Das neue „Haus für Kinder“ wird vom BRK geführt

Der BRK Kreisverband Südfranken wird in Pappenheim der Träger des neuen „Hauses für Kinder“ sein. Martin Fickert, der stellvertretende Geschäftsführer des BRK Kreisverbandes und Pappenheims Erster Bürgermeister Uwe Sinn haben kürzlich den entsprechenden Vertrag unterzeichnet. Spatenstich ist voraussichtlich im Mai 2020. Im September 2021 soll der Betrieb aufgenommen werden.

Wie mehrfach berichtet, errichtet die Stadt Pappenheim ganz in der Nähe des Grundschulhauses am Helmut-Gollwitzer-Weg ein „Haus für Kinder“. Dieser Begriff ist geschützt und sagt aus, dass in dieser Einrichtung eine Kinderkrippe, eine Kindertagesstätte und ein Kinderhort betrieben werden. Der Neubau war notwendig geworden, weil ein Wechsel der Trägerschaft des bis Juli 2018 bestehenden Kinderhorts notwendig wurde. Mit dem Beginn des Schuljahres 2018/2019 ist der BRK Kreisverband Südfranken kurzfristig in die Bresche gesprungen und hat die Trägerschaft eines vorübergehend genehmigten Kinderhorts im Pappenheimer Grundschulhaus übernommen.

Schon im Juni 2018 hat der Stadtrat per Beschluss den Bedarf für einen Kinderhort in Pappenheim festgestellt und im November 2018 ist der Standort für einen Neubau beschlossen worden. Zwei Kinderhortgruppen und eine Gruppe für eine Kindertagesstätte waren damals auf dem Plan. Zwischenzeitlich ist auch noch eine Kinderkrippe vorgesehen.

In der öffentlichen Stadtratssitzung Anfang Dezember 2019 zeichnete sich bereits ab, dass das BRK Träger des geplanten „Hauses für Kinder“ werden soll. (Wir haben berichtet)

Für die Trägerschaft der neuen Pappenheimer Kindereinrichtung gab es vier Bewerbungen.

Für das Auswahlverfahren zwischen den vier Bewerbern hatte Katrin Kraft von der städtischen Finanzverwaltung in Abstimmung mit dem Jugendamt ein Bewertungssystem erarbeitet. Mit einem Punktesystem konnten die vorgelegten pädagogischen Konzepte in einer Rangfolge zum Ausdruck gebracht werden. So sollte sichergestellt werden, dass die gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden und das bestmögliche Angebot für Kinder und Eltern zum Zuge kommt.

Schon im Dezember hatte der Stadtrat einstimmig beschlossen, dass mit dem BRK Vertragsverhandlungen über die Trägerschaft geführt werden sollen. In einer nichtöffentlichen Sitzung Anfang Januar 2020 hat der Stadtrat schließlich auch dem zwischen der Stadt Pappenheim und dem BRK ausgehandelten Vertrag über den Betrieb der Kindereinrichtung zugestimmt.

Dieser Vertrag wurde gut eine Woche nach dem Stadtratsbeschluss von Pappenheims Ersten Bürgermeister Uwe Sinn und Martin Fickert dem stellvertretenden Geschäftsführer und Bereichsleiter des Wohlfahrtsverbandes im Kreisverband Südfranken unterzeichnet. Damit können nun die Planungen für den Neubau ins Detail gehen. Denn der zukünftige Träger hat bei der Gestaltung der Einrichtung, wie auch das Jugendamt mitzureden.

Im Pappenheimer „Haus für Kinder“ soll nach den Ausführungen von Martin Fickert das Konzept der  Reggio-Pädagogik umgesetzt werden, bei dem es um Erlebniswelt und Erforschungsansätze bei den Kindern gehen soll. Das Konzept zielt darauf ab, die Stärken der Kinder zu fördern und nicht gegen ihre Schwächen zu erziehen.

Allerdings wird das pädagogische Konzept jährig überarbeitet, wobei auch die Erfahrungen der Erzieherinnen und der Eltern Berücksichtigung finden sollen. Sehr transparent will das BRK mit der Stadt Pappenheim zusammenarbeiten und nicht nur einen jährlichen Rechenschaftsbericht vorlegen, sondern auch Einsicht in alle Unterlagen gewähren.

Das Pappenheimer Architekturbüro ist mit den Planungen beauftragt und Martin Fickert denkt, dass der Spatenstich im Mai dieses Jahres vonstattengehen könnte. Wenn alles gut läuft, wird das Pappenheimer „Haus für Kinder“ wohl im September 2021 zum Schuljahresbeginn in Betrieb gehen können.




Reinigungskraft bei den Sportfreunden gesucht

Die Sportfreunde Bieswang suchen ab sofort für die Reinigung des Sportheimes eine Reinigungskraft. Die Bezahlung erfolgt auf Stundenbasis. Interessenten mögen sich bitte melden bei:

Thomas Rachinger, Tel. 0171/5480057
Johann Bayer, Tel. 09143/569
Michael Zippel, Tel. 0160/97362983

 




Achtung! Einbrecher sind in Pappenheim unterwegs

Wie gemeldet, sind die sogenannten „Dämmerungseinbrecher“ auch in Pappehenheim unterwegs. Sie brachen in ein Einfamilinhaus auf der Stöß ein und auch in das Haupthaus der Rummelsberger Werkstätten. Erhöhte Aufmekrsamkeit ist ratsam und bei verdächtigen Wahrnehmungen ist es sinnvoll sofort die Polizei zu verständigen.

