Diebstahl eines Fahrzeuggetriebes – Zeugen gesucht

Am Dienstag, 25.06.2019, gegen 10:.15 Uhr, wurde in Solnhofen in der Ferdinand-Arauner-Straße von einem  Anwesen ein bereits ausgebautes Fahrzeuggetriebe entwendet.

Die bislang unbekannten zwei männlichen Täter gaben sich nach den ersten Ermittlungen als Schrotthändler aus und fragten in der besagten Straße die Anwohner nach Schrott-Gegenständen.
Im Zuge dieser Anfragen wurde von den beiden Personen eine Metallkiste, in welcher sich ein altes Fahrzeuggetriebe aus dem Jahr 1930 befand und im Hofraum eines Anwesens abgestellt war, entwendet.
Das Getriebe hat einen Wert von ca. 1.500 Euro.

Die beiden Männer waren zur Tatzeit mit einem weißen Transporter unbekannter Marke unterwegs.

Eine genauere Personenbeschreibung liegt der Polizei bislang nicht vor.

Zeugen werden gebeten, sich an die Polizeiinspektion Treuchtlingen unter der Rufnummer 09142/964414 zu wenden.




Dann können wir zusperren

Zu unserem Artikel „Gemeindliches Einvernehmen durchgedrückt““ hat uns Sabine Dier, die Betreiberin des Rosenhofs in Bieswang einen Leserbrief zukommen lassen, der nachfolgend veröffentlicht wird.

Wenn die Pläne der Zimmerei Gegg GmbH verwirklicht werden, dann können wir zu sperren!
Das vom Stadtrat abgesegnete Verkehrsaufkommen ist mindestens das 10-fache des jetzigen Verkehrsaufkommens.
Mit dem Lärm der geplanten Abbundanlage und dem geplanten 16 Stunden Betrieb bis 22.30 Uhr und dem damit verbundene Verkehrsaufkommen ist ein Urlaub und Therapiestunden bei uns am Hof unmöglich.
Wir sind ein heilpädagogischer Reiterhof. Wir arbeiten mit der Frühförderung Treuchtlingen, dem Kinderdorf Marienstein, dem Montessorikindergarten Wasserzell und mit dem Verein Horizonte e.V. zusammen. Bei uns findet alles im Freien am Hof und in der unmittelbaren Umgebung statt. Wir haben ganzheitliche Urlaubsangebote in der Schulzeit und in den Ferien. Unser Konzept beruht auf Outdoor für Therapeutische Einrichtungen der Kinder -und Jugendhilfe, Schulen, insbesondere Förderschulen, Kindergärten und Familien und Jugendeinrichtungen wie Kreisjugendring. Wer macht in einem Gewerbegebiet Urlaub?
Unseren Reiterhof in Bieswang gibt es seit 22 Jahren. Damals gab es in der Umgebung nur Landwirtschaft und die Zufahrtsstraße war eine Sackgasse und wurde hauptsächlich von Anwohnern befahren. Unter diesem Aspekt haben wir investiert.
Beim Kauf 2012 war die Zimmerei Gegg GmbH eine kleine Zimmerei. Wir haben vor dem Kauf und vor der Renovierung den Standort überprüft, ob sich an diesem Standort ein Urlaubshof für therapeutisches Reiten verwirklichen lässt und haben alle Genehmigungen dafür vorab eingeholt und erhalten. Unser Lebenswerk „Rosenhof“ wurde mit viel Herzblut und Engagement verwirklicht. Der Hof ist die Lebensgrundlage der Besitzerin Sabine Dier. Alle Finanzen die in einem Leben verdient werden können – stecken in diesem Hof. Es gibt für Frau Dier und den Rosenhof keine Alternative! Es gibt keine Möglichkeit den Standort zu wechseln! Auch wir müssen unser Geld verdienen und haben wirtschaftliche Interessen!
Wir haben Bestandsschutz! Unsere Existenz ist gefährdet.
Wir beschäftigen momentan 4 Ganztagskräfte, 2 Halbtagskräfte und 5 Aushilfskräfte und die Besitzerin des Rosenhofs. Diese Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel!
Es geht nicht um die Frage: „Zimmerei Gegg GmbH oder Rosenhof“. Sondern es geht darum, dass die Abbundanlage, nicht die komplette Zimmerei, an einem geeigneten Standort betrieben werden soll, nämlich dem Industriegebiet in Bieswang!
Das wäre eine win – win Situation für die Zimmerei (welche dann weiter expandieren kann), die Pension Zippel, Firma Finger und Partner, den Leader geförderten Erlebnisbauernhof Weddige für Artenvielfalt und Gesundheit, für die Besucher von Gemeindehaus und Friedhof, das Seniorenheim, für die Schulkinder auf dem Weg zur Bushaltestelle, den Rosenhof, und die Anlieger!

