Bei Fahrradkauf einem „Fakeshop“ aufgesessen

Eine 32-jährige Frau aus Pappenheim wurde über eine Internet Suchmaschine auf einen Fahrradhändler aufmerksam, bei dem sie das Angebot für ein E-Bike ihrer Vorstellungen entdeckte. Per Vorauskasse bezahlte die junge Frau annähernd 1.400 EURO auf ein deutsches Konto.
Nachdem die Frau mehrere Tage von dem angeblichen Händler keine Versandbestätigung ihres Rades erhielt versuchte sie telefonisch den angegebenen Kundenberater zu erreichen, was ihr aber nicht gelang. Am Montag, 19.04.2021 kam unter der angegebenen Telefonnummer der Firma nicht einmal eine Bandansage mehr und die Website des Fahrradhändlers war auch nicht mehr zu finden.

Gan offensichtlich wurde die 32 Jahre alte Geschädigte auf einen Fakeshop geleitet und betrogen. Die Polizei hat jetzt Ermittlungen wegen Betruges eingeleitet.

Ist ein Wort erlaubt?
Von dieser Stelle sei der Hinweis gegeben, dass es in Pappenheim prima E-Bikes für alle Bedürfnisse zu kaufen gibt, wobei man zuerst das Fahrrad Probe fahren kann. Bezahlen muss man erst wenn man das E-Bike schon zu Hause hat. Zudem gibt es einen Kundendienst, bei dem außerordentlich großzügig geholfen wird.




Der Tag gerät Richtung Desaster

Bei der Stadtratssitzung am 11. Februar 2021 hat Bürgermeister Florian Gallus unter dem Tagesordnungspunkt Allgemeines / Sachstandsmitteilungen bekanntgegeben, dass die stattliche Akazie am Marktplatz -„Kroneneck“ in absehbarer Zeit gefällt werden muss.
Der neue Eigentümer des vormaligen Hotels Krone hatte darum gebeten, weil der Baum Schaden am Kronengebäude anrichten würde. Bei seinen Ausführungen versprach der Bürgermeister auch, dass an gleicher Stelle ein angemessener Ersatz gepflanzt wird. Heute Morgen am 21.04.2021 war es dann soweit. Der Baum wurde gefällt und zügig abtransportiert. Offenbar just im unmittelbaren zeitlichen Zusammenhang, in dem Dekan Popp im Weißenburger Tagblatt den Pappenheim-Artikel “Ein Stadtbild im Wandel” las. Die Fällung des Baumes und Teile des Artikels haben Dekan Popp nicht begeistert – ja sogar erzürnt, wie aus seinem nachfolgenden Leserbrief hervorgeht, der nachfolgend ungekürzt veröffentlicht wird.

“Mein Freund, der Baum ist tot …”
Der Tag fängt schlecht an: Ein kreischendes Geräusch geht mir durch Mark und Bein noch während die Kaffeemaschine läuft. Die Tasse in der Hand laufe ich zum Fenster, das direkt hinaus geht auf den Marktplatz in Pappenheim. Ich sehe die Straße um herum von Polizei und Arbeitern gesperrt. Ein Großaufgebot an schwerem Gerät und Baufahrzeugen umstellt den noch einzigen Baum am Rand des Marktplatzes mitten im Städtchen. Es dauert nur wenige Minuten, dann fällt die alte Robinie. Fünf Minuten später ist von dem sicher über 80 Jahre alten, m.E. völlig gesunden Baum, nichts mehr da außer der Stumpf. Ein altes Lied von Alexandra fällt mir ein “Mein Freund, der Baum ist tot, er fiel im frühen Morgenrot…”

Kein Vogelgezwitscher mehr, das mich morgens von ihm wecken wird. Kein knospendes Grün nach grauem Winter. Weniger frische Luft…

Warum? Etwas verwirrt setze ich mich wieder an den Kaffeetisch und schlage den Regionalteil der Tageszeitung auf.

