Mantrailing für den guten Zweck

Der Verein der Suchhundefreunde Altmühltal e.V. wird sich am 31. August 2019 am „II. Internationalen Charity-Trailtag“ mit einer Benefizaktion für das Friedensdorf International beteiligen. An dem deutschlandweiten Tag für Mantrailing ist der noch junge Verein der einzige bayerische Teilnehmer. Eröffnet wird die Veranstaltung um 10:00 Uhr unter der Schirmherrschaft von Désirée Gräfin von und zu Egloffstein, auf dem  Gutshof Altheimersberg bei Langenaltheim. Die Stadtkapelle Pappenheim spielt zur Eröffnung auf.

Mantrailing, die Personensuche mit Hunden beschäftigt sich mit dem Aufspüren vermisster Personen, wobei die besonders ausgebildeten Hunde in der Lage sind den einmaligen Individualgeruch eines jeden Menschen zu verfolgen. Voraussetzung für den Erfolg ist ein harmonisches Zusammenspiel zwischen Mensch und Tier. Das Mantailing wird nicht nur bei der Polizei und in den Rettungshundestaffeln angewandt, sondern  hat schon lange Einzug in den Hobby-Sportbereich gehalten. Dieser Sportart hat sich der Verein der Suchhundefreunde Altmühltal e.V. verschrieben.

Am 31.08.2019 lädt der Verein zum Gut Altheimersberg bei Langenaltheim ein, um dort für jedermann mit einem Rahmenprogramm Mantrailing für einen guten Zweck vorzuführen. Der Erlös und die Spenden des internationalen Aktionstages, bei dem deutschlandweit an 23 Standorten getrailt wird, gehen an das Friedensdorf International.

Neben den Suchvorführungen am Altheimersberg wird es ein Gewinnspiel mit tollen Preisen für große und kleine Besucher geben..

Von 11.00 Uhr – 14.00 Uhr gibt es Gegrilltes, Kaffee und Kuchen sowie verschiedene Getränke.

Die Suchhundefreunde Altmühltal e.V. laden zum Mitmachen ein, ob als Zuschauer, Neuling, Ausprobierer, Interessierter mit und ohne Hund.

Titelfoto: Suchhundefreunde Altmühltal e.V.

Wer nicht dabei sein kann, aber spenden möchte, kann direkt spenden:

Friedensdorf International
Stadtsparkasse Oberhausen
Verwendungszweck:
„II. Internationaler Charity-Trailtag“

IBAN: DE59 3655 0000 0000 1024 00




Hoher Fördersatz für Senioreneinrichtung in Bieswang

Jetzt steht es endgültig fest, das seit 2012 nicht mehr genutzte Bieswanger Schulhaus kann von der Stadt Pappenheim zu einer Ambulanten Wohnbetreuung mit angegliederter Tagespflege umgebaut werden. Gerhard Jörg, Leiter des Amtes für ländliche Entwicklung übergab im ehemaligen Schulgebäude höchstpersönlich den Förderbescheid in Höhe von fast 1,5 Millionen Euro. Damit wird der förderfähige Kostenanteil in Höhe von 1,723 Millionen Euro mit 85 Prozent gefördert. Der Amtsleiter lobte die künftige Nutzung des Gebäudekomplexes als einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung der Grundversorgung der örtlichen Bevölkerung, wodurch die Dorfgemeinschaft, sowie die Wohn- und Lebensqualität im Ort gestärkt werden.

Es war ein vier Jahre langer und zeitweise stark emotional und kämpferisch geprägter Weg, der zum Umbau und zur Umnutzung des Bieswanger Schulhauses führte. Dass das 1,84 Millionen Euro teure Projekt jetzt finanziert werden kann, war allen Beteiligten eine Feierstunde mit Sektempfang und anschließendem Buffet in der Aula des Bieswanger Schulhauses wert. „Ich bin froh, dass das Projekt nach langem Kampf endlich zustande kommt“, sagt der Bieswanger Stadtrat und Vorsitzender der CSU Stadtratsfraktion Florian Gallus im Vorfeld des Festaktes.
Hausherr und Erster Bürgermeister Uwe Sinn freute sich, anlässlich der Übergabe des Förderbescheides hochrangige Ehrengäste begrüßen zu können. Sein Gruß galt Artur Auernhammer aus dem Deutschen Bundestag, den Landtagsabgeordneten Manuel Westphal, Landratstellvertreter Robert Westphal, Martin Ruffertshöfer Geschäftsführer der Zentralen Diakoniestation in den Dekanaten Pappenheim und Weißenburg, Architekt Jochen Radegast, Dekan Popp, alle Bieswanger Stadträte und alle Fraktionsvorsitzenden sowie 2. Bürgermeister Claus Dietz und aus der Stadtkämmerei Günther Roth und Kathrin Krach.

