Fallrohr zertrümmert – Zeugenaufruf

Am Mittwoch, 21.02.2018, gegen 16.20 Uhr, beschädigte ein bislang unbekanntes Fahrzeug in der Deisingerstraße 10 in Pappenheim ein Dachrinnen-Fallrohr und entfernte sich, ohne sich um den Schaden in Höhe von ca. 200 EURO zu kümmern.

Hinweise zu dem Verursacher werden an die Polizeiinspektion Treuchtlingen unter Telefon 09142/9644-0 erbeten.




In eigener Sache

Alle Kommentare, die uns erreichen werden veröffentlicht. Voraussetzung ist jedoch, dass der Kommentarschreiber eindeutig erkennbar ist. Offensichtliche Fantasienamen  wie z.B.  „Status“ „Anonymie“, „Unbekannt“, „Ottiwalt“, „Flogll“, „Grogeggs“ oder „Kastz“, unplausible IP- und E-Mail Adressen werden systemseitig gelöscht.

Da hat es auch keinen Zweck sich als Anonymus mit folgenden Zeilen zu beschweren:
„Antworten die den Herren hier nicht passen, werden wohl nicht veröffentlicht. War aber e klar….




Schulpflicht nicht nachgekommen

Von der Grundschule in Pappenheim wurde der Polizeiinspektion Treuchtlingen mitgeteilt, dass die beiden Kinder (10 u. 11 Jahre) einer Familie schon seit 3 Tagen unentschuldigt dem Unterricht ferngeblieben sind. Eine Überprüfung an der Wohnung ergab, dass wohl die gesamte Familie ausgezogen ist und sich nicht mehr in Pappenheim aufhält. Alle wesentlichen Einrichtungsgegenstände und Kleidung wurden von der Familie mitgenommen.




SEK-Information und Kritik der Gewerbetreibenden

Die Stadt Pappenheim will noch in diesem Jahr mit der Umgestaltung der Deisingerstraße fertig werden. Der Zeitplan wurde jetzt bei einer Info-Veranstaltung bekanntgegeben. Der Abbruch der Lämmermannhäuser soll Mitte März 2018 beginnen und ein Beleuchtungstest für die Deisingerstraße steht ins Haus. Die Gewerbetreibenden fühlen sich allein gelassen und beklagen die fehlende Kommunikation in der zurückliegenden Bauzeit, die wegen der enormen Zeitüberschreitung mit schweren Geschäftseinbußen einher ging.

Über die neuesten Entwicklungen bei der Umgestaltung der Pappenheimer Innenstadt hat die Stadt Pappenheim kürzlich bei einer Versammlung im Bürgersaal informiert. Zu dieser Informationsveranstaltung waren rund 50 Interessenten gekommen unter denen auch die Hälfte der Pappenheimer Ratsmitglieder waren.

Nach seiner Begrüßung ließ Bürgermeister Uwe Sinn die Bauabschnitte des im Oktober 2016 begonnenen Kanalbaus Revue passieren und sprach auch die zeitliche Verzögerung, von ursprünglichen 6 Monaten Bauzeit an, die dann letztlich über ein Jahr in Anspruch genommen hatte. Diese Zeitverzögerung und die damit einher gehenden Verkehrsbeeinträchtigungen seien für die Anwohner und vor allem für die Geschäftsleute eine schwere Zeit gewesen.

