates hinaus bekannt geworden.
„Ihr künstlerisches Werk ist sowohl als nationale Kunstposition aber auch auf dem internationalen Kunstmarkt geeignet zu bestehen“– so formuliert es Ulrike Götz, die bei der Vernissage am Sonntag 31. Juli in das Werk Elke Zauners eingeführt hat.

Christa Seuberth als Dritte Bürgermeisterin begrüßte die zahlreichen Gäste, die sich oftmals schon vorab mit neugierigen Blicken den farbigen Raumbildern Elke Zauners genähert hatten. Zahlreiche Museen, Sammlungen sowie private und gewerbliche Kunstfreunde waren und sind ebenfalls von ihren Arbeiten begeistert und haben sie für sich erworben.

Die Stadt Pappenheim und der Kunst- und Kulturverein als Aussteller können daher stolz auf diese Präsentation der Bilder von Elke Zauner im Museum an der Stadtmühle sein.
Elke Zauner hat nach ihrer Ausbildung zur Kirchenmalerin ein Studium an der Akademie der bildenden Künste in München als Meisterschülerin abgeschlossen. Daraufhin folgten Stipendien unter anderem in Reykjavik, Wien und Bamberg. 2008 wurde sie als Stipendiatin in der Villa Massimo in Rom aufgenommen, der höchsten Auszeichnung der Bundesrepublik für junge KünstlerInnen. Von Beginn an beschäftigte sie sich mit Licht und Raum in fiktiven Architekturen.
Rahmen und geometrische Formen, Flächigkeit und die Einbeziehung der Tiefe sind als Elemente in ihren Bildern immer wieder zu finden, ihre Farben und deren Abstufungen ergeben räumliche Wirkungen, ohne dass sich der Betrachter dessen sofort bewusstwird – er oder sie wird in die Tiefe des Bildes gezogen. Diese Tiefenwirkung wird durch ausufernden Farbfelder noch verstärkt, unser normales Sehvermögen von Raum und Zeit droht aufzubrechen, wie Ulrike Götz als Laudatorin ausgeführt hat. Durch Überlagerungen verschiedener Farbschichten, Lasuren oder Hell-Dunkel-Kontrasten erschafft die Künstlerin mit großzügigem Pinselstrich eine komplexe Bildarchitektur mit den verschiedensten Mitteln von Malerei.
Besonders deutlich wird dieses Aufbrechen bei ihren Bildern, deren Gestaltung nicht am Rahmen oder am Rand des Materials Halt macht, sondern einfach darüber hinausführt auf die Wand, an der die Bilder hängen. Damit schafft Elke Zauner eine direkte Verbindung zum Ausstellungsraum. So hat sie hier in Pappenheim spontan im zweiten Ausstellungsraum zwei Bilder miteinander und mit der Wand verbunden. Man schaut unwillkürlich aus dem Bild weiter hinaus, sucht eine Begrenzung und findet sie nicht – diese Art von Installation öffnet ihre Bilder und bricht auf in eine andere Raumsicht.

Elke Zauner lässt einem so in ein architektonisches Labyrinth eintauchen. Über einen Rahmen ähnlich einer Tür gelangt man in das Bild, aber wie die Augen wieder hinausfinden, geben einem keine klaren Geometrien vor, hier ist man auf Vegetabiles wie Farbfasern und Fransen angewiesen. Um dieses “Hineinsehen“ zu ermöglichen und auch zu erleichtern, hat Elke Zauner alle ihre Bilder in der Ausstellung tiefer als üblich gehängt, man soll sich selbst ins Bild begeben und dem Titel der Ausstellung „Hier entlang!“ bei sich selbst verwirklichen.
Die Ausstellung im Museum an der Stadtmühle in Pappenheim ist bis zum 25. September 2022 jeweils an Sonn- und Feiertagen von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Albrecht Bedal




Schwerverletzter Leichtkraftradfahrer auf der WUG 9

Auf der Kreisstraße WUG 9 zwischen Pappenheim und Langenaltheim kam am frühen Abend des gestrigen Freitags der Fahrer eines Leichtkraftrades zu Sturz. Dabei zog er sich eine schwere Fingerverletzung zu. Wegen er Schwere der Verletzung musste der 19Jährige nach der Erstversorgung durch den Notarzt zur weiteren Behandlung mit dem Rettungshubschrauber in das Klinikum Nürnberg Süd gebracht werden.
Am Unfallfahrzeug entstand ein Sachschaden von ca. 1.500.- Euro




Marktfrauen Spenden an die Kita in Neudorf

Die Pappenheimer Marktfrauen haben der Kita in Neudorf jetzt einen Spendenscheck in Höhe von 500 Euro überbracht. Die Kinder bedankten sich ihrerseits mit einem kräftigen Applaus und Mila übergab an die Dienstälteste Marktfrau Gerda Schwegler ein Geschenk das die Kinder gebastelt hatten.