Besonders begrüßte Sinn Baudirektor Stefan Faber vom Amt für ländliche Entwicklung (ALE) und die Vorstandschaft der Teilnehmergemeinschaft für die Dorferneuerung Bieswang-Ochsenhart, denn ihre gute Zusammenarbeit war wesentlicher Wegbereiter für die künftige Senioreneinrichtung in Bieswang, betonte Sinn.

Die vielschichtigen und unerwarteten Sachlagen und Probleme waren es, die letztlich einen Zeitraum von mehr als vier Jahren in Anspruch genommen haben um jetzt in dem seit 2012 leer stehenden Schulhaus eine soziale Einrichtung für Senioren unter der Trägerschaft der  Rummelberger Diakonie entstehen zu lassen.
Neben den langwierigen Konzeptplanungen und Abstimmungen mit der Diakonie waren es neben fachlichen Problemstellungen unter anderem noch die Bandschutzbestimmungen, die einen Grunderwerb und die Versetzung eines Gebäudes notwendig machten. Außerdem musste noch eine Grundbuchberichtigung veranlasst werden, weil für das Schulhaus der nicht mehr existende Schulverband Bieswang als Eigentümer eingetragen war.

„Gut, dass Frau Krach und Herrn Roth während des Verfahrens im ständigen Kontakt mit Herrn Faber vom ALE standen“, lobte Sinn die Mitarbeiter der Stadtkämmerei. Auch dadurch sei es letztlich möglich geworden, den Fördersatz zu vervielfachen.

Und dieser Fördersatz hat in der Tat einen gewaltigen Sprung nach oben gemacht, wie Leitender Baudirektor Gerhard Jörg als Leiter des ALE und Überbringer des Förderbescheides in seiner Rede betonte.

Seit der Anordnung der Dorferneuerung Bieswang 2 im März 2011 war der, sich für das Jahr 2012 abzeichnenden Lehrstand des Schulhauses ein Thema. Die damaligen Lösungsansätze sahen die Nutzung als Dorfgemeinschaftshaus oder eine Betreuungsstätte für Senioren bei einer maximalen Förderung von 200.000 Euro vor.

Dass dieser Fördersatz jetzt für das Bieswanger Schulhaus bei 1,46 Millionen Euro liegt,  bewirkte vor allem die  staatliche Förderinitiative „Innen statt außen“, die der Ministerrat im Mai 2018 beschlossen hat und mit der gemeindliche Modernisierungsmaßnahmen im Innenbereich von Gemeinden bis zu 85 Prozent gefördert werden können. „Gut Ding will Weile haben“, kann man hier wohl sagen, denn die lange Vorbereitungsphase erweist sich hier als Glücksfall. Denn vor zwei Jahren hätte es Fördermittel in dieser Höhe nicht gegeben, machte der Leiter des ALE deutlich.

Voraussetzung für den erhöhten Fördersatze war der Pappenheimer Stadtratsbeschluss vom Oktober 2018 in dem sich die Stadt Pappenheim grundsätzlich verpflichtet hat vorrangig auf Innenentwicklung zu setzen.

Ein weiteres Merkmal  für die Gewährung der hohen Fördermittel war das künftige Nutzungskonzept, das alle Entscheidungsträger überzeugt, ja sogar begeistert hat.

Mit der Ambulanten Wohnbetreuung mit angegliederter Tagespflege werde ein wesentlicher Beitrag zur Sicherung der Grundversorgung der örtlichen Bevölkerung geleistet, betonte Gerhard Jörg. Zudem werde mit der Einrichtung die Dorfgemeinschaft, sowie die Wohn- und Lebensqualität in Bieswang gestärkt.

