Langlauf um die Grafendörfer

Der Wintersport hat derzeit auch in Pappenheim Saison. Mit dem dem Loipenspurgerät haben ehrenamtliche Helfer in der Region der Grafendörfer wieder zwei Langlaufloipen für Wintersportler gespurt. Loipenplan zum Ausdruck .

Nachdem Kälte und Schneefall unsere Landschaft verzaubert haben, sind nun auch rund um die Pappenheimer Grafendörfer die besten Voraussetzungen für wintersportliche Aktivitäten gegeben.

Hierzu wurde das Loipenspurgerät der Stadt Pappenheim reaktiviert.Das Ergebnis kann sich sehen lassen. André Lindert und Helmut Pfister aus Geislohe haben sich auf den Weg gemacht und wieder zwei schöne Rundkurse gespurt.

[Hier finden Sie den Loipenplan für den Ausdruck … ]

 




Fabrikneue Fahrzeugteile entwendet

Bei einem kunststoffverarbeitenden Betrieb in der Niederpappenheimer Straße wurden am vergangenen Wochenende mehrere, bereits zum Versand vorbereitete Fahrzeugteile, entwendet. Offenbar wurden eine Stoßstange und weitere Kleinteile über den Zaun geworfen, über die Bahnlinie zu den Altmühlwiesen getragen und dort in ein Fahrzeug verladen. Der Wert der entwendeten Fahrzeugteile beläuft sich auf mehrere Hundert Euro. Zeugen werden gebeten, sich bei der PI Treuchtlingen, Tel.: 09142/96440 zu melden.




Leuchtturm weiter ohne Leuchtfeuer

Für das Europäische Haus gibt es auch weiterhin kein Nutzungskonzept. Stattdessen gibt es mehr Verwirrung und Unklarheit als je zuvor. Es ist von Rückzahlungsforderungen der Zuschussgeber die Rede,  von denen der Bürgermeister nichts weiß. Angeblich vorhandene Konzeptvorschläge sollen nicht an die Öffentlichkeit gelangen und man will vor einer Konzeptionierung wissen, wer was mit welchen Fristen von der Stadt verlangt.

Wie wäre es wohl mit dem Stadtrat der Jahre 2008 bis 2014 mit dem Europäischen Haus Pappenheim gelaufen? Dieser hatte nämlich mit großer Mehrheit und fraktionsübergreifender Begeisterung das Europäische Haus Pappenheim (EHP) als europäische Bildungseinrichtung und Leuchtturmprojekt mit Strahlkraft weit über die Grenzen der Region hinaus beschlossen. Es ist richtig, dass dies eine müßige Frage ist, denn die normative Kraft des Faktischen, führt uns die  heutigen Realitäten vor Augen, die in der jüngsten Sitzung des Pappenheimer Stadtrats wieder einmal zelebriert wurden.

Aus der Geschichte
Im Februar des vergangenen Jahres hat der Stadtrat mit den Stimmen der Mehrheitsfraktionen CSU, FW, BGL das von der SPD unterstützte Nutzungskonzept von Professor Dr. Joachim Grzega abgelehnt.

Einen Monat später fand sich das EHP wieder auf der Tagesordnung. Die Fraktionen sollten ihre neuen Nutzungskonzepte vorstellen.

Damals hat FW Fraktionsführer Walter Otters vorgebracht „ dass eine Fortführung angestrebt wird und die Einrichtung weiter beibehalten werden soll“. Stadtrat Alexius Lämmerer (BGL) allerdings meinte, dass es nicht die Aufgabe eines ehrenamtlichen Stadtrates sei, einen Projektvorschlag auszuarbeiten.

SEMPER IDEM
Einen weiteren Anlauf, das Pappenheimer Leuchtturmprojekt wieder mit einem Leuchtfeuer, nämlich einem Nutzungskonzept, zu versehen, gab es kürzlich, am Donnerstag, den 12. Januar 2017. Immerhin stecken in dem Projekt 1.4 Millionen Euro Fördergelder, die eine Zweckbindung bis zu 25 Jahre zur Bedingung haben. Wegen eines derzeit fehlenden Nutzungskonzepts hat dieser Fristlauf bisher noch gar nicht begonnen.