Die Pappenheimer Marktfrauen haben sich im Jahr 2015 gegründet und sind beim Pappenheimer Wochenmarkt im zweiwöchigen Rhythmus mit verschiedenen kulinarischen Spezialitäten präsent. Diese reichen von Brot über Gebäck und Suppen bis zu Nordseematjes.

Die derzeit aktiven Marktfrauen Gerda Schwegler, Ursula Wenzel und Lissy Böheim sind ehrenamtlich aktiv und Spenden den Erlös aus ihrem Marktverkauf schon seit Jahren immer wieder für soziale und kulturelle Zwecke. Im Lauf der Jahre haben sie schon 20 Einrichtungen wie Kindergärten, Jugendfeuerwehren, die Tafel und auch den Kunst- und Kulturverein mit ihren Spendenschecks erfreut.

Jetzt brachten sie ihren Scheck über 500 Euro in die Kita nach Neudorf, wo sie von der Leiterin Carmen Lierheimer mit ihrem Team und den Kindern freudig erwartet wurden. Bei einem Gesprächskreis erklärten die Marktfrauen ihr wirken und die Kinder hatten allerlei Ideen was sie mit dem Geld gerne machen würden. Aber Carmen Lierheimer wird darauf achten, dass die Spende der Pappenheimer Marktfrauen allen Kindern zugutekommt.




Dach am Göhrener Gemeindestadel wird neu gedeckt

Der Gemeindestadel in Göhren bekommt ein neues Dach. Das hat der Stadtrat jetzt einstimmig beschlossen. Das bisherige Legschieferdach wird mit grauen Dachplatten, einer sogenannten Legschiefer-Ersatzdeckung erneuert.

Den Dachschaden am Legschieferdach des Gemeindestadels hatte der örtliche Stadtrat Karl Satzinger schon im Februar dieses Jahres nach einem Sturm gemeldet. Bei der Begutachtung durch einen Experten kamen weitere Schäden zutage, sodass schnell klar war, dass das Dach saniert und neu eingedeckt werden muss.

Der Stadtrat hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig die Arbeiten für die neue Eindeckung zum Angebotspreis von rund 24.800 Euro vergeben.




Eichwiesensteg ist vielleicht bald wieder begehbar

Pappenheim – In seiner jüngsten Sitzung hat der Stadtrat die Vergabe für die Sanierung des Eichwiesensteges bei einer Gegenstimme beschlossen. Auf der Eichwiesenseite soll der Zugang über eine Treppe und von der Bahnseite her über eine Rampe erfolgen. Noch ist nicht klar ob die Sanierung in Standortnähe durchgeführt werden kann oder auf einem weiter entfernten Grundstück durchgeführt werden muss.

Nach einer sieben Jahre langen Sperrung kann auf dem Eichwiesensteg vielleicht schon bald wieder die Altmühl überquert werden. Denn der Stadtrat hat die Sanierung der Stahlkonstruktion des Altmühlübergangs an ein Unternehmen aus Markt Berolzheim zum Angebotspreis von rund 262.000 Euro vergeben.

Wie berichtet, soll der sechs Tonnen schwere Steg von den Fundamenten gehoben und auf der Wiese neben der Altmühl gereinigt, ausgebessert und neu versiegelt und lackiert werden.

Da die Brücke im Wasserschutzgebiet steht, ist noch nicht klar, wann und wo genau die Sanierung durchgeführt wird. Denn das Wasserwirtschaftsamt Ansbach erwartet durch die Sanierungsarbeiten erhebliche Emissionen und sieht die Oberflächenbehandlung vor Ort ist äußerst kritisch. Wenn überhaupt, kann die Sanierung vor Ort nur erfolgen, wenn eine vorher geplante Einhausung gebaut wird und ein Abtransport der Teile nicht möglich ist.