Genauso sieht es auch der Bundestagsabgeordnet Artur Auernhammer, der in Berlin immer mehr für die Entwicklung der ländlichen Räume zu kämpfen hat, weil die aktuelle Tendenz mehr in Richtung Stärkung der Ballungsräume gehe. „Wir haben hier eine attraktive Struktur, die wir weiterentwickeln müssen“, sagte Artur Auernhammer, der sich in Berlin für die Bereitstellung der Fördermittel auf der Bundesschiene eingesetzt hat.

Landtagsabgeordneter Manuel Westphal lobte ebenfalls die Bieswanger Maßnahme als eine wichtige und sinnvolle Einrichtung, bei der die älteren Menschen in ihrer gewohnten Umgebung in Würde versorgt und die pflegenden Angehörigen entlastet werden. Auch Westphal hat sich für die Anerkennung des hohen Fördersatzes eingesetzt und erläuterte, dass bei der Entscheidung die Finanzsituation und der demografische Wandel berücksichtigt wurden.

Mit einem feierlichen Akt übergab der Amtsleiter des ALE den Förderbescheid über den sich alle so richtig freuten. „Jetzt kann der Bau beginnen“ sagte  Gerhard Jörg. Demnächst erfolgt die Ausschreibung der Umbaumaßnahmen und mit dem Baubeginn rechnet Bürgermeister Sinn im Frühjahr 2020.

Für die Dorferneuerungsmaßnahmen in Bieswang 2 werden insgesamt 3,5 Mio. € Fördermittel bereitgestellt wovon der Schulhausumbau die größte Einzelmaßnahme ist. Hinzu kommen noch die Fördermittel für die Privatmaßnahmen.

Wie der Leiter des ALE auch betonte, hätten ohne die Aufstockung der GAK-Mittel des Bundes (Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur & Küstenschutz) und der die Anhebung der Landesmittel Fördergelder in dieser Höhe nicht fließen können.




Herz und Innovation für Kinder

Mit einem glanzvollen  Fest wurde am Freitag der Outdoor Kindergarten in Göhren eingeweiht. Das von Sabine Tober und Martina Rieger seit Ende 2017 mit viel Herz und Innovation entwickelte Konzept für eine Kinderbetreuung in und mit der Natur wurde allseits sehr gelobt und ist mit dem Prädikat hervorragend bewertet worden. Auch Franziska Meyer, die Einrichtungsleiterin vom Kindergartenträger BRK “Erlebniswelt für Kinder” zeigte sich von dem großen Echo begeistert.

Man muss weit zurückdenken um sich an einen solchen Ansturm von Besuchern aus der gesamten Region  in Göhren zu erinnern, wie es bei Eröffnungsfest des Outdoor Kindergartens Göhren der Fall war. Dass das von Sabine Tober und Martina Rieger seit Ende 2017 Zug um Zug entwickelte und geduldig umgesetztes Konzept ein so großes Interesse und eine solche Zugkraft aufbaut, hat die Veranstalter zutiefst beeindruckt.

Das Einweihungsfest organisiert hatte neben den beiden Initiatorinnen auch die Einrichtungsleiterin Franziska Meyer von BRK Kreisverband. Dieser hat im Frühjahr 2019 die Trägerschaft für den Outdoor Kindergarten in Göhren übernommen und ist derzeit seit September 2018 auch Träger des Kinderhorts der vorübergehend im Pappenheimer Grundschulhaus untergebracht ist.

Als Ehrengäste waren neben 1.Bürgermeister Sinn und einigen Ratsmitgliedern auch BRK Kreisgeschäftsführer  Rainer Braun  und der stellvertretender Geschäftsführer Martin Fickert gekommen. Von der Brücke aus, die auf dem Kindergartengelände zwei Hügel verbindet begrüßten sie zusammen mit Franziska Meyer, Sabine Tober und Martina Rieger die vielen großen und kleinen Festgäste und bedankten sich bei allen Helfern für die geleistete Arbeit.

Und das Ergebnis dieser Arbeit  kann sich sehen lassen. Nach einem langen Genehmigungsverfahren entstand auf dem Gelände östlich von Göhren eine geräumige und gemütliche Kindergartenhütte, die auch für einen Winterbetrieb des Kindergartens geeignet und eingerichtet ist. Ein überdachter Allwettersandkasten, eine Nestschaukel, ein Rohrdurchschlupf und eine aus Standsteinquadern großzügig gebaute mit einem Sonnensegel überdachte Brotzeitecke regen zum Aufenthalt im Freien an. Eine charmante Brücke stellt die Verbindung zwischen zwei Hügeln her.