Der Tag geht schlecht weiter. “Ein Stadtbild im Wandel” lese ich dort auf Seite 2, es geht um Pappenheim. Zwei (Straßen)Bilder, alles andere als hübsch, grauer Asphalt und Mauern springen mir ins Auge. Weiter unten ein drittes Bild: Die Graf-Carl-Straße, das Schloss, austreibende Bäume in der Straße, ganz anders, viel freundlicher – nicht nur optisch anzusehen. Ich lese als Unterschrift “ ”Die Bäume werden entfernt, begrünt werden stattdessen die Flächen zwischen den Parkflächen.” Und weiter im Text: die Bäume machen zudem “Probleme beim Anlegen von Parkbuchten…“.

Der Tag gerät Richtung Desaster, ich kann es kaum glauben, was da steht. Der Kaffee schmeckt nicht mehr und das bereits vor 8.00 Uhr früh.

Wut steigt in mir hoch. Noch immer schockiert lege ich die Zeitung traurig weg. Da entdecke ich auf dem Papierstapel ein Werbeprospekt vom Wochenende. Schwarz-Gelb strahlt mich die Überschrift an: “Sonderangebot! Kärcher Hochdruckreiniger Power Controll Luxus – Sonderpreis…”

Der Tag ist gerettet, Gott sei Dank. Wenigstens sauber kann mein Städtchen dann sein. “Bäume machen eh nur Dreck” – Zitat eines ehrsamen Mitbürgers. Also: Zwei Mal am Tag gekärchert und die Pappenheimer Welt ist wieder in Ordnung. Wer braucht da noch Bäume? Das ist eben der Wandel.

Wolfgang Popp
Graf-Carl-Str. 1
91788 Pappenheim

Hinweis:
Leserbriefe geben immer die Meinung des Verfassers wieder. Sie sind nicht eine Stellungnahme des Pappenheimer Skribenten.

 




Stadtwerke Pappenheim suchen Verstärkung

Zum Beginn nächstmöglichen Zeitpunkt wird bei den Stadtwerken Pappenheim Verstärkung für den Bereich der Elektromonteure gesucht. Die Bewerbungsmodalitäten stellen die Stadtwerke in dem nachfolgenden Inserat dar.

 




Marktfrauen spenden an die TSG

Mit einer Spende in Höhe von 500 Euro haben jetzt die Pappenheimer Marktfrauen die TSG Pappenheim erfreut. Der 1. Vorsitzende Bastian Hillitzer konnte kürzlich den Spendenscheck am TSG-Sportgelände entgegennehmen.

Es sind schwere Zeiten in der sich auch Vereine und Gruppen nun schon eine ganze Weile befinden. Aber der TSG-Chef Basian Hillitzer will nicht jammern, sondern blickt positiv voller Zuversicht und Dankbarkeit auf das Vereinsgeschehen. So kann er auch auf einen erfolgreichen Saisonabschluss im Jahr 2020 zurückblicken, bei dem die Erste Mannschaft und die U11 jeweils den 1. Tabellenplatz erreichen konnten. Mit dem Winter kam dann das Spielverbot, das der Verein bisher recht gut überstanden hat. Dem rund 200 Mitglieder zählenden Fußballverein sind die Mitglieder bisher treu geblieben. Austritte gab es nicht. „Im Jugendfußball in der U7 und U 9 haben wir sogar 25 Neumitglieder aufgenommen“, freut sich der Vereinsvorstand.

Dabei darf auch nicht vergessen werden, dass die TSG Pappenheim der erste Verein war, der in Pappenheim zu Beginn der ersten Corona Welle im Frühjahr 2020 eine Einkaufshilfe für bedürftige Personen angeboten hat.