Zwar rechnet die Verwaltung nach einem Ortstermin mit dem Amt, dass die Sanierung vor Ort stattfinden kann, aber es gibt auch einen Plan „B“. Dieser sieht nach den Erläuterungen von Bürgermeister Gallus vor die ganze Brücke für die Sanierungsabreiten auf ein städtisches Grundstück zu transportieren, das nicht im Wasserschutzgebiet liegt.

Die SPD-Fraktionsvorsitzende Anette Pappler machte wie schon bei der Stadtratssitzung im Dezember 2021 deutlich, dass die Sanierung des Eichwiesensteges so wie sie jetzt auf dem Tisch liegt nicht ihren Vorstellungen entspricht. Allerdings stimme sie aus pragmatischen Gründen der Vergabe zu. Heute wäre die Zeit, eine barrierefreie Lösung umzusetzen, meinte Pappler. “Ob es eine wirkliche Verbesserung wird? Ich weiß es nicht“, zweifelte sie. Ihr kämen „kontroverse Erinnerungen“ an die Stadtrats-Diskussionen um diesen Steg in den Sinn und sie sei auch heute noch der Meinung man sollte den Eichwiesensteg barrierefrei gestalten.

Man müsse in die Zukunft schauen und barrierefrei bauen forderte auch Christa Seuberth (SPD) „265 Tausend Euro – das ist schon ein Wahnsinn“. meinte sie. Dass ein barrierefreier Steg Nachteile für die Pappenheimer Innenstadt bringen könnte glaube sie nicht, denn „wer Strecke machen will, der hält in der Pappenheimer Innenstadt sowieso nicht an und fährt ohne links und rechts zu schauen durch“, prognostizierte Seuberth.

„Ich bezweifle, dass das Wasserwirtschaftsamt einem Neubau zugestimmt hätte,“ konterte Bürgermeister Gallus (CSU) die Argumente der SPD. Er erinnerte auch daran, dass eine Förderung von der Anbindung an ein geeignetes Wegenetz abhängig gewesen sei, das eben nicht vorhanden ist. Außerdem möchte er den Pappenheimer Geschäftsleuten nicht dadurch schaden, dass die Radfahrer und Wanderer durch die Abkürzung über den Eichwiesensteg nicht mehr in die Pappenheimer Innenstadt gelenkt werden.

Dem zweiten Bürgermeister Walter Otters (Freie Wähler) waren die Ausführungen von den Ratskolleginnen Pappler und Seuberth offenbar doch zu viel unerwartete SPD-Meinungsfreiheit im Stadtrat. Es störe ihn, dass es wie schon in der letzten Sitzung immer wieder zu „den alten Spitzen“ komme und er warnte davor „in die alten Muster zu fallen“. Man sei beleidigt, dass es keinen Neubau gibt, ätzte Otters in Richtung SPD, „da kann ich nichts dafür“. Schließlich sei eine Rampe geplant, doch dadurch werde der Steg nicht barrierefrei. „Wir werden dafür vom VDK nicht gelobt werden“, trug Otters vor und kam zu der finalen Diagnose: “Entweder wird ein Beschluss gefasst – oder wir lassen es“.

Astrid Weddige von den Grünen verwies zu den Vorwürfen des zweiten Bürgermeisters in Richtung SPD, auf die Meinungsfreiheit. „Man muss das sagen dürfen“, so das Statement Weddiges.

Bei der Abstimmung hat der Stadtrat gegen die Stimme von Christa Seubert (SPD) die Vergabe für die Sanierung des Eichwiesensteges beschlossen.

Aber bis zum zum heutigen Tag ist noch nicht klar, wann und wo genau die Sanierung des Steges stattfinden wird. Die Maßnahme dauert voraussichtlich drei Monate.

Der Eichwiesensteg
Der Pappenheimer Eichwiesensteg war, ist und bleibt ein streitbares Thema, zu dem man unterschiedliche Meinungen vertreten kann. Seit Februar 2015 ist der Steg über die Altmühl im Westen der Stadt gesperrt und war danach immer wieder Thema in den Stadtratssitzungen. Den ersten richtungsweisenden Stadtratsbeschluss gab es dann in Juni 2015 wonach der Abbruch und der Neubau des Steges einstimmig beschlossen wurde. Für diesen barrierefreien Neubau waren hohe Fördermittel eingeplant, die aber an die Bedingung geknüpft waren, dass der Steg an ein entsprechendes Wegenetz angebunden wird.