Damit alles in der Kürze der Zeit entstehen konnte, haben fleißige Hände auf dem Kindergartengelände richtiggehend gezaubert. Deshalb erhielten sie auch von Sabine Tober und Martina Rieger einen gefüllten Zauberhut als Geschenk. „Ohne die Zauberer hätten wir das gar nicht machen können“, betonte Martina Rieger. Die beschenkten Zauberer waren Ruth Eisenmeier vom Architekturbüro Frosch, Bernhard Tober, der Mann der alles kann, Bernd Erdinger und Frank Rieger, der mit seiner Holzbaufirma die Holzbauten und Einrichtungselemente erstellt hat. „Das BRK ist auf unseren Zug gesprungen, als der schon voll in Fahrt war“, stellte Frank Rieger fest, der auch die Besonderheiten der einzelnen Bauwerke erklärte.

Auch Bürgermeister Sinn begrüßte von der Brücke aus die Gäste und beglückwünschte alle Beteiligten zu der tollen Einrichtung und unterstrich insbesondere die enorme Leistung der Familien Tober und Rieger.
Der Weg zur Einweihungsfeier war für die beiden Initiatorinnen eine lange und teilweise beschwerliche Reise; bei der sie den Mut nicht verloren haben und mit dem großen Zuspruch bei der Eröffnungsfeier belohnt wurden. Das Konzept, dass von Sabine Tober in ihrer Bachelor-Arbeit entwickelt hat, konnte alle überzeugen und sogar begeistern.

„Unser Konzept ist aufgegangen“,  sagt Martina Rieger, deren Zwergenranch und  die Hippolini-Kinderreitschule das Kindergartenkonzept unterstützen. „Strahlende Kinderaugen, die begeisterten Rückmeldungen der Eltern und die positive Bewertung des Jugendamtes  haben unsere Mühen belohnt“,  sagen die beiden sympathischen Initiatorinnen und sind mit Recht stolz darauf, dass das Konzept ihres Outdoor-Kindergartens mit dem Prädikat „hervorragend“ bewertet wurde.

Um diesen Anlass auch gebührend feiern zu können, war neben dem Kindergartengelände ein netter Festplatz  mit zwei Festzelten eingerichtet, wo die vielen Gäste mit Speisen und Getränken versorgt wurden.

Auf dem Programm des Einweihungsfestes stand auch eine Familienrallye mit acht Stationen und ein Besuch der Zwergenranch in einen Gehöft nahe des Kindergartens. Dort begrüßte das Pony Bonnie die Besucherschaar und die Kinder fütterten ganz begeistert die beiden  Zwergziegen und die Kaninchen.
Erläutert wurde hier von Martina Rieger auch der Ablauf des Tages im Outdoor-Kindergarten, der zwischen 08:00 Uhr und 08:15 Uhr auf dem Kinderspielplatz in Göhren beginnt. Von dort geht´s zur nahen Zwergenranch, wo im Morgenkreis ein Lied gesungen und eine Geschichte vorgelesen wird. Danach wird nach den Tieren gesehen. Diese werden  bei Bedarf mit Wasser oder Futter versorgt und die Hühner werden aus dem Stall in den Freilauf gelassen. Zu Fuß geht es weiter zum ca. 400 m entfernten Kindergartengelände, wo an der frischen Luft in der Natur die pädagogisch fundierte Kinderbetreuung mit viel Innovation umgesetzt wird.

Von den 20 Kindergartenplätzen für eine Halbtagsbetreuung sind derzeit sieben  belegt und für September liegen bereits weitere Anmeldungen vor. Betreut werden im Outdoor Kindergarten Göhren Kinder von 3 Jahren bis zum Grundschulalter.




Eröffnungsfeier beim Outdoor-Kindergarten Göhren

Der Outdoor-Kindergarten Göhren hat seine Baumaßnahmen abgeschlossen und möchte allen Interessierten einen Einblick in sein kleines Kinderparadies ermöglichen. Mit einem Eröffnungsfest  am 12. Juli 2019 ab 15:00 Uhr soll die Fertigstellung der innovativen Kindergarten-Projekts gefeiert werden.