Sabine Dier
Rosenhof Bieswang e. V.

Hinweis:
Leserbriefe geben immer die Meinung des Verfassers wieder. Sie sind nicht eine Stellungnahme des Pappenheimer Skribenten.




Total ausgerastet

In der Nacht von Freitag auf Samstag, 14./15.06.2019, rastete bei der Solnhofener Kirchweih ein 33 Jahre alter Mann im Festzelt total aus und beging eine Vielzahl von Straftaten. Der Beschuldigte erhielt ein Kirchweihverbot für die Dauer der Solnhofener  Kirchweich.

Der Mann war den ganzen Abend aufgefallen, dass er trotz Verbot im Festzelt rauchte, Servicekräfte beleidigte und Maßkrüge auf den Boden warf. Als er dann Schnapsgläser unkontrolliert in die Menge der Festzeltbesucher schleuderte wurde dem Aggressor von Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes ein Verbot Bierzeltverbot ausgesprochen. Diesem kam er allerdings nicht nach, sondern ging sofort auf eine Mitarbeiterin des Sicherheitsdienstes los und wollte ihn würgen.
Durch den Einsatz von Pfefferspray konnte die Frau den Angriff abwehren, zwei weitere Sicherheitsdienstmitarbeiter konnten den 33 Jahre alten Mann zu Boden bringen, fixieren und aus dem Zelt tragen.
Zwischenzeitlich war auch die Polizeiinspektion  Treuchtlingen verständigt worden. Beim Eintreffen von zwei Streifenbesatzungen beleidigte der Beschuldigte die Kolleginnen und Kollegen mit widerwärtigen Ausdrücken.

Trotzdem der Störer gefesselt war, trat und schlug er nach den eingesetzten Polizeikräften, sowie den Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes. Zwei Polizeibeamte wurden durch seine Attacken leicht verletzt, blieben aber dienstfähig, ein 27-jähriger Sicherheitsdienstmitarbeiter wurde durch einen Ellbogencheck schwerer verletzt und musste einen Arzt aufsuchen. Auch gegen die zwischenzeitlich verständigten Mitarbeiter des Rettungsdienstes wehrte sich der Mann massiv. Sie wurden nicht verletzt, der aggressive 33-Jährige konnte zur Behandlung einer Handverletzung ins Krankenhaus Weißenburg verbracht werden.

Der 33 Jahre alte Täter wurde vorläufig festgenommen, in Absprache mit der Staatsanwaltschaft wurde ein Antrag auf Haftbefehl geprüft, der letztendlich aber nicht ausgestellt wurde. Der 33-Jährige, war bei der Tatausführung erheblich alkoholisiert. Ein Test ergab einen Wert von fast 2 Promille. Letztlich wurde ernach der Sachbehandlung am Samstagmittag wieder entlassen.
Gegen den Beschuldigten wurden Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Bedrohung, Beleidigung u. a. eingeleitet.

In Absprache zwischen Polizei und Gemeinde Solnhofen als Sicherheitsbehörde wurde dem 33 Jahre alten Mann für den Rest der Kirchweih Solnhofen bis Dienstag, 18.06.2019 ein Verbot zum Betreten des Festplatzes mit Festzelt ausgesprochen.




Die Sichtweise eines Bieswanger Bürgers

Zu unserem Artikel „Bürgerinitiative hofft auf das Landratsamt“ hat uns Roland Kiermeyer einen Leserbrief zukommen lassen, der nachfolgend veröffentlicht wird.

Von den rund 60 Anliegern auf dem veröffenltichten Bild wohnen nicht alle in den beschriebenen Straßen und ein Teil ist erst gar nicht aus Bieswang. Aufgrund welcher Rechtsgrundlage hätte der Stadtrat anders entscheiden sollen? Die Firma Gegg hat doch alle entsprechenden Gutachten vorgelegt. Deshalb konnten unsere roten Gutmenschen im Stadtrat locker gegen die Mehrheit stimmen. Doch im Jahr 2002 stimmten auch diese, zumindest ein Herr Gronauer und eine Frau Seuberth dafür, dass die Firma Gegg den anliegenden Feldweg zur Anlieferung nutzen darf. Wobei sich die Anlieferung über diesen Feldweg erledigt hat, da unser Bürgermeister gegen diesen Beschluss das Schild “Lieferverkehr frei“ eigenmächtig entfernen ließ. Aber das ist bei unserer Stadt nichts neues, denn Ratsbeschlüsse sind hier eh nur als grober Anhalt zu betrachten.