Dabei will Hillitzer auch dankbar erwähnen, dass es für den Verein immer wieder Unterstützung gibt. Wie eben jetzt von den Marktfrauen, die in den über fünf Jahren ihres Bestehens mit dem Verkaufserlös aus Ihrem Verkauf am Wochenmarkt immer wieder Vereine und Gruppen in Pappenheim und den Ortsteilen beschenken. Auch bei der Pappenheimer Sterntaler Aktion zu Gunsten der Bürgerstiftung Pappenheim haben die Marktfrauen gespendet.

Die Verkaufsaktivitäten der drei Marktfrauen am Pappenheimer Wochenmarkt werden durch Corona nicht behindert. Das Hygienekonzept und das Tragen von Schutzmasken ist inzwischen zur Selbstverständlichkeit geworden und Marktfrauen und Marktbesucher freuen sich gleichermaßen auf die Begegnungen jede zweite Woche am Freitagvormittag. Besonders erfreulich sei dabei die Beobachtung, dass die Pappenheimer Marktbesucher die aktuellen Bestimmungen der Hygienemaßnahmen geduldig und diszipliniert einhalten.

Die Spende der Pappenheimer Marktfrauen in Höhe von 500 Euro will die TSG Pappenheim zum Kauf von neuen Trikots für die im vergangenen Jahr so siegreichen U11 einsetzen.




Speisen aus der Sonnenküche zu Hause genießen

Auch am kommenden Sonntag, 18. April 2021 bietet das Restaurant „Zur Sonne“ in Pappenheim wieder feinste Speisen zum Abholen. Unter dem Motto „Leidenschaft, die schmeckt“ könne Sie auch in Coronazeiten die Köstlichkeiten aus der Sonnenküche in Form von Abholgerichten genießen.

Bitte vorbestellen unter 09143/ 837 837oder 0179/5325002
– der Umwelt zuliebe – eigenes Geschirr zum Transport mitbringen –

Angebot für Sonntag, 18. April 2021

Frühlingsfrisches Salatschüsserl
mit Rohkost & Balsamicodressing …………………………… 3,50 €

Bärlauchrahmsüppchen
mit Croutôns, Creme Fraiche ………………………………….. 4,50 €

Schweinekrustenbraten
Altbiersuace, Kartoffelknödel, Kümmel, Senf …………. 12,-€

Zweierlei von Schernfelder Rind
Filet, Gulasch, Petersilienwurzelpüreé, Löffelspatzen . 19,–€

Gefüllte Hähnchenbrust, Kräuterkruste
Tomaten, Basilikum, Egerlinge, Käse, Nudeln ………… 13,–€

Gemüselasagne (vegetarisch)
Spargel, Spinat, Gemüse, Bärlauch-Hollandaise …..     11,50 €

 Dessert
„Erdbeer-Lasagne“

Buttermilch-Bisquit, helle Schokoladencreme …………… 5,–€

Bitte vorbestellen unter 09143/ 837 837oder 0179/5325002
– der Umwelt zuliebe – eigenes Geschirr zum Transport mitbringen –

 




Landkreis bietet Saison-Biotonne an

Der Landkreis bietet jetzt von Mai bis Oktober einen Saison-Biotonne als zusätzliche Biotonne mit gesonderten Gebührenmarken als zusätzliche Lösung für die ordnungsgemäße Entsorgung von Grüngut an.

 (LRA) Wenn in den Gärten jetzt wieder die Wachstumsphase beginnt und Stauden und Hecken geschnitten werden müssen, fällt viel Grüngut an. Zur Entsorgung größerer Mengen bieten die Städte und Gemeinden im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen den Bürgerinnen und Bürgern Grüngutsammelstellen an. Gartenabfälle können aber auch über die Biotonne entsorgt werden, dazu kann die sogenannte Saison-Biotonne genutzt werden.

An den Grüngutsammelstellen der Städte und Gemeinden werden kompostierbares Grüngut, wie z. B. Gras, Laub und Stauden, aber auch Baum-, Hecken- und Strauchschnitt – sogenanntes Häckselgut – angenommen. Die Öffnungszeiten und Kosten erfährt man über die Städte bzw. Gemeinden.

