Diebstahl eines Fahrzeuggetriebes – Zeugen gesucht

Am Dienstag, 25.06.2019, gegen 10:.15 Uhr, wurde in Solnhofen in der Ferdinand-Arauner-Straße von einem  Anwesen ein bereits ausgebautes Fahrzeuggetriebe entwendet.

Die bislang unbekannten zwei männlichen Täter gaben sich nach den ersten Ermittlungen als Schrotthändler aus und fragten in der besagten Straße die Anwohner nach Schrott-Gegenständen.
Im Zuge dieser Anfragen wurde von den beiden Personen eine Metallkiste, in welcher sich ein altes Fahrzeuggetriebe aus dem Jahr 1930 befand und im Hofraum eines Anwesens abgestellt war, entwendet.
Das Getriebe hat einen Wert von ca. 1.500 Euro.

Die beiden Männer waren zur Tatzeit mit einem weißen Transporter unbekannter Marke unterwegs.

Eine genauere Personenbeschreibung liegt der Polizei bislang nicht vor.

Zeugen werden gebeten, sich an die Polizeiinspektion Treuchtlingen unter der Rufnummer 09142/964414 zu wenden.




Freibad bis 22 Uhr geöffnet

Das Pappenheimer Freibad passt sich dem Idealen Badewetter an und verlängert die Öffnungszeiten.
Vom Do. 27.06.2019 – Sa. 29.06.2019 ist das Freibad Pappenheim bis 22 Uhr geöffnet.

Der Einlass ist bis bis 21:30 Uhr möglich.

Auch der Freibadkiosk ist bis zum Ende der Öffnungszeit geöffnet.

 




Kradfahrer bei Verkehrsunfall verletzt

Am Montag, 24.06.2019, gegen 06.50 Uhr, ereignete sich in Bieswang ein Verkehrsunfall bei dem ein 48-jähriger Kradfahrer leicht verletzt wurde.

Ein 25-jähriger Pkw-Fahrer übersah beim Überqueren der Fahrbahn den auf der vorfahrtsberechtigten Straße kommenden Kradfahrer. Dieser musste ausweichen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden.
Hierbei stürzte der Zweiradfahrer von seinem Leichtkraftrad und zog sich Schürfwunden und Prellungen zu. Zu einem Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge kam es nicht. Am Kraftrad entstand ein Schaden in Höhe von ca. 1.300.- Euro.




Für das Festjahr gespendet

Die Raiffeisenbank Weißenburg-Gunzenhausen eG hat die Aktivitäten im Festjahr der Freiwilligen Feuerwehr Pappenheim kürzlich mit einer Spende in Höhe von 500 Euro unterstützt. Wie mehrfach berichtet feiert die Pappenheimer Wehr in diesem Jahr das 150jährige Gründungsfest.

Stellvertretend für die ganze Jubelwehr nahmen Kommandant Martin Veitengruber, sowie die Vorstände Maximilian Löffler und Florian Schütz die Zuwendung aus den Händen der Geschäftsstellenleiter Heiko Hüttinger aus Neudorf und Norbert Mittermeier aus Solnhofen entgegen.

Die Unterstützung wird durch den Reingewinn des VR-Gewinnsparens der Landkreisbank ermöglicht und soll die Vereine finanziell entlasten.

Im Verlauf des Festjahres gab es bereits einen Patronatsgottesdienst und einen Festabend auf der Burg Pappenheim (wir haben berichtet).

Der nächste Höhepunkt wird die Ausrichtung des Kreisjugendfeuerwehrtages sein. Der Abschluss des Jubiläumsjahres wird mit  der Kirchweih in Pappenheim gefeiert.

Foto: FFW Pappenheim




Total ausgerastet

In der Nacht von Freitag auf Samstag, 14./15.06.2019, rastete bei der Solnhofener Kirchweih ein 33 Jahre alter Mann im Festzelt total aus und beging eine Vielzahl von Straftaten. Der Beschuldigte erhielt ein Kirchweihverbot für die Dauer der Solnhofener  Kirchweich.