Ich als Anwohner der Bgm. Rachinger Str. kann diesen Rummel nicht ganz nachvollzeihen und hier kann ich für einen Großteil dieser Straße sprechen. Sicher gibt es den ein oder anderen der sich Sorgen macht. Aber hier zu schreiben, dass bei allen Anwohnern das blanke Entsetzen ausgebrochen ist, ist schlicht und ergreifend gelogen. Hier hätte der Verfasser seine Hausaufgaben für eine unparteiische und unabhängige Berichterstattung besser machen müssen!

Zum Thema Verkehr kann ich nur sagen, es ist richtig das es in diesem Bereich der Straße teilweise keinen Gehweg gibt. Aber wenn es für Kinder zu gefährlich ist und diese leider nicht mehr vors Haus können, kann es nicht sein das Eltern den noch vorhandenen Gehweg für sich beanspruchen und mit ihren Fahrzeugen zuparken, weil in der Hofeinfahrt und in deren Garage eine Armada an abgemeldeten Fahrzeugen stehen (Ludolfs). Genauso die Aussage: „Wenn ein Lkw vorbeifährt wackelt das ganze Haus“ kann ich so in diesem Streckenabschnitt nicht ganz nachvollzeihen, denn wenn ich durch diesen Abschnitt fahre ist zu 75% die Straße halbseitig durch Kunden des Reiterhofes und der Pension blockiert. Jetzt muss man wissen das es für einen Lkw schon schwierig wird hier schneller als 20 km/h zu fahren. Abhilfe könnte man hier nur schaffen, wenn beide für ausreichend Parkplätze sorgen würden und eine 30km/h Geschwindigkeitsbegrenzung eingeführt wird. Natürlich sollte man dann auch seinen Pferdeanhänger nicht auf diesen Plätzen parken.

Ich persönlich weise weder der   Bürgerinitiative „L(i)ebenswertes Bieswang“ noch der Zimmerei Gegg die Schuld an dem momentanen Zustand zu, sondern der Stadt Pappenheim. Schon vor 15 Jahren war absehbar das sich hier ein junger Unternehmer etwas aufbaut und es nicht bei einem Zweimannbetrieb bleiben würde. Hat die Stadt dem jungen Unternehmer einmal ein entsprechendes Grundstück im Gewerbegebiet angeboten, bevor er sich durch Baumaßnahmen vergrößerte? Meines Wissens nicht! Wie auch? Die Stadt besitzt bis heute keine entsprechenden Flächen und auch wenn die Abbundanlage ins Gewerbegebiet ausgesiedelt werden würde, wer hätte dann den Verkehr? Die Hauptstraße und die Hutgasse! Durch diese Straßen, in denen übrigens auch Kinder wohnen, wird ein Gewerbegebiet mit ca. 200 Arbeitsplätzen versorgt. Darüber hat sich natürlich keiner derer, die auf dem Bild sind Gedanken gemacht. Hauptsache ich bin den Verkehr los! Viel Spaß den Anwohnern in der Hauptstraße und der Hutgasse. Das sind dann wieder einmal die Dummen. Denn die haben wirklich ein Verkehrsproblem und dort wackeln wirklich die Wände, wenn tonnenschwere Traktoren und Lkw´s in die Hutgasse einbiegen. Übrigens die Firma Gegg beschäftigt nicht einmal 10 Personen und wird hier als Industriebetrieb hochgespielt. Was sind da die Firmen Krause, Fensterbau Rachinger und die Metzgerei Wörlein? Industriekonzerne?

Noch ein Wort zum Signalhupen rückwärtsfahrender Stapler. Natürlich ist das hupen ab und an zu hören, aber nicht wie im Vorbericht beschrieben, dass dies Stunden lang der Fall ist. Wie oben bereits erwähnt wohne ich in der Bgm. Rachinger Str. ca. 200-220m von der Zimmerei entfernt (Luftlinie) und auch andere Nachbarn mit denen ich gesprochen habe können das bestätigen, dass dies nicht der Fall ist. Die Arbeiter haben etwas anderes zu tun als stundenlang mit dem Stapler rückwärts zu fahren. Die sind den ganzen Tag auf der Baustelle und müssen dort durch harte Arbeit ihr Geld verdienen.

Zu Guter Letzt möchte ich noch anfügen, dass ich mit keiner der hier betroffenen Personen ein persönliches Problem oder Streitigkeiten habe. Ganz im Gegenteil! Aber eine Diskussion sollte immer sachlich, fair und offen verlaufen. Nicht wie die momentan geführte Diskussion, bei der teilweise übers Ziel hinausgeschossen wird. Es kann nicht sein das Stadträte, die ein Ehrenamt ausüben, öffentlich beleidigt und aufgrund ihrer Meinung wirtschaftlich abgestraft werden. Wir sind doch hier nicht in einer Bananenrepublik.