Wer seine Gartenabfälle allerdings weitgehend über die Biotonne entsorgen will, dem reicht oft das Volumen einer üblichen 80-Liter-Biotonne nicht aus. Hier wäre die sogenannte Saison-Biotonne als zusätzliche Biotonne eine Lösung.

Diese ist an einer speziellen Gebührenmarke erkennbar und wird nur von Mai bis Oktober – in der Zeit der wöchentlichen Biotonnen-Leerungen – geleert. Bisherige Fahrten mit dem Auto und dem Anhänger zur Grüngutannahmestelle werden auf diese Weise vermieden oder zumindest verringert. Die Gartenabfälle müssen nicht mehr auf- und abgeladen werden, sondern können direkt in die Tonne gefüllt und am Abholtag bereitgestellt werden.

Die Saison-Biotonne muss nicht zurückgebracht werden und bleibt während der restlichen Monate auf dem Grundstück. Man könnte sie auch „die Sommer-Biotonne“ nennen.

Die Kosten für eine zusätzliche 80-Liter-Saison-Biotonne liegen bei 4,24 Euro pro Monat und für eine 240-Liter-Saison-Biotonne bei 12,72 Euro pro Monat. Die Gebühr ist nur in den sechs Monaten der Leerung zu bezahlen.

Den Antrag für eine zusätzliche Saison-Biotonne stellt der Grundstückseigentümer bei seiner Gemeindeverwaltung oder in Weißenburg, Treuchtlingen und Pappenheim beim Landratsamt.

Weitere Informationen rund um die Themen Abfall, Abfuhrtermine und Biotonne sind in der AbfallApp Altmühlfranken und auf der Homepage des Landkreises unter www.landkreis-wug.de/abfall zu finden.

Titelbild Landratsamt:
Die Saison-Biotonne ist an einer speziellen Gebührenmarke erkennbar.




Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz

Am Dienstag, 13.04.2021, nachts gegen 01.00 Uhr, wurden in der Pappenheimer Bahnhofstraße zwei 23 und 33 Jahre alte Pappenheimer angetroffen, die ohne triftigen Grund außerhalb ihrer Wohnung aufhielten unterwegs waren.

Die Chance, nach einer Belehrung durch die Polizeistreife gleich nach Hause zu gehen und straffrei zu bleiben nutzten die beiden  Betroffenen offenbar nicht.
Denn, wie es im Polizeibericht heißt, “kümmerten sich die beiden nicht weiter um die Hinweise auf die rechtlichen Bestimmungen und setzten ihren nächtlichen Spaziergang fort”.

Wegen offenkundiger Uneinsichtigkeit hat die Polizei nun gegen beide Betroffenen ein Bußgeldverfahren nach dem Infektionsschutzgesetz eingeleitet.




KIN KAO ist wieder da

Jetzt gibt es in Pappenheim wieder „Kin Kao“, mit dem Speiseangebot  aus der traditionellen Thai-Küche von Pattarapon und Aydin Hammudioglu.

Der Verkaufswagen mit der reichhaltigen thailändischen Speisekarte hat nun nach mehreren Stationen seinen Platz auf der Stadtwerkeinsel, direkt neben dem Radweg gefunden.

Erstmals gab es das Angebot von Kin Kao im August 2020 auf dem Parkplatz des vormaligen Hotels Krone am Marktplatz. Nach der Sperrung der Bauhofstraße und den Bauarbeiten in der Graf-Carl-Straße zog Familie Hammudioglu in die Schützenstraße um, wo sie Corona bedingt im Winter 2020 schließen musste.

Jetzt sind sie wieder da und können sich schon am Eröffnungstag (10.April 2021) über einen regen Zuspruch freuen.

Die Öffnungszeiten sind
Samstag    12:00-18:00 Uhr

Sonntag    11:00-16:00 Uhr
Montag     11:00-15:00 Uhr
Dienstag. 11:00-15:00 Uhr

Die Speisekarte
wurde neugestaltet und ist auf der Internetseite unter

https://www.kinkau41.de abrufbar.