Der Mann war den ganzen Abend aufgefallen, dass er trotz Verbot im Festzelt rauchte, Servicekräfte beleidigte und Maßkrüge auf den Boden warf. Als er dann Schnapsgläser unkontrolliert in die Menge der Festzeltbesucher schleuderte wurde dem Aggressor von Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes ein Verbot Bierzeltverbot ausgesprochen. Diesem kam er allerdings nicht nach, sondern ging sofort auf eine Mitarbeiterin des Sicherheitsdienstes los und wollte ihn würgen.
Durch den Einsatz von Pfefferspray konnte die Frau den Angriff abwehren, zwei weitere Sicherheitsdienstmitarbeiter konnten den 33 Jahre alten Mann zu Boden bringen, fixieren und aus dem Zelt tragen.
Zwischenzeitlich war auch die Polizeiinspektion  Treuchtlingen verständigt worden. Beim Eintreffen von zwei Streifenbesatzungen beleidigte der Beschuldigte die Kolleginnen und Kollegen mit widerwärtigen Ausdrücken.

Trotzdem der Störer gefesselt war, trat und schlug er nach den eingesetzten Polizeikräften, sowie den Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes. Zwei Polizeibeamte wurden durch seine Attacken leicht verletzt, blieben aber dienstfähig, ein 27-jähriger Sicherheitsdienstmitarbeiter wurde durch einen Ellbogencheck schwerer verletzt und musste einen Arzt aufsuchen. Auch gegen die zwischenzeitlich verständigten Mitarbeiter des Rettungsdienstes wehrte sich der Mann massiv. Sie wurden nicht verletzt, der aggressive 33-Jährige konnte zur Behandlung einer Handverletzung ins Krankenhaus Weißenburg verbracht werden.

Der 33 Jahre alte Täter wurde vorläufig festgenommen, in Absprache mit der Staatsanwaltschaft wurde ein Antrag auf Haftbefehl geprüft, der letztendlich aber nicht ausgestellt wurde. Der 33-Jährige, war bei der Tatausführung erheblich alkoholisiert. Ein Test ergab einen Wert von fast 2 Promille. Letztlich wurde ernach der Sachbehandlung am Samstagmittag wieder entlassen.
Gegen den Beschuldigten wurden Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Bedrohung, Beleidigung u. a. eingeleitet.

In Absprache zwischen Polizei und Gemeinde Solnhofen als Sicherheitsbehörde wurde dem 33 Jahre alten Mann für den Rest der Kirchweih Solnhofen bis Dienstag, 18.06.2019 ein Verbot zum Betreten des Festplatzes mit Festzelt ausgesprochen.




Sommerfest im „Haus Altmühltal“

Die Rummelsberger Diakonie lädt am Sonntag, 30. Juni 2019, zu ihrem traditionellen  Sommerfest im „Haus Altmühltal“ in Pappenheim ein. Von 10 bis 18 Uhr herrscht buntes Treiben im idyllischen Park an der Beckstraße.

Eröffnet wird das Fest um wie alle Jahre im 10 Uhr mit einem Gottesdienst im Park, begleitet vom Pappenheimer Kirchenchor.

Ab 11 Uhr gibt es ein Kinderprogramm mit Spielmobil, Bastelaktion und Torwandschießen. An einem Stand der Talentschmiede Altmühltal verkaufen Mitarbeitende dekorative und nützliche Eigenprodukte aus Holz und Stoff. Es gibt Leckeres vom Grill und aus dem Topf, eine Hendlbraterei, eine Salatbar, Crêpes, Kaffee und Kuchen sowie Eis.

Ab 13 Uhr sorgen die Band „watership down“ und die Trommelgruppe „Taktlos“ für gute Stimmung. Außerdem ist ein Glücksrad aufgebaut.

Wer mehr über die Einrichtung der Rummelsberger Diakonie erfahren möchte, kann an einer Führung durch das „Haus Altmühltal“ um 14 oder 15 Uhr teilnehmen.




Friedrich Weickmann in den Ruhestand verabschiedet

Nach 38 Jahren bei der Rummelsberger Diakonie wurde Friedrich Weickmann in den Ruhestand verabschiedet. Der 65-Jährige baute die Talentschmiede Altmühltal, wie die Werkstatt für Menschen mit Behinderung seit Kurzem heißt, in Pappenheim auf zeichnete dann für den  Umzug der Talentschmiede vom Standort Pappenheim nach Treuchtlingen verantwortlich.