Roland Kiermeyer
Bieswang

Hinweis:
Leserbriefe geben immer die Meinung des Verfassers wieder. Sie sind nicht eine Stellungnahme des Pappenheimer Skribenten.

 




Aus dem Hinterhalt angegriffen

Bei einem Anfriff aus dem Hinterhalt wurde in Solnhofen eine 39-jährige Frau vereltzt und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Ein schon länger andauernder Streit zwischen zwei Familien in Solnhofen eskalierte wieder einmal, wie die Polizei meldet.
Demnach verabredeten sich eine 39-jährige Frau und ihr Mann aus Solnhofen mit zwei eben-falls aus Solnhofen stammenden 39-jährigen und 46-jährigen Männern zu einem klärenden Gespräch.

Als die Frau aus dem Pkw ausstieg, griff sie einer der beiden Männer aus dem Hinterhalt an und schlug ihr mit den Fäusten ins Gesicht. Als ihr Ehemann zu Hilfe kommen wollte, schlug auch der zweite Angreifer auf die Frau ein. Der verletzten Frau und ihrem Mann gelang es schließlich sich in ihren Pkw zu flüchten und sich dort einzusperren, woraufhin sich die Angreifer entfernten.
Die verletzte Frau wurde mit diversen Prellungen ins Krankenhaus eingeliefert. Gegen die beiden bekannten Angreifer wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.




Genussmarkt bei der Gartenschau

Am Samstag, 8. Juni 2019 und Sonntag, 9. Juni 2019 findet der erste Wassertrüdinger Genussmarkt entlang der Marktstraße statt. Von 10 bis 18 Uhr präsentieren und verkaufen rund dreißig Anbieter, Direktvermarkter und Produzenten aus der gesamten Region ihre Waren.

An insgesamt drei Standorten finden sich außerdem Plätze, die von heimischen Brauereien aus der Umgebung bespielt werden. Diese sogenannten Biergärten laden zum Verweilen und Probieren ein. Das Angebot ist vielfältig: Getränke, Eingelegtes und Eingemachtes, Fleisch- und Wurstwaren, Honig, geräucherte Forellen, Kartoffelchips, Spargel, Öle, Kräuter aber auch Käse, Nudeln, Kaffee, Backwaren, Crepes, Waffeln und vieles mehr, können erstanden oder direkt vor Ort verzehrt werden. Am Samstag findet zudem um 15 Uhr ein Auftritt der Wassertrüdinger Tanzgruppe Dance14s statt. Am Sonntag, den 9. Juni – dem Straßenmusikfestival – platzieren sich rund um den Markt zahlreiche Musikerinnen und Musiker auf den beiden Gartenschau-Geländen (Wörnitzpark und Klingenweiherpark) sowie in der Innenstadt und überraschen die Gäste mit bunten und kontrastreichen Sounds.

Ausreichend Parkplätze für die Besucher des Genussmarktes, der Gartenschau sowie des Straßenmusikfestivals stehen auf dem offiziellen Gartenschauparkplatz in der Oettinger Straße 56 zur Verfügung (Kosten pro Tag 3,- €). Der Parkplatz ist von den Zufahrtsstraßen aus Ansbach, Dinkelsbühl und Oettingen kommend mit dem Logo der Gartenschau ausgeschildert. Die Innenstadt ist für die Veranstaltung komplett gesperrt.




Sehr einfach zu erklären

Claus Dietz, der Zweite Bürgermeister desr Stadt Pappenheim hat uns einen Leserbrief zukommen lassen, in dem er zu seinen Aktivitäten im Amt des Bürgermeisters Stellung nimmt. Dieser wird nachfolgend veröffentlicht.:

Zum Bericht WT: „Wenn der Wahlkampf seltsame Blüten treibt“

Was habe ich falsch gemacht?
Die mir vorgeworfene Aktivität in Abwesenheit des ersten Bürgermeisters ist sehr einfach zu erklären: Es handelt sich schlicht und ergreifend um normale Tagesgeschäfte die erledigt werden müssen. Laut unserer Geschäftsordnung sind Anträge von Stadträten in der nächsten Sitzung zu behandeln. Dies galt für meinen Antrag genauso, wie für den Antrag von Kollege Karl Satzinger für den Pelzmärtelmarkt. Dieser für die Stadt Pappenheim überaus wichtige Punkt war trotz rechtzeitigem Eingang vom ersten Bürgermeister nicht auf die Tagesordnung genommen worden.

Weitere Punkte wie Ausnahmegenehmigung einer Gartenhütte, Entsorgung von Klärschlamm und Zustimmung des Bebauungsplans in Rehlingen kamen noch dazu.

Warum soll man einen Pappenheimer Bürger oder eine Nachbargemeinde wochenlang an ihren Vorhaben behindern, oder die dringend notwendige Klärschlammbeseitigung verzögern?