Aus der Polizeimeldung vom 12.01.2020:

Unbekannte Täter brachen am Samstag (11.01.20) in Einfamilienhäuser in Pappenheim und Weißenburg ein. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Im Zeitraum zwischen 14:30 Uhr und 21:30 Uhr drangen der oder die Einbrecher über eine aufgehebelte Terrassentür in ein Anwesen “An der Stöß” in Pappenheim ein. Dort durchwühlten die Täter sämtliche Zimmer und entwendeten Bargeld und Schmuck im Wert von einigen hundert Euro. Die Einbrecher flüchteten mit ihrer Beute unerkannt.

Im etwa gleichen Zeitraum brachen ebenfalls Einbrecher in ein Haus in der Nördlichen Ringstraße in Weißenburg ein. Hier wurde eine Balkontür aufgebrochen und mehrere Zimmer durchsucht. Der oder die Täter flüchteten unerkannt mit erbeutetem Schmuck. Der Sach- und Entwendungsschaden ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.

Die Ansbacher Kripo hat die Ermittlungen übernommen und bittet eventuelle Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben, oder sonst Hinweise geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.




Schwein am Bahngleis hat richtig „Schwein“ gehabt

Richtig „Schwein“ hatte ein ausgebüchstes Hausschwein in Wettelsheim, das neben den Bahngleisen unterwegs war und eine polizeiliche Suche auslöste.

Am Dienstag, 21.01.2020, gegen 13.00 Uhr, wurde die Polizei in  Treuchtlingen verständigt, dass an den Bahngleisen zwischen Wettelsheim und Bubenheim ein Schwein läuft.
Bei der Absuche konnte das Tier nicht gefunden werden, es stellte sich heraus, dass es vom Besitzer schon wieder eingefangen worden war. Das Hausschwein beschädigte den massiven Zaun seines Freigeheges und ging im Bereich der Bahngleise spazieren.
Bei seinem kurzen Ausflug hatte das Tier richtig „Schwein“, dass nichts weiter passierte und auch der Bahnverkehr war nicht beeinträchtigt.




Zeugensuche nach Einbruch bei den Rummelsbergern

In der Zeit von Freitag 17.01.2020 bis Montag, 20.01.2020, wurde in Pappenheim in das Haupthaus der Werkstätten der Rummelsberger Diakonie in der Beckstraße eingebrochen. Ein bislang unbekannter Täter war über ein Fenster in das Gebäude eingedrungen, wo er mehrere Türen und Schränke aufhebelte, beziehungsweise eintrat.
Entwendet wurden Bargeld und ein Laptop. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 3.000 Euro. Der Entwendungsschaden wird auf ca. 1.000 Euro geschätzt.

 Am Tatort wurden umfangreiche Spuren gesichert.

Hinweise zu dem Einbruchwerden an die PI Treuchtlingen unter Telefon 09142/9644-0 erbeten.




Das Neun-Punkte-Programm der Freien Wähler

Die Freien Wähler Pappenheim haben jetzt ihr Wahlprogramm mit neun Leitgedanken übermittelt, das nachfolgend zur Kenntnis gebracht wird.

