Familienzusammenführung bei der Polizei

Zu einem ungewöhnlichen Einsatz wurden Beamte der Polizeiinspektion Treuchtlingen am Sonntagmittag, 19.05.2019, gegen 12 Uhr gerufen. Ein Zeuge teilte mit, dass ein Kleinkind, nur mit T-Shirt bekleidet am Bahnhof in Treuchtlingen herumläuft. Aufsichtspersonen sind offenbar nicht vor Ort. Am Bahnhof konnte dann tatsächlich ein 5-jähriger Junge aufgegriffen werden, welcher offensichtlich seinen Spaß mit den elektronischen Schiebtüren am Eingang des Bahnhofsgebäudes hatte. Da keine Verantwortlichen vor Ort angetroffen werden konnten wurde der Junge zur nahegelegenen Polizeiinspektion verbracht.
Fast zeitgleich traf dort ein 30-jähriger Treuchtlinger ein, der sein Kind als vermisst melden wollte. Es stellte sich heraus, dass der kleine Mann ohne Wissen seiner Eltern das Haus verlassen hatte  und sich zu Fuß auf den Weg zum Bahnhof Treuchtlingen machte. Glücklicherweise konnte die Familienzusammenführung dann bei der Polizeiinspektion Treuchtlingen erfolgen.




Sportfeunde jetzt auf Platz 3

Durch einen hochverdienten 3 : 0 – Sieg beim Tabellenvorletzten VfB Mörnsheim II sind die Bieswanger Sportfreunde auf den dritten Platz vorgerückt.

Es dauerte eine Weile, bis Zählbares im Spiel beim VfB heraussprang. Julian Seegmüller erzielte nach einer halben Stunde die Bieswanger Führung. Im zweiten Abschnitt dominierte nur noch die Blischke-Elf das Geschehen. Moritz Bauer und Dominik Dietrich mit einem raffinierten Freistoß bauten im Verlauf der Partie die Führung aus. Diese hätte auch zweistellig werden können, hätte man die vielen hochkarätigen Tormöglichkeiten nur einigermaßen genutzt.

Im Saisonfinale (drei Spiele) hat man es nur noch mit Spitzenteams zu tun. Neben dem Vergleich mit dem Tabellenführer Wettelsheim/Auernheim stehen noch beide Spiele gegen den direkten Konkurrenten SV Möhren aus. Es wird ein sehr schwieriges Unterfangen werden, da sich erneut wichtige Spieler verletzt haben und der Kader weiter dezimiert wurde.

SF Bieswang: Matthias Blischke, Stefan Wiedemann, Sebastian Hüttinger, Dominik Dietrich, Werner Rachinger, Valentino Murana, Jakov Ruzic, Janik Jakob, Jonas Kern

eingewechselt: Moritz Bauer, Julian Seegmüller, Franco Curci




Eine Welt für kleine Forscher

Allen Grund zum Feiern hatte kürzlich die Grundschule Pappenheim-Solnhofen. Bei einem Sommerfest im Schulhof der Pappenheimer Grundschule feierten Lehrer, Elternbeirat, Eltern und Ehrengäste zusammen mit den Schülerinnen und Schülern die „Miniphänomenta“ in Pappenheim. Dabei handelt es sich um ein Projekt des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V., bei dem die Schulkinder die Welt der Naturwissenschaften mit allen Sinnen spielerisch erforschen und erfahren können.