Die aktuelle Planung
Die wesentliche Neuerung an der ursprünglichen Entwurfsplanung von Architekt Clemens Frosch sind die Umgestaltung der Kurzstecken im nördlichen und am südlichen Ende der Deisingerstraße. Diese werden nun an der Gehwegkante entgegen der ursprünglichen Entwurfsplanung nicht Ebenengleich, sondern mit einem 6-7 cm gerundeten Granit-Hochbord ausgestattet. Das betrifft die Streckenabschnitte zwischen Schlossapotheke und der Stadtvogteigasse und von der Firma Schindler bis zur Schützenstraße. Auch die derzeit  bestehenden Fußgängerüberwege waren in der ursprünglichen Entwurfsplanung nicht vorgesehen, bleiben nach den neuesten Beschlüssen des Stadtrates aber nun doch erhalten. Allerdings war man aus Kreisen der Zuhörerschaft der Meinung, dass der Fußgängerüberweg in der Bauhofstraße beim Werkstatttor der Firma Schindler zu gefährlich sei und wegen der Übersichtlichkeit besser auf der Deisingerstraße auf Höhe des Gästehauses Engeler angebracht werden sollte. Diesem Argument zeigte sich Reinhard Vulpius von Tiefbaubüro VNI aufgeschlossen und versprach, den Vorschlag mit dem Straßenbauamt zu besprechen.   

Der Ausbau sieht nach wie vor eine asphaltierte Fahrbahn mit einer Breite von 3,65 m vor. Diese wird im Kernbereich der Deisingerstraße mit einer Zweizeilerrinne aus Granitsteinen von den übrigen Straßenteilen abgeteilt. Gehwege und Parkflächen werden, wie mehrfach berichtet, mit Bayerwaldgranit auf Betonbett verlegt und entlang der Hausmauern entsteht ein 30 cm breites Traufpflaster. Die Parkplätze werden als Gesamtflächen mit Granit-Einzeiler markiert, womit eine optische Zergliederung durch die Markierung der einzelnen Parkstände entfällt. Das Podest zwischen dem Jugendzentrum und der vormaligen Bäckerei Held wird neben einer Treppenanlage auch über eine Rampe erreichbar sein und auf der westlichen Gehwegseite sind zwei Ladestationen für E-Bikes vorgesehen. Im Süden der Deisingerstraße, wo derzeit das neue Ladengeschäft für die Metzgerei Wörlein entsteht, wird es eine Raststation mit vier Bäumen und einem Trinkwasserspender geben.

Bauhofstraße und Lämmermannhaus
Zuständig für die Ausführungsplanung ist das Pleinfelder Ingenieurbüro VNI von Reinhard Vulpius. Auch er erläuterte zunächst die gestalterischen Komponenten und ging dann auf Details der Bauausführung ein. So konnte nach seiner Darstellung die Problematik des Oberflächenwassers dahingehend geklärt werden, dass der Tiefpunkt in den Einmündungsbereich der Bauhofstraße verlegt wurde. Damit sei sichergestellt, dass das Oberflächenwasser bei Starkregen über die Bauhofstraße abfließen kann.

Dort wird derzeit der Hauptkanal mit den dazugehörigen Hausanschlüssen neu verlegt. Nach Abschluss dieser Baumaßnahme wird die Hauptwasserleitung bis zur Graf-Carl-Straße erneuert. Danach wird die Bauhofstraße provisorisch asphaltiert, bevor im Zuge der Umgestaltung der Deisingerstraße auch die Fahrbahn der Bauhofstraße neu gestaltet wird.

Wie zwischenzeitlich bekannt ist, soll vorbehaltlich der Auftragsvergabe durch den Stadtrat in der 11. Kalenderwoche (ab 12. März) der Abbruch der Lämmermannhäuser beginnen.
Dann soll es in der 13. Kalenderwoche 2018 (26. März) mit den Baumaßnahmen in der Deisingerstraße losgehen. Diese sollen nach einem von Reinhard Vulpius vorgestellten Zeitplan in der 49. Kalenderwoche 2018 (7.Dezember) abgeschlossen sein. Damit nicht, wie mit der Erneuerung des Kanals die vorgesehene Bauzeit mehr als verdoppelt wird hat Reinhard Vulpius in die Ausschreibung besondere Vertragsbedingungen über die Arbeitsleistung und die Vorlage eines detaillierten Bauzeitplans festgeschrieben.

Mehr Licht auf die Fahrbahn
Walter Bamberger, Chef des gleichnamigen Ingenieurbüros in Pfünz informierte über das neue Beleuchtungskonzept, das er schon vor Jahresfrist dem Pappenheimer Stadtrat vorgestellt hatte.