Florian Gallus, Fraktionsvorsitzender der CSU meinte, dass im Rahmen einer neuen Konzeption an Vorträge mit europäischem Bezug sowie Dauerausstellungen zu denken sei. Allerdings sei vorher abzuklären welche Ideen genau notwendig sind, damit die Zuwendungen erhalten bleiben. Dazu erwarte er eine klare Aussage der Fördergeber. Allerdings sollen Vorschläge zum neuen EHP-Projekt jetzt noch nicht an die Öffentlichkeit gelangen, „damit die Fördergeber nicht aus der Zeitung erfahren was wir vorhaben“, so Gallus.

Ein ganz anderes Problem treibt Karl Satzinger, den Fraktionschef der Bürgerliste (BGL) um. „Ich befürchte, dass wir wieder einmal den 2. Schritt vor dem Ersten machen“, ließ er sich vernehmen. Ihn beschäftigt die Frage, wie hoch die Rückforderung von Fördergeldern ist, die Stadtkämmerer Valentin Mindrean in der nichtöffentlichen Sitzung des Stadtrates am 27.10.2016 angekündigt hatte.

Nach der Darstellung Satzingers habe der Kämmerer in dieser Sitzung erklärt, „dass ihm seitens der Regierung eine Frist gesetzt wurde ein Folgekonzept vorzulegen. – Frist hierfür 2 Monate“. Dies sei dem Kämmerer bereits seit Mai 2016 bekannt. Nach Satzingers Ausführungen sei es ein Unding, dass der Stadtrat hierüber nicht informiert worden ist. Nachdem eine Vielzahl von Anfragen, deren Chronologie uns vorliegt, konnte der BGL-Fraktionschef noch immer keine Klarheit darüber erhalten, wer welche Forderungen mit welchen Fristen an die Stadt Pappenheim geltend gemacht hat. Deshalb hat er sich mit einem Schreiben an Landrat Wägemann gewandt, der die Angelegenheit  der Rechtsaufsicht übergeben hat. Eine Antwort – so Satzinger –  steht noch aus.

Bei einer Einsicht in das Protokoll der nichtöffentlichen Sitzung vom 27.10.2016, das Satzinger am 03.01.2017 gewährt wurde,  musste  Karl Satzinger dann feststellen, dass dort nichts von einer konkreten Rückforderung von Fördergeldern steht. „Kämmerer Mindrean weist auf mögliche Rückzahlungen EHP hin“, ist nach Mitteilung Karl Satzingers dort vermerkt. Dies steht im Widerspruch zu Satzingers Ausführungen, der den Kämmerer mit einer konkreten Rückforderung mit einer Zweimonatsfrist zitiert. Deshalb vertritt  Satzinger auch die Meinung, dass man zuerst die Umstände abklären müsse, bevor man Konzepte entwickeln könne. „Ich möchte über Fakten reden, nicht über Vermutungen“, meinte Satzinger im Stadtrat.

„Von einer Rückforderung weiß ich nichts, die Regierung will nur ein Nutzungskonzept“, erklärte Erster Bürgermeister Uwe Sinn zum Vorbringen Satzingers in der Sitzung. Seit Februar sei 2016 in allen öffentlichen Sitzungen mit EHP-Beratungen die Gefährdung der Fördermittel ein Thema gewesen, argumentierte der Bürgermeister.

Stadtkämmerer Mindrean erklärt auf unsere Anfrage, dass er nie von einer konkreten Rückforderung von Fördergeldern gesprochen habe, vielmehr habe er den Stadtrat informiert, dass die Regierung von Mittelfranken im Mai 2016 als Fördergeber im Bereich Städtebauförderung für das beendete EHP-Nutzungskonzept ein Nachfolgekonzept angefordert habe. Bei diesem Gespräch, so der Stadtkämmerer, habe es keine konkrete Fristsetzung gegeben. Allerdings habe die Regierung zu verstehen gegeben, dass sie das neue Nutzungskonzept für das EHP innerhalb der nächsten zwei Monate erwarte. Mindrean habe dem Stadtrat am 27.10.2016 zwar erklärt, dass es ohne Nachfolgekonzept zur Rückforderung von Fördergeldern kommen kann. Von einer konkreten Rückforderung sei aber nie die Rede gewesen. Derzeit stehen von den Fördermitteln aus der Städtebauförderung noch 69.000 Euro aus.