Foto:Freie Wähler Pappenheim

Leitgedanken der FW Pappenheim für die Wahlperiode 2020 – 2026

Inhaltsübersicht

      1. Die Heimat lebenswert erhalten
      2. Gewerbeunterstützung
      3. Landwirtschaft und Umwelt
      4. Belebung der Ortskerne
      5. Das Leben im Alter in der Heimat
      6. Wertschätzung des Ehrenamts
      7. Regionalen Tourismus wieder aktivieren
      8. Das Rathaus als Dienstleistungsunternehmen
      9. Teamgeist und gemeinschaftliches Engagement im Stadtrat
      1. Die Heimat lebenswert erhalten: Nach aktuellen Prognosen hält die „Landflucht“ weiterhin an. Die Menschen werden nur dann im ländlichen Raum bleiben, wenn die Rahmenbedingungen stimmen und genügend Arbeitsplätze und Wohnraum vorhanden sind! Deshalb muss in den nächsten Jahren über Projekte und staatliche Förderungen, das Bemühen weiter verstärkt werden, die Lebensqualität in unseren Orten attraktiv zu erhalten. Dabei spielen Nahverkehr, kurze Wege zu Einkaufsmöglichkeiten, Märkte, Schulen, Angebote kultureller Art und medizinische Versorgung eine wesentliche Rolle.
      2. Einzelhandel, Firmen und Gewerbe: Pappenheim ist ein historisch gewachsenes Kleinzentrum und mit seiner Infrastruktur durchaus bedeutend für seine Dörfer und die umliegende nähere Region. Damit dieser Status in Zukunft erhalten bleibt, brauchen die Firmen und Einzelhändler mehr Unterstützung durch die Stadt. Wir fordern deshalb, Gewerbetreibende mehr als bisher bei Erweiterung oder Neuansiedlung ihrer Betriebe unter die Arme zu greifen. Nur mit entsprechender Unterstützung werden hiesige Arbeitsplätze erhalten und neue geschaffen, indem weitere Gewerbeflächen erschlossen werden. Das Referat Gewerbe sollte mit einem aus dem Fach kommenden Stadtrat besetzt werden.
      3. Landwirtschaft und Umwelt: Unsere Landwirtschaft ist sich ihrer Verantwortung für die Umwelt bewusst. Vor dem Hintergrund der derzeit laufenden Diskussionen um das Insektensterben werden unsere Bauern zu Unrecht als Alleinschuldige hingestellt. Die neue Düngeverordnung wird ihre Arbeit weiter erschweren. Sie wehren sich deshalb zu Recht. Kostendruck und Tiefstpreise für ihre Erzeugnisse rühren an ihrer Existenzgrundlage. Wir als Verbraucher könnten ihre Lage verbessern, indem wir bereit sind, lokale Produkte zu kaufen und angemessene Preise zu akzeptieren.
      4. Belebung der Ortskerne: Das Programm der bayerischen Staatsregierung “Innen statt Außen ist der richtige Weg, diesem Ziel näher zu kommen. Um einen Überblick von der Problemlage z.B. über Leerstände zu erhalten, muss die Verwaltung der Stadt eine Stelle einrichten, wo die Fäden über Örtlichkeit, Eigentümer, mögliche Förderung und Lösungswege zusammenlaufen. Die DORFERNEUERUNG in Bieswang wäre hierfür als Einstieg ein geeignetes Projekt.Die Stadtentwicklung in Pappenheim sollte noch stärker im Einklang mit den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern erfolgen und noch mehr den Entwicklungen der zu erwartenden demographischen Veränderungen Rechnung tragen.
      5. Leben im Alter in heimatlicher Umgebung: In der Kernstadt Pappenheim leben viele alte und behinderte Menschen zum Beispiel im Georg-Nestler-Haus und Haus Altmühltal. Damit diese sich hier wohlfühlen und im Ort bleiben, müssen ihre Bedürfnisse stärker in den Blick genommen werden. Die Angebote für ältere Menschen gemäß ihrer Wohnvorstellungen müssen erweitert werden. Der Bedarf an Betreutem Wohnen, an Seniorenwohngemeinschaften, Generationen übergreifenden Angeboten und Möglichkeiten zur Kurzzeitpflege steigt stetig. Diese Entwicklung muss seitens der Stadt wahrgenommen werden. Die Senioreneinrichtung im Bieswanger Schulhaus ist nach langer Planungsdauer nun zügig umzusetzen. Die Stadt Pappenheim hat, auch mit Hilfe des Amtes für ländliche Entwicklung, für die entsprechenden Voraussetzungen zu sorgen, um ausreichend Plätze für betreutes Wohnen zu generieren.
      6. Wertschätzung der Ehrenamtlichen: Die aktuellen Studien zum demographischen Wandel (siehe Punkt 1) betonen immer wieder die Bedeutung des Ehrenamts. Ob in Vereinen, Kirchen oder Feuerwehr – ohne die freiwilligen Helfer würde vieles nicht funktionieren. Keine kommunale oder staatliche Einrichtung könnte deren Aufgaben zusätzlich leisten und erst recht nicht finanzieren. Dessen muss sich die Kommunalpolitik bewusst sein. Hier bedarf es einer stärkeren Wertschätzung der Ehrenamtlichen und eine entsprechende Unterstützung ihrer Bemühungen. Deshalb muss es Ziel sein, mehr als bisher die Leistungen der Ehrenamtlichen in Wort und Tat zu unterstützen. Ein guter Ansatz ist die bisherige finanzielle Förderung ihrer Aktivitäten, die im Bereich der Feuerwehren jedoch verstärkt werden muss. Das Ehrenamt ist der Kitt unserer Gesellschaft!
      7. Regionaler Tourismus: Der Fremdenverkehr hat bei uns in den letzten Jahren nicht weiter zulegen können. Hier sollten neue Wege eingeschlagen bzw. unterstützt werden. Wir denken in erster Linie an die Vernetzung mit den Nachbarorten Treuchtlingen und Eichstätt, im Verbund mit dem Naturpark Altmühltal. Verlorengegangene Events mit Leuchtturmcharakter müssen wiederbelebt oder ersetzt werden. Bei entsprechender regionaler Zusammenarbeit würden sowohl unsere Stadt als auch die Region profitieren.
      8. Bürgerfreundliche Verwaltung: Das Rathaus ist im Prinzip ein Dienstleistungs-unternehmen für die Bürgerinnen und Bürger. Die Verwaltungsspitze der Stadt Pappenheim hat darauf zu achten, dass ihr Handeln stets dem Grundsatz der Bürgerfreundlichkeit und der Hilfestellung gegenüber dem Bürger zu dienen hat. Grundsätzlich ist dafür Sorge zu tragen, dass bei Krankheit oder Urlaub von Mitarbeitern der Dienstbetrieb ohne Verzögerung weitergeht und nichts liegen bleibt. Auch sollten Termine außerhalb der Rathaus-Öffnungszeiten wie bisher jederzeit möglich sein.
      9. Stärkung des Stadtrats: Der Entscheidungsträger einer Kommune ist nicht der Erste Bürgermeister, sondern der Stadtrat. Das Verhältnis zwischen beiden sollte geprägt sein von Ehrlichkeit, Wahrhaftigkeit, Transparenz und gegenseitiger Wertschätzung. Nur unter diesen Voraussetzungen kann bei einem guten Miteinander eine gedeihliche Zusammenarbeit gelingen. Einer sachorientierten Auseinandersetzung stehen diese Werte nicht entgegen, aber die bisherige Lagerbildung muss ein Ende haben. Auch die bisherige Untugend, Auseinandersetzungen und Probleme über die Medien auszutragen und damit zu verschärfen, muss der Vergangenheit angehören.

Dies sollen die neuen Leitlinien des künftigen Stadtrates sein, um verlorengegangenes Vertrauen zurückzugewinnen. Auch müssen die Zerwürfnisse zwischen den drei großen Playern unserer Kommune, nämlich zwischen Stadtspitze, Grafschaft und Kirchen, beendet werden. Wir müssen zur früheren Einvernehmlichkeit zurückkehren, denn die derzeit stattfindenden gegenseitigen Blockaden lähmen die Entwicklung unserer Stadt. Sie schaden unserer Stadt und sie führen dazu, dass wir als Stadt Pappenheim in der Außenwahrnehmung schlecht wegkommen. Die Zeiten, in denen ein Bürgermeister im Alleingang Entscheidungen trifft oder Stadtratsbeschlüsse nicht termingerecht umsetzt, müssen der Vergangenheit angehören.