Bei dem Lichtkonzept hat man sich für zylinderförmige 4,50 m hohe Mastleuchten entschieden, die in einem Abstand von 40 m versetzt aufgestellt werden sollen.
Die zylindrischen LED-Leuchten selbst sind 70 cm hoch und haben einen Durchmesser von 22 cm. Mit einer Farbtemperatur von 3000 Kelvin ist das Licht als „warm weiß“ zu bezeichnen und das Licht entspricht damit etwa der Farbtemperatur des Mondlichts.

Über die normgerechte Ausleuchtung des Straßenraums hat Walter Bamberger auch noch lichttechnische Möglichkeiten vorgestellt, in der nächtlichen Deisingerstraße Lebensraum zu schaffen. Eine beleuchtungstechnische Aufwertung sieht sein Lichtkonzept vor, im Bereich der Einmündung Herrenschmiedgasse/ Arkade, im Bereich des neuen „Lämmermannplatzes“ und im Bereich der Trinkwasserstation an der Einmündung Bauhofstraße. Diese zusätzlichen Beleuchtungskomponenten können aber nur umgesetzt werden, wenn die Anwohner sich damit identifizieren und die jeweiligen Hauseigentümer damit einverstanden sind. „Die Eigentümer müssen dahinterstehen, sonst bringt das alles nichts“, betonte Bamberger. Er schlug vor, in naher Zukunft einen Lichttest mit den Anwohnern und den betroffenen Hauseigentümern anzusetzen.

In einer Präsentation stellte Bamberger die Wirkungsweisen der neuen Straßenbeleuchtung optisch dar und betonte, dass der Darstellung nicht eine Bildbearbeitung, sondern eine genaue ortsspezifische Berechnung der Lichtwerte zugrunde liegt.

Schwere Geschäftseinbußen
Alle Geschäfte der Pappenheimer Innenstadt hatten im letzten Jahr schwere Geschäftseinbußen hinnehmen müssen. Das wurde bei der Versammlung mehrfach von verschiedenen Betroffenen deutlich zum Ausdruck gebracht. Man habe die Versprechungen gegenüber den Gewerbetreibenden nicht eingehalten, brachte es Katja Wenzel vom Atelier Frauensache auf den Punkt. Dies betreffe die Bauzeit, die mit 4-5 Monaten angegeben worden sei und letztlich mehr als ein Jahr gedauert habe. Auch die Fertigstellung des Parkplatzes auf der Stadtwerkeinsel, sei vor dem Baubeginn versprochen worden. „Die Gewerbetreibenden wurden nicht informiert. Es fehlt an der Kommunikation. Wir wollen, dass unsere Bedürfnisse angehört werden und wollen Bescheid wissen um planen zu können“, beklagte die Geschäftsfrau und fügte hinzu, „Wir wollen nach dem Ausbau auch noch da sein“. Verschärft wird die Situation, so wurde massiv beklagt,  durch die Dauerparker, mit und ohne Parkausweis, die den Kunden in der Innenstadt die Parkplätze wegnehmen.

Während der kommenden Bauphase, so Reinhard Vulpius, werde man versuchen, dass die Geschäfte zumindest fußläufig zu erreichen sind. Eine weitere bittere Pille für die Geschäftsleute wird die Sperrung der Ortsdurchfahrt sein. Die nämlich wird es für einige Wochen geben, wenn das südliche Ende der Deisingerstraße zwischen Bauhofstraße und Katholischer Kirche ausgebaut wird.




SEK-KURZINFO

Kurzinformationen zur umgestaltung der Deisingerstraße im Rahmen des Städtebaulichen Entwicklungskonzepts.