Letzteres deckt sich mit den Ausführungen von Walter Otters, der als Mitglied im Rechnungsprüfungsausschuss feststellen konnte, dass die Regierung von Mittelfranken 69.000 Euro aus den Mitteln der Städtebauförderung noch nicht freigegeben hat, weil eben derzeit kein Nutzungskonzept für das EHP besteht. Die Ideen und Vorschläge für die von allen gewünschte Fortführung des EHP müssen gemeinsam erarbeitet werden, meinte Otters. Man habe sich mit der SPD-Fraktion nach anfänglichen Schuldzuweisungen zu einem Miteinander in der Sache durchgerungen.

„Wir brauchen einen professionellen Leiter für das EHP“ stellte Stadträtin Christa Seuberth (SPD) fest. Sie erinnerte an die gemeinsamen Bestrebungen und Absichten im Stadtrat vergangener Zeiten aus dem EHP eine Bildungsstätte mit professioneller Leitung zu schaffen. „Ich stelle in Frage, ob wir das können“, meinte Seuberth. Ein bisschen Dies und ein bisschen Das sei nicht für ein anspruchsvolles Konzept geeignet.

Letztlich blieb die von Stadträtin Anette Pappler (SPD) vorgebrachte Anregung, das Thema zusammen mit den Fördergebern im Hauptausschuss aufzubereiten, damit im Frühjahr das Leuchtturmprojekt EHP eventuell wieder befeuert werden kann.




Leihgroßeltern werden weiterhin dringend gesucht

(LRA) Das Landratsamt Weißenburg – Gunzenhausen arbeitet verstärk daran, sein Netzwerk von Leihomas und Leihopas weiterhin auszubauen.  Die Nachfrage nach Wunschgroßeltern im Landkreis Weißenburg – Gunzenhausen  ist nach wie vor groß. Den Familien fehlt einerseits häufig die Unterstützung, aber vor allem wünschen sie sich liebevolle Leihgroßeltern.

Die kleine Mia streckt drei Finger in die Höhe. „Ich bin zwei“, sagt sie, überlegt kurz und korrigiert: „Nee, drei“. Mia hat am Samstag Geburtstag und übt schon mal, mit drei Fingern in der Luft, ihr neues Alter.  Zur Feier sei natürlich auch „die Kiri“ eingeladen, „meine Wunschoma“, erzählt das Mädchen. Die 55jährige betreut Mia und ihren fünfjährigen Bruder seit einem  Jahr. Sie ist eine von derzeit fünfzehn  Frauen und 2 Männern, die im Landkreis Weißenburg – Gunzenhausen  als so genannte Leihgroßeltern tätig sind.

Mit leuchtenden Augen erzählt sie von den Erlebnissen mit Mia: „Wir machen Ausflüge, wir spielen. Und ich habe mir extra eine Pfanne für Palatschinken gekauft, die isst sie so gerne.

Sie selbst hat eine Tochter, zwei Patenkinder, aber keine Enkel. „Ich habe immer viel mit Kindern zu tun gehabt. Und wer rastet, der rostet“, ergänzt sie lachend. Mias Großeltern leben in Hamburg und daher ist die Familie sehr dankbar so eine liebevolle Unterstützung gefunden zu haben.

Der Einsatz kann sehr vielseitig sein. Man kann das Kind vom Kindergarten abholen, mit ihm zusammen etwas malen oder basteln, auf den Spielplatz gehen oder Geschichten vorlesen. Den Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Je nach Alter der Kinder findet sich für jeden etwas Passendes.

Die zukünftigen Wunschgroßeltern werden in vier Veranstaltungen geschult: in der Ersten Hilfe in Kindernotfällen, in der Säuglings- und Kleinkindpflege, in Sachen rechtlichen Rahmenbedingungen und in Erziehung heute im Gegensatz zu früher. Darüber hinaus  findet im Landratsamt Weißenburg – Gunzenhausen alle 6 Wochen ein Großelterncafe statt, in dem sich die Wunschgroßeltern rege austauschen können.

Sind auch Sie neugierig geworden und möchten eine nette Familie etwas mit Ihrer Zeit unterstützen?

Frauen und Männer, die sich eine ehrenamtliche Tätigkeit als Leihgroßeltern vorstellen können, erhalten bei Vanessa Hüttinger , Telefon 09141/902412 oder per E-Mail unter leihoma-leihopa@altmuehlfranken.de   ausführliche Informationen. Dort können sich auch gerne Eltern auf der Suche nach Wunschgroßeltern melden.

