Wieder ein Brand in Übermatzhofen

In der vergangenen Nacht zum 26.02.2021 gab es erneut einen Brand in Übermatzhofen bei dem die Brandursache von der Kriminalpolizei untersucht werden muss. Diesmal brannte dder Dachstuhl einer freistehende Maschinenhalle westlich der Übermatzhofener Neubausiedlung.

Nachts gegen 01:30 Uhr wurde in Übermatzhofen nach einer Brandserie in den letzten Jahren erneut Feueralarm ausgelöst. Durch den schnellen und erfolgreichen Einsatz der Übermatzhofener Feuerwehr unter der Einsatzleitung von Kommandant Gerhard Fister konnte das Feuer im Dachstuhl des Gebäudes schnell unter Kontrolle gebracht werden. In der Scheune standen zwei mit Holz beladene Anhänger.

Am Brandort waren neben der örtlichen Wehr die Feuerwehren aus Büttelbronn, Langenaltheime, Pappenheim Solnhofen und Treuchtlingen. Und auch die IUK-Einheit sowie der Kreisbrandinspektor Anton Brattinger und Kreisbrandmeister Otto Schober waren an der Brandstelle.

Über die Höhe des Brandschadens und die Brandursache gibt es derzeit noch keine Informationen, weil im Lauf des heutigen Vormittags die Brandexperten der Kriminalpolizei Untersuchungen anzustellen haben. Bekannt ist aber, dass ein Defekt der elektrischen Leitung als Brandursache ausscheidet, weil die freistehende Maschinenhalle, wie uns mitgeteilt wurde, nicht über eine Stromversorgung verfügte.

Foto: Feuerwehr




Steinwurf in der Herrenschmiedgasse

 Am Mittwoch, 24.02.2021, im Zeitraum von 01.30 Uhr bis 05.30 Uhr, wurde in der Pppenheimer Stadtvogteigasse bei einem Mehrfamilienwohnhaus mit einem Stein eine Fensterscheibe eingeworfen. Es entstand ein Schaden von ca. 500 EURO. Für die polizeilichen Ermittlungen nach dem bislang unbekannten Täter erbittet die Polizeiinspektion Treuchtlingen Hinweise  unter Telefon 09142/9644-0.




Straßen- und Wegesperrung

Die Stadt Pappenheim teilt mit dass in der nächsten Woche wegen Forstarbeiten zu Verkehrsbeschränkungen kommt.

Im Zeitraum von Dienstag, 02.03.2021, bis Freitag, 05.03.2021, wird es im Raum Pappenheim wegen Forstunterhaltsmaßnahmen entlang von Straßen und Wegen zu Verkehrsbeschränkungen kommen. Die Straße von Übermatzhofen über den Steinbruch nach Zimmern wird vollgesperrt. Der Radweg zwischen Zimmern und Pappenheim ist nur bedingt nutzbar, da während der Arbeiten auch dort eine Vollsperrung nötig werden wird. Außerhalb der üblichen Arbeitszeiten kann der Radweg benutzt werden.




Neubesetzung der Freiwilligenagentur Altmühlfranken

Die Freiwilligenagentur altmühlfranken ist personell neu besetzt. Der Fachbereich, den Dorothee Bucka, bis zu ihrem Ruhestand Ende des vergangenen Jahres geleitet hat, wird von Corina Heid und Verena Wagner übernommen. Landrat Manuel Westphal und Kathrin Kimmich, Leiterin der Zukunftsinitiative altmühlfranken im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, begrüßten die neuen Kolleginnen nun offiziell im Amt.

Die beiden Teilzeitkräfte stehen künftig als Ansprechpartnerinnen und Koordinatorinnen rund um das Thema bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamt in Altmühlfranken zur Verfügung. Darüber hinaus agieren sie im Rahmen des Förderprogramms des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration als hauptamtliche Integrationslotsinnen.

Das Thema Ehrenamt spielt in Bayern eine tragende Rolle. Fast die Hälfte der Menschen engagieren sich in ihrer Freizeit zum Beispiel in Vereinen, Kirchen, Gewerkschaften oder der Flüchtlingshilfe und leisten damit einen unverzichtbaren Beitrag für die Gesellschaft. Ohne diesen ehrenamtlichen Einsatz wären gesellschaftliche Herausforderungen im sozialen, wirtschaftlichen oder kulturellen Bereich oftmals kaum zu bewältigen. Dieses vielseitige Engagement wird durch die Freiwilligenagentur gestärkt und unterstützt.