„Endlich ist es so weit – das Außengelände des Outdoor-Kindergartens Göhren, mit vielen Kletter- und Erkundungsmöglichkeiten, einer Vogelnestschaukel, einem Sandkasten und vielem mehr ist nun fertiggestellt“, heißt es in einer Mitteilung der innovativen Einrichtung für Kinder.

Auch die Kindergartenhütte in Holzbauweise, mit bodentiefen Fenstern und einer gemütlichen Terrasse ist inzwischen ihrer Bestimmung übergeben.

Der Förderverein „Outdoor-Kindergarten e.V.“  und der neue Träger, „BRK Erlebniswelt für Kinder“ laden am Freitag den 12. Juli ab 15:00 Uhr alle Interessierten zur großen Eröffnungsfeier ein. Diese findet uf der ehemaligen Pferdekoppel der Kinderreitschule „ZwergenRanch“ statt. Von den Ortseingängen aus werden bunte Schilder und Luftballons den Weg zum Kindergartengelände aufzeigen.

Es wird ein toller Nachmittag mit leckerem Essen, einem spannenden Rahmenprogramm und vielen informativen Gesprächen, versprechen die Veranstalter.

Foto: Outdoor-Kindergarten e.V.




Über die Talentschmiede in die Selbstständigkeit

Marco Scharrer kann sich jetzt auf einen Job auf dem ersten Arbeitsmarkt vorbereiten. Diese Möglichkeit bot sich durch einen Außenarbeitsplatz der Talentschmiede Altmühltal bei dem Pappenheimer EDV-Dienstleistungsunternehmen “Webpire“ von Stephan Lauterbach.

(RD) Eigentlich arbeitet Marco Scharrer in der Talentschmiede Altmühltal, einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung der Rummelsberger Diakonie in Treuchtlingen. Wenn er sich morgens auf den Weg zur Arbeit macht, fährt er aber nicht nach Treuchtlingen, sondern bleibt in Pappenheim und geht zu „Webpire“, einem kleinen Unternehmen für EDV-Dienstleistungen in der Graf-Carl-Straße. Marco Scharrer hat einen sogenannten Außenarbeitsplatz, das heißt, sein Arbeitsplatz befindet sich außerhalb der Talentschmiede Altmühltal. Für den 27-Jährigen ist das der ideale Weg. Er kann seine Fähigkeiten und Talente bei Webpire einbringen und hat zugleich einen Ansprechpartner in der Talentschmiede.

„Ich musste hier bei Webpire etwas abholen und da kam mir die Idee, nach einem Praktikum zu fragen“, erzählt Marco Scharrer. Das war vor mehr als fünf Jahren. Stephan Lauterbach, Inhaber von Webpire, war offen für das Praktikum. Der Unternehmer ist gelernte Erzieher arbeitet in Teilzeit beim Haus Altmühltal der Rummelsberger Diakonie in Pappenheim. Er hat die Talente von Marco Scharrer schnell erkannt. So wurde aus dem Praktikum ein Vollzeit-Job. „Manche Sachen kann er besser als ich, er rechnet alles im Kopf“, sagt Lauterbach.

Seit Kurzem bereitet Marco Scharrer deshalb auch die Buchhaltung vor und schreibt Rechnungen. Das Know-how im Computerbereich hat sich Marco Scharrer ebenfalls mit der Zeit erarbeitet. „Ich reinige Rechner, wechsle Festplatten und installiere die Computer neu“, so der 27-Jährige. Außerdem scannt er Dias ein und zerlegt alte EDV-Geräte in ihre Einzelteile, so dass sie recycelt werden können. So vielfältig wie die Fähigkeiten von Marco Scharrer sind auch die Aufgaben bei Webpire. Denn das Unternehmen bietet nicht nur EDV-Dienstleistungen an, sondern erstellt auch Buttons und Kühlschrankmagnete oder etikettiert Bier und Erfrischungsgetränke. Viele Aufträge erledigt Marco Scharrer komplett selbstständig.

„Ich bin hochzufrieden“, sagt Stephan Lauterbach, der aber noch einen Halbsatz hinzufügen muss: „Wenn er da ist.“ Denn Marco Scharrer hat viele Fehltage. „Ich muss an meiner Zuverlässigkeit arbeiten“, sagt der 27-Jährige. Er kann sich in diesem Punkt realistisch einschätzen und weiß, dass er sich momentan auf dem ersten Arbeitsmarkt schwer tun würde, eine Stelle zu finden. Gemeinsam mit Stephan Lauterbach arbeitet er aber daran. „Es ist schon besser geworden“, sagt der Firmen-Inhaber. Wenn Marco Scharrer Motivation zeigt, wollen die beiden Männer im nächsten Jahr gemeinsam auf ein Punk-Rock-Festival an die Nordsee fahren und dort an einem Limostand Getränke verkaufen, die Marco Scharrer selbst etikettiert hat. Auf solche Ziele lässt sich gut hinarbeiten.