Dies sind leider keine Einzelfälle, sondern mit diesem Problem müssen wir bereits seit Jahren leben.

In unserer konstituierenden Sitzung hatten wir festgelegt, dass zur Sitzungseinladung die Beschlussvorlagen mit vorliegen sollen. Dies war bis jetzt nur sehr selten der Fall.

Trotz der recht umfangreichen letzten Sitzung lagen zum Ladungstermin zu allen Tagesordnungspunkten die Beschlussvorlagen rechtzeitig vor.

Wir haben in Pappenheim eine sehr engagiert arbeitende und kompetente Verwaltung, der ich hier für ihre Arbeit meinen Dank und mein Lob aussprechen möchte.

Man sieht, dass relativ einfach sehr viel erreicht werden kann, wenn Bürgermeister und Verwaltung Hand in Hand arbeiten.

Claus Dietz (FW)

2. Bürgermeister der
Stadt Pappenheim

Hinweis:
Leserbriefe geben immer die Meinung des Verfassers wieder. Sie sind nicht eine Stellungnahme des Pappenheimer Skribenten.




Beindruckende Schau nachhaltiger Heimatschätze

In Wassertrüdingen wurde am Freitag, 24.Mai eine beeindruckende Gartenschau mit knapp 2.000 Gästen feierlich  eröffnet.  Ministerpräsident Dr. Markus Söder durchschnitt nach dem Startschuss offiziell das Blumenband am neu gebauten Regionalpavillon.

 Die offizielle Eröffnungsfeier begann um 10 Uhr  mit geladenen Gästen aus Politik,  Wirtschaft und Verbänden unter der Moderation des BR-Moderators Thomas Giebelhausen mit der Begrüßung des 1. Bürgermeisters von Wassertrüdingen Stefan Ultsch. Er erläuterte wie viel Herzblut der Mitwirkenden in die Großveranstaltung in der kleinen Stadt geflossen ist. Zahlreiche Freiwillige, Arbeiter, Hilfskräfte oder Landschaftsgärtner haben in den letzten Tagen noch einmal alles gegeben, um den Besuchern das Beste bieten zu können. Ministerpräsident Dr. Markus Söder unterstrich in  seiner Eröffnungsrede die Wichtigkeit von Gartenschauen für kleinere Kommunen – denn sie bringen Lebensqualität in den für Bayern extrem wichtigen ländlichen Raum.

Bei einer Gesprächsrunde mit Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth, dem Bayerischen Umweltminister Thorsten Glauber, dem Landrat des Landkreises Ansbach Dr. Jürgen Ludwig und dem Vorsitzenden der Bayerischen Landesgartenschau GmbH Roland Albert wurde das interessante  Thema der städtebaulichen Entwicklung diskutiert.
Von der positiven Strahlkraft der Gartenschau auf die Stadt Wassertrüdingen, konnte man sich bei dem anschließenden Rundgang eindrucksvoll überzeugen.
Zunächst ging es durch die zwei individuell gestalteten Themen- und Partnergärten. Beim Regionalpavillon der drei Landkreise Ansbach, Weißenburg-Gunzenhausen und Donau-Ries angekommen, durchtrennte der Ministerpräsident mit einer Heckenschere  das Eröffnungs-Blumenband der Gartenschau. Zur Seite standen ihm dabei Roland Albert, Vorsitzender der Landesgartenschau GmbH, 1. Bürgermeister von Wassertrüdingen Stefan Ultsch, Umweltminister Thorsten Glauber und der Landrat des Landkreises Ansbach Dr. Jürgen Ludwig. Gesanglich begleitet wurde der feierliche Akt vom Bürgermeisterchor aus Ansbach.

Beim Beitrag der regionalen Landwirte, zwischen Feldern und Wiesen wurde die Gartenschau, ihre Besucher und die Mitarbeiter ökumenisch von den beiden Pfarrern Wassertrüdingens, Dekan Hermann Rummel und Pfarrer Francesco Benini, gesegnet. Ein buntes Rahmenprogramm mit Stelzenläufern und Auftritten rundete die Eröffnungsveranstaltung ab. Am Abend fand der Tag mit einem Konzert des Windsbacher Knabenchors und der Musikgruppe Anna Lou seinen Ausklang.

Pappenheimer Künstlerin bei der Gartenschau

Am Sonntag, den  23. Juni wird die Pappenheimer Künstlerin Birgit van der Gang auf der Gartenschau in Wassertrüdingen das Töpferhandwerk präsentieren. Ein besonderer Hinweis folgt.

Als eine von mehreren nachhaltigen Wertschöpfungen der Gartenschau in Wassertrüdingen wurde z.B. ein  Deich als Hochwasserschutzmaßnahme angelegt. Die dadurch entstandene neue Parkanlage steht nach der Gartenschau als Naherholungsort mit Liegeflächen für Bürger und Gäste zur Verfügung.