 

 

 




Wahlveranstaltungen der Freien Wähler in Pappenheim und den Ortsteilen

In der Zeit vom 10. Februar bis zum 21. Februar werden die Freien Wähler Pappenheim  die Bürgerinnen und Bürger in Pappenheim und allen Ortsteilen bei ihre Stadratskandidaten und ihr Wahlprogramm vorstellen. Nachfolgend sind Ort und Zeit der Wahlveranstaltungen genannt:

Pappenheim – Montag, 10.Feb.2020, 19:00 Uhr,  Zum Grünen Baum

Osterdorf – Dienstag, 11.Feb.2020, 19:00 Uhr,Gemeinschaftshaus Osterdorf

Übermatzhofen – Mittwoch, 12.Feb.2020, 19:00 Uhr, Schulhaus

Geislohe – Donnerstag, 13.Feb.2020, 19:00 Uhr, Hirtenhaus

Neudorf – Montag, 17.Feb.2020, 19:00 Uhr, Gasthaus Wild

Bieswang / Ochsenhart – Dienstag, 18.Feb.2020, 19:00 Uhr, Gasthaus Rachinger

Zimmern – Mittwoch – 19.Feb.2020, 19:00 Uhr, Gasthaus Hollerstein

Göhren – Freitag, 21.Feb.2020, 19:00 Uhr, Altes Schulhaus




Bürgerliste nominiert Martin Pokorny nach

Die Bürgerliste Pappenheim hat in einer öffentlichen Nominierungsversammlung am 15.01.2020 im Gasthaus zum Grünen Baum in Pappenheim einen sechsten Listenbewerber für die Kommunalwahl 2020 aufgestellt. Bereits Anfang Januar hatte die Bürgerliste ihre Stadtratskandidaten und ihr Wahlprogramm vorgestellt. Aus formalen Gründen und weil Martin Pokorny als Kandidat nachnominiert wurde, gab es jetzt kürzlich die öffentliche  Nominierungsversammlung.

Seit Ihrer Gründung anlässlich der Kommunalwahl 2014 stellt die Bürgerliste Pappenheim drei Stadträte, darunter mit Holger Wenzel – der nicht mehr zur Wahl antritt –  den 3. Bürgermeister. „Auch in der kommenden Legislaturperiode wollen wir Pappenheim und seine Ortsteile voranbringen“ heißt es in der Presseerklärung der Bürgerliste.

Nach ihrer Darstellung wurden in den vergangenen sechs Jahren wichtige Themen von der der Gruppierung aufgegriffen, sowie Ratskollegen und Bürgervorhaben unterstützt. Konkret führt die Bürgerliste dazu folgende Beispiele an:

  • Bauplätze und Gewerbeflächen in Kernstadt und Ortsteilen
  • Anfragen aus der Bürgerschaft (z.B. Spielplatz Stöß, Feuerwehrhaus Göhren u.v.m.)
  • Kein Verkauf des Bieswanger Schulhauses, stattdessen Seniorenbetreuung
  • Zeitgemäße Internetgeschwindigkeit sowohl für Pappenheim als auch alle Ortsteile
  • Neubau eines Kinderhortes mit integrierter Schulkindbetreuung
  • Zusammenführung der Abwässer aus Geislohe, Neudorf und Göhren
  • Antragstellung zum Pelzmärtelmarkt. Nach Genehmigung durch den Stadtrat federführendes Mitwirken bei Planung und Durchführung des Marktes

Als zentrale Punkte für die kommende Legislaturperiode hat sich die Bürgerliste folgende Themen auf ihre Fahne geschrieben:

  • Pappenheim muss wieder positiv nach außen hin dargestellt werden
  • Es muss wieder EINEN Stadtrat geben, der zusammensteht, nicht zwei Lager
  • Die Innenstadtsanierung muss zum Wohle von Geschäftsleuten und Bürgern zügig abgeschlossen werden
  • Straßen abseits der Innenstadt und auf den Ortsteilen dürfen dabei nicht vergessen werden
  • Keine „Schaufensteranträge“ sondern zügige Umsetzung gefasster Beschlüsse

Die Bürgerliste geht ohne eigenen Bürgermeisterkandidaten in die kommende Wahl, unterstützt aber den CSU-Kandidaten Florian Gallus, wie die Freien Wähler auch, die  den Wechsel im Amt des 1. Bürgermeisters will. „Der kommende Bürgermeister muss  mit einer transparenten Politik den gesamten Stadtrat hinter sich vereinen, das sehen wir als oberstes Ziel der kommenden Legislaturperiode“,  schreibt die Bürgerliste in ihrer Presserklärung.

Die Stadträte / innen der Bürgerliste werden zukünftig 15 Minuten vor jeder Stadtratssitzung im Foyer vor dem Sitzungssaal präsent sein und ein offenes Ohr für Probleme und Anregungen aus der Bürgerschaft haben. Natürlich kann jeder Stadtrat / in und Kandidat / in auch außerhalb des Rathauses um Rat und Unterstützung gefragt werden.

Sie  unterstützen, wie auch die Grünen, vollumfänglich den Vorschlag der Freien Wähler, dass sich der kommende Stadtrat zu Beginn der nächsten Legislaturperiode bei einer Klausur die Ziele der Stadt festlegen soll.