Langfristig hat Marco Scharrer ebenfalls Pläne: „Ich will selbstständiger werden, um auf dem ersten Arbeitsmarkt arbeiten zu können“, so der 27-Jährige. Er ist froh, dass er durch den Außenarbeitsplatz bei Webpire die Möglichkeit hat, sich weiterzuentwickeln.

Titelfoto: Claudia Kestler




Infoabende zu Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung

Wegen  des großen Ansturms auf die Informationsveranstaltung über Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung, die kürzlich stattgefunden hat,  bietet das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen drei weitere Veranstaltungen zu diesem wichtigen Thema in Weißenburg, Gunzenhausen und Treuchtlingen an. Die Besucher bekommen auch die Möglichkeit Fragen zu stellen.

(LRA) Was geschieht mit mir, wenn ich aufgrund eines Unfalls, einer Krankheit oder einer Behinderung ganz plötzlich nichts mehr zu sagen habe? Wer vertritt meine Wünsche und Vorstellungen, wenn ich selbst nicht mehr entscheiden kann oder zu schwach geworden bin, um sie durchzusetzen? Wer regelt meine Rechtsgeschäfte und Vermögensangelegenheiten oder entscheidet über medizinische Eingriffe, wenn ich selbst dazu nicht mehr in der Lage bin?

Wie man für solche Situationen vorsorgt und wo dabei die Grenzen sind, erklärt der Leiter der Betreuungsstelle des Landratsamtes Weißenburg-Gunzenhausen, Sven Hildebrandt in drei Veranstaltungen. Die Infoveranstaltungen finden wie folgt statt:

Montag, 08. Juli 2019 in  Weißenburg, Foyer im Landratsamt,           Bahnhofstraße 2, 91781 Weißenburg i. Bay.

Dienstag, 09. Juli 2019  in Gunzenhausen, Foyer der Berufsschule,  Bismarckstraße 24, 91710 Gunzenhausen

Mittwoch, 10. Juli 2019 in  Treuchtlingen, Senefelder-Schule,            Bürgermeister-Döbler-Allee 3, 91757 Treuchtlingen

Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 17 Uhr. Einlass ist ab 16.30 Uhr. Die Plätze sind auf 50 bis 80 Personen begrenzt. Um vorherige telefonische Anmeldung unter der Telefonnummer 09141 902-192 wird gebeten. Der Zugang zum Veranstaltungsraum ist barrierefrei.

Im Rahmen der Veranstaltungen werden die kostenfreien Notfallmappen ausgegeben. Diese beinhalten Vordrucke für die Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Es besteht auch die Möglichkeit, Fragen zu stellen.




Sommerfest im „Haus Altmühltal“

Die Rummelsberger Diakonie lädt am Sonntag, 30. Juni 2019, zu ihrem traditionellen  Sommerfest im „Haus Altmühltal“ in Pappenheim ein. Von 10 bis 18 Uhr herrscht buntes Treiben im idyllischen Park an der Beckstraße.

Eröffnet wird das Fest um wie alle Jahre im 10 Uhr mit einem Gottesdienst im Park, begleitet vom Pappenheimer Kirchenchor.

Ab 11 Uhr gibt es ein Kinderprogramm mit Spielmobil, Bastelaktion und Torwandschießen. An einem Stand der Talentschmiede Altmühltal verkaufen Mitarbeitende dekorative und nützliche Eigenprodukte aus Holz und Stoff. Es gibt Leckeres vom Grill und aus dem Topf, eine Hendlbraterei, eine Salatbar, Crêpes, Kaffee und Kuchen sowie Eis.

Ab 13 Uhr sorgen die Band „watership down“ und die Trommelgruppe „Taktlos“ für gute Stimmung. Außerdem ist ein Glücksrad aufgebaut.