Der Fachbereich, der Teil der Zukunftsinitiative altmühlfranken ist, deckt damit ein wichtiges und spezifisches Themengebiet ab. So werden dort beispielsweise gemeinnützige Projekte wie das „Repair-Cafe“ oder Nachbarschaftshilfen initiiert bzw. unterstützt, gesellschaftliche Akteure, wie die Senioren- und Wohnberater des Landkreises vernetzt oder durch die Ausgabe der Bayerischen Ehrenamtskarte die Anerkennungskultur gefördert.

Darüber hinaus bietet die Freiwilligenagentur Schulungen und Workshops für unterschiedliche Zielgruppen im Ehrenamt an, berät und vermittelt Menschen, die Hilfe suchen oder auch leisten möchten und wirbt auf unterschiedlichen Plattformen für bürgerschaftliches Engagement.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt insbesondere auch auf Maßnahmen zur Integration von Geflüchteten und Migranten. Die Freiwilligenagentur koordiniert dabei das Sprachförderangebot im Landkreis ebenso wie diverse Projekte, die die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und das Miteinander von Einheimischen und Zugewanderten stärken sollen.

Für Fragen, Anregungen und Unterstützungswünsche stehen Corina Heid und Verena Wagner künftig im Büro der Freiwilligenagentur im Landratsamt zur Verfügung.

Aufgrund der aktuellen Pandemielage
ist derzeit jedoch nur eine telefonische
Abstimmung (09141 902-235 /-227) möglich.

Offizielle Sprechstunden:
Donnerstags um 15:00 Uhr
Freitags um 10:00 Uhr.
Vorerst nur telefonisch oder per Videochat. 

Titelbild: Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen

Das neue Team der Freiwilligenagentur wurde von Landrat Manuel Westphal und
Leiterin der ZIA Kathrin Kimmich (2. v. li.) nun offiziell vorgestellt: li. Verena Wagner, re. Corina Heid.




Stickstoff für mehr Elektro Mobilität bei Modl

Die Pappenheimer Firma Modl GmbH, ist seit über 6 Jahren erfolgreich im Bereich Elektor Mobilität unterwegs. Die Firma ist beim Design und bei der Fertigung von Ladesäulen tätig. Damit die rasant zunehmende Auftragslage für diesen Betriebszweig bewältigt werden kann, hat die Modl GmbH kräftig in den Maschinenpark investiert.

Mit dem neuen Flachbett-Laser der TruLaser fiber Serie der Firma TRUMPF setzt Modl in Niederpappenheim in Sachen Geschwindigkeit und bearbeitbarer Materialien und Materialstärken neue Maßstäbe. Durch diese neue Technologie steigt jedoch der Stickstoff-Verbrauch um das Fünffache. Aus diesem Grund hat die Firma Modl kürzlich einen Stickstofftank mit einem Fassungsvermögen von 7.000 Liter, einer Höhe von 5,20 und einem Durchmesser von 2m aufgestellt. Nach einem vorherigen Bodengutachten hat man als Standfläche für den Tank ein 24 Tonnen schweres Betonfundament gegossen., auf dem jetzt der Stickstofftank steht. Aufgestellt hat den Tank ein 8-köpfiges Team in einer Firmenkooperation der Linde AG, Schmidbauer GmbH und Modl GmbH.

 „Da Modl auf Nachhaltigkeit Wert legt, haben wir uns entschieden, statt der wöchentlichen Anlieferung zahlreicher Gasbündel per LKW auf die Tanklösung umzustellen“, teilt Geschäftsführerin Nicole Modl mit.

Der Pappenheimer Stadtrat hat sich schon Mitte August 2020 mit der Aufstellung dieses Tanks beschäftigt und einer Befreiung von der Festsetzung des Bebauungsplanes bezüglich der Abstandsflächen zugestimmt.

Stickstoff macht den größten Teil der der Luft, die wir atmen aus, welche zu 21% aus Sauerstoff besteht und zu 78% aus Stickstoff.
Stickstoff ist allerdings auch ein wichtiges Industriegas, welches in den Laser-Anlagen bei der Modl GmbH zum Einsatz kommt.




Kunst- und Kulturverein plant für 2021

Der Kunst- und Kulturverein Pappenheim lässt sich von Corona nicht unterkriegen und plant im Jahr 2021 vier Ausstellungen, mit dem entsprechenden Hygienekonzept. Beginn ist am 28. März 2021.