Die Bürgersliste steht ihrer Erklärung zufolge für eine sinnvolle Besetzung der Sachreferate im Stadtrat ein, wobei auch die fachliche Kompetenz der Stadträtinnen und Stadträte bei der Vergabe eine Rolle spielen soll. Und selbstverständlich steht auch die Bürgerliste zu dem getroffenen „Gentleman Agreement“ bezüglich der Fairness während des Wahlkampfes.

Gemeinsam und über Parteigrenzen hinweg will sich die Bürgersliste für ein starkes Pappenheim und seiner Ortsteile einsetzten und führt dazu aus:

  • Wir stehen für eine Stadt Pappenheim, die sich als Dienstleister für ALLE versteht!
  • Wir stehen für ein Pappenheim, das wieder attraktiver für Bürger und Gewerbe wird!
  • Wir stehen für Zukunftsperspektiven für junge Menschen!
  • Wir fordern fristgerechte und neutrale Information für die Stadträte!

Die Kandidatenliste der Bürgerliste wurde einstimmig beschlossen. Bemerkenswert ist, dass der auf der Liste nachnominierte Martin Pokorny noch bis vor wenigen Monaten 1. Vorsitzender der Freien Wähler war.

Folgende Listenkandidaten der Bürgerliste stehen am 15. März 2020 zur Wahl:

          1. Karl Satzinger Göhren, Selbstständiger KFZ Meister
          2. Carola Lämmerer Pappenheim, Selbstständige Kauffrau
          3. Roland Kiermeyer Bieswang, Berufsfeuerwehrmann
          4. Tanja Dürnberger Pappenheim, Erzieherin
          5. Martin Pokorny Pappenheim, Fachlehrer
          6. Stephan Lauterbach Pappenheim, Erzieher

Foto: Bürgerliste Pappenheim

 




Die Zimmerei Gegg GmbH gibt es weiterhin

Markus Gegg, Geschäftsführer der der Zimmerei Gegg GmbH in Bieswang hat uns zum Artikel des Weißenburger Tagblatts vom 04.01.2020 einen Leserbrief zukommen lassen, in dem er zum Genehmigungsverfahren für die Inbetriebnahme einer Abbundanlage Stellung nimmt.

Zum Artikel : Keine Genehmigung für die Zimmerei Gegg vom 04.Januar 2020

Die Genehmigung durch das Landratsamt ist ausstehend

Mit großer Verwunderung musste ich dem Weißenburger Tagblatt (Ausgabe vom 04.01.2019) entnehmen, dass mein Bauantrag zur Inbetriebnahme einer Abbundanlage abgelehnt wurde. Dies entspricht schlichtweg nicht den Tatsachen.

Fakt ist, dass das Landratsamt die Abbundanlage nicht abgelehnt hat; das Genehmigungsverfahren hierfür befindet sich weiterhin in Prüfung.

Außerdem wird nicht der Status-Quo des gesamten Betriebs in Frage gestellt. Wäre dies der Fall, hätten sämtliche bisherige Erweiterungen seit Betriebsgründung nicht genehmigt werden dürfen.

Bei der im Bericht erwähnten zehnseitigen Stellungnahme handelt es sich um ein „Zwischenergebnis der Prüfung“, nicht um eine Ablehnung meines Bauantrags, wie im Zeitungsartikel dem Leser suggeriert wird.
Dieser Zwischenbericht wurde mir im Dezember zugeschickt. Darin wurde mir mitgeteilt, dass die beengte Zufahrtssituation zu meinem Betrieb die größte Hürde zu einer möglichen Baugenehmigung darstelle. Sämtliche anderen Belange, u.a. die Immissionsverträglichkeit, für sich genommen, würden kein Hindernis für eine Genehmigung darstellen. In diesem Schreiben wurde mir weiterhin eine Frist eingeräumt, mich explizit zu der Zufahrtssituation zu äußern.

Dieses Lärmschutzgutachten (Immissionsgutachten) wurde von einer unabhängigen Firma erstellt, in diesem sind die max. Grenzwerte, unter Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften, für unseren Standort in der Rosengasse errechnet. Es handelt sich hierbei um die obersten, möglichen Grenzwerte. Somit dürften bis zu 39 LKWs fahren und 120 Fahrten (An- und Abfahrt) pro Tag gemacht werden, ohne den Immissionsschutz der Anwohner zu beeinträchtigen.

Leider musste hier der Maximalwert von 120 Fahrten angegeben werden, denn sollten beispielsweise nur sechs LKW Fahrten pro Tag in das Gutachten aufgenommen werden, würde dies beim evtl. siebten LKW die Antragsgegner der Zimmerei auf den Plan rufen und dieser dürfte das Betriebsgelände nicht mehr anfahren. Die aufgeführten Fahrbewegungen sind auf den ersten Blick zugegebenermaßen enorm, werden bei weitem aber nicht erreicht, da es laut unserer Mitarbeiterzahl gar nicht möglich ist, so viele Fahrten zu absolvieren. Trotzdem muss es einem Unternehmen, so wie jeder anderen Person auch, möglich sein, Zustelldienste, Müllabfuhr und Besucher auf das Gelände fahren zu lassen.

Die Berichterstattung im Weißenburger Tagblatt richtet sich nach meiner Auffassung gegen die Zimmerei Gegg. Wäre dies nicht der Fall hätte der Autor auch schreiben müssen, dass es selbstverständlich auch Einwendungen von Betroffenen gibt, welche sich durch positive Fachstellungnahmen im Bauantragsverfahren erledigen, da die gesetzlichen Vorgaben durch die geplante Betriebserweiterung eingehalten werden.