Aktuelles:

  • Herrenschmiedgasse ist für einige Tage gesperrt, weil in Vorbereitung für den Abbruch des Lämmermannhauses die Versorgungsleitungen zurückgebaut werden müssen
  • Bauhofstraße: Nach Fertigstellung der Kanalarbeiten wird noch die Haupt-Trinkwasserleitung bis zum Anschluss Graf-Carl-Straße erneuert

Terminplanung

  • Abbruch Lämmermannhaus ist für die 11. Kalenderwoche (KW), ab 12. März 2018 vorgesehen
  • Umgestaltung der Deisingerstraße
    13. KW, Beginn der Baumaßnahmen (Ab 26. März 2018)
    49. KW, Ende der Baumaßnahmen (03. Dezember 2018)
  • Ein Beleuchtungstest für die Deisingerstraße ist demnächst vorgesehen. Über den genauen Termin werden Sie hier sofort informiert wenn dieser bekannt ist.



Pkw gestreift

Am Dienstag, 20.02.2018, gegen 12.30 Uhr, befuhr eine 30-jährige Pkw-Fahrerin aus Oberbayern den Helmut-Gollwitzer-Weg. Aus Unachtsamkeit streifte sie einen geparkten Pkw, wodurch ein Sachschaden von ca. 3.000 EURO entstand.

 




Schaden zu spät gemeldet

Am Samstag, 17.02.2018, gegen 20.45 Uhr, befuhr ein 40-jähriger Treuchtlinger mit einem Pkw die Kreisstraße WUG 12 von Neudorf in Richtung Suffersheim. Aus bislang unbekannter Ursache geriet er mit seinem Pkw von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Schutzplanke. Es entstand ein Sachschaden von ca. 2.500 Euro. Ohne sich um den angerichteten Fremdschaden zu kümmern, setzte der 40-jährige seine Fahrt fort.
Am Montag, 19.02.2018, mittags, meldete der Unfallverursacher den Schaden verspätet bei der PI Treuchtlingen. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle eingeleitet.




Sauschießen in Osterdorf erfolgreich angelaufen

Am Freitag hat das 37. Sauschießen des Schützenvereins Jura-Höh Osterdorf begonnen. Bis Sonntag haben bereits über 100 Schützen teilgenommen.

(EKG) Prominentester Teilnehmer ist bisher MdL Manuel Westphal. Er habe gehört, dass die Bratwürste sehr gut sein sollen, deshalb sei er nach Osterdorf gekommen, um vielleicht welche zu gewinnen und sie so testen zu können.

Mit einem sagenhaften 1,0 Teiler führt Jochen Obernöder zurzeit das Gewinnertableau an. Bester Schütze der Jura-Höh ist Lukas Wrede, der mit einem 22,0 Teiler auf Platz 10 liegt.

Am meisten Teilnehmer stellt bis dato die VSG Großweingarten mit 18 Schützen, gefolgt vom Patenverein der Osterdorfer, Edelweiß Bubenheim mit 14.

Wer noch einen der leckeren Fleisch- oder Wurstpreise ergattern will, hat dazu noch am Mittwoch, Donnerstag und Freitag, 21. bis 23.02.2018 jeweils von 18.30 – 21.30 Uhr Zeit, sowie am Sonntag, 25.02.2018 von 10.00 bis 18.00 Uhr. Geschossen wird auf 8 elektronischen Ständen im Dorfgemeinschaftshaus Osterdorfs, Nr. 10. Die Teilnahme lohnt sich auf jeden Fall, denn jeder bekommt einen Preis!

Nähere Informationen und die weiteren Ergebnisse gibt es auf der Homepage des Dachvereins DIE OSTERDORFER unter www.dieosterdorfer.de.




Viel Bewegung bei der Pappenheimer Wehr

Die Freiwillige Feuerwehr Pappenheim wurde im letzten Jahr 33 Mal alarmiert und ist zu 28 Einsätzen ausgerückt. Bei der Jahresrückschau 2017 kamen auch Ausbildung, Leistungsstand und gesellschaftliche Aktivitäten der Wehr zur Sprache. Stefan Burzler übergab das Amt des Jugendwarts an Franz-Xaver Klatt. Änderungen der Satzung wurden beschlossen und Kommandant Otto Schober übte einmal mehr harsche Kritik an der Stadt Pappenheim. Jürgen Bittl wurde für 30jährige Mitgliedschaft bei der Pappenheimer Feuerwehr geehrt.