Foto: Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen




Die Straßenausbausatzung lauert

Zur Erhaltung und  Sanierung der Pappenheimer Ortsstraße hat der Stadtrat jetzt eine Bestandsliste mit drei unterschiedlichen Schadensklassen beschlossen. Dabei stellte sich heraus dass es von den 96 aufgelisteten Straßen 14 (14,6%) der Kategorie 3 angehören, die komplett neu hergestellt werden müssen und damit die im Rahmen der Straßenausbaubeitragssatzung (SAB) von den Anliegern mitzufinanzieren sind.

Anfang April dieses Jahres hatte der Stadtrat per Beschluss den Auftrag erteilt einen Katalog über alle Straßen und Wege im Pappenheimer Gemeindebereich Pappenheim zu erstellen. In diesem Katalog sollten der jeweilige Straßenzustand in drei Kategorien eingeteilt werden.

Kategorie 1:
Straße überwiegend in Ordnung, kann längerfristig (länger als 10 Jahre) mit kleinen Ausbesserungen erhalten werden

Kategorie 2:
Straße sanierungsbedürftig, kann durch abfräsen und Aufbringung einer neuen Asphaltschicht längerfristig erhalten werden. Die Arbeiten sind innerhalb von maximal 5 Jahren umzusetzen. Es entsteht für die Anlieger keine Beitragspflicht nach der SAB. Die Rangfolge einer Sanierung dieser Straßen soll durch einen Gutachter und einen Beschluss durch den Stadtrat erfolgen.

Kategorie 3:
Straßen dieser Kategorie sind nicht mehr ohne Eingriffe in den Unterbau, die Rinnen oder Borde, zu sanieren. Diese Straßen müssen komplett neu hergestellt werden. Das hat zur Folge, dass die Anlieger über die SAB an den Baukosten beteiligt werden. Soweit es sich dabei um reine Anliegerstraßen handelt, kann der Kostenanteil für die Anlieger bei bis zu 80 % liegen.

Dieser Pappenheimer Straßenzustands-Katalog wurde jetzt von dem Pappenheimer Ingenieur Emil Zapp in Zusammenarbeit mit der Verwaltung und dem Straßenreferenten Stadtrat Herbert Halbmeyer vorbereitet und dem Stadtrat zur Beschlussfassung vorgelegt. Besonders für das Engagement von Stadtrat Herbert Halbmeyer bedankte sich Bürgermeister Uwe Sinn Im Vorfeld der Beratungen.

„Das Konzept passt“, stellte Walter Otters für die Fraktion der Freien Wähler fest. Allerdings müsse man jetzt auch beherzt weiter gehen und ausreichend Mittel zur Verfügung stellen. Mit den jährlich veranschlagten 70.000 Euro werde man nicht weit kommen. Die 70.000 Euro müssen ein nach oben offener Mindestbetrag sein. So sieht es auch Florian Gallus (CSU), der eine deutliche Anhebung des Betrages forderte. „Sonst werden wir von den Tatschen überrollt“.

Richtig wäre, so meint Otters, einen gewissen Prozentanteil des Haushalts für die Straßensanierung freizuhalten. „Wenn´s uns gut geht ist es mehr, wenn´s uns schlecht geht ist es weniger“, erklärte Otters seinen Ratskollegen.

Für die Bürgerliste führte Karl Satzinger aus, dass man darauf achten müsse, dass die Straßen der Kategorie 2 nicht in die Kategorie 3 abrutschen und damit für die Anlieger beitragspflichtig werden.

Als nächsten Schritt, so schlug Anette Pappler für die SPD-Fraktion vor, soll vom Straßenreferenten (Stadtrat Halbmeyer (CSU) und dem Fachmann (Ingenieur Zapp) eine Prioritätenliste erstellt werden. Über die jährlichen Finanzierungsbeiträge könne man dann in der nächsten Sitzung reden, meinte Gerhard Gronauer (SPD).

In dem Straßenzustandskatalog sind 96 Straßen im gesamten Gemeindegebiet Pappenheim erfasst. Davon sind 47 (49%) der Straßen weitgehend in Ordnung (Kategorie 1). Mit der Kategorie 2 sind 32 Straßen (33,3%) aufgelistet und der SAB-pflichtigen Kategorie 3 sind 14 (14,6%) der erfassten Straßen zugeordnet. Drei weitere Straßen sind nicht kategorisiert, weil sie entweder Schotterstraßen oder aus sonstigen Gründen nicht zugeordnet worden sind. Von den 14 Straßen der Kategorie 3 sind 5 für Bieswang, eine für Geislohe und 8 im Pappenheimer Kernstadtbereich erfasst. Allerdings befinden sich darunter vier Altstadtstraßen, die im Rahmen der Umgestaltung der Pappenheimer Innenstadt ohnehin zur Erneuerung vorgesehen sind.