Ich stelle mir daher grundsätzlich die Frage, wie die Presse zu dem an mich persönlich gerichteten Zwischenbericht des Landratsamts kommt und wer diesen herausgegeben hat. Weshalb wird ein nach meiner Meinung reißerischer Bericht verfasst, der so nicht richtig ist und dem Leser dadurch eine vorgefasste Meinung aufzwingt?

Zu guter Letzt möchte ich noch anmerken, dass ich aufgrund des Zeitungsberichtes mehrmals darauf angesprochen wurde, ob die Zimmerei Gegg GmbH ihren Betrieb eingestellt hat.

 Das ist nicht der Fall – die Zimmerei Gegg GmbH gibt es weiterhin.

Markus Gegg
Geschäftsführer
der Zimmerei Gegg GmbH

Hinweis: Leserbriefe geben immer die Meinung des Verfassers wieder. Sie sind nicht eine Stellungnahme des Pappenheimer Skribenten.

 




Grüne stellen Kandidatenliste und ihr Wahlprogramm vor

Mit starker Anteilnahme der Bevölkerung hat die Ortsgruppe Pappenheim von Bündnis 90/Die Grünen einstimmig acht Stadtratskandidaten für die Kommunalwahl am 15. März nominiert. In einem Sechs-Punkte-Programm stelle die Spitzenkandidatin Bettina Balz die kommunalpolitischen Ziele der Grünen für Pappenheim vor. Dabei gab es auch klare Aussagen zum Thema Bürgermeisterkandidaten und zur Betriebserweiterung der Zimmerei Gegg.

Jetzt steht es fest, die Pappenheimer können bei der Kommunalwahl am 15. März 2020 für die 16 Sitze im Pappenheimer Stadtrat insgesamt eine Auswahl aus 54 Kandidaten treffen, die auf fünf Listen kandidieren. Zeitgleich mit der Pappenheimer Ortgruppe der Grünen hat auch die Bürgerliste bei einer öffentlichen Versammlung einen Kandidaten nachnominiert.

Überrascht und hoch erfreut zeigte sich Schriftführerin Susanne Pühl bei der Begrüßung von mehr als 50 Gästen, die dabei sein wollten, wenn in Pappenheim knapp zwei Monate nach der Ortsgruppengründung erstmals eine Stadtratsliste von Bündnis 90/Die Grünen aufgestellt wird. Damit die nicht ganz einfachen Nominierungsformalitäten eingehalten werden, war Kreisvorstandssprecher Winfried Kucher zur Unterstützung gekommen, der als Ehrengast genauso begrüßt wurde wie Kreis- und Stadträtin Katrin Schramm aus Weißenburg.
Faszinierend fand es auch Wilfried Kucher, dass sich so kurz nach der Parteigründung schon so viele Besucher aus Pappenhem und den Ortsteilen zur Unterstützung eingefunden haben. Er wies erneut auf das Prinzip der Frauenpriorität bei den Grünen hin, das auf der Pappenheimer Bewerberliste sogar mit einem „Übersoll“ umgesetzt ist.
Der Wille zum Mitgestalten, die Umsetzung einer zukunftsorientierten Sachpolitik ohne „persönlichen Ressentiments„ und die Herstellung einer guten Verbindung von Kernstadt und Ortsteilen, das war der Tenor bei der Vorstellungsrunde der Kandidatinnen und Kandidaten.
Diese erhielten bei der geheimen Abstimmung alle 10 Stimmen die von den Wahlberechtigten abgegeben wurden.

Eine Charta für Pappenheim und seiner Ortsteile
Das Wahlprogramm für die Neulinge in der Pappenheimer Parteienlandschaft präsentiert die Spitzenkandidatin Bettina Balz in einem engagierten Vortrag, für den sie am Ende lange anhaltenden Applaus bekam.

Das Wahlprogramm der Pappenheimer Ortsgruppe stellt in den sechs Themenblöcken natürlich Ökologie und Naturschutz als die Grundwerte der Partei an die Spitze. „Wir GRÜNE setzen auf eine energieeffiziente Verwaltung und kommunale Energiesparkonzepte. Die klimaneutrale Kommune ist ein Ziel, auf das wir hinarbeiten möchten“, betone Bettina Balz. Die Grünen wollen sich für eine schonende Flächennutzung, eine Verbesserung der Aufenthaltsqualität in der Natur um Pappenheim und seiner Ortsteile einsetzten. In punkto Mobilität und Barrierefreiheit haben die Grünen zum Beispiel die Absenkung der Hochborde und Buseinstiegshilfen sowie ein Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs zwischen den Dörfern und Pappenheim im Focus.

Wenn sich Pappenheim in Sachen Wirtschaftsrat auch nicht zu verstecken brauche, so halten es die Grünen doch für erforderlich für die Gewerbetreibenden einen zentralen Ansprechpartner als sogenannten „Kümmerer“ zu etablieren.
Sträflich vernachlässigt sieht Bettina Balz die Versorgung der Touristen in Pappenheim, wobei sie das Hotel Sonne und das Gasthaus zum Grünen Baum als Leuchttürme hervorhebt. Lösungsansätze müsse man bei einem „Runden Tisch für den Tourismus“, suchen.

Obwohl es den Grünen im Gegensatz zur CSU nicht gelungen sei, Kandidatinnen und Kandidaten unter 30 Jahren für ihre Liste zu gewinnen, heiße das nicht, „dass wir uns für bestimmte Altersgruppen nicht interessieren“, betonte Bettina Balz und fügt hinzu, dass die Referentenstelle für Schule und Kitas, sowohl auf Stadtrats- als auch auf Verwaltungsseite nicht länger unbesetzt bleiben dürfe .