Die Gartenschau der Heimatschätze in Wassertrüdingen bietet die Möglichkeit bei einem ausgiebigen Rundgang zwei durch die Altstadt verbundene Parkteile  zu bestaunen. Sommerblumenbeete, eine sanierte Stadtmauer, einen Regionalladen oder aber die Mustergräber auf dem Friedhof sind hier besonders charmant präsentiert.

Floristische Präsentationen, vermischt mit künslerischen Elementen, die natürliche Landschaft und das goldene Glitzern des Weihersteigs sind die Highlights  im Klingenweiherpark.

Der gesamte Bereich der  Gartenschau ist Barrierefrei gestaltet und im Eintrittspreis ist die Benutzung von Shuttlebussen enthalten. Diese Busse verkehren im Halbestunden-Takt und bieten die Möglichkeit sich an verschiedene Stationen des weitläufig langgezogenen Gartenschaugeländes bringen zu lassen.

Pappenheimer Künstlerin bei der Gartenschau

Am Sonntag, den  23. Juni wird die Pappenheimer Künstlerin Birgit van der Gang auf der Gartenschau in Wassertrüdingen das Töpferhandwerk präsentieren. Ein besonderer Hinweis folgt.




Keinen Anstand

Zu unserem Artikel „Der Bürgermeister-Kirchweih-Krieg“ hat uns der 2. Bürgermeister Claus Dietz einen Leserbrief zukommen lassen, der nachfolgend veröffentlicht wird:

Keinen Anstand
Der Stadtrat der Stadt Pappenheim hat in der Sitzung am letzten Donnerstag mehrheitlich entschieden auf kostenpflichtige Anzeigen seitens der Stadt „Grußworte, Bürgermeister mit Bild“ zu den Ortsteilkirchweihen zu verzichten. Es handelt sich hierbei zwar nur um eine Richtlinie, aber die weitere Schaltung dieser Art Anzeige anlässlich der Zimmerner Kirchweih zeigt eindeutig Bürgermeister Uwe Sinns Wertschätzung des Pappenheimer Stadtrats.

Zu diesem Verhalten fällt mir nur ein Zitat von Abraham Lincoln ein: „Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.“

Claus Dietz (FW)
2. Bürgermeister der
  Stadt Pappenheim

Hinweis:
Leserbriefe geben immer die Meinung des Verfassers wieder. Sie sind nicht eine Stellungnahme des Pappenheimer Skribenten.

 




Hinweise zum Pelzmärtelmakt

Karl Satzinger hat uns zum Thema Pelzmärtelmarkt einen Leserbrief zukommen lassen, in dem er seine Sicht der Dinge und den Wortlaut des  von allen Fraktionen unterstützen Pelzmärtelmakt-Antrags der Öffentlichkeit vorstellt.

Gemeinsam packen wir das.
Dankenswerter Weise haben sich alle vier Stadtratsfraktionen gemeinsam für eine Neuauflage des Pelzermärtelmarktes ausgesprochen.
Für das Vertrauen möchte ich mich bei meinen Stadtratskolleginnen und Kollegen vorab bedanken.

Nun gilt es den Beschluß umzusetzen. Bürger zum mitmachen zu animieren und auch Vereine und Gruppen anzusprechen.
Das diese Abstimmung einen positiven Verlauf genommen hat liegt auch an dem Umstand das der Pelzermärtelmarkt zu keinem Zeitpunkt strittig war.
Nun möchte ich noch auf zwei Passagen in unserem Antrag aufmerksam machen:
Es sollen neben ortsfremden Fieranten vorrangig aber allen Pappenheimer Gewerbetreibenden, Vereinen, Kindergärten und interessierten Bürgern die Möglichkeit gegeben werden, sich an diesem Markt zu beteiligen. Und: Ein Nachweis der angefallenen Kosten ist dem Stadtrat zeitnah nach Abschluss vorzulegen.

Die noch zu beschließende Finanzierung soll über den Haushalt 2019 erfolgen.
Kurzum es soll wieder ein Markt von Pappenheimern für Pappenheim sein. Gemeinsam packen wir das.
Karl Satzinger
Fraktionsvorsitzender
der Bgl Pappenheim.

Hinweis:
Leserbriefe geben immer die Meinung des Verfassers wieder. Sie sind nicht eine Stellungnahme des Pappenheimer Skribenten.

Antragstext von Karl Satzinger  zur Neuauflage des Pelzmärtelmarktes:

Antrag zur erneuten Durchführung des Pelzmärtelmarktes im November 2019
als Städt. Veranstaltung.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Sinn

Die Fraktionsvorsitzenden der Freien Wähler;der SPD; der CSU und der Bürgerliste Pappenheim beantragen hiermit eine Beratung und Beschlussfassung zur nächsten öffentlichen Stadtratssitzung über die erneute Durchführung des Pelzmärtelmarktes 2019 als städtische Veranstaltung.