Jens Nienaber, Schulleiter der Grundschule Pappenheim-Solnhofen ist glücklich. Denn es ist der Grundschule gelungen die sehr umworbene Miniphänomenta nach Pappenheim zu holen. Zwei Wochen lang können jetzt die Schülerinnen und Schüler auf 50 Stationen naturwissenschaftliche und technische Phänomene  selbst entdecken und ausprobieren. Eine Flamme braucht Sauerstoff, ein eckiger Würfel kann rollen, Eisenspäne bilden sich zur Wolle, mit Luftdruck lässt sich eine Wasserflasche leerpumpen, ein Wasserglas kann singen und der Wasserteufel tanzt, wenn man gegen die Flasche drückt in der er sitzt. Diese und viele andere naturwissenschaftlichen Besonderheiten bei der Miniphänomenta versetzen die kleine Forscherinnen und Forscher derzeit im Pappenheimer Grundschulhaus in Begeisterung. Bis in das Jahr 2009 gehen die Bewerbungen der Bayerischen Grundschulen zurück, von denen jetzt noch über 80 Bewerbungen offen sind, erklärt die Projektleitern Eva Hinterhuber vom bbv. Nur in 12 Schulen kann die Miniphänomenta im Laufe eines Jahres gastieren, wobei sich die Projektleitern um eine ausgewogene Verteilung auf die Bayerischen Regierungsbezirke bemüht.

„Das ist ein echter Glücksfall für unsere Schule“, freut sich deshalb Jens Nienaber, der bei der öffentlichen Vorstellung des Projektes der Bildungsinitiative Technik-Zukunft Bayern, Bürgermeister Uwe Sinn aus Pappenheim und Manfred Schneider aus Solnhofen herzlich begrüßte. Als Vertreter des Staatlichen Schulamts war Schulamtsdirektor Dr. Eduard Gradl gekommen und auch Eva Hinterhuber, der Projektleiterin vom bbw  galt sein herzlicher Gruß. Begrüßen konnte der Schulleiter auch Vertreter der Kirchen, der Kindergärten, der Lesepaten, der Sparkasse und der örtlichen Vereine.

Das Miniphänomenta-Konzept wurde bei der Uni Flensburg entwickelt, weiß die Projektleitern Eva Hinterhuber zu berichten. Ziel ist es mathematische und naturwissenschaftliche Phänomene nicht in langweiligen Formalen, sondern in 50 Stationen, spielerisch in der Praxis  erforschbar und erlebbar zu machen. Für alle Stationen sind der Grundschule Pappenheim-Solnhofen Baupläne zur Verfügung gestellt, damit diese von handwerklich geschickten Eltern oder in örtlichen Betrieben nachgebaut werden können. So besteht die Möglichkeit, die Miniphänomenta zumindest mit einigen Stationen nachhaltig für den Schulbetrieb zu erhalten.

Für das leibliche Wohl in dem voll besetzten Schulhof sorgte der Elternbeirat der Grundschule mit einem imposanten Kuchenbuffet, sowie mit belegten Broten und Getränken. Bei den Mitarbeitern des  Bauhofs bedankte sich der Schulleiter für die Unterstützung beim Aufbau und ganz besonders bei seiner  „Allzweckwaffe“, dem Hausmeister Werner Bickel, der für die Rahmenbedingungen des Festes verantwortlich war.

Nach den Grußworten führen die Schulkinder die Gäste durch die Stationen und bei so manchen Erwachsenen konnte man bei dem Durchgang staunen und kindliche Freude an den Gesichtern ablesen.

Mir wurden die naturwissenschaftlichen Phänomene von Marie, Emma und ihrem Bruder Xaver nähergebracht. Sie haben mir vieles prima erklärt und vorgeführt. Auch den Wasserteufel haben sie für mich tanzen und eine Glasvase für mich singen lassen. Vielen Dank nochmal, das habt ihr ganz toll gemacht.




Beschirmte Eröffnung des Kneipp-Sommers

Die Eröffnung des Pappenheimer Kneipp-Sommers konnte sich trotz  Kälte und Regen einer großen Besucherzahl erfreuen. „Wissen, was gesund hält“ War das Motto unter dem sich die Besucher am Pappenheim Kneippbecken an der Almühlbrücke versammelt hatten. Otto Sippekamp sprach als Pfarrer Sebastian Kneip über sein Leben und seine Heilkunde.