Wer mehr über die Einrichtung der Rummelsberger Diakonie erfahren möchte, kann an einer Führung durch das „Haus Altmühltal“ um 14 oder 15 Uhr teilnehmen.




Bilderbuchspende der Pappenheimer Marktfrauen

Hoch erfreut und überrascht zeigte sich Kathrin Heydenreich die Leitern des Evangelischen Kindergartens „Unterm Regenbogen“, als kürzlich Bergpfarrer Gerd Schamberger zusammen mit  vier Pappenheimer Marktfrauen die Kindergartengruppe besuchten. Mitgebracht hatten die vier Damen einen Spendenscheck über 500 Euro.

Diese Spende soll für neue Bilderbücher verwendet werden. Die Pappenheimer Marktfrauen haben im September 2015 den Pappenheimer Wochenmarkt ins Leben gerufen, der sich zu einer festen Größe im Pappenheimer Angebot etabliert hat. Alle zwei Wochen bieten die Marktfrauen in ihrem Marktwagen kleine, besondere Speisen an, die bei den Marktbesuchern großen Anklang finden. Den Ertrag aus ihren Angeboten, spenden die Marktfrauen regelmäßig an Pappenheimer Vereine und Gruppen. So bekam im Januar dieses Jahres der Katholische Kindergaten schon 500 Euro für seine Außenanlage und auch die Jugendfeuerwehr, der Turnverein und die TSG Pappenheim waren schon bei den Spendenempfängern.

 




Inklusion im Herzen der Stadt

Der Pappenheimer Stadtrat hat in seiner jüngsten Sitzung einem Antrag auf Nutzungsänderung für das Gästehaus Engeler zugestimmt. In dem Gebäude will die Regens-Wagner-Stiftung insgesamt 9 Wohnplätze für Menschen mit Behinderung schaffen. Der Standort der neuen Einrichtung bietet für die Bewohner eine ideale Voraussetzung für eine gesellschaftliche Integration.

Das Prader Willi-Syndrom (PWS)
ist eine vergleichsweise seltene Behinderung, die durch ein beschädigtes Chromosom  im menschlichen Körper entsteht. Die Behinderung zeigt sich hauptsächlich durch eine Essstörung, für die ein mangelndes Sättigungsgefühl typisch ist. Ohne fachliche Betreuung kommt es bei den Betroffenen unter anderem zu lebensbedrohlichen Erkrankungen.

Durch das bei Regens Wagner Absberg besonders auf  das Syndrom hin entwickelte Konzept der Assistenz konnte erreicht werden, dass die soziale Teilhabe durch die Betroffenen erheblich erweitert wird. „Ziel ist es, Menschen mit PWS, die bereits einen positive Entwicklung durchlaufen haben, die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft im städtischen Umfeld von Pappenheim im Sinne der UN –Behindertenrechtskonvention zu ermöglichen“, so Regens Wagner Absberg.

Das Gästehaus Engeler, das im Laufe seiner Geschichte auch schon Wirtshaus für die Pappenheimer Honoratioren und eine Arztpraxis beherbergte, soll nun eine Außenstelle der Regens-Wagner-Stiftung Absberg werden. In dem vormaligen Gästehaus sollen insgesamt neun Wohnplätze für Menschen mit Behinderung geschaffen werden, die an dem Prader Willi-Syndrom (PWS) leiden und deshalb einer ständigen fachlichen Betreuung bedürfen.

Geplant ist, dass im Erdgeschoß weiterhin Geschäftsräume, in denen sich jetzt die Logopädie-Praxis befindet,  vermietet werden. Hinzukommen sollen auf dieser Etage zwei Wohnplätze der betreuten Wohngruppe. In der 1. Etage sind weitere vier Wohnplätze vorgesehen und im 1. Dachgeschoss sollen 3 Wohngruppen als Teil der betreuten Wohngruppe untergebracht werden. Im 2. Dachgeschoß sollen Wohnräume für die Mitarbeiter eingerichtet werden.

Die geplante Nutzung als betreute Wohngruppe für Menschen mit Behinderung fügt sich in die Eigenart der Umgebung ein, so wurde in der öffentlichen Sitzung des Stadtrates verlesen. Dennoch bedurfte es einer Zustimmung des Stadtrates, weil nicht alle Nachbarn per Unterschrift ihre Zustimmung erteilt hatten.