Sachverhalt:
Wie schon in den vergangenen zwei Jahren soll auch 2019 wieder ein Pelzmärtelmarkt als städtische Veranstaltung in Pappenheim stattfinden.

Als Veranstaltungsort soll der Marktplatz und wenn es die Beteiligung der Fieranten zulässt, die Deisinger Straße sein. Dies sollte das Org.-Team eigenverantwortlich festlegen.

Es sollen neben ortsfremden Fieranten vorrangig aber allen Pappenheimer Gewerbetreibenden, Vereinen, Kindergärten und interessierten Bürgern die Möglichkeit gegeben werden, sich an diesem Markt zu beteiligen.

Die Organisation soll seitens der Stadt (wie schon im Vorjahr) der Sachbearbeiter der Stadt Pappenheim als verantwortliche Person und eine weitere Angestellte des Rathauses sein. Weiterhin haben sich bis dato drei Mitglieder der Werbegemeinschaft bereiterklärt sich bei der Organisation und Durchführung zu beteiligen. Eine Erweiterung des Organisationsteams soll möglich sein.

Den Geschäften der Innenstadt ist es zu ermöglichen Ihre Geschäfte wie bei einem Markt üblich zu öffnen.

Es wurde in Pappenheim ein Projektfond aufgelegt. Dieser kann auch in diesem Jahr wieder für bestimmte Attraktionen verwendet werden.

Da die Stadt Pappenheim nicht berechtigt ist einen Antrag für Kostenübernahmen aus dem Projektfond zu stellen, soll dies, wenn nötig, über die Werbegemeinschaft geschehen.

Der Kostenrahmen soll nach Vorlage eines Veranstaltungsprogramms und einer Kostenschätzung des Org-Teams vor der Durchführung beschlossen werden.

Ein Nachweis der angefallenen Kosten ist dem Stadtrat zeitnah nach Abschluss vorzulegen.

Die noch zu beschließende Finanzierung soll über den Haushalt 2019 erfolgen.

Beschlussvorschlag:
a) Der Stadtrat der Stadt Pappenheim beschließt auch 2019 einen Pelzmärtelmarkt zuveranstalten.

b) Weiterhin als Veranstalter des Pelzmärtel-Marktes aufzutreten
c) die Organisation des Pelzmärtel-Marktes 2019 von dem zuständigen Sachbearbeiter für Veranstaltungen der Stadt Pappenheim, einer zusätzlichen Angestellten der Verwaltung und noch zu benennenden Mitgliedern zu übertragen (sollte wieder erwarten keine Bereitschaft Dritter bestehen, ist die Durchführung erneut zu Diskutieren).
d) Der Kostenrahmen soll nach Vorlage eines Veranstaltungsprogramms und einer Kostenschätzung des Organisationsteams beschlossen werden.

Durch den Pelzmärtel-Markt soll das gesellschaftliche Leben im Stadtgebiet Pappenheim und den Ortsteilen gefördert werden.

Oder: Der Stadtrat der Stadt Pappenheim beschließt keinen Markt 2019 durchzuführen.

Inhaltlich abgestimmt mit den Fraktionsvorsitzenden
Walter Otters; Gerhard Gronauer und Florian Gallus

Karl Satzinger

Fraktionsvorsitzender
der Bgl. Pappenheim                                                              Göhren den 28.04.2019

Hinweis:
Leserbriefe geben immer die Meinung des Verfassers wieder. Sie sind nicht eine Stellungnahme des Pappenheimer Skribenten.




Familienzusammenführung bei der Polizei

Zu einem ungewöhnlichen Einsatz wurden Beamte der Polizeiinspektion Treuchtlingen am Sonntagmittag, 19.05.2019, gegen 12 Uhr gerufen. Ein Zeuge teilte mit, dass ein Kleinkind, nur mit T-Shirt bekleidet am Bahnhof in Treuchtlingen herumläuft. Aufsichtspersonen sind offenbar nicht vor Ort. Am Bahnhof konnte dann tatsächlich ein 5-jähriger Junge aufgegriffen werden, welcher offensichtlich seinen Spaß mit den elektronischen Schiebtüren am Eingang des Bahnhofsgebäudes hatte. Da keine Verantwortlichen vor Ort angetroffen werden konnten wurde der Junge zur nahegelegenen Polizeiinspektion verbracht.
Fast zeitgleich traf dort ein 30-jähriger Treuchtlinger ein, der sein Kind als vermisst melden wollte. Es stellte sich heraus, dass der kleine Mann ohne Wissen seiner Eltern das Haus verlassen hatte  und sich zu Fuß auf den Weg zum Bahnhof Treuchtlingen machte. Glücklicherweise konnte die Familienzusammenführung dann bei der Polizeiinspektion Treuchtlingen erfolgen.