Für das Kulturjahr 2021, das erst Ende März nach dem langen Lockdown beginnen kann, sind wegen Corona nur solche Angebote für die Kulturinteressierten in der Region vorgesehen, die unter den Hygienevorschriften auch umgesetzt werden können. Alle Veranstaltungen mit großem Publikumsandrang in engen Räumen werden für 2021 unterbleiben und müssen auf das nächste Jahr verschoben werden. Wie etwa die 2019 angelaufene Veranstaltungsreihe „Vitalisierung der Provinz“, ein Thema, das erst durch Corona noch mal richtig Fahrt aufgenommen hat.

Im Ausstellungsbereich sind vier Kunstausstellungen geplant. Los gehen wird es in der Pappenheimer Stadtmühle mit Caroline Bachmann am 28. März, am 16. Mai folgt dort Willi Halbritter, im Juli gibt es ein Ausstellungsprojekt im Stadtraum des mittelfränkischen Künstlerbundes unter dem Stichwort „.. am Ende doch ein Apfelbaum“ und im Herbst soll die für das vergangene Jahr geplante Ausstellung des peruanischen Künstlers Fernando de la Jara stattfinden.

Im Bürgerhaus K14 steht im Sommer die große und luftige Remise zur Verfügung, hier können durchaus Veranstaltungen mit dem gebotenen Stuhlabstand erfolgen. Daher wird sich der Kunst- und Kulturverein an drei Abenden im August an den vom Heimat- und Geschichtsverein Pappenheim veranstalteten Aktionen zum Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland mit Lesung, Kleezmer-Konzert und einem Filmabend angemessen beteiligen.

Viele Überlegungen für weitere Veranstaltungen und Angebote befinden sich noch in der Diskussionsphase, eine Umsetzung wird oftmals nur kurzfristig erfolgen können –wegen der Unwägbarkeiten in der derzeitigen Pandemie. Der Kunst- und Kulturverein wird seine Mitglieder, die ihm hoffentlich die Stange halten, direkt darüber benachrichtigen und natürlich die Öffentlichkeit in geeigneter Weise informieren.




Restmülltonne geklaut

Im Pappenheim ist An der Stöß in der Zeit vom 16.02. bis 19.02.2021 in einem Mehrfamilienhaus eine Restmülltonne entwendet worden.

Zeugenhinweise nimmt die Polizei Treuchtlingen (09142-96440) entgegen.




Verkehrsunfall durch Straßenglätte

Am Donnerstag, 18.02.2021, gegen 06.30 Uhr, befuhr ein 28-jähriger Pkw-Fahrer die Staatsstraße 2230 von der B 2 in Richtung Pappenheim. In einer Rechtskurve verlor er aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit auf glatter Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte links gegen die dortige Betonmauer. Anschließend versuchte er, dem entgegenkommenden Pkw einer 34-jährigen Pappenheimerin auszuweichen, prallte aber mit dem Heck seines schleudernden Pkw gegen die Front des Fahrzeugs der Geschädigten.
Beide Unfallfahrzeuge wurden erheblich beschädigt, es entstand ein Sachschaden von ca. 19.000 EURO. Verletzt wurden die beiden Unfallbeteiligten nicht.




Spendenkonto für Moein

Wer Tamara und Dieter Knoll kennt und wer je im Friseursalon Knoll in der Pappenheimer Graf-Carl-Straße gewesen ist, der kennt auch Moein. Moein Moghaddam ist aus dem Iran wergen lebensbedrohlicher Verfolgung geflohen und hat seit sieben Jahren in Pappenheim eine zweite Heimat und im Friseursalon Knoll eine feste Arbeitsstelle mit familiärem Umfeld gefunden.

Als Moein im Sommer 2019 seine Friseurausbildung mit gutem Ergebnis und dem Gesellenbrief abgeschlossen hatte, drohte ihm zunächst der Entzug der Arbeitserlaubnis.

Aber seine Arbeitgeber Tamara und Dieter Knoll, die Moein genauso wie auch die Kunden des Friseursalons sehr schätzen, haben sich für den freundlichen jungen Neupappenheimer mächtig ins Zeug gelegt. Und das zu Recht, denn gebürtige Iraner stellt den Innbegriff einer gelungenen Integration dar. Er hat sehr schnell und gut Deutsch gelernt und lebt in einer eigenen Wohnung, die er selbst bezahlt. Alle die ihn kennen wissen, dass er trotz seiner ungewissen Zukunft immer freundlich und zuvorkommend – einfach gut drauf – ist. Zudem hat sich Moein taufen lassen und ist damit dem Christlichen Glauben beigetreten.