Den 10-jährigen Gründungstag gefeiert

Der Heimat- und Geschichtsverein Pappenheim und Ortsteile e.V.  hat am Tag seiner Gründung dem 7.Januar 2007  auf 10-Jahre Vereinsgeschichte zurückgeblickt. Der kleine Verein konnte in der internen Feierstunde auf ein enormes ehrenamtliches Engagement zurückblicken.

Bei der kleinen Feierstunde dankte die 1. Vorsitzende Renate Prusakow allen Mitgliedern für ihre Bereitschaft,  sich für den Heimat- und Geschichtsgedanken  in Pappenheim einzusetzen. „Drei Gästebücher sind von den vielen Veranstaltungen des Vereins schon geschrieben“, stellte die Vorsitzende mit Stolz fest. Bei ihrer Rede erläuterte sie die zentralen Punkte der Vereinsaktivitäten. Dabei geht es in erster Linie um die Darstellung der geschichtlichen Besonderheiten in Pappenheim. Aber auch über die Stadtgrenzen hinaus wirkt der Verein mit den Themenblöcken „die Geschichte der Pappenheimer Juden“ und „auf den Spuren der Pappenheimer“.

So waren die Dokumentation des geschichtsträchtigen jüdischen Friedhofs und die Bedeutung der Juden für die historische Stadtentwicklung zusammen mit den Veranstaltungsreihen im Rahmen Jüdischer Tage in Pappenheim, zentrale Ereignisse in der 10-jährigen Vereinsgeschichte. Im Rahmen der Jüdischen Tage seien viele Prominente Besucher nach Pappenheim gekommen.

„Die Spuren der Pappenheimer Reichserbmarschälle“ das zweite große Vereinsthema führte die geschichtsinteressierten Pappenheimer neben vielen anderen Orten nach Brandenburg , Cottbus , Cuxhaven, Stade ,  Gräfenthal und  Lützen. Von Lützen bekam die Stadt im vergangenen Jahr die brillante „Pappenheimausstellung“  und die lebendige Freundschaft mit dem Heimat- und Geschichtsverein „Die Pappenheimer“ in Gräfenthal (Thüringen) wird mit einer Fahrt nach Gräfenthal im März 2017 weiter gestärkt. Persönliche und enge Verbindungen des Vereins gibt es auch zu Hans-Peter Zuttel aus Zürich, Nachfahre der Mesnerfamilie  Zuttel, der schon zu vielen Veranstaltungen des Vereins aus der Schweiz angereist ist.

Gepflegt werden auch  die Freundschaften mit der Gemeinde Bellenberg. An zwei Pappenheimer Häusern wurden vom Verein Schilder angebracht, die auf den Grafen Friedrich Ferdinand (Bahnhofstraße) und die berühmte  Pappenheimerin Dr. Dr. Bertha Kipfmüller (Klosterstraße, Kunst und Cafe) hinweisen. Auch 100 Jahre Geschäftshaus Druckerei Lampmann (jetzt Galerie van der Gang) wurde gefeiert.

Verweisen konnte Renate Prusakow auf einige Schriften, die der junge Verein herausgebracht hat. Dazu gehören die Dokumentationsschriften über den jüdischen Friedhof genauso wie die Neuauflage der Fleischmannchronik, die Tagebücher des Mesners Zuttel und das Büchlein anlässlich des 70. Geburtstags von Peter Krauß „Die Pappenheimer Bettschoner“  mit netten Geschichten aus dem Pappenheim der 1920er Jahre. Neuauflage  des Bildbandes von Hand Navratil  „Pappenheim in alten Ansichten“. Der Verein hat auch eine Festschrift über den Beginn des sozialen Wohnungsbaus in Pappenheim mit der Wohnsiedlung „Waldfrieden“ herausgebracht. Ständig begleitet wird die Arbeit des Heimat- und Geschichtsvereins von den Ausstellungen im Straßenmuseum Pappenheim. Dass es diese Möglichkeit gibt, ist in erster Linie Erika Lenk zu verdanken, die das Museumsfenster und die Räume kostenlos zur Verfügung stellt. Das allerschönste Erlebnis – so die Vorsitzende des HGV- war aber im Jahr 2007 die Aktion zur 1200 Jahrfeier der Stadt Pappenheim „das Seil der Verbundenheit“. Bei dieser Aktion, haben sich wirklich alle Ortsteile, die Sparkasse und die Feuerwehr an einer Aktion beteiligt aus 2,50 m langen Einzelstücken ein 1,3 km langes Seil um den Burgberg zu knüpfen. Diese Aktion, die den wunderbaren Gemeinschaftsgeist in Pappenheim vor 10 Jahren aufzeigt ist auf der nachfolgenden Bildpräsentation festgehalten