Eine Welt für kleine Forscher

Allen Grund zum Feiern hatte kürzlich die Grundschule Pappenheim-Solnhofen. Bei einem Sommerfest im Schulhof der Pappenheimer Grundschule feierten Lehrer, Elternbeirat, Eltern und Ehrengäste zusammen mit den Schülerinnen und Schülern die „Miniphänomenta“ in Pappenheim. Dabei handelt es sich um ein Projekt des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V., bei dem die Schulkinder die Welt der Naturwissenschaften mit allen Sinnen spielerisch erforschen und erfahren können.

Jens Nienaber, Schulleiter der Grundschule Pappenheim-Solnhofen ist glücklich. Denn es ist der Grundschule gelungen die sehr umworbene Miniphänomenta nach Pappenheim zu holen. Zwei Wochen lang können jetzt die Schülerinnen und Schüler auf 50 Stationen naturwissenschaftliche und technische Phänomene  selbst entdecken und ausprobieren. Eine Flamme braucht Sauerstoff, ein eckiger Würfel kann rollen, Eisenspäne bilden sich zur Wolle, mit Luftdruck lässt sich eine Wasserflasche leerpumpen, ein Wasserglas kann singen und der Wasserteufel tanzt, wenn man gegen die Flasche drückt in der er sitzt. Diese und viele andere naturwissenschaftlichen Besonderheiten bei der Miniphänomenta versetzen die kleine Forscherinnen und Forscher derzeit im Pappenheimer Grundschulhaus in Begeisterung. Bis in das Jahr 2009 gehen die Bewerbungen der Bayerischen Grundschulen zurück, von denen jetzt noch über 80 Bewerbungen offen sind, erklärt die Projektleitern Eva Hinterhuber vom bbv. Nur in 12 Schulen kann die Miniphänomenta im Laufe eines Jahres gastieren, wobei sich die Projektleitern um eine ausgewogene Verteilung auf die Bayerischen Regierungsbezirke bemüht.

„Das ist ein echter Glücksfall für unsere Schule“, freut sich deshalb Jens Nienaber, der bei der öffentlichen Vorstellung des Projektes der Bildungsinitiative Technik-Zukunft Bayern, Bürgermeister Uwe Sinn aus Pappenheim und Manfred Schneider aus Solnhofen herzlich begrüßte. Als Vertreter des Staatlichen Schulamts war Schulamtsdirektor Dr. Eduard Gradl gekommen und auch Eva Hinterhuber, der Projektleiterin vom bbw  galt sein herzlicher Gruß. Begrüßen konnte der Schulleiter auch Vertreter der Kirchen, der Kindergärten, der Lesepaten, der Sparkasse und der örtlichen Vereine.

Das Miniphänomenta-Konzept wurde bei der Uni Flensburg entwickelt, weiß die Projektleitern Eva Hinterhuber zu berichten. Ziel ist es mathematische und naturwissenschaftliche Phänomene nicht in langweiligen Formalen, sondern in 50 Stationen, spielerisch in der Praxis  erforschbar und erlebbar zu machen. Für alle Stationen sind der Grundschule Pappenheim-Solnhofen Baupläne zur Verfügung gestellt, damit diese von handwerklich geschickten Eltern oder in örtlichen Betrieben nachgebaut werden können. So besteht die Möglichkeit, die Miniphänomenta zumindest mit einigen Stationen nachhaltig für den Schulbetrieb zu erhalten.

Für das leibliche Wohl in dem voll besetzten Schulhof sorgte der Elternbeirat der Grundschule mit einem imposanten Kuchenbuffet, sowie mit belegten Broten und Getränken. Bei den Mitarbeitern des  Bauhofs bedankte sich der Schulleiter für die Unterstützung beim Aufbau und ganz besonders bei seiner  „Allzweckwaffe“, dem Hausmeister Werner Bickel, der für die Rahmenbedingungen des Festes verantwortlich war.

Nach den Grußworten führen die Schulkinder die Gäste durch die Stationen und bei so manchen Erwachsenen konnte man bei dem Durchgang staunen und kindliche Freude an den Gesichtern ablesen.

Mir wurden die naturwissenschaftlichen Phänomene von Marie, Emma und ihrem Bruder Xaver nähergebracht. Sie haben mir vieles prima erklärt und vorgeführt. Auch den Wasserteufel haben sie für mich tanzen und eine Glasvase für mich singen lassen. Vielen Dank nochmal, das habt ihr ganz toll gemacht.