Aktives Vereinsleben
Es war gar nicht so sicher, dass die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Pappenheim zeitgerecht anfangen kann. Denn zwei Stunden vor Versammlungsbeginn rief die Sirene die Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner der Wehr zum Einsatz nach Neudorf, (wir haben berichtet).

Dann konnte der 1. Vereinsvorsitzende Uwe Lampmann aber doch pünktlich gut 40 Teilnehmer begrüßen und mit seinem Jahresrückblick beginnen. Besonders begrüßte er Frank Larsen, der von Neustadt Aisch angereist war. Larsen war bis 2009 als Leiter des Hauses Altmühltal auch aktiver Feuerwehrmann in Pappenheim und kommt bis heute alljährlich als Kassenprüfer zur Jahreshauptversammlung. Vermisst wurde allerdings ein Vertreter der Stadt Pappenheim. Bürgermeister und Feuerwehrreferent hatten sich entschuldigt. „Da hätte man ja auch mal einen Vertreter schicken können“, meinte Vorstand Uwe Lampmann.

In seinem Jahresrückblick konnte Lampmann von allerhand gesellschaftlichen Aktivitäten berichten. So etwa vom Bier brauen in Hochholz, einem Besuch in Pappenheims ungarischer Partnerstadt Iszkaszentgyörgy, einem Trödelmarkt anlässlich des Michaelimarktes und von der Organisation der Sauverlosung und des Backtrogrennens beim Pappenheimer Volksfest. Der Verein der Feuerwehr hat derzeit 59 Mitglieder unter denen 45 aktive Feuerwehrleute sind.

Einsatzgeschehen mit 573 ehrenamtlichen Stunden
Kommandant Otto Schober berichtete von insgesamt 37 Aktivitäten der Pappenheimer Wehr, dazu gehören vier Brandschutzerziehungen in Schulen, fünf Fehlalarme, sechs Sicherheitswachen , 13 Technische Hilfeleistungen und neun Brände.

Zu Brandeinsätzen, rückte die Pappenheimer Wehr im Februar 2017 unter anderem aus zu einem Zimmerbrand in der Niederpappenheimer Asylunterkunft , zu einem überhitzen Kochtopf in der Küche des Seniorenheims, zum Großbrand eines Getreidefeldes in Zimmern, zu einem Kleinbrand bei Plastic Omnium und zu zwei Bränden auf einem Balkon in der Bahnhofstraße.

Technische Hilfe leistete die Pappenheimer Wehr bei dem schrecklichen Verkehrsunfall im Juni 2017 bei Göhren, bei dem ein Motorradfahrer zu Tode kam. Im Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrum  hatte die Wehr eine Mädchengruppe zu befreien, die im Aufzug eingesperrt war und in einem Fall musste nachts der Pappenheimer Sportplatz für eine Hubschrauberlandung ausgeleuchtet werden.
Damit kommen die aktiven Kräfte der Pappenheimer Wehr auf 573 Einsatzstunden stellte Kommandant Otto Schober fest. Rechnet man die Zeit für Übungen, Ausbildung und Gerätepflege hinzu, so errechnet Schober eine Stundenzahl von weit mehr als 800 Stunden, die ehrenamtlich im Dienst für den Nächsten geleistet worden sind. Zwei Gruppen haben die Leistungsprüfung für die Technische Hilfeleistung und den Löscheinsatz erfolgreich abgelegt und in den Brandschutzwochen hat die Wehr an der Großübung bei der Mälzerei Wurm und beim Seniorenheim in Langenaltheim teilgenommen.

Auch auf ein beachtliches Fortbildungsprogramm konnte der Kommandant hinweisen. Lehrgänge wurden u.a. besucht für Psychosoziale Notfallversorgung, Fahrsicherheitstraining, Verhalten bei Containerbänden, Funk- und Atemschutzausbildung, sowie Lehrgänge für Führungskräfte, Maschinisten und Gerätewarte.