Alle Redner würdigten die Leistungen und den Einsatz von Friedrich Weickmann. „Das große Engagement, die hohe Fachlichkeit und der lange Atem, mit dem Sie Ihre Aufgaben angegangen sind und sicherlich auch in Zukunft angehen werden, werden gerne übersehen, wenn man das Understatement erlebt, das Sie als Mensch auszeichnet“, sagte Karl Schulz, Vorstand Dienste der Rummelsberger Diakonie. Er überreichte Weickmann für seinen Einsatz in all den 38 Jahren das goldene Kronenkreuz, die höchste Auszeichnung der Diakonie in Deutschland. Es sei zum großen Teil Weickmanns Verdienst, dass die Rummelsberger Diakonie in der Region einen guten Ruf genieße und als Partnerin geschätzt werde.“




Michael Seyfried unterstützt Bürgerinitiative

Prominenten Besuch gab es in Bieswang am Pfingstmontag.  „Dahoam is Dahoam“- Autor und Schauspieler Michael Seyfried  war in Bieswang und erfuhr von der aktuellen Situation vor Ort.
(BILB) Den Bieswanger Bürgern soll in nächster Nähe ein lauter Industriebetrieb in Form einer Abbundanlage mit bis zu 120 Fahrten von LKW´s, Transportern (und Pkw´s) durch´s Wohngebiet zugemutet werden.

Er besichtigte u.a. den Rosenhof, den bayernweit bekannten therapeutischen Reit- und Ferienbetrieb und sprach mit betroffenen Anwohnern.

Originalzitate von M. Seyfried:

„Ich unterstütze zu 100 % die Forderungen der betroffenen Bürger nach Ablehnung dieser industriellen Abbundanlage im schönen Bieswang am Rand des Wohngebiets!

Der Schutz der Anwohner, der Kinder und älteren Menschen muss doch vorrangig sein!

Der Rosenhof mit seinen Pferden auf den Koppeln liegt ja in direkter Nachbarschaft zu diesem geplanten Industriebetrieb. Unfassbar, dass so eine „Perle“ für behinderte und gesunde Kinder, wie der Rosenhof ins existentielle „Aus“ gestürzt werden soll!

Und wo bleibt der Schutz der benachbarten Betriebe wie einer anderen Ferienpension hier und die im Fortbildungs- und Beratungssektor bekannte Firma Finger & Partner, die in allernächster Hörnähe ihren Firmensitz hat?

Finger & Partner müsste aufgrund der durchdringenden stressauslösenden Rückfahrsignale der großen Gabelstapler der Firma Gegg, die die Firma stundenlang von früh bis spät bombardieren würden, seinen Betrieb in Bieswang aufgeben und fortziehen. Ist so etwas gerecht?

Man darf die wirtschaftlichen Interessen eines einzelnen Betriebes nicht über die Rechte der Anwohner auf Verkehrssicherheit, Lebensqualität und ausreichende Ruhe stellen!

Liebe Bieswanger, lasst euch nicht die Butter vom Brot nehmen!

Wir in Lansing würden uns auch unserer Haut wehren und würden uns für unser schönes Dorf stark machen!

 Ich drücke euch Allen die Daumen!„




Holzstapel in Brand gesetzt

Am Mittwoch, 12.06.2019, gegen 00.30 Uhr, wurde der Polizei mitgeteilt, dass in Übermatzhofen ein Bauwagen brennen würde. Der Bauwagen, der von Jugendlichen als „Treff“ genutzt wird, steht neben einem landwirtschaftlichen Gebäude. Der neben dem Gebäude gelagerte Holzstapel wurde vermutlich vorsätzlich in Brand gesetzt, wodurch eine Mauer erheblich und der Bauwagen leicht beschädigt wurden.

Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 5.000 Euro,  Personen wurden nicht verletzt. Die Freiwilligen Feuerwehren Übermatzhofen und Langenaltheim waren mit 25 Einsatzkräften vor Ort und hatten den Brand schnell gelöscht.

Hinweise zu der Brandlegung werden an die PI Treuchtlingen unter Telefon 09142/9644-0 erbeten.