Die Regens-Wagner-Stiftung sieht in der zentralen Ortslage des neuen Standorts gute Rahmenbedingungen für eine Inklusion. Denn die gewachsene städtische Struktur Pappenheims sei mit allen wichtigen Geschäften des täglichen Bedarfs versehen und auch mit wichtigen Einrichtungen wie z.B. Freibad, Jugendzentrum, Bücherei, Kindergärten und Schule.

Den Menschen mit dem Prader-Willi-Syndrom wird eine weitgehende Selbstbestimmung und Teilhabe in zentraler Wohnlage durch die Teilnahme am städtischen Kultur- und Freizeitangebot, das Knüpfen sozialer Kontakte  z.B. in der Nachbarschaft und somit die Erweiterung der sozialen Kompetenz ermöglicht.

Alle wichtigen Einrichtungen die für ein Leben in der Gesellschaft notwendig sind, können fußläufig in wenigen Minuten erreicht werden und durch den Bahnhof sei eine gute Verkehrsverbindung sichergestellt. „Für die Bewohner bestehen somit optimale Voraussetzungen für die selbstbestimmte Teilhabe am Leben der Gesellschaft“, schreibt die Regens-Wagner-Stiftung in ihrer Stellungnahme.

Der Umnutzung des Gästehauses zu einer Einrichtung für betreute Wohngruppen hat der Stadtrat einstimmig das gemeindliche Einvernehmen erteilt.




Unterstützung für „End Polio Now“

Der Kindergarten St. Martin und die Firma KRAUSE GUSS aus Bieswang unterstützen das Projekt „End Polio Now“ des Rotary Clubs und der Wirtschaftsjunioren.

(BST) Das Projekt „End Polio Now“ des Rotary Clubs und der Wirtschaftsjunioren weitet sich im Landkreis weiter aus und hat nun auch Unterstützer in Pappenheim gefunden.

 Beim kath. Kindergarten St. MARTIN in Pappenheim und bei der Firma KRAUSE-GUSS in Bieswang ist nun auch die Sammelwut ausgebrochen und die Kinder, Eltern, Erzieher/innen und Mitarbeiter werfen fleißig Kunststoffdeckel von PET-Flaschen oder Tetrapacks in die blauen Boxen. Der Ankaufswert, des von der Firma Högelmeier daraus hergestellten Granulates, wird zu 100% für die Bekämpfung von Kinderlähmung verwendet. Karin Liebald, die Leiterin des Pappenheimer Kindergartens und Britta Strunz, Geschäftsführerin der Firma KRAUSE-GUSS aus Bieswang unterstützen dieses Projekt gerne, wie man auf den Fotos sehen kann. Die Verantwortlichen des Projekts würden sich über Nachahmer sehr freuen.
Egal ob im Kiga, in der Schule, im Supermarkt, in der Firmenkantinen etc., die Möglichkeiten „mit zu sammeln“ sind vielfältig.  Bei Interesse genügt einfach eine Info per Mail an:

deckel.in.altmuehlfranken@gmail.com




Kinderbasar im Kindergarten St. Martin

Der Elternbeirat im Kindergarten St. Martin bietet in diesem Jahr wieder einen Kinderbasar an. Dieser findet am Freitag, den 12.April 2019 von 17:00 bis 19:00 Uhr statt.
Angeboten werden Kinderkleidung und Spielzeug in gemütlicher Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen.

Der  gesamte Erlös kommt den Kindergartenkindern  zugute.

Für die Anbieter ist eine Anmeldung erforderlich bei Martina Pop Telefon 0151-62615776
oder  per E-Mail unter „EB-kath-Kiga@gmx.de“




Volksbank spendet für St. Martin

Für die Krippenkinder im katholischen Kindergarten St. Martin soll ein Gartenbereich gestaltet werden. Die Volksbank Bayern Mitte e.G. hat jetzt für dieses Projekt 500 Euro gespendet. Regionalleiter Thomas Wallmüller und Martin Reichert, Kundenbetreuer bei der Volksbankfiliale in Pappenheim übergaben den Spendenscheck kürzlich an Karin Liebald, die Leiterin des Kindergartens.
Das Team des Kindergartens, der Elternbeirat und die katholische Kirchengemeinde sind natürlich hocherfreut über die großzügige Spende und bedanken sich ganz herzlich bei der Volksbank Raiffeisenbank Pappenheim für ihr finanzielles Engagement.

Foto: Martina Pop