Der aktive Feuerwehrdienst, so Schober, bedeute alles liegen und stehen zu lassen wenn die Sirene ruft. Er bedankte sich bei allen Einsatzkräften für ihre Bereitschaft dem Nächsten in Not zu helfen.

 Atemschutzgeräte bald wieder komplett
Dem Atemschutz und die 19 Atemschutzgeräteträger, die beim Einsatzgeschehen immer mehr Bedeutung erlangen betreut Florian Schütz als Atmschutzwart, der von zahlreichen Übungen berichtete und Andreas Hager zu seiner erfolgreich abgeschlossenen Atemschutzausbildung beglückwünschte. Allerdings musste sich der Atemschutzwart auch seit Februar 2016 viel ärgern. Denn seit dieser Zeit hat er gemeldet, dass ein Atemschutzgerät defekt ist. Da sich die Reparatur aus verschiedenen Gründen nicht als  sinnvoll erwies, wurde für das defekte Gerät in Abstimmung mit dem Feuerwehrreferenten Florian Gallus eine Neubeschaffung bei der Stadt beantragt. Nachdem Florian Schütz rund 100 Stunden für die Komplettierung der Atemschutzgeräte aufgewendet hat, konnte er jetzt bei der Jahreshauptversammlung ankündigen, dass nun ein Neues Atemschutzgerät beschafft und damit die Feuerwehr Pappenheim nach mehr als 2 Jahren wieder komplett ausgestattet ist. „Der Feuerwehrreferent Florian Gallus war hier sehr engagiert dabei und hat versucht schneller zu Lösungen zu kommen“, betonte der Atemschutzwart.

Stefan Burzler (links) übergibt das Amt des Jugendwarts an Franz-Xaver Klatt (rechts). In der Mitte Kommandant Otto Schober

Jugendfeuerwehr bekommt neue Führung
Zum letzten Mal berichtete Stefan Burzler als Jugendwart über die Nachwuchskräfte. Derzeit sind drei Jungen und vier Mädchen bei der Jugendfeuerwehr, die im vergangenen Jahr 11 Übungen abgehalten haben, bei denen sie eine feuerwehrtechnische Ausbildung in Erster Hilfe, für die Gruppe im Löscheinsatz und in der technischen Hilfeleistung durchlaufen haben.

Die Jugendfeuerwehr war in den beiden Pappenheimer Kindergärten bei der Brandschutzerziehung tätig und betreute auch das Osterfeuer auf der Burg. Beim Freibadjubiläum hatten die Jungen Feuerwehrler einen Feuerwehrparcours für Kinder aufgebaut, haben am Kreisfeuerwehrtag den 15 Platz belegt und haben mitgeholfen, den St. Martins-Umzug in Pappenheim abzusichern. In Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Bieswang wurden im Herbst 2017 die Jugendleistungsprüfung und der Wissentest erfolgreich absolviert.

Erfolgreich an der Jugendleistungsprüfung teilgenommen haben:
Christian Bernreuther, Luisa Bronkorsky, Anna-Maria Burzler, Marleen Lampmann und Till Leinweber.

Beim Wissenstest 2017 wurden folgende Stufen abgelegt:
Christian Bernreuther (Gold), Luisa Bronkorsky (Gold), Anna-Maria Burzler (Gold), Marleen Lampmann (Urkunde) und Till Leinweber (Urkunde).