Der Höhepunkt des Festjahres

Die Freiwillige Feuerwehr Pappenheim hat im historischen Ahnensaal auf der Pappenheimer Burg im Kreise der Feuerwehrmitglieder und ihrer Angehörigen, zusammen mit geladenen Ehrengästen ihr 150jähriges Gründungsfest gefeiert. Otto Schober wurde zum Ehrenkommandant ernannt und gleichzeitig für 40-jährigen Feuerwehrdienst geehrt. Stadtpfarrer Jürgen Poppe und Bergpfarrer Gerd Schamberger weihten in der Burgkapelle die neue Standarte und die Theatergruppe Pappenheim veranschaulichte in einem Einakter die schwierige Gründungsphase der Freiwilligen Feuerwehr Pappenheim vor über 150 Jahren.

Sieben Jahre lang dauerten die Geburtswehen, bis durch die nachhaltigen Aktivitäten des 1861 gegründeten Turnvereins Pappenheim am 2. November 1868 die Freiwillige Feuerwehr Pappenheim aus der Taufe gehoben werden konnte. Aber die freiwilligen Brandbekämpfer hatten damals zunächst kein gutes Ansehen. Der Argwohn des Magistrats, persönliche Eitelkeiten und Flügelkämpfe in der Gesellschaft beeinträchtigten auch damals in Pappenheim schon ein friedliches Miteinander. Ludwig Graf und Herr zu Pappenheim war es dann, der  ein halbes Jahr nach der Gründung  das Ansehen der Freiwilligen Feuerwehr enorm stärkte. Nach dem Brand in der Gräflichen Brauerei  ließ er der Feuerwehr ein Dankschreiben zukommen, indem er seine „höchsteigenen Gefühle inniger Dankbarkeit gegen die hiesige freiwillige Feuerwehr wegen der bei dem jüngsten Brandunglück von ihr geleisteten ersprießlichen Dienste“ zum Ausdruck brachte und der Feuerwehr ein Darlehen von 500 Gulden zur Anschaffung notwendiger Gerätschaften zukommen ließ.

Da hat es durchaus historische Substanz, wenn die Freiwillige Feuerwehr Dr. Albrecht Graf von und zu Egloffstein zum Schirmherrn ihres Jubiläums auswählt.

Dieser hat die Schirmherrschaft im November 2018 sehr gerne angenommen (wir haben berichtet). Zum Festabend hat der Schirmherr mit seiner Familie der Freiwilligen Feuerwehr die Ehre gegeben, wobei sein Sohn, Johannes Graf von und zu Egloffstein, der auch Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr ist, eigens für das Jubiläum aus London angereist ist.

Unter den Ehrengästen befanden sich auch die Geistlichen beider Konfessionen, Pappenheims Bürgermeister Uwe Sinn zusammen mit dem Feuerwehrreferenten Florian Gallus, Landrat Gerhard Wägemann, Bundestagsabgeordneter Arthur Auernhammer und  Landtagsabgeordneter Manuel Westphal. Aus der Führungsriege der Landkreisfeuerwehr waren Kreisbrandrat Werner Kastner, die Kreisbrandinspektoren Volker Satzinger und Eduard Ott, sowie Kreisbrandmeister OttoSchober gekommen.

Ihnen allen galt ein herzliches Willkommen des 1. Vorsitzenden Maximilian Löffler und des 1. Kommandanten Martin Veitengruber.

Dr. Albrecht Graf von und zu Egloffstein betonte in seiner Festrede erneut, dass er die Schirmherrschaft mit großer Freude angenommen habe, weil ihm die hervorragende Bedeutung der Feuerwehr in der Gesellschaft sehr bewusst sei. Darüber hinaus sei es der Grafschaft von alters her ein Anliegen das Allgemeinwohl zu fördern.