Den Pappenheimer Kneipp-Sommer hat der Heimat-und Geschichtsverein Pappenheim und Ortsteile e.V. (HGV) in engem Zusammenwirken mit  dem Kneipp-Verein Weißenburg  in Bayern e.V. ausgerufen. Das 10-jährige Jubiläum der Einweihung der Kneippanlage  im Jahre 2009 war für den HGV Anlass, die Gesundheitsregel Sebastian Kneipps ins Bewusstsein der Mensch zu bringen.

Bei der Eröffnungsveranstaltung am 16. Mai war die Lufttemperatur und der Regen maximal 2 Grad wärmer als das 8 Grad kalte Wasser in der Kneippanlage. Aber trotzdem waren es 60 Gäste, die bei der Eröffnung des Pappenheimer Kneipp-Sommers dabei sein wollten.

Renate Prusakow, die erste Vorsitzende des HGV konnte Bürgermeister Uwe Sinn und viele Stadträte begrüßen, sowie Katrin Binkert, die 2. Vorsitzende des Weißenburger Kneipp-Vereins. Ihr Gruß galt auch Nadine Gempel von der Sparkasse Mittelfranken Süd und Pfarrer Sebastian Kneipp, der in Persona von Otto Sippekamp zur Eröffnungsfeier gekommen war. Sie bedankte sich bei vielen Helfern und Unterstützern, die im Vorfeld zum Gelingen der Eröffnungsfeier beigetragen haben. Insbesondere bedankte sie sich bei Otto Sippekamp alias Pfarrer Sebastian Kneipp und für dessen Ausstattung bei der Theatergruppe Pappenheim e.V.

Im August dieses Jahres werden es 10 Jahre, dass die Pappenheimer Kneippanlage eingeweiht wurde. „Und noch immer ist es nicht gelungen die blaue Tafel mit den Kneippregeln hier aufzustellen“, monierte Renate Prusakow, die Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins bei ihrer Begrüßung. „Aber vielleicht wird ja im Rahmen des  Pappenheimer Kneipp-Sommers noch was draus“, ließ sie die Hoffnung doch etwas sprießen.

Katrin Binkert, die 2. Vorsitzende des Kneippvereins Weißenburg brachte die besten Grüße der 1. Vorsitzenden Doris Eisenbrand, sowie vom Kneipp-Bund und vom Landesverband Bayern mit nach Pappenheim. Es sei eine tolle Idee in Pappenheim über 5 Monate hinweg die die fünf Gesundheitssäulen von Pfarrer Kneipp – immer im Einklang mit der Natur – bei verschiedenen Aktionen kennen zu lernen. Das Leben nach Kneipp koste fast nichts – nicht einmal viel Zeit – und erhält oder macht die Menschen gesund, stellte Katrin Binkert fest. Ein besonderes Merkmal der Pappenheimer Kneippanlage sei das immer gleichmäßig 8 Grad kalte Wasser. Kneipp ist ideal für jedes Alter, jeden Geldbeutel, jeden Bildungsstand  und  jede Lebenseinstellung. Deshalb ist das Kneippen auch seit 2015  von der UNESCO zum immateriellen Kulturerbe erhoben worden.

Bürgermeister Uwe Sinn lobte bei seinem Grußwort die Idee und die Aktivität des HGV für die Volksgesundheit. Die Kneippanlage sei bei den Bürgern und Feriengästen gleichermaßen beliebt und erfreue sich eines großen Zuspruchs. Für die Veranstaltungen des Pappenheimer Kneipp-Sommers wünschte er einen erfolgreichen Verlauf und viele Gäste.

Die Natur ist die beste Apotheke
Glanzpunkt der Eröffnungsfeier war dann der Auftritt von Otto Sippekamp, der als Pfarrer Sebastian Kneipp über das Leben und die naturheilkundliche Philosophie berichtet und dabei auch die Kneipp´schen Gesundheitssäulen Wasser, Bewegung, Ernährung, Heilpflanzen und Lebensrhythmus ausführlich erläutert.