Zeitplan wird locker eingehalten

Innerhalb eines Tages wurden die ehemaligen Schinnererhäuser in der Pappenheimer Bauhofstraße von der Firma Schutt Karl aus Pfraunfeld abgebrochen. Zur Mittagszeit also ein Tag nach dem Beginn der Abbrucharbeiten waren nur noch kleinere Mauerreste zu beseitigen. Am Ende des Zweiten Arbeitstages ist nur noch wenig Bauschutt übrig, der morgen abgefahren wird. Nach der Beseitigung des Bauschutts wird die Firma Karl aus Pfraunfeld auch noch eine Saubere, wassergebundene Fläche an der Stelle der abgebrochenen Häuser einbauen. Die Fotos zeigen den  Ablauf des zweiten Abbruchtages.

Dienstag, 01.01.2017, 10:15 Uhr




Archaeopteryx sucht seinen Namen

(LRA) Als kleiner Wegbegleiter der Grundschüler im Heimat- und Sachunterrichtsbuch sucht der Archaeopteryx seinen Namen.
Die Vorarbeiten für das regionale Heimat- und Sachunterrichtsbuch sowie die ergänzende Kinderinternetseite für die Grundschüler des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen sind in vollem Gange. Gemeinsam mit einem tierischen Wegbegleiter werden die Schülerinnen und Schüler die Region Altmühlfranken entdecken können.

Auch der tierische Wegbeleiter orientiert sich an den Besonderheiten der Region, weswegen die Wahl auf den Archaeopteryx fiel! Gemeinsam mit den Projektpartnern wurde aus dem doch etwas furchteinflößenden Urvogel ein fröhlicher und kindgerechter Wegbegleiter entwickelt. Mit seinem blau-grünen Gefieder zieht er alle Blicke auf sich. Doch das wichtigste fehlt noch – wie wird der Archaeopteryx heißen?

Die große Namenssuche beginnt – machen Sie mit und senden Sie uns Ihren Namensvorschlag bis zum 30. Januar 2017!

Entweder per Post an Frau Greta Weisenseel, Zukunftsinitiative altmühlfranken, Bahnhofstraße 2 in 91781 Weißenburg i. Bay oder per Email an greta.weisenseel@altmuehlfranken.de. Bitte vergessen Sie nicht, Ihre Kontaktdaten anzugeben.

Aus allen Einsendungen wird eine Jury die drei besten Vorschläge auswählen, die für Ihren Vorschlag auch etwas gewinnen können.

Weitere Informationen finden Sie unter www.altmuehlfranken.de/hsu!

Blder: Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen




Mit zwei Longfront-Baggern zugange

Mit zwei Longfront-Baggern haben die Abbruch-Spezialisten der Firma Schutt Karl aus Pfraunfeld den Abbruch der Schinnererhäuser am Montag zur Mittagszeit begonnen. In kürzester Zeit waren die Nebengebäude abgebrochen und die beiden Wohn-und Geschäftshäuser sind auch schon weitgehend beseitigt.

Der Bauschutt wird grob in Stein- und anderes Material wie Holz, Metall usw. vorsortiert und mit Containern zum Betriebsgrundstück nach Pfraunfeld geschafft. Dort erfolgt die Feinsortierung.

In drei Tagen sollen nach dem Vergabevertrag  die  Schinnererhäuser abgebrochen sein. Wer beobachten konnte, wie routiniert und gekonnt und effektiv die beiden Longfront-Bagger eingesetzt werden, ist davon überzeugt, dass die drei Tagesfrist eingehalten wird.




Hans Kaufmann gewinnt erneut das SPD Schafkopfturnier

(SPD Pa) Der SPD Ortsverein Pappenheim hat am 06.01.2017 zu seinem traditionellen Schafkopfturnier in das Gasthaus „Goldener Löwe“ in Pappenheim eingeladen.