Am Ende seines Berichts gab Stefan Burzler bekannt, dass er das Amt des Jugendwarts in jüngere Hände geben möchte. Zu seinem Nachfolger wurde im Laufe der Versammlung Franz Xaver Klatt ernannt, der nun die Pappenheimer Feuerwehrjugend in die Zukunft führen wird.

v.l.: Otto Schober, Maurice Galle, Sebastian Hüttinger, Laura Bronkorsky, Moritz Herzner , Simone Löffler, Martin Kuhn Florian Schütz

Ehrungen und Ernennungen
Für langjährigen aktiven Feuerwehrdienst konnte Otto Schober sechs junge Leute auszeichnen, die vor 10 Jahren in die Freiwillige Feuerwehr eingetreten sind. Urkunden überreichte Schober an Laura Bronkorsky, Maurice Galle, Moritz Herzner , Sebastian Hüttinger, Martin Kuhn sowie an Maximilian und Simone Löffler. Florian Schütz, verantwortlich für den Atemschutz, wurde für 20-jährigen aktiven Feuerwehrdienst ausgezeichnet. Für die 30-jährige Mitgliedschaft erhielt Jürgen Bittl eine Urkunde.

Veränderungen ergaben sich auch bei der Wartung der Gerätschaften. Die Aufgaben des bisherigen Gerätewarts Fabian Schober übernehmen künftig Michele Eckerlein und Daniel Enderlein.

Kommandant Otto Schober (li) ernennt Michele Eckerlein und Daniel Enderlein (Mitte) als neue Gerätewarte. Sie lösen Fabian Schober (re) ab.

Satzungsänderung und Feuerwehrjubiläum
Schnell abgehandelt war eine Satzungsänderung die zum einen bezüglich der Gemeinnützigkeit redaktionell den gesetzlichen Erfordernissen angepasst wurde und zum anderen neuerdings die Aufnahme von Kindern ab 10 Jahren zur Feuerwehr ermöglicht. Bis zum Eintritt des 12. Lebensjahres sollen diese dann in einer Kinderfeuerwehr organisiert werden.

Jürgen Bittel erhält eine Urkunde für 30 jährige Vereinszugehörigkeit

Im Jahre 2019 wird die Freiwillige Feuerwehr Pappenheim ihr 150jähriges Jubiläum in einem kleinen Rahmen feiern. Da aber auch dieses eine gewissenhafte Vorbereitung braucht, hat man eine Planungsgruppe gegründet, die in Abstimmung mit der Vorstandschaft dieses Fest planen und vorbereiten soll.

Es tut sich nichts – versemmelt – abgelehnt
Den Punkt Verschiedenes nutzte der Kommandant einmal mehr um auf die Missstände im Feuerwehrhaus anzusprechen. Seit Jahren weise er darauf hin, dass im unbeheizten Feuerwehrhaus die teuren Schutzanzüge feucht vor sich hingammeln und im Laufe der Zeit schimmlig werden. Dadurch laufen  die ehrenamtlichen Feuerwehrleute sogar Gefahr an ihrer Gesundheit Schaden zu erleiden. Vor einem Jahr habe er beantragt wenigstens Heizlüfter aufzustellen, damit die teuren Schutzanzüge nach dem Einsatz wenigsten wieder trocknen können. Aber bis heute habe er nichts mehr von seinem Antrag gehört. Genauso verhalte es sich mit dem Neubau eines Feuerwehrhauses, dessen Planung noch vor einem Jahr angekündigt wurde. „Das Problem ist der Standtort“, wusste Otto Schober zu berichten. Nachdem der Standort in der Bürgermeister-Rukwid-Straße neben der Galluskirche offenbar „versemmelt“ wurde, sehe man derzeit nur noch dem ehemaligen Verbrauchermarkt im Lachgartenweg als möglichen Standort für ein neues Feuerwehrhaus.
Unverständlich ist dem Kommandanten auch, dass eine beantragte Ausstattung des Feuerwehrhauses mit Internetanschluss und W-LAN von der Stadt abgelehnt wurde.




Messehighlight bei KRAUSE-GUSS

Die Firma KRAUSE-GUSS präsentierte sich mit einer außerordentlichen Messeidee im Januar auf der Messe EUROGUSS 2018 in Nürnberg.