Natürlich kamen auch einige heute noch gültigen Zitate des  Wasserdoktors zur Sprache:

„Gesund bleiben und lang leben will jedermann, aber die wenigsten tun etwas dafür“

„Jeder Karren braucht Schmiere – und der Körper Fett.“

„Mörder bekommen lebenslänglich; Nahrungsmittelfälscher sollten die gleiche Strafe

bekommen – sie sind indirekte Mörder. Mancher stirbt darum, ohne dass man die eigentliche Ursache kennt.“

„Das natürlichste und einfachste Abhärtungsmittel bleibt das Barfußgehen.“

„Von mir wird, wer arm ist, behandelt wie ein Millionär.“

“Saufen wollen sie alle, sterben will keiner.”

Über seine aktuellen Forschungen und die Anwendung des unerwarteten Blitzgusses als Heilmittel gegen Dummheit, Skrupellosigkeit und Doppelmoral in der profanen und sakralen Entscheidungsfindung konnte Pfarrer Sebstian Kneipp zu seinem großen Bedauern nicht berichten – der  Bürgermeister hatte ihn darum gebeten – wie Kneipp betonte.

Obwohl es bei knapp 10 Grad Lufttemperatur eigentlich zu kalt für Wasseranwendungen war, gab es doch eine Besucherin, die unverdrossen ihre Bahnen im 8 Grad kalten Wasser stapfte und Birgit Van der Gang und Renate Prusakow ließen es sich nicht nehmen einen Knieguss nach Kneipp zu demonstrieren.

Viel mehr Zuspruch erfuhren nach den Ausführungen Kneipps die Kräuterschnitten und Kräuterlimonaden von Kräuterpädagogin Brigitte Boscher aus Osterdorf und die Informationsschriften des Kneipp-Vereins Weißenburg.

Weitere  Anleitungen zum Gesundheitskonzept nach Pfarrer Kneipp gibt es von Mai bis August  im Rahmen des Pappenheimer  Kneipp-Sommers 2019

Am Sonntag, 26. Mai 2019, 14:00  und 15:00 Uhr mit Katrin Binkert, der 2. Vorsitzenden des Kneipp-Vereins Weißenburg e.V.

Am Sonntag, 16. Juni 2019, 14:00 und 15:00 Uhr mit Doris Eisenbrand, der 1. Vorsitzenden des Kneipp-Vereins Weißenburg e.V.

Am Sonntag, 14. Juli 2019, 14:00 und 15:00 Uhr mit Katrin Binkert, der 2. Vorsitzenden des Kneipp-Vereins Weißenburg e.V.

Am Sonntag, 11. August 2019, 14:00 und 15:00 Uhr mit Doris Eisenbrand, der 1. Vorsitzenden des Kneipp-Vereins Weißenburg e.V.




Einmischen in den Wasserstreit

Nach dem Ende der letzten öffentlichen Stadtratssitzung mit wieder einmal filmreifen Szenen und theaterreifen Auftritten mit beachtlichem Unterhaltungswert, brachte Stadtrat Friedrich Hönig von den Freien Wählern noch ein wirklich ernstes Thema zur Sprache.

Er stellte den Antrag, dass sich auch die Stadt Pappenheim in den allseits bekannten  „Treuchtlinger Wasserstreit“ einbringen solle. Hönig stellte dar, dass das Tiefengrundwasser in diesen Schichten die gesamte Region beträfe und unwiederbringlich sei und die geplante Massenentnahme dieses Grundwassere ein Raubbau an der Natur sei. „Da haut´s den Vogel naus“ meinte Friedrich Hönig hochgradig erregt.

Auch Stadträtin Seubert (SPD) vertrat Hönigs Meinung, war aber die einzige im Ratsgremium, die sich überhaupt dazu äußerte. Nach einer gewissen Zeit der Ratlosigkeit erhielt Hönig dann den Rat seinen Antrag mitsamt einem Beschlussvorschlag schriftlich einzureichen.