Zu der Speisekarte findet man auch mit dem QR-Code

 




Jugendwerkstatt baut Bank für Göhren

Seit Jahren schon gibt es in Göhren die Idee, eine Rundbank um den großen Kastanienbaum am Spielplatz zu installieren. Im Herbst 2020 beschloss dann der örtlichen Obst- und Gartenbauverein diesen Wunsch in die Tat umzusetzen.

Pünktlich zum Osterfest 2021 haben die Beschäftigten der Jugendwerkstatt Langenaltheim das Werk vollbracht und dem Obst- und Gartenbauverein eine Rundbank aus unbehandeltem Lerchenholz um die Kastanie gebaut.

Die Vorstandschaft des Obst- und Gartenbauvereins hat sich bei einer ersten Besichtigung von dem Werk der Jugendwerkstatt Langenaltheim begeistert gezeigt. Auf dem Titelbild von links: Anita Ludwig, Elke Hüttinger, Karl Grimm, Gerda Marowsky, Sigrid Kattinger und Petra Bachmaier.

Finanziert hat der Verein die Bank über Spenden, „die somit gut angelegt sind“, freut sich Gerda Marowsky, die Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins Göhren.




Neue Coronaregeln für den Einzelhandel und weitere Schnelltestmöglichkeiten

Für den Einzelhandel gibt es auch im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen ab kommenden Montag, 12. April 2021 erneut Änderungen, die von der Bayerische Staatsregierung beschlossen worden sind. Weitere Testmöglichkeiten werden angeboten. Anmeldemöglichkeiten zu den Testzentren finden Sie unter www.landkreis-wug.de/corona-testmoeglichkeiten

(LRA) Nach Ankündigung der Bayerischen Staatsregierung werden Blumenfachgeschäfte, Gartenmärkte, Gärtnereien, Baumschulen, Baumärkte und Buchhandlungen wieder wie sonstige Geschäfte des Einzelhandels behandelt. Die Öffnung solcher Läden ist damit nur unter den Bedingungen zulässig, die für den übrigen Einzelhandel gelten und sich an der 7-Tage-Inzidenz im Landkreis orientieren. Inzidenzunabhängig dürfen nur die in der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung aufgezählten Geschäfte öffnen. Dies gilt ab Montag, 12. April 2021.

Da der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen derzeit laut RKI eine 7-Tage-Inzidenz zwischen 100 und 200 aufweist, sind Terminshopping-Angebote, das sogenannte Click & Meet, zulässig. Dabei muss von Kundinnen und Kunden ein aktueller negativer Test (max. 48 Stunden alter PCR-Test oder max. 24 Stunden alter Schnelltest) vorgelegt werden. Das bisher erlaubte „Click & Collect“, also die Abholung vorbestellter Waren in den Ladengeschäften, ist weiterhin auch ohne Vorlage eines negativen Tests möglich.

Ob geimpfte Bürgerinnen und Bürger in Zukunft von der Testpflicht ausgenommen werden, steht derzeit noch nicht fest. Aktuell gelten für diesen Personenkreis bezüglich „Click & Meet“ keine Sonderregelungen.

Weiter Testmöglichkeiten
Im Landkreis gibt es bereits einige Schnelltestmöglichkeiten. Diese werden nun noch erweitert. So wird es voraussichtlich ab 13.04.2021 in Weißenburg zusätzlich zur Schnelltestmöglichkeit am Klinikum Altmühlfranken noch eine weitere Teststation in der KunstSchranne (An der Schranne 12) geben. Auch diese wird vom Medizinischen Versorgungszentrum Altmühlfranken betrieben. Landrat Manuel Westphal und Oberbürgermeister Jürgen Schröppel bedanken sich für das Engagement des MVZ: „Dank der zusätzlichen zentrumsnahen Schnellteststation können Bürgerinnen und Bürger direkt vor dem Einkauf einen Schnelltest machen und so das Angebot unseres Einzelhandels wahrnehmen. Damit können wir auch die Hausarztpraxen weiter entlasten, die bisher auch zahlreiche asymptomatische Personen getestet haben.“