Man braucht in Pappenheim und den Ortteilen auch zusätzlichen Wohnraum und Gewerbeflächen, wobei auf den Schutz historischer Bausubstanz und der gewachsenen Dorfensembles geachtet werden müsse.

Grüne Politik in Pappenheim und den Ortsteilen, soll nach Darstellung von Bettina Balz alle Belange des Lebens berücksichtigen und in sich in einer Art „Charta Pappenheims und seiner Ortsteile“ wiederfinden. Deshalb unterstützen die Grünen ausdrücklich den Vorschlag der Freien Wähler, nach der Wahl in einer Klausur die Ziele der Stadtpolitik zu beraten. .

Eine klare Haltung zeigen die Grünen in dem laufenden Genehmigungsverfahren für die Erweiterung der Zimmerei Gegg in Bieswang. Hier schlagen sie einen Umzug der Zimmerei in das Industriegebiet vor und lehnen einen Ausbau der Zufahrtsstraßen für das Betriebsgelände ab.

Zu den beiden Bewerbern um das Bürgermeisteramt wollen sich die Grünen neutral verhalten und sagen: „Wer immer Bürgermeister wird, mit dem werden wir zusammenarbeiten.“

Liste der Kandidatinnen und Kandidaten für den Stadtrat von Bündnis90/Die Grünen

Balz Bettina, 53, Diplom Kauffrau
Weddige Astrid, 57, Agraringenieurin
Pühl Susanne,  46, Diplom Religionspädagogin
Wenninger Adelheid, 59, Architektin
Schlunke-Stiebling Marita, 63, Gastronomin
Wiedenhofer Franz, 66, Bauingenieur, Rentner
Enderlein Agnes, 59, Kauffrau
Graf Uwe, 55, Restaurator

 




Neudorf blickt auf ein ruhiges Feuerwehrjahr zurück

Von einem ruhigen Feuerwehrjahr ohne Einsätze aber mit interessanten  Übungsszenarien konnte der 1. Kommandant Matthias Geck kürzlich bei der Jahreshauptversammlung berichten. Allerdings blickte Vorstand Rainer Dengler auf ein aktives Vereinsleben zurück. Ehrungen gab es für lange aktive Dienstzeiten und langjährige Vereinszugehörigkeit und die Versammlung hat sich für die Feier des 150-jährigen Feuerwehrjubiläums im Jahr 2026 gerüstet.

Zur Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Neudorf am 5. Januar konnte 1. Vorstand Rainer Dengler neben zahlreichen aktiven und passiven Mitgliedern auch den  Feuerwehrreferenten  und Stadtrat  Florian Gallus, Ortssprecher Heiko Loy,  Kreisbrandmeister Otto Schober und Ehrenkommandant Manfred Schwenk begrüßen.

Florian Gallus bedankte sich als städtischer Feuerwehrreferent in seinem Grußwort für das Engagement der Neudorfer Feuerwehrleute und Kreisbrandmeister Otto Schober berichtete aus dem Geschehen in der Kreisbrandinspektion.

Kommandant Matthias Geck konnte in seinem Jahresrückblick von einem ruhigen Jahr ohne Brandeinsätze und Hilfeleistungen berichten. Die defekte Sirene wurde nach einigem hin- und her mit der Stadt endlich ersetzt und auf dem Feuerwehrhaus montiert und auch für die defekten Hydranten in Neudorf und Göhren konnte nun auch eine Lösung gefunden werden. Diese sollen zeitnah repariert bzw. ausgetauscht werden. Die monatlichen Übungen wurden rege besucht, zahlreiche Mitglieder bildeten sich auf Landkreisebene und an der Staatlichen Feuerwehrschule fort. Zudem wurde eine Großübung im Rahmen der Feuerwehraktionswoche im Neudorfer Kindergarten abgehalten.

Ehrungen und ein aktives Vereinsleben
Für eine 10jährige aktive Dienstzeit übergaben der 1. Kommandant Matthias Geck und der 1. Vereinsvorstand Rainer Dengler Urkunden an Heiko Loy. Auszeichnungen für einen 30-jährigen aktiven Feuerwehrdienst erhielten Michael Kirchdorfer und Mario Sattler.

Manfred Eisenmeier, Andreas Schwegler und Walter Dörntlein bekamen Dank und Anerkennung für 20 Jahre Vereinszugehörigkeit und Hermann Schwenk gehört bereits ein halbes Jahrhundert der Freiwilligen Feuerwehr Neudorf an.

Im Kassenbericht von Ramona Drescher war von einer guten finanziellen Situation des Vereins hören. Dazu beigetragen hat auch eine Spende der Raiffeisenbank in Höhe von 500 Euro, die bereits im Dezember übergeben wurde.

Vorstand Dengler berichtete von einem recht regen  Vereinsleben. Es wurden die Feuerwehrfeste in Pappenheim und Gräfensteinberg besucht. Die FFW Neudorf organisiert zusammen mit den anderen drei Neudorfer Vereinen die Kirchweih im Juli rund um das Feuerwehrhaus. Im September führte ein Tagesausflug an den Tegernsee. Für das Jahr 2020 sind neben dem Besuch der Feuerwehrfeste in Degersheim und Absberg auch ein Kameradschaftsabend, die Kirchweih und eine Weihnachtsfeier geplant.

Im Jahr 2026 steht das 150-jährige Gründungsfest der Neudorfer Wehr an. Vorstand Rainer Dengler berichtete der Versammlung von den Plänen der Vorstandschaft rund um dieses Jubiläum und hielt einen kurzen Rückblick auf das 125-jährige Fest im Jahr 2001. In der anschließenden Abstimmung sprach sich eine große Mehrheit dafür aus das  Festprogramm für das 150-jährige Jubiläum ähnlich wie 2001 zu gestalten.