Da der Weg auf der Bahnseite auf die Staatsstraße ohne Radweg mündet, ist diese geforderte Anbindung nicht möglich. Und auch die Möglichkeit einer Wegführung unter der Bahnbrücke neben den Gleisen wurde wegen zu hoher Anforderungen für gescheitert erklärt.

Um dem von vielen Bürgern schmerzlich vermissten Altmühlübergang doch noch eine Chance zu geben, hat der Stadtrat im Dezember 2021 den Neubau Verworfen und eine Sanierung des bestehenden Eichwiesensteges einstimmig beschlossen.




Der Tennisclub Pappenheim feierte sein Jubiläum

Pappenheim – Der TC Pappenheim hat jüngst auf seiner Anlage sein 50jähriges Bestehen gefeiert. Viele Besucher waren erschienen, um die Feierlichkeiten mitzuerleben. Der Nachmittag des Festtages stand dabei im Zeichen sportlicher Wettkämpfe, in welchen die Vereinsmitglieder in einem „Schleifchenturnier“ sowie dem Endspiel der Vereinsmeisterschaft die Sieger ermittelten.

Höhepunkt der Feierlichkeiten war der Festakt, zu dem der Vorsitzende Dr. Ingo Ehrlicher zahlreiche Ehrengäste begrüßen konnte. Unter ihnen waren Bürgermeister Florian Gallus, die BLSV-Kreisvorsitzende Brigitte Brand, die Abordnungen befreundeter Sportvereine aus Pappenheim, Treuchtlingen und Bieswang sowie fördernde Unternehmer der Region.

In seiner Festrede ließ der 1. Vorsitzende die wechselvolle Geschichte des Clubs wieder lebendig werden. Er gab seiner Freude Ausdruck, dass der Club in jüngster Vergangenheit durch viele neue Mitglieder einen erfreulichen Aufschwung erlebt habe. Dies mache für die Zukunft Mut. Er bedankte sich bei allen Mitgliedern, die bei der Organisation des Jubiläums mitgemacht hatten. Namentlich sprach er Oskar Leykamm seinen Dank aus. Dieser hatte zusammen mit Holger Wenzel die Festschrift erstellt und damit „50 Jahre Sport und Gemeinschaft für alle Generationen“ dokumentiert.

Der erste Gratulant war Bürgermeister Florian Gallus. Er überbrachte die Grüße der Stadt Pappenheim und würdigte die Leistung des Clubs in der Vergangenheit. Er sprach den Verantwortlichen seine Anerkennung aus und rief sie dazu auf, sich auch in Zukunft mit voller Kraft für den Club einzusetzen, da der Tennissport in der Stadt Pappenheim ein unverzichtbares Angebot darstelle.

Die Glückwünsche des Bayerischen Landessportverbandes überbrachte die Kreisvorsitzende Brigitte Brand. Sie überreichte dem 1. Vorsitzenden die Verbandsurkunde sowie eine Jubiläumszuwendung und zeichnete die Gründungsmitglieder Karlheinz Hoechstetter, Edeltraud und Peter Krauß, Helmut Regler und Werner Steil mit den goldenen Ehrenzeichen des BLSV aus.

Anschließend ließ es sich der 1. Vorsitzende Dr. Ingo Ehrlicher nicht nehmen, neben den Gründungsmitgliedern noch Josefine Tröster, Rudolph Lukarsch und Ludwig Schütz zu ehren. Diese hatten sich über Jahrzehnte in unterschiedlichster Weise um den Verein verdient gemacht.

Dem 2. Vorsitzenden Holger Wenzel sowie Sportwart Dieter Knoll war es schließlich vorbehalten, die sportlichen Sieger des Tages auszuzeichnen. Diese waren Joanna Ruff, Verena Wenzel und Bernd Seegmüller, die beim Schleifchenturnier am besten abgeschnitten hatten. Vereinsmeister des Jahres 2022 wurde Christof Steil, der sich in einem spannenden Endspiel gegen Michael Ahorn durchsetzte und sich über einen schönen Glaspokal freuen durfte.

Am Ende des Festaktes dankte Dr. Ingo Ehrlicher den anwesenden Unternehmern sowie den Vertretern der Sparkasse Pappenheim, der Volksbank Pappenheim und der Raiffeisenbank Weißenburg für ihr Erscheinen und ihre finanzielle Unterstützung. Ihre Spenden sollen vor allem der Förderung des Nachwuchses zugutekommen.