Das Organisationsteam um die 1. Vorsitzende Pia Brunnenmeier begrüßte 52 schafkopfbegeisterte Gäste aus Pappenheim und den umliegenden Gemeinden, darunter auch den 1. Bürgermeister der Stadt Pappenheim Uwe Sinn, und wünschte ein gutes neues Jahr und viel Erfolg bei den bevorstehenden Spielen.

Den ersten Platz mit 123 Punkten und 7 gespielten Soli erreichte nach 80 spannenden Spielen wie schon im Vorjahr Hans Kaufmann aus Bieswang. Sein Preis war ein Gutschein für die Metzgerei Wörlein. Auf Platz zwei und drei folgten mit jeweils 111 Punkten Lutz Arnold und Raimund Keller, beide aus Pappenheim. Den Sonderpreis, einen Presssack, erhielt Josef Bauer mit exakt Null Punkten.

Der SPD-Ortsverein bedankt sich nochmals bei allen Spielern sowie bei Gitti Frizzera und dem Team vom „Goldenen Löwen“.

Fotos: SPD OV Pappenheim




Pappenheims Einwohnerzahlen zum Jahreswechsel

Im gesamten Gemeindegebiet Pappenheim wohnten zum Jahreswechsel 2016/17 wieder mehr als 4.000 Einwohner, die ihren Hauptwohnsitz und ihre einzige Wohnung in Pappenheim hatten. Die Einwohnerzahl ist in der Kernstadt um 47 angestiegen und in den Ortsteilen um 30 gesunken. Der Anteil an nichtdeutschen Mitbürgern beträgt in der Kernstadt mit 352 Personen 17,4 Prozent.

Zum Jahreswechsel waren in Pappenheim insgesamt 4.072 Einwohner gemeldet. Das sind 17 Personen mehr als vor einem Jahr. Damit ist der Bevölkerungsanteil Pappenheims in der Kernstadt auf 49,56% angestiegen. Die Einwohnerzahl in den Ortsteilen ist nach einem Anstieg vor einem Jahr (2.084 Einwohner ) zum 31.12.2016 um 30 Einwohner gesunken. Am deutlichsten ist die rückläufige Einwohnerzahl in Neudorf mit 11 Einwohnern festzustellen. Generell zeigen die Zahlen einen Rückgang der Einwohnerzahlen in den Dörfern. Nur in Bieswang gibt ein Plus, wenn dies auch nur 1 Einwohner mehr ist als im Vorjahr. In Ochsenhart waren 3 Einwohner mehr gemeldet als im Vorjahr.

In der Kernstadt  steigt die Anzahl der  gemeldeten Einwohner seit 2013 kontinuierlich an.
Allerdings ist zu berücksichtigen, dass die angestiegene Anzahl der Einwohner in der Kernstadt mit dem Zuzug von Flüchtlingen in Verbindung steht.
Zum Jahresende 2016 waren es 352 ausländische Mitbürger, die hier gemeldet waren. Das stellt einen Prozentanteil von 17,4% dar, wogegen der Prozentanteil der ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger in allen Ortsteilen mit 71 Einwohnern nur 3,5 % beträgt.




Feuerwehr mit allerlei Besonderheiten

Bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Zimmern zeigte  die 1. Vorsitzende Jutta Peter deutlich, dass die Wehr neben Brandbekämpfung und Hilfe für den Nächsten auch die zentrale Aufgabe im gesellschaftlichen Miteinander innerhalb der Dorfgesellschaft wahrnimmt. Dabei konnte die Vorsitzende auf mehrere Zimmerer Besonderheiten hinweisen. Kommandant Philipp Engeler stellte das Einsatzgeschehen und die Fortbildung bei der Feuerwehr dar.

In der voll besetzten Gaststube des Gasthofs Hollerstein zu Zimmern konnte Jutta Peter die 1. Vorsitzende des Freiwilligen Feuerwehr Zimmern ganz besonders die beiden Ehrenkommandanten Rainer Wilke und Ernst Michel bei der Jahreshauptversammlung 2017 begrüßen. „Es wird wohl wenige Feuerwehren geben, die gleich zwei Ehrenkommandanten in ihren Reihen haben“ , stellte sie schon die erste Besonderheit der Zimmerer Feuerwehr heraus.

Von den 94 Mitgliedern sind 35 Männer und Freuen im aktiven Dienst und der Verein  hat  22 Passivmitglieder und 35 Fördermitglieder. Im Jugendbereich ist eine vormals starke Gruppe allerdings auf zwei Personen geschrumpft, weil in diesem Jahr drei aktive Feuerwehrleute von der Jugendfeuerwehr in den Erwachsenenbereich gewechselt sind.