Silozug brannte völlig aus

Im Wolfstal auf der Staatsstraße 2387 zwischen Zimmern und Bieswang brannte am Freitag, den 17.05.2019 ein mit Zement beladener Silozug völlig aus. Der Fahrer konnte das Führerhaus unverletzt verlassen.

Kurz nach 06.00 Uhr befuhr der mit Zement beladene Sattelzug das Wolfstal von Zimmern in Richtung  Bieswang, als der 32-jährige Fahrer plötzlich einen dumpfen Schlag vernahm und feststellte, dass im gleichen Augenblick Flammen aus dem Motorraum schlugen. Er konnte das Fahrzeug unverletzt verlassen, bevor das Feuer auf das gesamte Führerhaus übergriff.

Die Feuerwehren aus Bieswang, Pappenheim, Weißenburg und Zimmern waren mit insgesamt 40 Einsatzkräften bei dem Schadensereignis eingesetzt und bekämpften die Flammen mit zwei Schaumrohren. Es konnte aber nicht verhindert werden, dass die Fahrerkabine völlig ausbrannte. Der Sachschaden beträft rund 120.000 Euro.

Da Betriebsstoffe ausgelaufen waren und sich sich in der Nähe der der Brandstelle ein Einlauf in die Abwurfleitung von der Bieswanger Kläranlage in die Altmühl bei  Zimmern befand, musste die Feuerwehr eine Ölsperre einrichten.

Die Straßenmeisterei errichtete eine Vollsperrung der Staatsstraße bis der ausgebrannte Lkw geborgen und der vollbeladene Sattelauflieger abgeschleppt wurde. Das Wasserwirtschaftsamt wurde wegen evtl. Verunreinigungen des Grundwassers verständigt.

Fotos: Britta Schober




„Zu Hause daheim“ Aktionswoche für Senioren

(LRA) Solange wie möglich in den eigenen vier Wänden leben – wer möchte das nicht? Die bayernweite Aktionswoche „Zu Hause daheim“ soll helfen, dass dieser Wunsch in die Tat umgesetzt wird. Von 17. bis 26. Mai geht es um Wohnen im Alter – auch im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen gibt es zwei Veranstaltungen.

 Praktische Hilfen für Senioren – 22.05.2019, 18:00 Uhr
Hausnotrufsysteme, Falldetektoren, Fenstergriffverlängerung, eine intelligente Lesehilfe oder die automatische Herdüberwachung machen den Alltag von Senioren und Menschen mit körperlichen Einschränkungen leichter und sicherer. Es gibt eine Vielzahl solcher Unterstützungssysteme, die einen wichtigen Beitrag und Nutzen zum selbstbestimmten Wohnen und zum Erhalt der Selbstständigkeit leisten.

Aufgrund der Menge von Geräten auf dem Markt fällt es schwer, die richtige Hilfe auszuwählen und einen Überblick zu gewinnen. Die ehrenamtlichen Senioren- und Wohnberater, allen voran Gerhard Fürbaß und Heinz Eckert, haben nun in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen einen Musterkoffer mit zahlreichen technischen Möglichkeiten und Dienstleistungen zusammengestellt. In einem Vortrag informieren die spezialisierten Seniorenberater über die Funktionsweise, Anwendung, den Nutzen und die Kosten im Vergleich zu ähnlichen Produkten.
Der Vortrag mit Präsentation des Musterkoffers ist am Mittwoch, den 22. Mai 2019, um 18:00 Uhr bei der KISS Weißenburg, Westliche Ringstraße 2, 91781 Weißenburg i. Bay.

Wohnanpassung bei Demenz – 23. Mai 2019, 18:00 Uhr
Die Erkrankung Demenz stellt die betroffenen Menschen und deren Angehörige vor große Herausforderungen. Die Vertrautheit und Orientierung in der Wohnung sind entscheidend für das Wohlbefinden der Erkrankten. Ebenso sollten die vorhandenen Fähigkeiten und Vorlieben unterstützt und aufrechterhalten werden.