Die nun fast ein dreiviertel Jahrhundert andauernde Friedenszeit sei in der 1.000jährigen Geschichte des Landes etwas Einzigartiges und  ganz besonderes. „Trotzdem lässt die Entwicklung in unserem Land an Vielem zweifeln und große Befürchtungen aufkommen“, betonte der Schirmherr.
Umso mehr sei es deshalb zu unterstreichen, dass die Feuerwehren, welche die anspruchsvollste Form des Einsatzes für die Allgemeinheit in Friedenszeiten leisten hier ein sehr deutliches positives Gegenzeichen zum allgemeinen Trend setzen.
Umso unverständlich und in keiner Weise akzeptabel sei es  daher, dass für berechtigten Wünsche der Feuerwehren die verantwortlichen Personen und Gremien „viel zu oft eine mehr als knausrige Haltung zeigen“, legte der Schirmherr den Finger in die Wunde.
Auch dass Einsatzkräfte blockiert, behindert, beschimpft und sogar angegriffen werden bezeichnete er als besonders ekelhaft und niederträchtig.
Aber – so machte Graf Egloffstein den Einsatzkräften zum Schluss seiner Rede Mut : „Seien Sie versichert, dass die große, leider viel zu oft schweigende Mehrheit in unserem Lande Ihre Arbeit zu schätzen weiß, sie achtet und überaus dankbar ist.“

Landrat Gerhard Wägemann lobte die Freiwilligen Feuerwehren als  Nothelfer ohne deren unbezahlbare ehrenamtliche Hilfe „die Wahrung der öffentlichen Sicherheit nicht im Geringsten so gegeben wäre, wie sie es ist.“ Darüber hinaus seien die Feuerwehren fester Bestandteil im kulturellen Leben der Kommunen. Er wünschte der Jubelwehr noch ein gutes Gelingen im Festjahr und eine Sogwirkung des Kreisjugendfeuerwehrtages 2019 in Pappenheim für die Jugendarbeit der Pappenheimer Wehr. Als Anerkennung des Landkreises hatte er für die Jubelwehr ein im Kuvert verpacktes Geschenk mitgebracht.

„Würde es heute noch gelingen eine Freiwillige Feuerwehr zu gründen? Heute, wo alles nach dem Staat schreit? “ Fragte Arthur Auernhammer bei seinem Grußwort. Er verwies auf die ständig wachsenden Herausforderungen und beglückwünschte die Pappenheimer Wehr auch zu der Entscheidung einen Festabend in einem Rahmen zu veranstalten, bei dem die eigenen Mitglieder ihr Jubiläum auch selbst feiern können.

Neben dem  bergen, schützen, retten sei es auch die Kameradschaft beim Einsatz und beim Feiern die eine Feuerwehr ausmacht, betonte Manuel Westphal in seinem Grußwort. Er begrüßte es sehr, dass die Pappenheimer Wehr eine intakte Jugendfeuerwehr und einen  beachtlichen Frauenanteil habe. „Da müssen andere Wehren noch dran arbeiten“ meinte Westphal.

Für die Stadt Pappenheim überbrachte Bürgermeister Uwe Sinn die besten Wünsche und verknüpfte den Dank an die Einsatzkräfte auch mit dem Dank an deren Angehörige.  Mitgebracht hatte Bürgermeister Sinn auch  Nadine Gempel, die für die Sparkasse Mittelfranken Süd die Filiale Pappenheim leitet. Sie übergab an die Pappenheimer Wehr einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro.

Die Grüße und Glückwünsche überbrachte Kreisbrandrat Werner Kastner von der Landkreisfeuerwehr und auch im Namen aller weiteren 126 Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises. Pappenheim sei eine wichtige Stützpunktfeuerwehr im Landkreis und  der Kreisbrandrat dankte der Stadt für die Unterstützung der Feuerwehren. Allerdings forderte Kastner erneut, für diese wichtige Feuerwehr in Pappenheim ein neues Feuerwehrhaus zu planen und zu verwirklichen. Der momentane Zustand des Feuerwehrhauses sei nicht mehr zeitgemäß.

Ehrungen, Ernennungen und Ausbildung

In diesem würdigen Rahmen in den 1000 Jahre alten Mauern der Burg  wurde  Susanne Lampmann, die erste Frau in den Reihen der aktiven Feuerwehrkräfte und Günter Hanke für eine 25-jährige aktive Dienstzeit ausgezeichnet.