Um zeitnah mit den weiteren Planungen zu beginnen zu können, wurde auch  gleich ein Festausschuss gegründet.

Foto: FFW Neudorf




Neue Feuerwehrführung in Zimmern

Bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Zimmern hat es kürzlich außerordentliche Neuwahlen des 1. und 2. Kommandanten gegeben. Die Wehr hatte zwei Einsätze und  viele gesellschaftliche Veranstaltungen. Fritz Wawra erhielt eine Auszeichnung für 60 Jahre Mitgliedschaft bei der Feuerwehr in Zimmern. Pergola am Feuerwehrhaus ist in der Planung und wird von der Stadt Pappenheim unterstützt.

Die Freiwillige Feuerwehr ist als einziger Verein des Ortes die treibende Kraft für Veranstaltungen und dynamisches gesellschaftliches Leben in Zimmern. Das wurde durch den Jahresrückblick der 1. Vorsitzenden Jutta Peter deutlich, die in ihrer Jahresrückschau von vielen geselligen Ereignissen zu berichten hatte. Dazu gehörten ein Faschingsball, das Aufstellen des Maibaums und die Feier in der Walpurginacht, genauso wie das Sonnwendfeuer und eine Glühweinparty im Advent. Mit besonderem Erfolg nimmt die Feuerwehr Zimmern seit Jahrzehnten am Tauziehwettbewerb beim Pappenheimer Volksfest teil. Ganz besonders war der Erfolg im vergangenen Jahr als sowohl die Damenmannschaft als auch die Herrenmannschaft den 1. Platz belegten und zusammen mit dem Pokal auch noch je 50 Liter Bier mit nach Hause nehmen konnten.

Von den 97 Mitgliedern leisten 31 Mitglieder  aktiven Feuerwehrdienst und 23 Passivmitglieder, sowie 43 Fördermitglieder zählt  die Wehr.
Im vergangenen Jahr konnten zwei neue Fördermitglieder gewonnen werden und Alexander Zippel  trat von der Jugendfeuerwehr in den Passtivstatus über. Als Passivmitglied wird jetzt auch Peter Prusakow geführt, der aus Altergründen mit einem Präsent aus dem aktiven Feuerwehrdienst bei der Freiwilligen Feuerwehr Zimmern verabschiedet wurde.

Von acht Übungen und zwei Einsätzen berichtete der 2. Kommandant Thomas Deffner. Bei beiden Einsätzen war die Feuerwehr zur Verkehrsregelung nach Verkehrsunfällen im Wolfstal und auf der Straße Richtung Solnhofen eingesetzt.

Nachdem der amtierende 1. Feuerwehrkommandant im November 2019 seinen Rücktritt erklärt hatte, wurde die Neuwahl des 1. und 2. Kommandanten notwendig. Aus diesem Grund waren Bürgermeister Uwe Sinn und  John Meister als zuständiger Sachbearbeiter bei der Stadtverwaltung Pappenheim gekommen, die von der Vereinsvorsitzenden genauso herzlich begrüßt wurden wie die beiden Ehrenkommandanten Ernst Michel und Rainer Wilke, die Ehrenmitglieder Karl Böhm und Hans Rottler und der später hinzugekommene Feuerwehrreferent Florian Gallus.

Bei der Neuwahl der beiden Kommandanten gab es bei der geheimen Wahl die volle Anzahl von 16 Stimmen für den neuen 1. Kommandanten Thomas Deffner, der bisher 2. Kommandant war. Als Stellvertreter und damit 2. Kommandant wurde Stefan Scharinger ebenfalls einstimmig gewählt.

Ehrungen, Überdachung und der Faschingsball

Natürlich gab es auch Lob und Anerkennung für langjährige Mitglieder, die mit einer Urkunde ausgezeichnet wurden:

Für 10 Jahre Mitgliedschaft:
Lukas Deffner, Michael Horsmann und Jane Tschunko

Für 20 Jahre  Mitgliedschaft:
Thomas Avril und die 2. Vereinsvorsitzende Karin Deffner

Ein halbes Jahrhundert ist Hans Engeler Mitglied und Fritz Wawra kann sogar auf eine 60-jährige Mitgliedschaft zurückblicken.

Für den langen Wunsch, die Terrasse am Feuerwehrhaus zu überdachen hat Erster Bürgermeister Uwe Sinn „grünes Licht“ gegeben, freute sich die 1. Vorsitzende Jutta Peter. Sie konnte auch schon eine Planansicht vorweisen und hat auch schon die Kosten in Höhe von rund 7.700 Euro ermittelt. Zu ihrem Wunsch nach Unterstützung durch die Stadt Pappenheim konnte Bürgermeister Uwe Sinn erfreuliches berichten. Wie bei allen anderen Feuerwehren wird die Stadt auch hier die Materialkosten übernehmen, hofft allerdings auch, auf die bei solchen Vorhaben übliche  Eigenleistung. Er habe es in die Wege geleitet, dass alle Feuerwehren im Pappenheimer Gemeindebereich mit 500 Euro unterstützt werden und meinte dass die Baumaßnahme mit Spenden zu schaffen sein müsste.

Mit ihrem Dank an alle Helferinnen und Helfer die im vergangenen Jahr zum Wohle und Nutzen der Freiwilligen Feuerwehr tätig waren schloss die Vorsitzende die Versammlung. Eingeladen hat sie noch zum Faschingsball der Feuerwehr, der im Gasthaus Hollerstein am 15.02.2020 stattfinden wird.