Bei ihrem Jahresrückblick kam dann auch gleich die nächste Besonderheit, nämlich der berühmte Rockfasching der Zimmerer Feuerwehr zur Sprache. Obwohl die Veranstaltung ausverkauft war, konnten die Unkosten des Vereins bei Weitem nicht gedeckt werden, sodass es in diesem Jahr einen traditionellen Faschingsball der Feuerwehr mit dem bekannten Entertainer David Hoyer am 18.Februar 2017  geben wird.

Neben den alljährlichen Veranstaltungen, zu denen einen Ausflug auf die Skipiste und zum Rodeln gab, standen natürlich auch die Traditionsveranstaltungen wie Maibaumbewachung, Sonnwendfeuer und einer Glühweinparty im Advent auf dem Jahresprogramm.

Besonders stolz ist man bei der Freiwilligen Feuerwehr Zimmern, dass die Frauen beim Tauziehwettbewerb des Pappenheimer Volksfestes diesmal den Pokal zum dritten Mal in Folge gewonnen haben und diesen deshalb in Zimmern behalten dürfen, wo er schon einen Ehrenplatz hat. Da es für die Zimmerer Feuerwehr, die beim Tauziehwettbewerb mit vier Mannschaften teilgenommen hat, insgesamt  115 Liter Bier als Preis gegeben hat (wir haben berichtet) , musste es natürlich eine regelrechte „Tauziehbier-Vernichtungsfeier“ geben, die im Oktober stattgefunden hat. Verbunden war dieses Fest mit dem 10-jährigen Jubiläum des Zimmerer Feuerwehrhauses. Damals vor 10 Jahren war es auch, als sich in Zimmern  eine starke Jugendfeuerwehr gegründet hat (wir haben mehrfach berichtet). Dann ist es nach Adam Riese so, dass diese Gründungsmitglieder der Zimmerer Jugendfeuerwehr in diesem Jahr für ihre 10-jährige Mitgliedschaft bei der FFW Zimmern ausgezeichnet  wurden. Die entsprechenden Uhrkunden  erhielten Michael Deffner, Thomas Denk, Rosina Holzinger, Simon Michel, Judith Peter, Madlen Rottler undVera Tschunko.

Außerdem erhielten Urkunden für eine 10-jährige Mitgliedschaft im Verein.

Susanne Baier-Deffner, Sieglinde Faulborn, Marion Horsmannn, Matha Michel, Angela Pfister, Roswitha Röttenbacher, Ute Rottler, Sebastian D´Alessandro. und Michael Zippl.

Zu berichten hatte die Vorsitzende  noch von einer „Ehrenkommandantenfeier“ für die beiden Ehrenkommandanten, die beide im vergangenen Jahr einen runden Geburtstag feierten (Rainer Wilke 70, Ernst Michel 60).  Zentrales Ergebnis dieses Festes waren die von 1. Kommandanten Philipp Engeler und 1. Vorsitzenden Jutta Peter vorgetragenen Laudationes mit entsprechenden Lichtbildern mit der die Leistungen der Ehrenkommandanten reflektiert wurden. Eine besondere Überraschung bereitete an diesem Festabend, der  als Künstler in vielen Bereichen bekannte Albert Lippenberger  Senior, der für die erste Vorsitzende Jutta Peter ein Bild des Feuerwehrhauses gemalt hatte. Damit hat die Feuerwehr und Albert Lippenberger, das seit mehr als 10 Jahren herausragende Engagement der 1. Vorsitzenden Jutta Peter gewürdigt.

Ein Einsatz im Jahr 2016
Acht Übungen haben die aktiven Feuerwehrkräfte Zimmerns im vergangenen Jahr abgehalten, wobei es zwei Einsatzübungen mit der Nachbarwehr aus Übermatzhofen gab.

Bei einem Einsatz war eine Hecke zu löschen und ein Brandeinsatz in Zimmern wurde ohne die örtliche Wehr durchgeführt. Für die Zukunft kündigte der 1. Kommandant Philipp Engler die Teilnahme an der Schulung in Sachen Digitalfunk und im März eine Einsatzübung mit der Nachbarwehr aus Bieswang an. Man will im kommenden Jahr wieder eine Leistungsprüfung durchführen und natürlich wird die Zimmerer Feuerwehr bei Feuerwehrjubiläum in Geislohe zu Gast sein.