Oskar Leykamm




Die ganze Stadt ein Kunstspaziergang

Pappenheim – Am Sonntag, 24. Juli wurde in Pappenheim im Haus der Bürger K14 eine Ausstellung der etwas anderen Art eröffnet: PAPPENHEIM KREATIV ist die Ausstellung benannt. Es ist keine übliche Künstlereinzelausstellung, sondern jeder, der in sich kreative Elemente verspürt und keine Scheu vor der öffentlichen Präsentation hat, konnte sich an dieser Aktion beteiligen.
Auf die Bitte des Kunst- und Kulturvereins Pappenheim hin, eigene Bilder und Werke für eine Ausstellung in den Schaufenstern der Stadt zu erstellen, Wimpel für eine Straßenbeflaggung zu gestalten oder alte Stühle künstlerisch zu verändern und als Objekte in der Stadt aufzustellen, haben sich Dutzende von TeilnehmerInnen gemeldet und ihre guten Stücke für diese Kunstaktion zur Verfügung gestellt.

Die Eröffnung der in der Stadt auf mehrere Stationen verteilten Ausstellung erfolgte auf der Remise des K14 mit Musik und den Dankesworten der Verantwortlichen an die Gestalter der Kunstwerke.
Clemens Frosch und Christa Seuberth betonten die Einmaligkeit dieses

Vorhabens, diesmal nicht allein arrivierte Künstler und Künstlerinnen für eine Ausstellung zu gewinnen, sondern dazu allen hier Wohnenden und Lebenden die Möglichkeit zu geben, sich mit ihren gestalterischen Vorstellungen dem Dialog der Bürgerschaft auszusetzen.
Dieses Angebot kam offensichtlich gut an, wie die zahlreichen Besucherinnen und Besucher bei der Vernissage am Sonntag, 24. Juli im K14 belegen und die sich anschließend gleich zu einem Rundgang zu den einzelnen Stationen aufgemacht haben. Die hohe Teilnehmerzahl ist natürlich auch den vielen Vereinen, Kindergärten und Schulen aus der Gesamtgemeinde zu verdanken, die sich gerne an diesem „Wettbewerb“ beteiligt haben, darunter auch das Haus Altmühltal.
Uschi Kreißl als Verantwortliche des Vereins für die Umsetzung dieser Aktion bedankte sich bei den vielen Mitwirkenden, insbesondere bei den Kindern, die engagiert hier Wimpel und Stühle gestaltet haben.

Bis zum Ferienende sind jetzt diese vielen unterschiedlichen Werke in der Stadt in den Schaufenstern der Deisingerstraße oder der Graf-Carl-Straße zu bewundern. Dazu befindet sich eine Kunst-Installation im vormaligen Blumenhäschen an der Altmühlbrücke neben der Kneippanlage. Verschiedenste Wimpel sind z. B. an der Altmühlbrücke oder am südlichen Ende der Deisingerstraße aufgehängt, aber auch an anderen Stellen der Stadt zu entdecken. Im öffentlich zugänglichen Park des Hauses Altmühltal wehen künstlerisch gestaltete Fahnen.

Die umgestalteten Stühle stehen vor allem in der Stadtmitte, aber auch vor der katholischen Kirche. Also es lohnt sich, einen Entdeckungsgang durch die Stadt Pappenheim zu unternehmen und sich immer wieder von Bildern, Formen und Farben kleiner und großer Künstler inspirieren zu lassen. Falls jemand Kontakt zu den einzelnen Künstlerinnen oder Künstlern sucht oder mehr über sie wissen will, der sollte sich an Uschi Kreißl (u.kreissl@onlinehome.de) wenden.

Albrecht Bedal




Unfallflucht in der Schützenstraße

Pappenheim – Am gestrigen Montag, 01.08.2022 parkte eine Pappenheimerin ihren grünen VW Polo zwischen 10:30 Uhr und 12:30 Uhr in der Schützenstraße vorschriftsmäßig am rechten Fahrbahnrand. Durch einen unbekannten Fahrzeugführer wurde das Fahrzeug in der genannten Zeit angefahren. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 1.500 Euro. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Treuchtlingen in Verbindung zu setzen.