Wie lange sollen wir noch warten?
Seit einem Spendenaufruf im Dezember 2019 hat sich zwar einiges getan, aber für seine Mentoren Tamara und Dieter Knoll geht das alle viel zu langsam. „Eine mündliche Zusage hatten wir bereits, dass er den deutschen Pass bekommt, aber trotzdem scheitert es an der Umsetzung!“, teilt Tamara Knoll mit. Natürlich berücksichtigt sie die aktuelle Coronasituation, meint aber trotzdem: „Wie lange sollen wir noch warten? Mittlerweile sind es sieben Jahre in Angst – obwohl er alles für eine vorbildliche Integration getan hat!“

Bei der Familien Knoll setzt man auch beruflich weiter auf Moein, denn inzwischen ist er bei der Handwerkskammer zur Meisterprüfung angemeldet. Möglicherweise könnte er dann in nicht allzu ferner Zukunft den Friseursalon der Knolls übernehmen und eigenständig führen.

Spendenkonto
Zur Finanzierung des Vorhabens haben Tamara und Dieter Knoll auf PayPal ein Spendenkonto eingerichtet, das auf 5.000 Euro limitiert ist.

„Wir werden dieses Spendenkonto sofort schließen, wenn wir 5.000 Euro erreicht haben“, versichert Tamara Knoll und fügt hinzu: „Das Geld ist ausschließlich für Moeins Existenz und gibt ihm ein Stück Sicherheit und Lebensqualität zurück.“

Das Spendenkonto wird auch in den sozialen Medien beworben und mit viel Zuspruch kommentiert.
Der Aufruf ist mehr als 100 Mal geteilt und auch Bürgermeister Florian Gallus schreibt auf facebook unter dem Hashtag #moeimussbleiben

„Ich hoffe das Moein weiter seine Wünsche so zielstrebig verfolgt wie bisher. Wir sollten bereit sein für seine Zukunft zu spenden, um ihn gemeinsam dabei zu unterstützen seine Wünsche zu erfüllen. Jeder sollte sich überlegen wie viel Geld er das ganze Jahr über für irgendwelchen „Luxus Blödsinn“ ausgibt. Was sind da schon ein paar Euro für die Zukunft eines Menschen.“

Das Spendenkonto erreichen Sie unter

 paypal.me/DiTaKnoll

Titelfoto: Hans Peter Luff




Neue Straßenbeleuchtung für die Bauhofstraße

Die neu gestaltete Bauhofstraße wird auch eine neue Straßenbeleuchtung erhalten. Der Stadtrat hat kürzlich der Bestellung zugestimmt.

Die neue Straßenbeleuchtung in der Bauhofstraße wird genauso aussehen wie jene in der Deisingerstraße, jedoch sind die Standorte in der Bauhofstraße neu festgelegt worden. Auf dem 100 m langen Straßenstück werden fünf Leuchten mit einer Masthöhe von je fünf Metern aufgestellt. Wie in der Deisingerstraße können die Lampen über eine Fernsteuerung geregelt werden und haben Stecker für eine Weihnachtsbeleuchtung. Die Auswahl der Standorte hat die Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit den Städtischen Werken getroffen, sodass eine gesonderte Planung dafür eingespart werden konnte. Gesetzt werden die Lampen von der Baufirma Rossaro, die beim Ausbau der Deisingerstraße und der Bauhofstraße seit Jahren in Pappenheim tätig ist.




Abholgerichte für den kommenden Sonntag

Das Restaurant „Zur Sonne“ in Pappenheim kocht am Sonntagmittag den 21.02.2021 von 11:00 – 14:00 Uhr wieder köstliche Speisen zum Mitnehmen. Einfach heiß abholen und daheim genießen!