Architektin Agathe Kopp-Büeler hält am Donnerstag, den 23. Mai 2019, um 18:00 Uhr in der Zentralen Diakoniestation Weißenburg (Nürnberger Straße 13, 81781 Weißenburg i. Bay.) einen Fachvortrag zum Thema „Wohnanpassung bei Demenz“. Den Vortrag veranstaltet das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen in Kooperation mit der Angehörigenberatung der Zentralen Diakoniestation Weißenburg.

Beide Vorträge bieten die Gelegenheit zur Information und zum Austausch. Die Veranstaltungen sind kostenfrei und können ohne Anmeldung besucht werden. Fragen zu den Veranstaltungen beantwortet die Freiwilligenagentur altmühlfranken telefonisch unter 09141 902-235 oder per Mail an freiwilligenagentur@altmuehlfranken.de

Weitere Informationen rund um die Aktionswoche „Zu Hause daheim“ sind online unter www.zu-hause-daheim.bayern.de zu finden.




Überwachungskamera klärt Unfallflucht

Am Vormittag des 14.05.2019 wendete in Zimmern ein 24-jähriger Lkw-Fahrer sein Fahrzeug  und beschädigte hierbei einen Pkw, der zum Verkauf präsentiert war. Der Pkw wurde auf der kompletten linken Fahrzeugseite beschädigt. Es entstand ein Schaden in Höhe von ca. 8.500.- Euro.
Der Unfall wurde von einer Überwachungskamera aufgezeichnet, weswegen es nach einer kurzen Fahndung gelang, den Lkw anzuhalten. Am Lkw selbst wurde nur ein geringer Schaden festgestellt. Der Fahrer gab an, den Anstoß nicht bemerkt haben. Ihn erwartet aber trotzdem ein Strafverfahren wegen Unfallflucht.




Meisterbetrieb bietet Ausbildungsplatz

Der Kfz-Meisterbetrieb Wolfshöfer in Göhren stellt einen Ausbildungsplatz zur Verfügung. Weiteres siehe nachfolgendes Inserat.




Bittere Niederlage kurz vor Schluss

(SFB) Die SG Sportfreunde Bieswang haben auswärts bei der SG FV Röthenbach mit 2:3 verloren. Das bedeutet die erste Niederlage für Bieswang seit dem Spiel gegen Röthenbach in der Hinrunde. Trotz der Niederlage bleiben die Sportfreunde aber weiterhin auf dem zweiten Tabellenplatz.

Nach einem heftigen Schauer gingen beide Mannschaften in das Verfolgerduell um den zweiten Aufstiegsplatz. Nur neun Minuten nach dem Anpfiff konnte Röthenbach durch einen Pass in die Tiefe und einen Abschluss aus zehn Metern in Führung gehen. Das Team um Trainer Wolfgang Schmidt ließ sich davon nicht beirren und konnte in der 27. Minute ausgleichen. Nach einem Einwurf legte Hanna Schmidt von der Grundlinie quer und Lucia Eichhorn schob zum 1:1 ein. Bieswang machte mehr Druck und ging in der 32. Minute nicht unverdient in Führung. Lena Schmidt vollendete einen Bilderbuch-Konter, als sie einen langen Ball über die Abwehr von Leonie Schmidt erlief, die Torfrau umkurvte und den Ball ins leere Tor bugsierte. Kurz darauf wurde Leonie Schmidt im Strafraum rüde gefoult und verletzte sich an den Bändern, aber der Schiedsrichter entschied – sehr zum Unverständnis der Bieswanger – nicht auf den fälligen Elfmeter. Etwas von der Rolle und wegen der Verletzung nur zu zehnt, glich Röthenbach zwei Minuten vor der Halbzeit wieder aus.