Auch in Gunzenhausen wird es ebenfalls voraussichtlich ab 13.04.2021 eine zusätzliche Schnelltestmöglichkeit im Stadtzentrum geben. Diese wird im Haus des Gastes (Dr.-Martin-Luther-Platz 4) eingerichtet und ebenfalls vom MVZ betrieben. Auch Bürgermeister Karl-Heinz Fitz freut sich über diese zentrale Schnelltestmöglichkeit, die in Abstimmung mit dem Landratsamt und dem MVZ entstanden ist: „Ich freue mich, dass wir zusätzlich zu unseren Angeboten am Testzentrum und in den Apotheken noch eine weitere Möglichkeit haben, wo sich unsere Bürgerinnen und Bürger vor dem Besuch des Einzelhandels testen lassen können!“

Wichtig ist, dass das Angebot der Schnelltestzentren ausschließlich von Personen ohne Symptome wahrgenommen wird. Symptomatische Personen sollen sich an ihren Hausarzt wenden oder an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117.

Zusätzlich zu den bestehenden und oben genannten Testangeboten sollen in den nächsten Wochen noch weitere Schnellteststationen eingerichtet werden. Auch in Treuchtlingen sollen neben der bestehenden Teststation die Kapazitäten erweitert werden. „Wir befinden uns dazu in einem engen Austausch mit den Städten und Gemeinden im Landkreis sowie mit dem MVZ, den Arztpraxen und Apotheken, um flächendeckend genügend Testmöglichkeiten aufzubauen. Vielen Dank bei allen Beteiligten für das Engagement, im gesamten Landkreis ausreichend Schnelltestmöglichkeiten zu schaffen“, so Landrat Manuel Westphal.

Eine Übersicht über alle Corona-Testmöglichkeiten im Landkreis mit weiteren Informationen zu den entsprechenden Anmeldemöglichkeiten finden Sie unter www.landkreis-wug.de/corona-testmoeglichkeiten.




Sonnengerichte für den Weißen Sonntag

Unter dem Motto „Leidenschaft, die schmeckt“ bietet das Restaurant „Zur Sonne“ in Pappenheim am Weißen Sonntag, den 11. April 2021 wieder feinste Speisen zum Abholen an. Einfach telefonisch vorbestellen,  am Sonntag  heiß abholen und daheim genießen. Lassen Sie sich von der Sonnenküche kulinarisch verwöhnen und helfen Sie so durch diese schwere Zeit!

Bitte vorbestellen unter 09143/ 837 837oder 0179/5325002
–der Umwelt zuliebe – eigenes Geschirr zum Transport mitbringen

Angebot für Sonntag, 11. April 2021

Frühlingsfrisches Salatschüsserl
mit Rohkost & Joghurtdressing…………………………… 3,50 €

Bärlauchrahmsüppchen
mit Croutôns, Creme Fraiche,……………………………… 4,50 €

Rahmbraten aus der Rehkeule
Armagnacsauce, Brezenknödel, Preiselbeeren……… 14,-€

Cordon Bleu vom Schwein
mit Kartoffelsalat oder Pommes Frites, Zitrone1…….. 2,–€

Gesottene Kalbsbrust mit Wurzelwerk
Meerrettichsauce, , Petersilienkartoffeln……………… 13,–€

Risotto aus Perlgraupen (vegetarisch)
Bärlauch, gebackenes Bio-Ei, Spargel, Gemüse……. 11,50

Dessert
Mousse von Belgischer Schokolade

Orangen, Aperol, Schokostreusel…………………………. 5,–€

Bitte vorbestellen unter 09143/ 837 837oder 0179/5325002
–der Umwelt zuliebe – eigenes Geschirr zum Transport mitbringen