Bitte vorbestellen unter 09143/ 837 837oder 0179/5325002
–der Umwelt zuliebe – eigenes Geschirr zum Transport mitbringen

Angebot für Sonntag, 21. Februar 2021

 Winterliches Salatschüsserl
mit Feldsalat & Birnendressing……………………….. 3,50 €

Rahmbraten vom Weidekalb
Eierspätzle, Champignons, Karottengemüse……. 13,-€

Münchner Schnitzel vom Schwein
Kartoffel-Endiviensalat, Meerrettich……………… 12,–€

Pulled Brisket-Burger, Rusty Bun, Spiegelei
Cole Slaw, Speckwürfel, Kartoffel-Dippers…….. 15,– €

Rumpsteak mit Kräuterbutter
Speckbohnen a’la creme, Kartoffel-Dippers……. 17,50 €

 Dessert
Bananensplit „ToGo“
auf Glück‘s Art!!!………. 5,–€




Faschingsweiber erklären Spaß in Pappenheim für tot

Auch im Coronajahr 2021 hat am Unsinnigen Donnerstag eine Sitzung des Pappenheimer Stadtrates stattgefunden. Seit 45 Jahren hat an diesem Abend stets der Sturm der närrischen Weiber in den Rathaussaal stattgefunden, was bei dem einen Ratsmitglied mehr und bei dem anderen Ratsmitglied-weniger Begeisterung ausgelöst hat.

Der Angriff der närrischen Weiber auf den Stadtrat war in diesem, dem 46. Jahr nicht möglich aber dennoch wollten die Pappenheimer Faschingsweiber im Stadtrat Frohsinn verbreiten und den Neulingen im Stadtrat die seit 45 Jahren obligatorische Narrenkappe zukommen lassen. Vergessen – Spaßbremse oder Opfer der Zeitenwende? Das ist die Frage, die sich jetzt die verärgerten Faschingsweiber jetzt stellen und übermitteln den Pappenheimern folgende Nachricht:


N A C H R U F
Der Spaß ist tot…

Es war ja schon lange klar, dass der komplette Fasching ausfällt und natürlich auch, dass am unsinnigen Donnerstag das Rathaus nicht gestürmt werden darf.

Doch gerade in solchen Krisenzeiten ist ein kleiner nett gemeinter Gruß sehr schön und erfreut die Gemüter. So dachten die Pappenheimer Faschingsweiber und ließen dem Bürgermeister letzten Donnerstagvormittag ein „Spaßpaket“ für die traditionelle unsinnige Sitzung am Abend zu kommen. Einfach nur um dem Stadtrat ein bisschen Freude zu bereiten. Der Inhalt war ein kleiner Gruß in gewohnter Gedichtform und eigens angefertigte Narrenkappen für die neuen Stadträte. Leider hat dieser Gruß den Stadtrat nie ereilt. Wie schade!

Lieber Bürgermeister, Lieber Geschäftsführer  –   So geht´s nicht  🙁 

i.A. der PWF, Barbara Mürl

P.s.: Wer sich jetzt denkt: „Es gibt ja wirklich wichtigeres!“ Der soll sich bitte an die eigenen Nase packen und die Überschrift nochmal lesen 😉

 

So hätte diese kleine Überraschung für die Neulinge im Stadtrat ausgesehen:

Auch in diesem Jahr hatten wir ein Gedicht vorbereitet:

Lieber Bürgermeister, Lieber Stadtrat,

am unsinnigen Donnerstag ist es Tradition
seit 46. Jahr kommen wir „Weiber“ schon.
Doch heuer müssen wir verzichten
auf unsere Weiberfaschingspflichten.
Dennoch gibt’s nen kleinen Gruß
und ein notwendiges Muss!
Denn neue Räte sind nun da
die brauchen Narrenkappen, Hurra.
Fleißig wurden sie genäht
wir hoffen, daß sie Euch gut steht.
Und damit wir sehen, ob sie Euch stehen
müsst Ihr davon ein Filmchen drehen.
Eines müssen unsere Neuen noch wissen,
sonst werden sie nächstes Jahr total verschlissen.
Die Kappe ist ein wichtiges Utensil,
wer sie nicht auf hat der zahlt viel.

Es ist wirklich Pflicht diese zu tragen
an den Weiberfaschingstagen.
Jetzt wünschen wir Euch noch gutes Gelingen
alle Miteinander werden wir Pappenheim weiterbringen.
Im Moment brauchen wir -zwecks Lockdown- noch ein bisschen Geduld
aber die ersten Feiern werden bestimmt zum Kult.
Und nächstes Jahr geht’s weiter hier
mit Reden, Späßen und Schifferklavier!

Es grüßen Euch von Herzen
die Weiber die mit Euch gern Scherzen!

Eure PWF