Im zweiten Durchgang stand Leonie Schmidt wieder auf dem Platz und konnte sogar verletzt noch einige gute Akzente setzen und zumindest die Röthenbacher Abwehr binden. In der 60. und 75. Minute parierte die gegnerische Torfrau zwei tolle Freistöße von Lena Schmidt sensationell. Vier Minuten vor Ende gelang Röthenbach dann eher überraschend der Siegtreffer, als eine Röthenbacherin nach einem Pass in die Schnittstelle alleine vor der SF- Keeperin Sabine Stettinger auftauchte und den Ball an ihr vorbei ins Tor spitzelte. Zwar hatte Barbara Scholz in der 90. Minute noch den erneuten Ausgleich auf dem Fuß, doch ihre Direktabnahme nach einem Freistoß von Lena Schmidt ging ganz knapp am Tor vorbei. Durch diese unglückliche Niederlage schrumpft der Abstand zwischen Bieswang und Röthenbach auf nur noch einen Punkt, doch die Sportfreunde bleiben weiterhin auf dem Aufstiegsplatz.

Am kommenden Samstag, 18. Mai, spielen die Sportfreunde zuhause gegen den SV Leerstetten III. Anpfiff ist um 16:00 Uhr in Bieswang.

Es spielten: Sabine Stettinger, Anna Leitmayr, Tamara Kastenhuber, Carina Pöverlein, Lucia Eichhorn, Anna Biederer, Barbara Scholz, Marie Wittmann, Hanna Schmidt, Leonie Schmidt und Lena Schmidt.




MdL Westphal besucht Kita in Langenaltheim

Am 13. Mai 2019 war Tag der Kinderbetreuung. Bundesweit sorgen über 700.000 Kita-Fachkräfte und Tageseltern jeden Tag dafür, dass Kinder bestmöglich gefördert werden und ihre Eltern Beruf und Familie besser miteinander vereinen können.

Deshalb hat der Stimmkreisabgeordnete für den Bayerischen Landtag Manuel Westphal am Aktionstag Kindertagesstätten in seinem Stimmkreis besucht und den Erzieherinnen ein kleines Dankeschön überreicht.

Stellvertretend für alle Kinderbetreuungseinrichtungen im Stimmkreis hat Manuel Westphal den Kindergarten Limeszwerge in Pfofeld sowie die evangelische Kindertagesstätte in Langenaltheim besucht und den Mitarbeiterinnen eine Blume überreicht. Bei dieser Gelegenheit wies Westphal auf die besondere Bedeutung des Berufsfeldes für Kinder, Eltern und unsere gesamte Gesellschaft hin: „Unsere Erzieherinnen und Erzieher sind echt Multitalente: Sie sind Vertrauenspersonen, Spielkameraden, Tröster und Vorbild zugleich. Herzlichen Dank für die wertvolle und wichtige Arbeit, die Sie Tag für Tag leisten!“

Am Aktionstag erhalten Erzieherinnen, Erzieher und Tageseltern bundesweit Anerkennung. Der Tag der Kinderbetreuung soll dazu beitragen, der außerfamiliären Kinderbetreuung in Deutschland den Stellenwert zu verleihen, der ihr zusteht. Der Aktionstag wurde 2012 ins Leben gerufen und findet seitdem jährlich am Montag nach Muttertag statt. Seit 2017 wird der Tag der Kinderbetreuung von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung koordiniert. Weitere Informationen gibt es unter www.tag-der-kinderbetreuung.de .

Titelfoto: Büro Westphal




Ohne Führerschein unterwegs

 Am 13.05.2019, gegen 20.00 Uhr wurde ein 32-jähriger Pappenheimer bei einer Verkehrskontrolle angehalten. Hierbei  festgestellten die Polizeibeamten fest, dass er Fahrzeugführer nicht im Besitz eines Führerscheines ist. Da er das Auto seiner Mutter benutzte, wird nun auch gegen diese ein Strafverfahren eingeleitet.