(Fa Krause) Die Firma KRAUSE- GUSS überlegte im Vorfeld, ob man den Digitalen Wandel 4.0 auch im Marketing Bereich umsetzten könne und so entstand die Idee, die Messebesucher mit einer VR-Brille direkt in die Fertigungswelt eintauchen zu lassen und ihnen die Möglichkeit zu geben das Kokillengießen und die weiteren Produktionsschritte hautnah mitzuerleben.
Es entpuppte sich als absolutes Messehighlight und die Gäste konnten sich in der virtuellen Welt nach Belieben umsehen und so bereits viele Informationen sammeln.

Britta Strunz, Geschäftsführerin der Firma KRAUSE-GUSS war sich sicher, dass auch viele Worte nicht zu 100% beschreiben können, was sie und ihre Mitarbeiter tagtäglich aus Leidenschaft tun – nämlich das Schwerkraftgießen von Hand – und alles was dazu gehört. Man muss es einfach gesehen haben.

Jochen Strunz, Betriebsleiter der Firma KRAUSE-GUSS war von der positiven Resonanz der Besucher überwältigt und ist sich sicher: „Wir sind auch 2020 wieder als Aussteller in Nürnberg mit an Bord.“

Das Familienunternehmen aus Bieswang hat ihre Marketing Strategie auf einen neuen Weg gebracht. Somit kann in Zukunft das gesamte Unternehmen zum Kunden mitgenommen werden.

Außerdem kann man bereits ab Dezember die Entwicklung der Firma auch über Facebook verfolgen und über den eigenen Youtube Channel verschiedene Firmenvideos ansehen.

Die Geschäftsleitung ist sich sicher, dass dies eine Investition in die Zukunft ist.

Foto KRAUSE-GUSS




Ölofenbrand in Neudorf

Eine Verpuffung im Ölofen eines Badezimmers hat am gestrigen Freitag die Feuerwehren zum Einsatz nach Neudorf gerufen. Der Brand konnte durch den Einsatz von Schwerem Atemschutz schnell gelöscht werden. Mit der Wärmebildkamera wurde Sicherheitsüberprüfung vorgenommen.

Am Freitagabend, gegen 17:20 Uhr, geriet ein Ölöfen in einem Pappenheimer Ortsteil in Brand. Der Ofen, welcher seit mehreren Jahren problemlos im Badezimmer des Einfamilienhauses betrieben wird, fing aufgrund eines technischen Defekts Feuer. Die beiden Hausbewohner erkannten dies beizeiten und konnten das Anwesen rechtzeitig verlassen. Löschversuche durch den Schwiegersohn mittels Feuerlöscher blieben erfolglos.

Nur mit schwerem Atemschutz war es den Feuerwehrkräften aus Suffersheimer und Pappenheimer möglich, durch  das völlig verqualmte Gebäude zum Brandherd vorzudringen und den Brand schnell zu löschen

Zum Einsatz kam auch die Wärmebildkamera, mit der das Gebäude nach eventuellen Glutnestern abgesucht wurde,

In der Wohnung entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Euro.




Nächtliche Glatteisunfälle mit verletzter Beifahrerin

Auf der Kreisstraße WUG 11 zwischen Osterdorf und Pappenheim kam es in der Nacht von Freitag auf Samstag auf Höhe des Bergnershofs innehrlab kurzer Zeit zu zwei Glatteisunfällen.

Gegen 01:50 Uhr kam eine 20-jährige Bambergerin mit ihrem Pkw auf eisglatter Fahrbahn ins Schleudern, geriet auf das linke Bankett, wo sich der Pkw um 180 Grad drehte. Die Fahrerin blieb unverletzt, am Pkw entstand Sachschaden von ca. 500,- Euro.

Weniger glimpflich ging ein Verkehrsunfall 1 ½ Stunden später an gleicher Stelle aus. Eine 18 Jahre alte Fahrerin aus dem nördlichen Landkreis geriet mit ihrem Fahrzeug ebenfalls ins Schleudern und kam erst im linken Straßengraben zum Stehen. Ihre Beifahrerin wurde leicht verletzt und kam zur Behandlung in das Krankenhaus Weißenburg.