Kein Parkverbot zum Schutz der Bäume

Mit Sofortmaßnahmen zur Sicherung und zum Schutz der örtlichen Alleebäume hatte sich der Pappenheimer Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung zu beschäftigen. Die SPD-Stadtratsfraktion hatte schriftlich beantragt, um jeden Baum eine Grünfläche von 2 Meter Radius zu erhalten. Deshalb beantragte die SPD-Fraktion auch, das Parken zwischen den Alleebäumen Am Hals zum Schutz der Alleebäume zu verbieten. Der Antrag wurde abgelehnt

Das Parken zwischen den Alleebäumen Am Hals ist schon in den 1980er Jahren als Problem erkannt worden. Damlas hatte der Zweite Bürgermeister in der Urlaubsabwesenheit des Rathauschefs das Einrammen von Pfählen Am Hals angeordnet, damit zwischen den Alleebäumen nicht mehr geparkt werden kann. Aber schon einen Tag nach der Rückkehr des Ersten Bürgermeisters waren die Pfähle wieder Geschichte.

Doch zurück in die Gegenwart und zwar in das Gremium des Stadtrates, wo es erneut – diesmal in einem Antrag der SPD – die Anregung gab, die Bäume der insgesamt sieben Pappenheimer Alleen zu schützen. Konkret ging es um die 32 Lindenbäume Am Hals, die wegen der Trockenheit der vergangenen Jahre sehr gelitten haben. Deshalb, beantragte die SPD-Fraktion als Sofortmaßnahme eine Grünfläche um jeden Alleebaum. Ausgenommen davon sind angrenzende öffentliche Straßen [Beispiel Stadtparkstraße] und bestehende Mauern [Beispiel Am Hals West].

Da dieses konkrete Problem seit 35 Jahren im östlichen Bereich der Wohnstraße Am Hals besteht, hat die 3. Bürgermeisterin Christa Seuberth (SPD) in einem leidenschaftlichen Wortbeitrag den Stadtrat davon zu überzeugen versucht, das Parken zwischen den Alleebäumen zu verbieten. Gleiches trug auch Anette Pappler, Fraktionsvorsitzende der SPD vor, die zusätzlich darauf hinwies, dass alle Grundstückseigentümer Am Hals genügend Platz haben, ihre Fahrzeuge im eigenen Grundstück zu parken oder Parkmöglichkeiten zu schaffen.

„Wir müssen für den Baumbestand etwas tun“, begrüßte Bürgermeister Florian Gallus grundsätzlich den Antrag und beteuerte, dass die Pappenheimer Alleen schützenswert sind.

Deshalb will er auch von einer Forst-Fachkraft, die derzeit ausgebildet wird, ein digitales Baumkataster für das Stadtgebiet und die Ortsteile erstellen lassen. Bei regelmäßigen Kontrollen soll dann der Pflegebedarf und der Pflegeumfang festgestellt werden. Auf der Grundlage des Baumkatasters soll dann eine Baumschutzverordnung erlassen werden, in der die Forderungen aus dem aktuellen SPD-Antrag aufgenommen werden können. „Sofortmaßnahmen sind schwierig“ führte der Bürgermeister aus und meinte, dass die Anwohner Am Hals keine andere Möglichkeit zum Parken hätten. Aus diesem Grund möchte er kein Parkverbot zwischen den Bäumen haben.

„Nur mit nicht Parken wird es nicht getan sein“, meinte auch 2. Bürgermeister Walter Otters (FW). Es gehe um die bereits bestehende Verdichtung des Bodens und es müssten weitere Maßnahmen folgen um das Problem zu lösen.

Mit einer Mehrheit von 10:6 Stimmen wurde der Antrag auf die Sofortmaßnahme zum Schutz der Alleebäume von Stadtrat abgelehnt.