Kreisbrandmeister Otto Schober, der bis Dezember letzten Jahres 29Jahre lang Kommandant der Pappenheimer Feuerwehr war bekam die Auszeichnung für 40 Jahre aktiven Feuerwehdienst.

Zu seiner großen Überraschung bedachte ihn die Vorstandschaft mit dem Amt des Ehrenkommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Pappenheim.

Mit Beförderungen und der Übergabe von Zeugnissen erinnerte 1. Kommandant Martin Veitengruber bei dem Festabend auch an die dienstlichen Angelegenheiten.

So erhielt der 2. Kommandant Michele Eckerlein die Ernennung zum Oberlöschmeister. Timor Razakov hat den Maschinistenlehrgang für Tragkraftspritzen und Löschfahrzeuge erfolgreich abgeschlossen und Moritz Herzner hat den Grundkurs als Motorsägenführer absolviert.

Ihre Urkunden für das Basismudul 1 bei der Modularen Truppmannausbildung erhielten

Luisa Bronkorsky, Anna Maria Burzler, Maleen Lampmann und  Till Leinweber.

Standarte eingeweiht

Zum 150. Gründungsfest hat sich die Freiwillige Feuerwehr Pappenheim eine Standarte angeschafft, die bei einer feierlichen Andacht in der Burgkapelle von Stadtpfarrer Poppe und Pfarrer Schamberger geweiht und gesegnet wurde. Das neue Prachtstück ziert bereits ein prunkvolles Fahnenband, das der Schirmherr gestiftet hat. Und auch an den Anschaffungskosten will sich Graf Egloffstein beteiligen.

Gelebte Geschichte

Zum Abschluss es offiziellen Teils gab es einen Einakter, den Anette Pappler für die Theatergruppe Pappenheim nach Auswertung historischer Aufzeichnungen inszeniert und organisiert hat. In dem Stück zeigten die Turner Holger Wenzel, Lutz Arnold, Fabian Schober, Maximilian Löffler, Thomas Henle und Manfred Walter, wie es bei der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Pappenheim vor 150 Jahren zugegangen sein mag. Die historisch belegten Personen sind Bürgermeister Rukwid (Günther Kleber), Bezirkstierarzt Wilhelm Deisinger (Daniel Enderlein) und Notar Schöntag (Benedikt Herzog).




Sparkasse spendet für die Jubelwehr

Die Sparkasse Mittelfranken Süd hat bei Festakt auf der Burg Pappenheim anlässlich des 150jährigen Gründungsfestes der Freiwilligen Feuerwehr Pappenheim 1.000 Euro gespendet. Überbracht hat den Spendenscheck Nadine Gempel, die seit Juli 2018 die Sparkassenfiliale in Pappenheim führt. Im Namen der Sparkasse überbrachte sie auch  Glückwünsche zum Jubiläum und  die besten Wünsche für die weitere Entwicklung und das segensreiche Wirken der Feuerwehr. Angeregt hatte die Spende Bürgermeister Uwe Sinn, der als Mitglied im Verwaltungsrat der Sparkasse Mittelfranken Süd tätig ist. (Weiterer Bericht über den Festakt folgt)




Aus dem Hinterhalt angegriffen

Bei einem Anfriff aus dem Hinterhalt wurde in Solnhofen eine 39-jährige Frau vereltzt und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Ein schon länger andauernder Streit zwischen zwei Familien in Solnhofen eskalierte wieder einmal, wie die Polizei meldet.
Demnach verabredeten sich eine 39-jährige Frau und ihr Mann aus Solnhofen mit zwei eben-falls aus Solnhofen stammenden 39-jährigen und 46-jährigen Männern zu einem klärenden Gespräch.

Als die Frau aus dem Pkw ausstieg, griff sie einer der beiden Männer aus dem Hinterhalt an und schlug ihr mit den Fäusten ins Gesicht. Als ihr Ehemann zu Hilfe kommen wollte, schlug auch der zweite Angreifer auf die Frau ein. Der verletzten Frau und ihrem Mann gelang es schließlich sich in ihren Pkw zu flüchten und sich dort einzusperren, woraufhin sich die Angreifer entfernten.
Die verletzte Frau wurde mit diversen Prellungen ins Krankenhaus eingeliefert. Gegen die beiden bekannten Angreifer wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.